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Edoardo Mortara holt sich dritten Saisonsieg

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Die DTM-Saison 2016 geht langsam aber sicher dem Finale entgegen. Auf dem Nürburgring steht die siebte Veranstaltung vom 09. bis 11. September auf dem Programm, die Rennen 13 und 14. Ein spannendes DTM-Wochenende auf dem Traditionskurs in der Eifel steht bevor, denn in Sachen Meisterschaft ist nach wie vor alles drin. Ausgeglichenheit zwischen den drei in der DTM beteiligten Premium-Automobilherstellern ist angesagt: Die Top-3-Positionen in der Fahrerwertung belegen Marco Wittmann (BMW, 130 Punkte), Robert Wickens (Mercedes-AMG, 118 Punkte) und Jamie Green (Audi, 104 Punkte). Die Abstände sind dabei – mit zwölf Punkten von Platz eins auf Platz zwei sowie 14 Zählern von zwei auf drei – alles andere als ein komfortables Polster.

Die Protagonisten dürfen sich nicht auf ihren Lorbeeren ausruhen, zumal rein rechnerisch noch 150 Punkte bis zum Saisonende zu gewinnen sind. Sieben Mal wechselte 2016 die Tabellenführung. Neben den drei Erstplatzierten hatten auch Audi-Fahrer Edoardo Mortara (104 Punkte) und Mercedes-AMG-DTM-Pilot Paul Di Resta (92 Punkte) zeitweise die Nase vorne. Aktuell belegen beide die Plätze vier und fünf und liegen, was die Punkte anbelangt, ebenfalls noch in Schlagdistanz zur Spitze.

„Der Nürburgring ist immer eine Reise wert“, sagt Wittmann, der zuletzt in seinem Meisterjahr 2014 in der Eifel triumphierte. „Für mich ist es wie ein zweites Heimrennen, da mein BMW Team RMG ganz in der Nähe zu Hause ist. Bisher war die Strecke ein recht gutes Pflaster für uns.“ Die Erwartungen sind bei dem 26-Jährigen entsprechend hoch, die Zuversicht lässt er ebenfalls nicht vermissen: „Mit dem Moskau-Sieg im Rücken gehe ich mit einem positiven Gefühl in das Rennwochenende am Nürburgring.“

Die entsprechende Kampfansage in Richtung des Tabellenführers kommt von Jamie Green. Ein Sieg auf dem Nürburgring fehlt dem Briten zwar noch in seiner Vita, aber die bisherigen Ergebnisse lassen ihn ebenfalls mit Vorfreude nach vorne blicken. „Der Nürburgring ist eine meiner Lieblingsstrecken im DTM-Kalender“, sagt der 34-Jährige. „Ich fühle mich auf der Strecke immer wohl und bin zuversichtlich, dass wir ein gutes Rennen abliefern werden. Wir haben noch immer Titelchancen – jetzt geht es um alles.“

Aufsteigende Tendenz zeigt der aktuell zweitplatzierte Robert Wickens. In Zandvoort und auf dem Moscow Raceway feierte der Kanadier jeweils einen Sieg, nach dem Triumph beim Samstagsrennen in Russland übernahm er sogar die Tabellenführung, die er nach Platz fünf am Sonntag dann aber doch wieder an Marco Wittmann abtreten musste. „Wenn die Trainingsergebnisse stimmen, muss ich nach der Leistung in Moskau sagen, ist für uns im Rennen wirklich alles drin“, sagte Wickens. „Das macht mich sehr zuversichtlich für das letzte Saisondrittel, das auf dem Nürburgring in die heiße Phase geht.”

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Provided by Swen Wauer