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Lauf 6 - Hockenheim

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Jan Kisiel wird der erste Meister im Audi TT Cup / Däne sichert sich die Vizemeisterschaft

Für das letzte Rennwochenende konnte das Team des Audi Sport TT Cup zwei Werksfahrer von Audi Sport gewinnen. Bonanomi und Rast werden sich in der Gastfahrerwertung ein Duell liefern. „Das ist zum Saisonabschluss noch einmal ein tolles Highlight“, sagt Projektleiter Rolf Michl. „Die erste Saison im Audi Sport TT Cup hatte uns schon einige Höhepunkte beschert. Jetzt freuen wir uns auf ein packendes Finale der Premierensaison und die hochkarätigen Gaststarter.“

Mit Polen Jan Kisiel, Nicolaj Møller Madsen aus Dänemark und dem Deutschen Dennis Marschall kämpfen noch drei der permanent eingeschriebenen Piloten um den Titel. Der 21-jährige Kisiel hat dabei die besten Karten. Mit 199 Punkten führt der Nachwuchspilot aus Warschau in der Fahrerwertung mit 35 Zählern vor Møller Madsen (164 Punkte). Marschall folgt in Schlagdistanz (163,5 Punkte) – 50 Punkte sind in Hockenheim maximal zu vergeben. Kisiel reicht ein vierter Platz in einem der beiden abschließenden Rennen auf dem Hockenheimring, um sich den Titel zu sichern.

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In der Gaststarterwertung stellen sich neben Bonanomi und Rast auch Aaron Mason und Jeffrey Kruger der Herausforderung Audi Sport TT Cup. Mason sicherte sich in diesem Jahr den Meistertitel im VW Racing Cup Great Britain. Kruger gewann den Titel im VW Golf Cup Polen. Das Feld der Gaststarter komplettieren der ehemalige Freestyle-Skifahrer und X-Games-Goldmedaillensieger Jon Olsson sowie die rennsporterfahrenen Journalisten Alberto Sabbatini und Reiner Kuhn. Audi Sport TT-Cup-Streckensprecher Patrick Simon wird in einem weiteren 310 PS starken Cup-Rennwagen Platz nehmen und die Rennen aus dem Cockpit kommentieren.

Parallel zum Saisonfinale läuft die Bewerbungsphase für die Saison 2016 im Audi Sport TT Cup auf Hochtouren. „Wir haben bereits zahlreiche vielversprechende Anmeldungen aus der ganzen Welt erhalten“, sagt Rolf Michl. Für die Saison 2015 hatten sich 165 Kandidaten aus 30 Nationen um die 18 permanenten Startplätze im Audi-Markenpokal beworben.

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23 Fahrerinnen und Fahrer machten sich am Freitagmittag bereit ihr freies Training bei trockenem aber sehr kaltem Wetter unter die Räder zu nehmen. Zunächst kam es des öfteren zu Positionsverschiebungen. Am Schluß hatte sich der Finne Joonas Lappalainen mit 21 absolvierten Runden und einer Zeit von 1:49,669 Minuten in Szene gesetzt, gefolgt von der besten Dame im Feld Mikaela Ählin-Kottulinsky und dem besten Gaststarter Rene Rast. Der Tabellenführer Jan Kisiel musste sich zunächst mit Platz vier zufrieden geben. Der Zweit- und Drittplatzierte in der Meisterschaft Nicolaj Möller Madsen und Dennis Marschall nahmen die Ränge fünf und sieben ein. Auf den Plätzen dreizehn, 15 und 19 bis 23 lagen die nächsten Gaststarter mit Marco Bonanomi, Jeffrey Kruger, Patrick Simon, Aaron Mason, Jon Olsson, Reiner Kuhn und Alberto Sabbatini.

Ernst wurde es am Nachmittag, denn nun mussten die Startaufstellungen für beide Rennen ausgefahren werden. Die schnellste Runde ist hier ausschlaggebend für den Lauf am Samstag und die zweit schnellste Zeit zählt für das Rennen am Sonntag. Nachdem zunächst einmal wieder die Positionen des öfteren wechselten, holte sich Joonas Lappalainen nach neun Runden mit einer Zeit von 1:48,919 Minuten die Pole für den ersten Lauf an diesem Wochenende. Hinter ihm werden Dominik Peitz und Rene Rast ins Rennen gehen. Jan Kisiel, Nicolaj Möller Madsen und Dennis Marschall mussten sich mit den Startplätzen fünf, acht und elf zufrieden geben. Aus der sechsten Startreihe wird Mikaela Ählin-Kottulinsky starten. Die Startpositionen sechs, 16 , 19 bis 23 nehmen folgende Gastsdtarter ein: Marco Bonanomi, Patrick Simon, Jeffrey Kurger, Aaron Mason, Jon Olsson, Alberto Sabbatini und Reiner Kuhn ein.

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Die zweite Pole an diesem Tag holte sich der beste Gaststarter Rene Rast mit neun Runden und einer Zeit von 1:49,423 Minuten, gefolgt von Joonas Lappalainen und Jan Kisiel. Nicolai Möller Madsen und Dennis Marschall starten diesmal von den Rängen sechs und zehn. Mikaela Ählin-Kottulinsyki konnte ihre Platzierung behaupten und ist damit wieder die beste Dame im Feld. Der Gaststarter Marco Bonanomi konnte sich verbessern und steht in der zweiten Startreihe. Patrick Simon, Jeffrey Kruger, Aaron Mason, Jon Olsson, Reiner Kuhn und Albert Sabbatini gehen von den Startplätzen 18 bis 23 aus ins Rennen.

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Ihren vorletzten Lauf in dieser Saison nahmen die Pilotinnen und Piloten am Samstagnachmittag bei trockenem aber kalten Witterungsbedingungen unter die Räder. Zunächst einmal wurden zwei Einführungsrunden gefahren. Dananch funktionierte der Start ohne große Probleme. Der Finne konnte seine Position nicht behaupten, denn Dominik Peitz übernahm die Führung. Da die Reifen noch kalt waren kam es zu einigen Drehern, davon verschont geblieben waren auch nicht Patrick Simon und Shaun Thong. Überall im Feld wurden harte aber faire Zweikämpfe ausgetragen. Mikaela Ählin-Kottulinsky konnte nicht einmal eine Runde zu Ende bringen, denn sie war von der Strecke abgekommen und stand im Kies. Zur gleichen Zeit war Josh Caygill auf Abwegen unterwegs. Die Rennleitung schickte nun das Safety Car heraus um die Havaristin bergen zu können. Zu dieser Zeit führte wiederum Joonas Lappalainen vor Dominik Peitz und Rene Rast. Aaron Mason hatte sein Fahrzeug auch nicht mehr auf der Strecke halten können und stand neben der Strecke und beendete dort das Rennen früher als geplant. Jan Kisiel, Nicolaj Möller Madsen und Dennis Marschall lagen zu dieser Zeit auf den Rängen sechs, vier und sieben.

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Der Re-Start erfolgte nach vier Runden und ging zu Gunsten des Pole-Setters aus. Rene Rast hatte unterdessen Dominik Peitz niedergerungen. Vor der Spitzkehre holte sich Dominik Peitz seinen zweiten Platz aber wieder zurück. Der Gegenkonter vom Gaststarter kam und er setzte sich wieder vor Dominik Peitz. Einen harten Kampf trugen Patrick Simon und Shaun Thong um Platz 18 aus. Der Pole hatte zuvor Jon Olsson niedergerungen. Der Führende war mit 1,4 Sekunden auf und davon gefahren. Emil Lindholm auf Platz sieben fahrend hatte zuviel riskiert und war auf Abwegen unterwegs. Danach musste er sich dann auf Platz elf wieder einreihen. Von eimem Ausrutscher wurde auch Albert Sabbatini nicht verschont. Dennis Marschall und Jan Kisiel hatten Boden gut gemacht und lagen auf den Rängen fünf und sechs. Immer wieder versuchte der Tabellenführer seinen Vordermann in einen Fehler zu treiben. Gosia Rdest die zweite Dame im Feld versuchte Kaan Önder auf Rang zwölf unter Druck zu setzen. Im Verlauf der achten Runde hatte Dennis Marschall in der Spitzkehre Jan Kisiel ziehen lassen müssen. Jetzt bekam er es mit Jeffrey Kurger zu tun. In dieses Duell mischte sich auch Loris Hezemans.

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Nachdem der Niederländer den Gaststarter niedergerungen hatte, machte er sich über den Drittplatzierten in der Meisterschaft her. In der Parabolika hatte Jeffrey Kurger sich dann aber wieder hinter Dennis Marschall fahren können. An der Spitze hatte sich Rene Rast an den Pole-Setter herangefahren und der Druck des Gaststarters wurde nun Runde um Runde immer größer. In der Schlußphase hatte Rene Rast dann die Führung übernommen. Zur gleichen Zeit drehte sich Patrick Simon auf Rang 17 liegend auf der Strecke. Auf Platz 16 fahrend hatte Sebastian Landy das Fahrzeug nicht mehr unter Kontrolle und drehte sich. Dominik Peitz hatte seinen dritten Platz räumen müssen, denn Nicolaj Möller Madsen war an ihm vorbeigegangen. Nach zwölf Runden holte Rene Rast als erster Gaststarter einen Sieg, gefolgt von Joonas Lappalainen und Nicolaj Möller Madsen. Dennis Marschall und Jan Kisiel beendeten das Rennen auf den Rängen fünf und sechs. Gosia Rdest wurde als Vierzehnte abgewunken.

In der Meisterschaft führt weiterhin Jan Kisiel mit 213 Punkten, gefolgt von Nicolaj Möller Madsen mit 185 und Dennis Marschall mit 179,5 Punkten.

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Am Sonntagmorgen ging es dann das letzte Mal hinaus auf die 4,574 Kilometer lange Strecke, um Lauf Nr. zwölf hinter sich zu bringen. Dieses Rennen fand wiederum bei sehr kalten Temperaturen statt. Dazu war auch noch Nebel mit ins Spiel gekommen. Wie schon am Vortag wurden zwei Einführungsrunden gefahren. Danach sollte der Start eigentlich von statten gehen, doch als alle in ihre Startpositionen standen, wurde dieser nicht frei gegeben, weil in der Haarnadelkurve der Nebel plötzlich zu stark aufgezogen war. Aus Sicherheitsgründen wartete man erst einmal ab, bevor man dann entschied, dass das Rennen auf mittags verschoben wird.

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Um 13.15 Uhr am Sonntag konnten die Pilotinnen und Piloten endlich ihren letzten Lauf in dieser Saison unter die Räder nehmen. Nach den zwei Einführungsrunden klappte der Start ohne wenn und aber und Rene Rast, der von der Pole aus ins Rennen ging, konnte seine Position behaupten und führte das Feld in die erste Kurve. Dort musste bereits einer aus dem Mittelfeld weit nach außen fahren. Überall im Feld kam es bereits zu harten aber fairen Zweikämpfen. Zur Anfahrt auf die Spitzkehre hatten zwei Piloten bereits Schwierigkeiten ihr Fahrzeug auf der Strecke zu halten. Für Josh Caygill war nach kurzer Zeit das Rennen früher beendet als geplant. Er schoß von der Strecke, schlug seitlich ein und fuhr dann in den Notausgang. Dennis Marschall war einer der Fahrer der unfreiwillig vor der Spitzkehre die Strecke verließ, danach dann sogar seitlich einschlug, aber seine Fahrt weiter fortsetzen konnte. Er musste sich dann auf Platz 20 wieder einreihen. Nach der ersten Runde führte weiterhin Rene Rast vor Joonas Lappalainen und Marco Bonanomi. Mikaela Ählin-Kottulinsky lag als schnellste Dame auf Platz neun. Einen harten Kampf trug Patrick Simon mit Aaron Mason aus. Hier ging es um die 18. Position. Nicolaj Möller Madsen hatte unterdessen einen Platz gut gemacht und fuhr auf Rang vier. Direkt vor ihm befand sich der Tabellenführer.

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Im Verlauf der vierten Runde hatte Marco Bonanomi Joonas Lappalainen niedergerungen und Platz zwei eingenommen. Bei der nächsten Umrundung musste der Führende Gastsarter in die Box kommen, weil er seine Startposition nicht richtig eingenommen hatte. Damit hatte nun der nächste Gaststarter Marco Bonanomi die Führung übernommen, gefolgt von Joonas Lappalainen und Jan Kisiel. Reiner Kuhn hatte eine Durchfahrtsstrafe wegen Frühstarts erhalten. An der Spitze ging es nach fünf Runden mächtig zur Sache. Es dauerte auch nicht lange und der Finne ging dann an dem Italiener vorbei. Dieser bekam es nun mit dem Tabellenführer zu tun. Dieser hatte auch noch Nicolaj Möller Madsen im Schlepptau. Rene Rast hatte sich nach seiner Durchfahrtsstrafe wieder auf Rang elf eingereiht. Mit technischen Problemen gab Mikaela Ählin-Kottulinsky das Rennen an der Box auf. Bei noch fünf zu fahrenden Runden hatten sich die ersten beiden etwas vom Feld abgesetzt. Da sich der Tabellenführer und der Zweitplazierte in der Meisterschaft immer wieder behackten, konnte Levin Amweg zu diesem Duo aufschließen. Jan Kisiel hatte dann im nachhinein den Dänen niederringen können und sich somit auf Rang drei gefahren.

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Unterdeseen erhielt Reiner Kuhn die schwarze Flagge gezeigt, weil er seine Durchfahrtsstrafe nicht angetreten hatte. Als schnellste Dame war nun Gosia Rdest auf Rang zehn unterwegs. In der vorletzten Runde konnte Shaun Thong auf Platz zehn Jeffrey Kruger nicht mehr halten und musste ihn ziehen lassen. Nachdem Reiner Kuhn in die Box gekommen war, rutschten nun die anderen Piloten alle einen Platz nach oben. Zur gleichen Zeit war Jan Kisiel auf Platz fünf zurückgefallen. Den letzten Platz auf dem Siegerpodest hatte Nicolaj Möller Madsen eingenommen. Hinter ihm lag nun Levin Amweg. Doch in der letzten Runde griff der Tabellenführer nochmals an und konnte den Schweizer niederringen. Zu dieser Zeit ging es im gesamten Feld hoch her. So tauschten auch Gosia Rdest und Jeffrey Kurger etwas den Lack aus. Nach zwölf Runden wurde der Gaststarter Marco Bonanomi als Sieger abgewunken, gefolgt von Joonas Lappalainen und Nicolaj Möller Madsen. Gosia Rdest kam als Neunte ins Ziel.

Mit 231 Punkte holte sich Jan Kisiel die Meisterschaft, gefolgt von Nicolaj Möller Madsen mit 206 und Dennis Marschall mit 186,5 Punkten.

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Das erste Meistertrio des Audi TT Cup 2015

 

Das Archiv 2015


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