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Thomas Preining verläßt den Sachsenring als Tabellenführer - 1. Rennen

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Marco Wittmann war nach seiner ersten Saison-Pole von Platz eins aus in das Samstagsrennen auf dem Sachsenring gegangen und blieb nach einem guten Start in Führung. Dahinter machten Jules Gounon und Kelvin van der Linde jeweils eine Position gut und folgten auf den Plätzen zwei und drei.Thomas Preining fiel dagegen auf Rang vier zurück. Fünfter war zu diesem Zeitpunkt Matteo Cairoli. Bis zum Pflicht-Boxenstopp vergrößerte das Führungsduo seinen Vorsprung auf mehrere Sekunden. In Runde 16 wechselte Marco Wittmann auf neue Pirelli-Slicks, Jules Gounon folgte einen Umlauf später. Danach fuhr der Franzose als Führender wieder auf Strecke, wurde jedoch kurze Zeit später von Marco Wittmann überholt, dessen Reifen bereits Betriebstemperatur erreicht hatten.

Dahinter konnte Thomas Preining nach einem schnellen Boxenstopp eine Position gutmachen und sich vor Kelvin van der Linde auf Rang drei behaupten. Maro Engel folgte im Mercedes-AMG GT3 Evo auf Platz fünf. In dieser Reihenfolge beendeten die ersten fünf nach 41 Runden das 13. von insgesamt 16 Saisonrennen. Maro Engel, als Achter gestartet, betrieb nach einer taktisch starken Vorstellung Schadensbegrenzung und ist mit einem Rückstand von sechs Punkten Tabellenzweiter. Platz sechs ging an den Italiener Matteo Cairoli, Mirko Bortolotti folgte im Lamborghini Temerario GT3 auf Rang sieben. Titelkandidat Nicki Thiim kam nach einem für ihn wechselhaften Rennverlauf im Aston Martin Vantage GT3 als Achter ins Ziel.

Thierry Vermeulen belegte im zweiten Ferrari von Emil Frey Racing Position neun. Ben Dörr rundete im McLaren 720S GT3 Evo die Top Ten ab. Einen Dämpfer im Kampf um die DTM-Krone erlitt Lucas Auer. Der Österreicher nahm das Rennen nach einem unverschuldeten Unfall im Qualifying von der Box aus in Angriff und kam als Elfter ins Ziel. Dadurch beträgt Lucas Auers Rückstand auf Spitzenreiter Thomas Preining bereits 36 Punkte. Simon Connor Primm überquerte die Ziellinie als Fünfzehnter. Maximilian Paul beendete nach 27 absolvierten Runden das Rennen früher als geplant.

Marco Wittmann (Schubert Motorsport): „Dieses Ergebnis bedeutet Big Points im Titelkampf! Für mich ist der DTM-Sieg auf dem Sachsenring etwas ganz Besonderes, der hat mir auf meiner Bucketlist noch gefehlt. In der Schlussphase des Rennens kam Jules Gounon immer mal wieder dicht an mich heran, aber ich wusste: Wenn ich keinen Fehler mache, bringe ich den Sieg nach Hause.“

Jules Gounon (Winward Racing): „Wir sind endlich dort, wo wir die ganze Saison über hinwollten. Nach meinem Reifenwechsel habe ich Marco Wittmann im Rückspiegel herankommen gesehen und natürlich gehofft, dass ich die Führung verteidigen kann. Auf kalten Reifen war das leider nicht möglich. Die Saison verlief bisher alles andere als zufriedenstellend, umso glücklicher bin ich über das Podium.“

Thomas Preining (Manthey): „Ein super Ergebnis für uns! Es war unfassbar wichtig, viele Punkte für die Meisterschaft zu holen und die Führung zu verteidigen. Der Start verlief leider ziemlich zäh, direkt danach konnte ich aber an Matteo Cairoli vorbeigehen und später dank unserer Strategie auch an Kelvin van der Linde.“

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Provided by Swen Wauer