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Thomas Preining verläßt den Sachsenring als Tabellenführer - 1. Qualifying

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Qualifying 1:

Das mit Spannung erwartete Qualifying startete am Samstagmorgen um 9:55 Uhr bei 15 Grad Celsius auf der Berg-und-Tal-Bahn in Sachsen. Unterdessen greift Marco Wittmann im Titelkampf der DTM noch einmal an. Der BMW-Werkspilot von Schubert Motorsport fuhr am Samstag im ersten Qualifying auf dem Sachsenring mit 1:17,627 Minuten die schnellste Runde und steht beim 13. Meisterschaftslauf zum ersten Mal in dieser Saison auf Startplatz eins. Mit der 16. DTM-Pole schob sich der Fürther auf Tabellenplatz vier vor und liegt 23 Punkte hinter. Porsche-Fahrer Thomas Preining wurde mit einem Rückstand von 0,126 Sekunden Zweiter und übernahm damit Platz eins im Gesamtklassement. Platz drei ging an Jules Gounon (Mercedes-AMG Team MANN-FILTER) im Mercedes-AMG GT3 Evo. Kelvin van der Linde belegte im zweiten Schubert-BMW Rang vier. Der bisherige Spitzenreiter Maro Engel vom Mercedes-AMG Team Ravenol beendete das Zeittraining auf Position fünf.

Allerdings wird der Routinier wegen des Verursachens einer Kollision im letzten Rennen auf dem Nürburgring um drei Startplätze zurückversetzt. Nicki Thiim musste sich mit der fünften Startreihe zufrieden geben. Lucas Auer muss das Rennen von ganz hinten aufnehmen, weil bei ihm die schnellste Zeit im Qualifying wegen Verursachens einer roten Flagge gestrichen wurde. Der Österreicher verlor wegen einer gebrochenen Radnabe hinten rechts einen Reifen und schlug mit seinem Mercedes-AMG GT3 Evo ein. Zu diesem Zeitpunkt hatte jedoch nur Mercedes-AMG-Youngster Tom Kalender mit 1:18,332 Minuten eine Topzeit erzielt. Dem Rest des Feldes blieben nur drei Minuten, um nachzuziehen. Wittmann ging als Erster wieder auf die 3,645 Kilometer lange Strecke und erzielte kurz danach die Bestmarke. Knapp eine Minute später fuhr Thomas Preining auf Rang zwei vor, Jules Gounon sicherte sich in letzter Sekunde den dritten Platz.

Marco Wittmann (Schubert Motorsport): „Als mein Ingenieur mir per Funk gesagt hat, dass ich auf der Pole stehe, konnte ich es gar nicht glauben. In den vergangenen Jahren hatten wir auf dem Sachsenring immer unsere Probleme. Schon am Freitag hat sich aber gezeigt, dass wir gut dabei sind. Das Qualifying war mit der roten Flagge etwas chaotisch, das hat uns vielleicht ein wenig geholfen.“

Thomas Preining (Manthey): „Ein super Ergebnis! Bis zur Unterbrechung des Qualifyings hatte ich noch keine schnelle Runde gefahren. Daher war mir klar, dass ich in den letzten Minuten liefern muss. Sonst wären wir ganz hinten gelandet. Die erste Startreihe ist eine top Ausgangslage fürs Rennen.“

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