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Maro Engel ganz oben auf dem Stockel - 1. Rennen

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Bei strahlendem Sonnenschein fand der erste Lauf in der Saison 2026 statt.  Maro Engel der Pole Setter konnte nach dem fliegenden Start seine Position behaupten. Hingegen war Ben Dörr zurückgefallen. Thomas Preining hatte Rang zwei eingenommen Die ersten beiden hatten sich bereits etwas absetzen können. Lucas Auer lag auf Platz drei. Ben Dörr war nachdem er von Bastian Buus getroffen wurde, abgeflogen und schlug in die Streckenbegrenzung ein. Für ihn war damit das Rennen gelaufen. Um ihn in aller Ruhe bergen zu können, wurde das Safety Car hinausgeschickt. Der Re-Start erfolgte bei noch 47 Minuten zu fahrender Zeit. Maro Engel konnte sich wiederum gegenüber der übrigen Meute behaupten und führte weiter das Feld an.

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Ricardo Feller lag nach seiner Penalty Lap Strafe nur noch auf Rang 18. Er hatte einen Frühstart hingelegt. Finn Wiebelhaus war bis auf Platz 15 zurück gefallen. Die ersten beiden hatten sich mit über zwei Sekunde vom Feld abgesetzt. Nicki Thiim setzte unterdessen Thierry Vermeulen unter Druck. Hier ging es um den zwölften Platz. Im gesamten Feld hatten sich Grüppchen gebildet. Kelvin van der Linde auf Platz sieben hatte alle Hände voll zu tun sich Tom Kalender vom Hals zu halten. Im nach hinein konnte Tom Kalender dann vorbeiziehen und nahm Rang sieben ein. Es kam dann zu einer leichten Berührung der Teamkollegen Kelvin van der Linde und Marco Wittmann.

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Mirko Bortolotti hatte auch nichts zu lachen, denn Ricardo Feller saß ihm im Nacken. Es dauerte dann auch nicht lange und der Porsche Pilot konnte an dem Italiener vorbeiziehen und hatte damit Rang 25 eingenommen. Von alledem bekam Maro Engel an der Spitze nichts mit, denn er hatte sich mit 1,286 Minuten vom übrigen Feld abgesetzt. Das Boxenfenster öffnete bei noch 35 Minuten zu fahrender Zeit. Timo Glock war der Erste der in die Box kam, gefolgt von Finn Wiebelhaus, Ricardo Feller und Luca Engstler. So nach und nach kamen immer wieder weitere Piloten in die Box. Damit geriet die Reihenfolge erst einmal durcheinander. Aus der Spitzengruppe kam Thomas Preining bei noch 29 Minuten zu fahrender Zeit zum Reifenwechsel herein

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Die ersten sechs Piloten mussten noch zu ihrem Pflichtboxenstopp hereinkommen. Mirko Bortolotti und Matteo Cairoli erhielten eine Penalty Lap wegen zu hoher Geschwindigkeit in der Boxengasse. Der Stopp von Maro Engel klappte überhaupt nicht. Er stand 11,7 Sekunden, weil es hinten links am Rad hackte. Dies kostete ihm die Führung. Zwischenzeitlich waren Kelvin van der Linde und Marco Wittmann an Tom Kalender vorbeigegangen. Auch bei Lucas Auer war der Stopp nicht optimal. Nicki Thiim war zu dieser Zeit der letzte Fahrer der noch nicht in der Box war. Bei Nicki Thiim wollte die rechte Radmutter nicht sofort runter gehen. Damit dauerte der Stopp auch etwas länger als geplant.

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Nachdem nun alle in der Box waren und die Reihenfolge wieder hergestellt war führte Thomas Preining vor Jules Gounon und Lucas Auer. Es hatten zu dieser Zeit viele Fahrer eine Verwarnung wegen Verlassen der Strecke bekommen. Beim 5. Verlassen der Strecke verhängt die Rennleitung eine Penaltylap. Einen harten Kampf lieferten sich Finn Wiebelhaus und Nicki Thiim. Bei noch 18 Minuten zu fahrender Zeit wurde das Rennen erneut durch das Safety Car neutralisiert, weil Nicolas Baert mit einem beschädigten Fahrzeug im Kiesbett stand. Das Rennen konnte bei 15 Minuten zu fahrender Zeit wieder im Renntempo aufgenommen werden. Alle herausgefahrenen Vorsprünge waren zu diesem Zeitpunkt zu Nichte gemacht worden.

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Thomas Preining hatte einen guten Re-Start und führte weiterhin das Feld an vor Jules Gounon und Lucas Auer. Maro Engel befand sich auf Platz vier. Tom Kalender hatte unterdessen versuchte an Marco Wittmann vorbeizugehen. Es kam zu einer leichten Berührung als sich der Mercedes Pilot neben den BMW Fahrer setzte. Im nachhinein konnte Marco Wittmann den siebten Rang behaupten. Er hatte nun seinen Teamkollegen Kelvin van der Linde vor sich. Es dauerte aber nicht lange und Tom Kalender konnte dann doch noch auf Platz sieben vor fahren. Die Lamborghini Piloten nahmen die letzten vier Ränge ein. Ricardo Feller wurde von Finn Wiebelhaus angeschoben. Dieser Vorfall wird nach dem Rennen von den Sportkommissaren bearbeitet.

Die ersten vier lagen eng beisammen. Diese Gruppe wurde von Thomas Preining angeführt vor Julers Gounon, Lucas Auer und Maro Engel. Auf Platz fünf fahrend versuchte Bastian Buus den Anschluss an dieses Quartett zu bekommen. In der Schlussphase hatte Jules Gounon Probleme bekommen, es qualmte hinten rechts. Er versuchte die Box anzusteuern. Er schaffte es dann auch und musste das Rennen in der Box früher aufgeben als geplant. Damit lagen die beiden Lokalmatadore Thomas Preining und Lucas Auer auf den Rängen eins und zwei. Maro Engel nahm jetzt Platz drei ein. In den letzten zwei Runden versuchte Lucas Auer näher an den Führenden heran zu kommen.

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Dieser hatte einen Vorsprung von 0,674 Sekunden. Timo Glock hatte die Penalty Lap nicht korrekt ausgeführt. Dies wird nach dem Rennen von den Sportkommissaren bearbeitet. Unterdessen war Kelvin van der Linde mit einer kaputten Pumpe die für den Öldruck zuständig ist, bergauf auf der Strecke stehen geblieben. Zum dritten Mal war das Safety Car hinaus gekommen. Das Rennen wurde nun auch hinter dem Saftey Car beendet. Hier kam es zu Vorfall zwischen Thierry Vermeulen und Mirko Bortolotti wegen Überholens unter Safetycar. Dies wird von den Sportkommissaren nach dem Rennen bearbeitet. Thomas Preining beendete das Rennen vor Lucas Auer und Maro Engel als Sieger. Mirko Bortolotti beendete als bester Lamborghini Fahrer das Rennen auf Platz zwölf.

Im nachhinein gab die Rennleitung dann um 17.52 Uhr ein neues Rennergebnis heraus. Bastian Buus erhielt eine 5-Sekunden-Ersatzstrafe anstelle einer Penaltylap wegen Verursachens einer Kollision mit Ben Dörr. Dadurch wurde er nur auf Platz vierzehn gewertet.

15 Sieger

Thomas Preining (Manthey): „Ich könnte nicht glücklicher sein, von genau solchen Momenten träumt man als Rennfahrer! Vor den Augen meiner Familie und vielen Freunden zu gewinnen, fühlt sich einfach großartig an. Es war ein sehr herausforderndes Rennen mit einer sehr schnellen Konkurrenz von Mercedes-AMG. Lucas Auer hat am Ende richtig Druck gemacht. Umso erleichterter war ich über die Zieldurchfahrt."

Lucas Auer (Mercedes-AMG Team Landgraf): „Wir haben uns intensiv auf den Auftakt vorbereitet, der zweite Platz ist der Lohn für die harte Arbeit. In der Schlussphase habe ich auf einen Fehler von Thomas Preining gelauert, aber auch Rang zwei ist bei meinem Heimspiel ein Top-Ergebnis. Für das Rennen am Sonntag müssen wir analysieren, welche Strategie mit dem neuen Reifen die beste ist.“

Maro Engel (Mercedes-AMG Team RAVENOL): „Bis zum Boxenstopp war es ein perfekter Tag für uns. Wenn man so lange souverän in Führung liegt, fühlt sich der dritte Platz enttäuschend an. Die Crew in der Box hat in der Vergangenheit immer einen super Job gemacht, daher mache ich der Mannschaft überhaupt keinen Vorwurf. Wir haben ein starkes Paket und greifen am Sonntag wieder an.“

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Provided by Swen Wauer