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Lauf 9 - Hockenheimring

Dreifach-Sieg für Audi / Jamie Green wird Vizemeister

Der Hockenheimring Baden-Württemberg ist traditionell der Austragungsort für den DTM-Auftakt und das –Finale. Der 1932 eröffnete Traditionskurs beheimatete die DTM in jedem Jahr seit Ihrem Bestehen. Ihre beiden letzten Rennen in der Saison 2015 werden an diesem Wochenende, also vom 16. bis 18. Oktober in Angriff genommen. Der Kreis schließt sich – am ersten Mai-Wochenende starteten die 24 Fahrer auf dem Hockenheimring zum ersten Mal zur Jagd auf die DTM-Krone 2015. Fünfeinhalb Monate und 18 Rennen später wird die Hatz dort enden, wo sie begonnen hat. Reicht Mercedes-Benz-Pilot Pascal Wehrlein der 37 Punkte-Vorsprung um sich zum Champion zu krönen? Oder fangen die Audi-Fahrer Edoardo Mortara und Mattias Ekström den Youngster noch auf der Zielgeraden ab? Und wer macht das Rennen in der Team- und Hersteller-Wertung? Das Finale in Baden-Württemberg wird alle Antworten auf die offenen Fragen liefern.

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Für Audi begann die Saison nahezu wie aus einem Guss: Auf dem Hockenheimring entschieden im Mai Jamie Green und Mattias Ekström die Auftaktrennen für sich. Doch nach 14 weiteren Rennen hat sich das Blatt gewendet. Der Favorit auf den Titel ist Mercedes-Benz-Pilot Pascal Wehrlein. Es gibt noch 50 Punkte zu holen und wenn es hier im Badischen nicht rund läuft, kann noch viel passieren. Der Mercedes-Benz-Pilot hat vor den finalen Läufen 37 Punkte Vorsprung auf seinen ärgsten Konkurrenten Edoardo Mortara. Das der amtierende BMW-Pilot Marco Wittmann seinen Titel verteidigen kann, ist jedoch ausgeschlossen. Trotzdem möchte er gerne die Herstellerwertung nach München holen. Ferner hat er noch ein Ziel im Auge und zwar möchte er die Vizemeisterschaft für sich gewinnen. Trotz des großen Rückstands hat er die Sache noch nicht abgeschrieben. Ob der Italiener oder sein Markenkollege Mattias Ekström – ihm fehlen 38 Punkte auf Wehrlein – den Gesamtführenden noch einmal unter Druck setzten können, wird sich im ersten Rennen des finalen Wochenendes zeigen.

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Charly Lamm (Teamchef, BMW Team Schnitzer): „Hockenheim ist der DTM-Klassiker schlechthin – und die Fans können sich in diesem Jahr auf ein spannendes Finale freuen. Auch wenn wir bisher einen Sieg und drei Podestplätze bejubeln konnten, war es sicher kein einfaches Jahr für uns. Wir haben uns fest vorgenommen, die Saison mit einem Top-Resultat zu beenden, um Selbstvertrauen in die Winterpause mitzunehmen. Zudem wollen wir BMW dabei helfen, erneut den Herstellertitel zu gewinnen. Dass uns Hockenheim liegt, haben wir zum Saisonauftakt gezeigt. Martin Tomczyk war am Sonntag im Regen der bestplatzierte BMW Fahrer und verpasste den Sprung auf das Treppchen nur knapp. Ich hoffe, wir können uns beim Finale wieder in starker Form präsentieren.“

Bruno Spengler(BMW Team MTEK): „Hockenheim gehört zu meinen absoluten Lieblingsstrecken. Die Stimmung beim Saisonstart in diesem Jahr war fantastisch. Man kann natürlich nicht vorhersagen, wie das Wochenende für uns verlaufen wird. Rein rechnerisch habe ich sogar noch eine kleine Chance auf den Fahrertitel. Aber auch wenn das sehr unwahrscheinlich ist, ist eines sicher: Wir werden alles geben und zum Abschluss der Saison noch einmal richtig pushen.“

Timo Glock (BMW Team MTEK): „Kaum zu glauben, dass jetzt schon das letzte DTM-Wochenende 2015 vor der Tür steht. Wir freuen uns alle, wieder nach Hockenheim zu kommen. Die Atmosphäre dort ist außergewöhnlich. Ich hoffe, dass wir noch einmal Bestleistungen zeigen können und es ein erfolgreiches Wochenende für BMW Motorsport wird. Wir wollen den Fans noch einmal eine tolle Show bieten.“

Gary Paffett(EURONICS/BWT Mercedes-AMG / Mercedes-AMG DTM Team ART): „Ich komme mit gemischten Gefühlen nach Hockenheim. Natürlich freue ich mich auf das Wochenende, denn angesichts unserer zuletzt gezeigten Form sollten wir ein konkurrenzfähiges Auto haben. Hoffentlich können wir damit einige Punkte einfahren und die Saison mit einer positiven Note beenden. Andererseits ist es eben das Ende der Saison und ich denke, dass ART und ich gut gearbeitet haben. Wir kommen jetzt gerade erst an den Punkt, an dem wir sein wollen – nämlich konkurrenzfähig zu sein. So gesehen ist es ein wenig enttäuschend, dass die Saison nun zu Ende ist. Aber darauf können wir über den Winter aufbauen.“

Paul Di Resta (SILBERPFEIL Energy Mercedes-AMG / Mercedes-AMG DTM Team HWA): „Es ist schade, dass die Saison schon fast wieder vorbei ist. Dennoch freue ich mich auf die letzten beiden Rennen in Hockenheim. Wir sollten dort sehr stark sein und es wäre schön, die Saison mit zwei sehr guten Punkteplatzierungen abzuschließen. Danach können wir in die Winterpause gehen und darauf für das kommende Jahr aufbauen.

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Für die DTM-Piloten stand das erste freie Training am Freitagnachmittag bei trockenem aber sehr kaltem Wetter auf dem Zeitplan. In dieser Session kam es immer wieder zu Positionswechseln. Am Schluß hatte sich dann Jamie Green (Audi Sport Team Rosberg) mit 22 gefahrenen Runden und einer Zeit von 1:32,849 Minuten in Szene gesetzt. Hinter ihm lagen sein Landsman Gary Paffett (EURONICS/BWT Mercedes-AMG) und der Schwede Tom Blomqvist (BMW Team RBM). Der Tabellenführer musste sich zunächst mit Rang 19 zufrieden geben. Edoardo Mortara (Audi Sport Team Abt) und Mattias Ekström (Audi Sport Team Abt Sportsline) mussten sich mit den Rängen vier und sechs zufrieden geben. Maximilian Götz (PETRONAS Mercedes-AMG) hatte sich auf Rang sieben platziert.

Als die Fahrer ihr zweites freies Training am Samstagmorgen unter die Räder nahmen, hatte sich am Wetter nichts geändert. Die Zeiten wurden nicht schneller. Zunächst wechselten die Positionen des öfteren. Am Ende hatte sich Pual di Resta (Silberpfeil Energy Mercedes-AMG) nach 19 Runden mit einer Zeit von 1:32,974 Minuten gegenüber seiner Konkurrenz durchgesetzt. Hinter ihm lagen Timo Scheider (Audi Sport Team Phoenix) und Jamie Green. Pascal Wehrlein musste sich mit Platz zwölf zufrieden geben. Edoardo Mortara und Mattias Ekström nahmen die Ränge vier und neun ein. Maximilian Götz wurde auf Platz 18 gewertet. Als bester Rookie war Lucas auer auf Rang sieben unterwegs.

Ernst wurde es für die Piloten um 11.00 Uhr, denn nun mussten sie ihre Startaufstellung für ihren vorletzten Lauf in dieser Saison hinter sich bringen. Gegenüber dem zweiten freien Trainung wurden die Zeiten schneller. Die Pole-Position holte sich nach acht absolvierten Runden mit einer Zeit von 1:32,637 Minuten der Belgier Maxime Martin (BMW Team RMG), gefolgt von Timo Scheider und Miguel Molina (Audi Sport Team Abt Sportsline). Der Tabellenführer wird das Rennen von Rang dreizehn aus aufnehmen. Der Zweite und Dritte in der Meisterschaft stehen in der fünften und vierten Startreihe. Von Startplatz acht wird der schnellste Rookie Tom Blomqvist ins Rennen gehen. Maximilian Götz musste sich mit Startpositiohn 17 zufrieden geben.

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Maxime Martin (BMW Team RMG, Platz 1): "Ich habe eine wirklich gute Runde erwischt, da hat alles zusammengepasst. Zudem ist unsere Strategie aufgegangen und wir haben ein gutes Zeitfenster erwischt. Ich hatte ja absolut keinen Verkehr auf der Strecke, da fast alle anderen Fahrer zu diesem Zeitpunkt in der Box waren. Jetzt bin ich absolut happy und sehr zuversichtlich für das Rennen. Das will ich natürlich gewinnen und werde alles versuchen, um das möglich zu machen. Schließlich möchten wir die Herstellerwertung nach München holen. Das ist unser größtes Ziel an diesem Wochenende."

Mattias Ekström (Audi Sport Team Abt Sportsline, Platz 7): "Die Zeiten im Qualifying liegen wieder sehr dicht beieinander. Ich habe alles versucht, aber leider hat es nicht für mehr gereicht, mehr war aber einfach nicht drin, ich habe alles aus dem Auto herausgeholt. Gratulation an den Pole-Sitter, Timo Scheider und Miguel Molina. Die haben das alle sehr gut gemacht und bewiesen, dass es in diesem Qualifying sehr fair zuging. So muss es, trotz des spannenden Titelkampfs auch sein, sonst bleibt ein bitterer Nachgeschmack. Jetzt hoffe ich, dass ich für das Rennen noch ein wenig mehr Leistung finde"

Pascal Wehrlein (gooix/Original-Teile Mercedes-AMG, Platz 13): "Gut, ich war schon mal um einige Plätze besser als im gestrigen ersten Freien Training. Mir fehlen zwei Zehntel auf die Pole-Zeit, meine Runde war gut und ich war zufrieden mit dem Auto, was wir im Vergleich zu gestern auf jeden Fall verbessert haben. Leider noch nicht genug. Ich habe das Auto am Limit bewegt, da kommt es dann auch mal zu dem ein oder anderem Rutscher. Einen gravierenden Fehler habe ich mir aber nicht geleistet. Natürlich ist es ärgerlich, dass so ein geringer Zeitabstand am Ende nur für den 13. Startplatz reicht. Jetzt werde ich definitiv in die Punkte fahren – oder versuche es zumindest. Ein guter Start ist wie immer Grundvoraussetzung und dann habe ich hoffentlich über die Distanz ein gutes Auto."

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Ihren vorletzten Lauf in dieser Saison nahmen die Fahrer am Samstagmittag bei trockenem aber kühlen Witterungsbedingungen unter die Räder. Nach der Einführungsrunde funktionierte der Start ohne weiteres und der Pole-Setter konnte seine Position behaupten und führte das Feld in die erste Kurve. Im hinteren Feld ging es schon drunter und drüber. Gary Paffett wurde von Edoardo Mortrara in die Boxenmauer gedrückt. Hier gingen schon ein paar Teile fliegen. Danach war der Brite mit einer offenen Fahrertüre unterwegs. Im gesamten Feld wurden harte aber faire Zweikämpfe ausgetragen. Nach der ersten Runde führte weiterhin Maxime Martin vor Timo Scheider und Jamie Green. Untedessen war nach dieser Runde Edoardo Mortara in die Box gekommen und wechselte die Reifen. Unterdessen hatten sich die beiden ersten vom übrigen Feld abgesetzt. Hier ging es mächtig zur Sache. Der Belgier musste absolute Kampflinie fahren. Pascal Wehrlein hatte Boden verloren, denn er war auf Rang 16 zurückgefallen. Zwei Plätze vor ihm befand sich Maximilian Götz. Im Verlauf der dritten Runde tauschten Pascal Wehrlein und Martin Tomczyk etwas den Lack aus. In der Spitzkehre wurde Mattias Ekström angeschubst und musste danach dem Feld hinterher eilen.

Später waren sich Gary Paffett und Miguel Molina nicht ganz einig, mit der Folge, das beide auf der Strecke standen und dort einige Teile fliegen gegangen waren. Die Rennleitung schickte nun das Safety Car heraus. Der Brite Gary Paffett war zwischenzeitlich in die Box gekommen und beendete das Rennen früher als geplant. Adrien Tambay wurde unterdessen auch angeschubst und drehte sich auf der Strecke. Der Re-Start erfolgte nach fünf Runden und ging zu Gunsten des Führenden Timo Scheider aus, dieser hatte zuvor den Belgier niederringen können. Augusto Farfus und auch Adrien Tambay hatten das Rennen in der Box früher beendet als geplant. Zu dieser Zeit erhielt Robert Wickens auf Platz 15 fahrend eine Durchfahrtssstrafe wegen push another car. Die gleiche Strafe erhielt auch Bruno Spengler. Sie hatten zum einen Mattias Ekström und Adrien Tambay von der Strecke geräumt. Maximilian Götz hatte wieder Boden gut gemacht und versuchte nun Lucas Auer auf Rang zehn unter Druck zu setzen. Rundenlang musste sich Pascal Wehrlein mit Martin Tomczyk auseinandersetzen. Hier ging es um Rang zwölf. Der Führende Timo Scheider hatte sich unterdessen mit 1,6 Sekunden auf und davon gemacht.

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Im Verlauf der neunten Runde konnte sich Pascal Wehrlein vor der Spitzkehre an Martin Tomczyk vorbeizwängen und auch noch Christian Vietoris zog an dem BMW-Piloten vorbei. Dieser hatte in einer Runde gleich zwei Plätze verloren. Zu dieser Zeit trat Bruno Spengler auf Platz elf liegend seine Strafe an. Maxime Martin konnte im nachhinein Jamie Green nicht mehr halten und musste diesen ziehen lassen. Damit hatte der Brite Platz zwei eingenommen. Mattias Ekström war auf Rang 16 unterwegs. Martin Tomczyk auf Rang dreizehn führte eine Armada von sieben Fahrzeugen an. Von einem weiten Ausritt in der Spitzkehre blieb Edoardo Mortara nicht verschont. Bei noch zwanzig Minuten zu fahrender Zeit war der amtierende Meister am schnellsten Rookie Tom Blomqvist vorbeigegangen. Zu dieser Zeit waren sich Timo Glock und Edoardo Mortara nicht ganz einig, mit der Folge das Timo Glock umgedreht wurde und Edoardo Mortara sehr weit von der Strecke abkam. Wenig später erhielt der Zweitplatzierte in der Meisterschaft eine Durchfahrtsstrafe. Runde um Runde konnte Timo Scheider seinen Vorsprung immer mehr ausbauen. In der letzten viertel Stunde hatte Mattias Ekström Martin Tomczyk niedergerungen. Edoardo Mortara hatte nun seine Durchfahrtsstrafe angetreten und für Robert Wickens war das Rennen in der Box schon frühzeitig beendet.

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Nach 18 Runden gab Edoardo Mortara in der Box das Rennen auch früher auf als geplant. Vor der Spitzkehre musste Maximilian Götz sich dann dem Tabellenführer geschlagen geben und somit hatte sich Pascal Wehrlein auf Platz neun gefahren. Dieser war Runde um Runde immer näher an seinen Markenkollegen herangekommen. In der Schlußphase hatte Mattias Ekström dann Christian Vietoris nach außen gedrängt und war vorbeigegangen. Fünf Minuten vor Schluß stellte auch Bruno Spengler sein Gefährt in der Box ab. Timo Scheider hatte sich mit 5,0 Sekunden auf und davon gemacht. In der vorletzten und letzten Runde ging es zwischen Antonio Felix da Costa und Pascal Wehrlein zur Sache. Da die beiden sich behackten konnte auch Maximilian Götz wieder aufschließen und war an dem kämpfenden Duo dran. In der letzten Runde konnte der Mercedes-Pilot dann den BMW-Piloten niederringen. Maximilian Götz versuchte auch noch am Portugiesen vorbeizugehen. Zu dieser Zeit war Timo Glock in der Sachskurve eingeschlagen. Nach 26 Runden wurde Timo Scheider als Sieger abgewunken vor Jamie Green und Maxime Martin. Pascal Wehrlein kam auf Rang acht ins Ziel und war damit vorzeitiger Meister. Er ist damit der jüngste Meister aller Zeiten. Mattias Ekström hatte es in der letzten Runde noch geschafft sich auf Rang neun zu fahren. Maximilian Götz beendete das Rennen auf Platz zehn.

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Mit 169 Punkte holte sich Pascal Wehrlein vorzeitig die Meisterschaft, gefolgt von Mattias Ekström mit 129 und Edoardo Mortara mit 128 Punkten. In der Teamwertung für gooix/Original-Teile Mercedes-AMG mit 225 Zähler vor BMW Team RMG mit 198 und Audi Sport Team Abt Sportsline mit 183 Zähler. Auf Platz eins in der Konstruktionswertung liegt BMW mit 583 Punkten, dahinter liegen Audi mit 527 und Mercedes-Benz mit 520 Punkten.

Timo Scheider (Audi Sport Team Phoenix): "Eine viel zu lange Durststrecke. Nach einer so katastrophalen Saison ein schöner Abschluss für mich und mein Team. Herzlichen Glückwunsch an Pascal für den Titel, er hat das in dieser Saison auch sehr gut gemacht und verdient gewonnen.“

Jamie Green (Audi Sport Team Rosberg): "Das hat heute wirklich Spaß gemacht, das war tolles Racing. Beide Überholmanöver waren hart aber fair geführt. Glücklicherweise hat mein Auto das alles unbeschadet überstanden."

Maxime Martin (BMW Team RBM): "Natürlich habe ich auf den Sieg spekuliert, aber die beiden Audi waren einfach zu schnell. Es war ein harter Kampf, meinen Platz auf dem Podium zu verteidigen – das sind wichtige Punkte für BMW in der Herstellerwertung."

Beim sonntägigen warm up war es immer noch sehr kalt. Zunächst wechselten die Positionen immer wieder. In der letzten Runde konnte sich dann Lucas Auer nach acht Runden mit einer Zeit von 1:47,447 Minuten auf Platz eins fahren, gefolgt von Jamie Green und Mattias Ekström. Das heutige Geburtstagskind Pascal Wehrlein, der sich gestern vorzeitig die Meisterschaft sicherte und sich damit sein schönstes Geschenk selber machte, nahm Rang sechs ein. Edoardo Mortara und Maximilian Götz lagen auf den Plätzen neun und 17.

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Am Sonntag um 11.55 Uhr schaltete die Boxenampel auf grün und zum letzten Mal in diesem Jahr mussten die Piloten ihre Startaufstellung für den 18. Lauf ausfahren. Mike Rockenfeller war der Erste der für die anderen eine Zeit von 1:35,046 Minuten setzte. Unterdessen war Lucas Auer auf Abwegen unterwegs. Robert Wickens suchte genauso wie Jamie Green und Augusto Farfus die Box auf. Nachdem Maximilian Götz seine Zeit gefahren hatte, wurde er ganz oben auf dem Monitor angezeigt. Er hatte die Meßlatte bei 1:33,735 Minuten gesetzt. Zu dieser Zeit hatten aber noch nicht alle eine Zeit in den Asphalt gebrannt. Wenig später wurde der Mercedes-Pilot von Miguel Molina auf Platz zwei verwiesen. Der Audi-Pilot hatte eine Zeit von 1:33,447 Minuten gefahren. Bei noch zwölf Minuten zu fahrender Zeit lagen auf den Plätzen zwei und drei Mattias Ekström und Augusto Farfus. Immer wieder änderten sich nun die Positionen.

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In der Schlußphase wurden die Zeiten nochmals schneller. In der letzten Minute hatte Mattias Ekström sich mit einer Zeit von 1:32,729 Minuten auf die Pole-Position gefahren. Dabei sollte es aber noch lange nicht bleiben, denn der Schwede wurde auf Rang drei verwiesen. Platz zwei und eins hatten unterdessen Jamie Green und Gary Paffett eingenommen. Im nachhinein konnte niemand die Zeit des Briten von 1:32,645 Minuten unterbieten und damit wird er am Nachmittag von der Pole aus ins Rennen gehen, gefolgt von Jamie Green und Mattias Ekström. Edoardo Mortara musste sich mit Startposition dreizehn zufrieden geben. Maximilian Götz wird als bester Rookie aus der fünften Startreihe ins Rennen gehen. Der Meister Pascal Wehrlein startet von Rang 17 aus.

Gary Paffett (EURONICS/BWT Mercedes-AMG, Platz 1): "Das ist ein toller Platz, um ins Rennen zu gehen – die perfekte Ausgangsposition. Die Pole-Position zeigt das Leistungsvermögen meines Autos, das eigentlich das ganze Jahr über sehr gut funktioniert hat. Leider haben wir es nicht so häufig hinbekommen, eine gute Runde im Qualifying hinzulegen. Aber heute ist uns das gelungen. Die Runde war wirklich sehr gut. Das Auto hat sich super angefühlt, fast jede Kurve lief perfekt. Gestern bin ich im Rennen ausgefallen, die Pole-Position könnte dazu beitragen, dass dies nicht noch einmal passiert: Ganz vorne zu starten ist wesentlich einfacher als in der Mitte des Feldes. Hoffentlich haben wir jetzt einen tollen Saisonabschluss. Die erste Voraussetzung für diesen ist geschaffen."

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Jamie Green (Audi sport Team Rosberg, Platz 2): "Wir haben hier als Audi-Fahrer in Hockenheim bereits das erste Rennwochenende der Saison dominiert und beide Rennen gewonnen. Es macht einfach Spaß hier zu fahren und natürlich ist es schön, hier beim Finale aus der ersten Startreihe ins Rennen zu gehen. Eine Entschädigung für meinen Saisonverlauf ist das aber nicht – ich hatte mir gerade nach den ersten Rennen mehr ausgerechnet. Nach dem zweiten Platz gestern möchte ich heute auf dem Siegertreppchen noch eine Stufe höher klettern. Gestern war Timo auf neuen Reifen unterwegs und zu schnell. Ich hoffe, heute läuft es für mich ein wenig besser – ich will gewinnen."

Mattias Ekström (Audi Sport Team Abt Sportsline, Platz 3): "Mit dieser Platzierung bin ich sehr zufrieden. Jetzt gehe ich nach längerer Zeit mal wieder von einer richtig guten Position aus ins Rennen. Das Auto hat sich sehr gut angefühlt und ich bin zuversichtlich, was das finale Rennen angeht. Trotz der verpassten Meisterschaft freue ich mich sehr auf den Start. Wir hatten ein sauberes Qualifying, haben gute Runden hingelegt – ich habe keinen Grund zum Klagen. Beim Finale gibt es nur eines: volle Attacke. Ich will am Ende der Saison noch einmal ganz oben auf dem Podium stehen."

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Das letzte Rennen in der Saison 2015 fand am Sonntagnachmittag bei sehr kaltem Wetter statt. Nach der Einführungsrunde konnte der Brite seine Pole-Position behaupten und führte die Meute in die erste Kurve. Dort schoßen schon einige weit nach außen. Unterdessen hatte sich der Pole-Setter bereits mit einigen Wagenlängen abgesetzt. Im gesamten Feld wurde hart um jede Position gekämpft. In der Spitzkehre ging es mit viel Disziplin hindurch. Lucas Auer war etwas auf Abwegen unterwegs. Nach der ersten Runde führte weiterhin Gary Paffett vor Jamie Green und Maxime Martin. Maximilian Götz hatte an Boden verloren. Er war auf Rang vierzehn zurückgefallen. Einen Platz eingebüst hatte auch der Meister. Zwei Plätze gut gemacht hatte Edoardo Mortara. Die ersten beiden versuchten sich vom übrigen Feld abzusetzen. Dahinter ging es munter einher zwischen Maxime Martin, Mattias Ekström und Adrien Tambay. An der Spitze tobte ein britisches Duell. Vor der Spitzkehre kam der erste ernsthafte Angriff von Jamie Green auf Gary Paffett und er konnte dann an dem Pole-Setter vorbeiziehen. Maximilian Götz versuchte zwischenzeitlich an Bruno Spengler vorbeizugehen. Der Belgier auf Rang drei hatte eine Armada von fünf Fahrzeugen hinter sich. In der fünften Runde kam der direkte Angriff des Schweden und der Audi-Pilot zog vorbei.

Der Meister ließ es unterdessen ruhig angehen. Er war immer noch auf Rang 18 unterwegs. Der Führende hatte sich nach sechs Runden bereits mit 2,5 Sekunden vom übrigen Feld abgesetzt. Harten Attacken musste sich zu dieser Zeit Maximilian Götz gegenüber Robert Wickens erwehren. Marco Wittmann musste beim nächsten Umlauf in die Box kommen, denn während der Fahrt war die Motorhaube fliegen gegangen. Er nahm dann das Rennen auch nicht wieder auf. Maxime Martin hatte beim Anbremsen der Spitzkehre seinen vierten Platz verloren, denn Adrien Tambay war an ihm vorbeigezogen. Zwischenzeitlich hatte Mattias Ekström sich auch auf Rang zwei gefahren. Der Pole-Setter befand sich nur noch auf Platz drei wieder. Nachdem dann Adrien Tambay Gary Paffett angegriffen hatte und zurückziehen musste, konnte der Belgier zunächst sich neben den Franzosen setzten. Im nachhinein hatte er dann aber Plätze verloren und war bis auf Rang acht zurückgefallen. Miguel Molina, Paul di Resta und Timo Scheider waren an ihm vorbeigezogen. Timo Glock war der Erste, der zu seinem Pflichtboxenstopp hereinkam. In der Spitzkehre traf Tom Blomqvist Robert Wickens und drehte diesen um. Nach elf Runden kamen die nächsten Fahrer zu ihrem Stopp herein. Zunächst einmal geriet die Reihenfolge erst einmal durcheinander. Wenig später erhielt Tom Blomqvist von der Rennleitung eine Durchfahrtsstrafe wegen push another car.

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Die ersten vier Piloten Jamie Green, Mattias Ekström, Miguel Molina und Timo Scheider blieben weiterhin draußen. Einen harten Fight lieferten sich zwischenzeitlich Gary Paffett und Maxime Martin. Zu diesen zwei gesellte sich auch noch Antonio Felix da Costa. Nach dreizehn Runden kam der Führende in die Box, gefolgt von Timo Scheider. Damit hatte Mattias Ekström die Führung übernommen. Zwei Runden später wurde auch der Schwede an die Box zitiert. Er kommt hinter Jamie Green wieder auf die Strecke zurück. In der 16. Runde bekam Christian Vietoris von Miguel Molina einen Schubser, drehte sich und nahm dann in der Spitzkehre noch Adrien Tambay mit ins Aus. Nachdem dann alle in der Box gewesen waren führte weiterhin Jamie Green vor Mattias Ekström und Paul di Resta. Wenig später erhielt Miguel Molina dann eine Durchfahrtsstrafe wegen push another car. Bei noch 30 Minuten zu fahrender Zeit wurde Gary Paffett gleich von drei BMW-Piloten (Maxime Martin, Antonio Felix da Costa und Bruno Spengler) ausgetrickst und nahm nur noch Platz neun ein. Zu dieser Zeit kam Miguel Molina in die Box und trat seine Strafe an. Er konnte sich danach auf Platz dreizehn wieder einreihen. Maximilian Götz lag nach seinem Pflichtstopp auf Platz 18. Im Verlauf der 21. Runde hatte Pascal Wehrlein Nico Müller etwas ins Aus geschickt. Zuvor hatte Maximilian Götz den Meister überholt. Als Letzter kam nun Edoardo Mortara zum Stopp herein.

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Zwischen Pascal Wehrlein und Nico Müller ging es rundenlang mächtig zur Sache. Diese beiden schenkten sich einmal gar nichts. Hier wurde auch des öfteren der Lack ausgetauscht. Jamie Green der das Feld anführte war mit 2,7 Sekunden auf und davon gefahren. Mattias Ekström hinter ihm versuchte sich Runde um Runde näher heranzuarbeiten. Hinter diesen beiden kam lange, lange nichts. Sie hatten einen Vorsprung von über vierzehn Sekunden herausgefahren. In den letzten zwanzig Minuten konnte Timo Scheider auf Platz vier Edoardo Mortara nicht mehr halten und musste diesen ziehen lassen. Der Spanier versuchte nun sich den Drittplatzierten zurecht zu legen. Dies gelang ihm dann auch in der 25. Runde. Innen in der Spitzkehre ging er dann an dem Mercedes-Mann vorbei. Maxime Martin hatte noch alle Hände voll zu tun, denn er hatte gleich drei Fahrzeuge im Schlepptau. Er bekam Druck von Antonio Felix da Costa, Bruno Spengler und der letzte im Bunde war Gary Paffett. Augusto Farfus auf Rang elf musste sich harten Attacken von Timo Glock erwehren. Da diese zwei sich immer wieder behackten konnte Miguel Molina aufschließen. In den letzten elf Minuten hatte der Ex-Formel-1-Pilot es geschafft den Brasilianer niederzuringen. Dieser musste sich dann ihm nachhinein auch noch Miguel Molina geschlagen geben. Danach bekam er es mit Daniel Juncadella zu tun. Damit lag er nur noch auf Platz dreizehn. Maximilian Götz auf Rang 16 hatte nach vorne und hinten genug Luft.

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Beim nächsten Umlauf musste Augusto Farfus seinen dreizehnten Platz an Daniel Juncadella abgeben. Von alledem bekamen die beiden an der Spitze nichts mit. Der Führende hatte weiterhin einen Vorsprung von 2,2 Sekunden. Einen spannenden Fight lieferten sich auch Timo Glock und Miguel Molina um Platz elf. Es dauerte nicht lange und der Spanier konnte sich diesen Platz sichern. Maxime Martin musste sich in der Schlußphase Antonio Felix da Costa geschlagen geben. Der Gegenkonter des Belgiers ließ aber nicht lange auf sich warten und er holte sich seinen sechsten Platz wieder zurück. Maximilian Götz hatte sich in der vorletzten Runde Augusto Farfus zurecht gelegt und konnte vorbeiziehen. Damit nahm er nun Platz vierzehn ein. Zwischenzeitlich war Mattias Ekström näher an Jamie Green herangekommen. Der Vorsprung war auf 1,7 Sekunden geschrumpft. Nach 39 Runden holte sich Jamie Green mit einem Vorsprung von 1,3 Sekunden den Sieg, gefolgt von Mattias Ekström und Edoardo Mortara. Maximilian Götz beendet das Rennen auf Platz dreizehn. Pascal Wehrlein wurde nur auf Platz 20 gewertet.

Mit 169 Punkte wurde Pascal Wehrlein Meister, gefolgt von Jamie Green mit 150 und Mattias Ekström mit 147 Punkten. Die Teamwertung ging an gooix/Original-Teile Mercedes AMG mit 225 Zähler. Platz zwei und drei gingen an BMW Team RMG mit 206 und Audi Sport Team Abt Sportsline mit 201 Zähler. BMW holte sich mit 602 Punkten die Konstruktionswertung vor Audi mit 595 und Mercedes-Benz mit 534 Punkten.

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Dr. Wolfgang Ullrich (Audi-Motorsportchef): „Dass trotz des ungemütlichen Herbstwetters so viele Zuschauer zum Finale nach Hockenheim gekommen sind, spricht für die DTM. Mit dem Doppelsieg am Samstag und dem Dreifacherfolg am Sonntag haben wir noch einmal gezeigt, wie stark der Audi RS 5 DTM in diesem Jahr war. Zehn Siege bei 18 Rennen sind eine stolze Bilanz. Und kein anderer Fahrer hat mehr Rennen gewonnen als Jamie Green. Umso enttäuschender ist es, dass wir keinen der drei Meistertitel mit nach Hause nehmen konnten. Ich möchte trotzdem unseren Fahrern, den drei Teams, allen Mitarbeitern von Audi Sport und unseren Partnern für den Einsatz in dieser nicht ganz einfachen DTM-Saison danken. Es gibt keinen Grund, die Köpfe hängen zu lassen. Glückwunsch an Pascal Wehrlein, an BMW und an das siegreiche Mercedes-Team.“

Jamie Green (Hoffmann Group Audi RS 5 DTM): „Ich habe hier das erste Saisonrennen gewonnen und jetzt auch das letzte. Das ist schon was Besonderes. Ich konnte Gary (Paffett) am Sonntag schnell überholen und habe das Rennen danach kontrolliert nach Hause gefahren. Das war mein vierter Saisonsieg – eine Bilanz, auf die ich stolz sein kann. Glückwunsch an Audi zu dem Dreifachsieg und Danke an mein Team Rosberg.“</p>

Mattias Ekström (Red Bull Audi RS 5 DTM): „Wir haben unseren Fans versprochen, bis zur letzten Chance um den Titel zu kämpfen – dieses Versprechen haben wir gehalten. Leider ist es uns trotzdem nicht gelungen, den Kampf um die Meisterschaft bis zum letzten Rennen offenzuhalten – unter anderem, weil ich mir für den schlechtesten Start meiner DTM-Karriere den denkbar ungünstigsten Moment ausgesucht habe. Es bleibt dabei: Der Audi RS 5 DTM war das beste Auto im Feld. Wir haben nur zu wenig daraus gemacht.“

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Jens Marquardt (BMW Motorsport Direktor): „Es ist fantastisch, die DTM-Saison 2015 als Hersteller-Champion abzuschließen. Dieser Titel ist immer ein Beleg dafür, dass die Mannschaftsleistung in einer Saison herausragend gewesen ist. Er gehört jedem bei uns im Team – ganz gleich ob Fahrer, Ingenieur oder Mechaniker – und ist vor allem dem Kampfgeist jedes Einzelnen zu verdanken. Nach einem schwierigen Start haben wir uns im Saisonverlauf steigern können. Wenn sich uns eine Chance auf gute Ergebnisse geboten hat, haben wir diese genutzt, wie etwa bei unserem Siebenfachsieg in Zandvoort. Fünf verschiedene Rennsieger im BMW M4 DTM zeigen zudem, dass wir unser Ziel für 2015, in der Breite konkurrenzfähiger zu werden, erreicht haben. Darauf bin ich sehr stolz. Glückwunsch noch einmal an Pascal Wehrlein und Mercedes zum Fahrertitel. Das Sonntagsrennen war schon wie der Lauf gestern nichts für schwache Nerven. Maxime Martin hatte erneut einen super Start, fiel dann etwas zurück, konnte sich dann aber mit einem tollen Boxenstopp und großartigen Zweikämpfen wieder nach vorn kämpfen. Auch António Félix da Costa, Bruno Spengler und Martin Tomczyk konnten noch in die Punkteränge vorfahren und uns damit genügend Zähler für den Gewinn der Herstellerwertung sichern.“

Maxime Martin (BMW Team RMG): „Wir wollten den Herstellertitel unbedingt gewinnen, das haben wir geschafft – fantastisch. Ich hatte einen hervorragenden Start ins Rennen und konnte mich direkt auf Patz drei nach vorn schieben. Leider habe ich die Pace der Audis nicht mitgehen können, aber das spielt nach diesem Mannschaftsergebnis für BMW keine Rolle mehr.“

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Ulrich Fritz, Mercedes-AMG DTM Teamchef: "Glückwunsch an das Team gooix/Original-Teile Mercedes-AMG zur gewonnenen Teamwertung. Nach dem Fahrertitel gestern, ein weiterer Grund zu feiern. Auch Paul Di Resta will ich zu einem starken Wochenende mit zwei vierten Plätzen gratulieren. Es war super von Pascal, dass er das Rennen trotz seines schwer beschädigten Autos zu Ende gefahren ist. Aber er wollte im letzten Rennen der Saison nicht aufgeben und das Rennen für die Fans zu Ende fahren."

Paul Di Resta (Mercedes-AMG DTM Team HWA): "Ich muss mit dem Ergebnis relativ zufrieden sein. Audi war heute eine Klasse für sich. Aber wir haben den Fahrer- und den Teamtitel gewonnen. Ich bin stolz, Teil dieses Teams zu sein. Gute Arbeit, Jungs. Jetzt beginnt die harte Arbeit von vorne. Wir haben die Saison positiv abgeschlossen und ich bin sehr zuversichtlich, dass wir im nächsten Jahr im Titelkampf ein Wörtchen mitsprechen können. Nun genieße ich die Winterpause und hoffe, dass ich noch ein bisschen stärker zurückkommen kann."

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Ergebnis Lauf 17 - Hockenheim

DTM - Veranstalter: ADAC Baden W_rttemberg e.V. - Ort: Hockenheim
Gestartet: 24 Fahrzeuge - Gewertet: 19 - Streckenl_nge: 4,574 km - Renndistanz: 118,924 km - Dauer: 26 Runden

Pl. Nr. Fahrer Team Fahrzeug Zeit / R_ckstand
1 10 Scheider, Timo Audi Sport Team Phoenix Audi RS 5 DTM 42:27,725
2 53 Green, Jamie Audi Sport Team Rosberg Audi RS 5 DTM + 2,875
3 36 Martin, Maxime BMW Team RMG BMW M4 DTM + 3,756
4 3 Di Resta, Paul SILBERPFEIL Energy Mercedes-AMG DTM Mercedes AMG C-Coup_ + 4,865
5 99 Rockenfeller, Mike  Audi Sport Team Phoenix Audi RS 5 DTM + 11,708
6 1 Wittmann, Marco BMW Team RMG BMW M4 DTM + 15,768
7 31 Blomqvist, Tom BMW Team RBM BMW M4 DTM + 16,972
8 94 Wehrlein, Pascal gooix/ Original-Teile Mercedes-AMG DTM Mercedes AMG C-Coup_ + 22,034
9 5 Ekstr_m, Mattias Audi Sport Team Abt Sportsline Audi RS 5 DTM + 23,719
10 84 G_tz, Maximilian PETRONAS Mercedes-AMG DTM Mercedes AMG C-Coup_ + 24,137
11 13 da Costa Antonio Felix BMW Team Schnitzer BMW M4 DTM + 25,405
12 8 Vietoris, Christian gooix/ Original-Teile Mercedes-AMG DTM Mercedes AMG C-Coup_ + 25,597
13 12 Juncadella, Daniel PETRONAS Mercedes-AMG DTM Mercedes AMG C-Coup_ + 26,780
14 17 Molina, Miguel Audi Sport Team Abt Sportsline Audi RS 5 DTM + 31,566
15 51 M_ller, Nico Audi Sport Team Rosberg Audi RS 5 DTM + 32,108
16 77 Tomczyk, Martin BMW Team Schnitzer BMW M34DTM + 41,299
17 22 Auer, Lucas EURONICS/ BWT Mercedes-AMG DTM Mercedes AMG C-Coup_ + 43,679
18 16 Glock, Timo BMW Team MTEK BMW M4 DTM - 2 laps
19 7 Spengler, Bruno BMW Team MTEK BMW M4 DTM - 6 laps
- 48 Mortara, Edoardo Audi Sport Team Abt Audi RS 5 DTM - 9 laps
- 6 Wickens, Robert SILBERPFEIL Energy Mercedes-AMG DTM Mercedes AMG C-Coup_ - 12 laps
- 18 Farfus, Augusto BMW Team RBM BMW M4 DTM - 22 laps
- 2 Paffett, Gary EURONICS/ BWT Mercedes-AMG DTM Mercedes AMG C-Coup_ - 23 laps
- 27 Tambay, Adrien Audi Sport Team Abt Audi RS 5 DTM - 25 laps
Schnellste Runde: Start-Nr. 10 Scheider, Timo in 1:34,364, Min. = 174,499 km/h in 8 Rd.

Ergebnis Lauf 18 - Hockenheim

DTM - Veranstalter: ADAC Baden W_rttemberg e.V. - Ort: Hockenheim
Gestartet: 24 Fahrzeuge - Gewertet: 21 - Streckenl_nge: 4,574 km - Renndistanz: 178,386 km - Dauer: 39 Runden

Pl. Nr. Fahrer Team Fahrzeug Zeit / R_ckstand
1 53 Green, Jamie Audi Sport Team Rosberg Audi RS 5 DTM 1:02:02,198
2 5 Ekstr_m, Mattias Audi Sport Team Abt Sportsline Audi RS 5 DTM + 1,351
3 48 Mortara, Edoardo Audi Sport Team Abt Audi RS 5 DTM + 18,914
4 3 Di Resta, Paul SILBERPFEIL Energy Mercedes-AMG DTM Mercedes AMG C-Coup_ + 28,694
5 10 Scheider, Timo Audi Sport Team Phoenix Audi RS 5 DTM + 30,581
6 36 Martin, Maxime BMW Team RMG BMW M4 DTM + 38,003
7 13 da Costa Antonio Felix BMW Team Schnitzer BMW M4 DTM + 39,190
8 7 Spengler, Bruno BMW Team MTEK BMW M4 DTM + 39,761
9 2 Paffett, Gary EURONICS/ BWT Mercedes-AMG DTM Mercedes AMG C-Coup_ + 40,197
10 77 Tomczyk, Martin BMW Team Schnitzer BMW M34DTM + 47,682
11 17 Molina, Miguel Audi Sport Team Abt Sportsline Audi RS 5 DTM + 49,554
12 12 Juncadella, Daniel PETRONAS Mercedes-AMG DTM Mercedes AMG C-Coup_ + 55,955
13 84 G_tz, Maximilian PETRONAS Mercedes-AMG DTM Mercedes AMG C-Coup_ + 1:00,941
14 18 Farfus, Augusto BMW Team RBM BMW M4 DTM + 1:04,344
15 99 Rockenfeller, Mike  Audi Sport Team Phoenix Audi RS 5 DTM + 1:07,538
16 51 M_ller, Nico Audi Sport Team Rosberg Audi RS 5 DTM + 1:15,417
17 31 Blomqvist, Tom BMW Team RBM BMW M4 DTM + 1:19,406
18 6 Wickens, Robert SILBERPFEIL Energy Mercedes-AMG DTM Mercedes AMG C-Coup_ + 1:21,170
19 22 Auer, Lucas EURONICS/ BWT Mercedes-AMG DTM Mercedes AMG C-Coup_ + 1:23,359
20 94 Wehrlein, Pascal gooix/ Original-Teile Mercedes-AMG DTM Mercedes AMG C-Coup_ + 1:31,948
21 16 Glock, Timo BMW Team MTEK BMW M4 DTM + 1:54,040
- 8 Vietoris, Christian gooix/ Original-Teile Mercedes-AMG DTM Mercedes AMG C-Coup_ - 24 laps
- 27 Tambay, Adrien Audi Sport Team Abt Audi RS 5 DTM - 24 laps
- 1 Wittmann, Marco BMW Team RMG BMW M4 DTM - 32 laps
Schnellste Runde: Start-Nr. 48 Mortara, Edoardo in 1:34,086, Min. = 175,014 km/h in 25 Rd.

Fahrerwertung nach 18 von 18 Rennen

Pl. Nr. Fahrer Fahrzeug Gesamt 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16 17 18
1 94 Wehrlein, Pascal DTM Mercedes AMG C-Coup_ 169 18 4 10 0 25 10 1 8 18 0 25 1 10 10 15 10 4 0
2 53 Green, Jamie Audi RS 5 DTM 150 25 0 25 25 6 0 0 0 0 0 12 10 0 4 0 0 18 25
3 5 Ekstr_m, Mattias Audi RS 5 DTM 147 0 25 15 18 0 12 0 6 10 25 0 15 0 0 1 0 2 18
4 48 Mortara, Edoardo Audi RS 5 DTM 143 12 18 18 10 0 0 0 0 25 15 8 4 0 0 18 0 0 15
5 7 Spengler, Bruno BMW M4 DTM 123 0 2 0 0 10 15 10 15 0 0 15 18 18 1 0 15 0 4
6 1 Wittmann, Marco BMW M4 DTM 112 2 10 0 0 2 0 25 10 2 0 18 6 8 15 6 0 8 0
7 36 Martin, Maxime BMW M4 DTM 94 6 0 6 4 0 1 15 0 0 0 0 12 0 2 25 0 15 8
8 3 Di Resta, Paul DTM Mercedes AMG C-Coup_ 90 15 0 0 0 0 8 0 0 15 2 0 0 0 8 0 18 12 12
9 2 Paffett, Gary DTM Mercedes AMG C-Coup_ 89 0 15 0 0 15 6 0 1 6 18 6 8 0 0 12 0 0 2
10 99 Rockenfeller, Mike  Audi RS 5 DTM 83 10 8 2 1 0 0 4 0 4 12 1 25 0 0 0 6 10 0
11 13 da Costa Antonio Felix BMW M4 DTM 79 0 0 0 0 0 0 18 25 0 1 0 0 15 12 2 0 0 6
12 18 Farfus, Augusto BMW M4 DTM 77 1 0 0 0 4 0 12 18 8 0 0 0 12 18 0 4 0 0
13 6 Wickens, Robert DTM Mercedes AMG C-Coup_ 61 0 6 8 0 18 25 0 0 0 0 0 0 0 0 4 0 0 0
14 31 Blomqvist, Tom BMW M4 DTM 59 0 0 0 0 0 0 6 0 0 0 4 0 6 25 0 12 6 0
15 16 Glock, Timo BMW M4 DTM 56 4 1 0 0 0 0 8 12 0 0 0 0 25 6 0 0 0 0
16 8 Vietoris, Christian DTM Mercedes AMG C-Coup_ 56 0 0 0 6 12 18 0 4 12 4 0 0 0 0 0 0 0 0
17 17 Molina, Miguel Audi RS 5 DTM 54 0 0 12 15 0 0 0 0 0 0 0 0 2 0 0 25 0 0
18 10 Scheider, Timo  Audi RS 5 DTM 51 0 0 4 12 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 25 10
19 77 Tomczyk, Martin BMW M34DTM 27 0 12 0 0 8 0 0 0 0 0 0 0 4 0 - 2 0 1
20 12 Juncadella, Daniel DTM Mercedes AMG C-Coup_ 26 0 0 1 8 1 4 0 0 0 0 10 0 1 0 0 1 0 0
21 51 M_ller, Nico Audi RS 5 DTM 26 8 0 0 2 0 0 2 0 0 10 2 2 0 0 0 0 0 0
22 84 G_tz, Maximilian DTM Mercedes AMG C-Coup_ 25 0 0 0 0 0 0 0 0 0 6 0 0 0 0 10 8 1 0
23 22 Auer, Lucas DTM Mercedes AMG C-Coup_ 18 0 0 0 0 0 2 0 0 0 8 0 0 0 0 8 0 0 0
24 27 Tambay, Adrien Audi RS 5 DTM 3 0 0 0 0 0 0 0 2 1 0 0 0 0 0 0 0 0 0
25 93 Giovinazzi, Antonio Audi RS 5 DTM 0 - - - - - - - - - - 0 0 - - - - - -
 

Team Championship nach 18 von 18 Rennen

Pl. Team Gesamt 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16 17 18
1 gooix/ Original-Teile Mercedes-AMG 225 18 4 10 6 37 28 1 12 30 4 25 1 10 10 15 10 4 0
2 BMW Team RMG 206 8 10 6 4 2 1 40 10 2 0 18 18 8 17 31 0 23 8
3 Audi Sport Team Abt Sportsline 201 0 25 27 33 0 12 0 6 10 25 0 15 2 0 1 25 2 18
4 BMW Team MTEK 179 4 3 0 0 10 15 18 27 0 0 15 18 43 7 0 15 0 4
5 Audi Sport Team Rosberg 176 33 0 25 27 6 0 2 0 0 10 14 12 0 4 0 0 18 25
6 SILBERPFEIL Energy Mercedes-AMG 151 15 6 8 0 18 33 0 0 15 2 0 0 0 8 4 18 12 12
7 Audi Sport Team Abt 146 12 18 18 10 0 0 0 2 26 15 8 4 0 0 18 0 0 15
8 BMW Team RBM 136 1 0 0 0 4 0 18 18 8 0 4 0 18 43 0 16 6 0
9 Audi Sport Team Phoenix 134 10 8 6 13 0 0 4 0 4 12 1 25 0 0 0 6 35 10
10 EURONICS/ BWT Mercedes-AMG 107 0 15 0 0 15 8 0 1 6 26 6 8 0 0 20 0 0 2
11 BMW Team Schnitzer 106 0 12 0 0 8 0 18 25 0 1 0 0 19 12 2 2 0 7
12 PETRONAS Mercedes-AMG 51 0 0 1 8 1 4 0 0 0 6 6 10 1 0 10 9 1 0
 

Constructors Championship nach 18 von 18 Rennen

Pl. Team Gesamt 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16 17 18
1 BMW 602 13 25 6 4 24 16 69 80 10 1 37 36 88 79 33 33 29 19
2 Audi 595 55 51 76 83 6 12 6 8 40 0 23 56 2 4 19 31 55 68
3 Mercedes-Benz 534 33 25 19 14 71 73 1 13 51 38 41 9 11 18 49 37 17 14
 

Lauf 8 - Nürburgring

Ergebnis Lauf 15 - Nürburgring

DTM - Veranstalter: Capricorn N_rburgring GmbH - Ort: N_rburgring
Gestartet: 23 Fahrzeuge - Gewertet: 19 - Streckenl_nge: 3,629 km - Renndistanz: 90,725 km - Dauer: 25 Runden

Pl. Nr. Fahrer Team Fahrzeug Zeit / R_ckstand
1 36 Martin, Maxime BMW Team RMG BMW M4 DTM 48:17,036
2 48 Mortara, Edoardo Audi Sport Team Abt Audi RS 5 DTM + 2,543
3 94 Wehrlein, Pascal gooix/ Original-Teile Mercedes-AMG DTM Mercedes AMG C-Coup_ + 2,955
4 2 Paffett, Gary EURONICS/ BWT Mercedes-AMG DTM Mercedes AMG C-Coup_ + 14,227
5 84 G_tz, Maximilian PETRONAS Mercedes-AMG DTM Mercedes AMG C-Coup_ + 15,293
6 22 Auer, Lucas EURONICS/ BWT Mercedes-AMG DTM Mercedes AMG C-Coup_ + 16,750
7 1 Wittmann, Marco BMW Team RMG BMW M4 DTM + 17,349
8 6 Wickens, Robert SILBERPFEIL Energy Mercedes-AMG DTM Mercedes AMG C-Coup_ + 20,620
9 13 da Costa Antonio Felix BMW Team Schnitzer BMW M4 DTM + 22,189
10 5 Ekstr_m, Mattias Audi Sport Team Abt Sportsline Audi RS 5 DTM + 23,857
11 99 Rockenfeller, Mike  Audi Sport Team Phoenix Audi RS 5 DTM + 24,398
12 3 Di Resta, Paul SILBERPFEIL Energy Mercedes-AMG DTM Mercedes AMG C-Coup_ + 25,032
13 16 Glock, Timo BMW Team MTEK BMW M4 DTM + 25,383
14 27 Tambay, Adrien Audi Sport Team Abt Audi RS 5 DTM + 25,756
15 8 Vietoris, Christian gooix/ Original-Teile Mercedes-AMG DTM Mercedes AMG C-Coup_ + 26,413
16 51 M_ller, Nico Audi Sport Team Rosberg Audi RS 5 DTM + 27,142
17 12 Juncadella, Daniel PETRONAS Mercedes-AMG DTM Mercedes AMG C-Coup_ + 27,724
18 18 Farfus, Augusto BMW Team RBM BMW M4 DTM + 1:00,378
19 7 Spengler, Bruno BMW Team MTEK BMW M4 DTM - 7 laps
- 10 Scheider, Timo Audi Sport Team Phoenix Audi RS 5 DTM - 14 laps
- 31 Blomqvist, Tom BMW Team RBM BMW M4 DTM - 16 laps
- 53 Green, Jamie Audi Sport Team Rosberg Audi RS 5 DTM - 25 laps
- 17 Molina, Miguel Audi Sport Team Abt Sportsline Audi RS 5 DTM - 25 laps
Schnellste Runde: Start-Nr. 36 Martin, Maxime in 1:23,502 Min. = 156,456 km/h in 7 Rd.

Ergebnis Lauf 16 - Nürburgring

DTM - Veranstalter: Capricorn N_rburgring GmbH - Ort: N_rburgring
Gestartet: 24 Fahrzeuge - Gewertet: 20 - Streckenl_nge: 3,629 km - Renndistanz: 156,047 km - Dauer: 43 Runden

Pl. Nr. Fahrer Team Fahrzeug Zeit / R_ckstand
1 17 Molina, Miguel Audi Sport Team Abt Sportsline Audi RS 5 DTM 1:02:00,166
2 3 Di Resta, Paul SILBERPFEIL Energy Mercedes-AMG DTM Mercedes AMG C-Coup_ + 7,500
3 7 Spengler, Bruno BMW Team MTEK BMW M4 DTM + 8,791
4 31 Blomqvist, Tom BMW Team RBM BMW M4 DTM + 19,824
5 94 Wehrlein, Pascal gooix/ Original-Teile Mercedes-AMG DTM Mercedes AMG C-Coup_ + 25,581
6 84 G_tz, Maximilian PETRONAS Mercedes-AMG DTM Mercedes AMG C-Coup_ + 26,326
7 99 Rockenfeller, Mike  Audi Sport Team Phoenix Audi RS 5 DTM + 26,626
8 18 Farfus, Augusto BMW Team RBM BMW M4 DTM + 34,305
9 77 Tomczyk, Martin BMW Team Schnitzer BMW M34DTM + 37,205
10 12 Juncadella, Daniel PETRONAS Mercedes-AMG DTM Mercedes AMG C-Coup_ + 38,059
11 5 Ekstr_m, Mattias Audi Sport Team Abt Sportsline Audi RS 5 DTM + 38,848
12 27 Tambay, Adrien Audi Sport Team Abt Audi RS 5 DTM + 38,980
13 36 Martin, Maxime BMW Team RMG BMW M4 DTM + 41,174
14 8 Vietoris, Christian gooix/ Original-Teile Mercedes-AMG DTM Mercedes AMG C-Coup_ + 41,451
15 13 da Costa Antonio Felix BMW Team Schnitzer BMW M4 DTM + 42,656
16 51 M_ller, Nico Audi Sport Team Rosberg Audi RS 5 DTM + 43,205
17 53 Green, Jamie Audi Sport Team Rosberg Audi RS 5 DTM + 47,506
18 1 Wittmann, Marco BMW Team RMG BMW M4 DTM + 1:02,291
19 22 Auer, Lucas EURONICS/ BWT Mercedes-AMG DTM Mercedes AMG C-Coup_ + 1:05,555
20 16 Glock, Timo BMW Team MTEK BMW M4 DTM + 1:11,458
- 48 Mortara, Edoardo Audi Sport Team Abt Audi RS 5 DTM - 15 laps
- 2 Paffett, Gary EURONICS/ BWT Mercedes-AMG DTM Mercedes AMG C-Coup_ - 35 laps
- 6 Wickens, Robert SILBERPFEIL Energy Mercedes-AMG DTM Mercedes AMG C-Coup_ - 42 laps
- 10 Scheider, Timo Audi Sport Team Phoenix Audi RS 5 DTM - 43 laps
Schnellste Runde: Start-Nr. 17 Molina, Miguel in 1:23,417, Min. = 156,616 km/h in 16 Rd.

Fahrerwertung nach 16 von 18 Rennen

Pl. Nr. Fahrer Fahrzeug Gesamt 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16 17 18
1 94 Wehrlein, Pascal DTM Mercedes AMG C-Coup_ 165 18 4 10 0 25 10 1 8 18 0 25 1 10 10 15 10 - -
2 48 Mortara, Edoardo Audi RS 5 DTM 128 12 18 18 10 0 0 0 0 25 15 8 4 0 0 18 0 - -
3 5 Ekstr_m, Mattias Audi RS 5 DTM 127 0 25 15 18 0 12 0 6 10 25 0 15 0 0 1 0 - -
4 7 Spengler, Bruno BMW M4 DTM 119 0 2 0 0 10 15 10 15 0 0 15 18 18 1 0 15 - -
5 53 Green, Jamie Audi RS 5 DTM 107 25 0 25 25 6 0 0 0 0 0 12 10 0 4 0 0 - -
6 1 Wittmann, Marco BMW M4 DTM 104 2 10 0 0 2 0 25 10 2 0 18 6 8 15 6 0 - -
7 2 Paffett, Gary DTM Mercedes AMG C-Coup_ 87 0 15 0 0 15 6 0 1 6 18 6 8 0 0 12 0 - -
8 18 Farfus, Augusto BMW M4 DTM 77 1 0 0 0 4 0 12 18 8 0 0 0 12 18 0 4 - -
9 13 da Costa Antonio Felix BMW M4 DTM 73 0 0 0 0 0 0 18 25 0 1 0 0 15 12 2 0 - -
10 99 Rockenfeller, Mike  Audi RS 5 DTM 73 10 8 2 1 0 0 4 0 4 12 1 25 0 0 0 6 - -
11 36 Martin, Maxime BMW M4 DTM 71 6 0 6 4 0 1 15 0 0 0 0 12 0 2 25 0 - -
12 3 Di Resta, Paul DTM Mercedes AMG C-Coup_ 66 15 0 0 0 0 8 0 0 15 2 0 0 0 8 0 18 - -
13 6 Wickens, Robert DTM Mercedes AMG C-Coup_ 61 0 6 8 0 18 25 0 0 0 0 0 0 0 0 4 0 - -
14 16 Glock, Timo BMW M4 DTM 56 4 1 0 0 0 0 8 12 0 0 0 0 25 6 0 0 - -
15 8 Vietoris, Christian DTM Mercedes AMG C-Coup_ 56 0 0 0 6 12 18 0 4 12 4 0 0 0 0 0 0 - -
16 17 Molina, Miguel Audi RS 5 DTM 54 0 0 12 15 0 0 0 0 0 0 0 0 2 0 0 25 - -
17 31 Blomqvist, Tom BMW M4 DTM 53 0 0 0 0 0 0 6 0 0 0 4 0 6 25 0 12 - -
18 77 Tomczyk, Martin BMW M34DTM 26 0 12 0 0 8 0 0 0 0 0 0 0 4 0 - 2 - -
19 12 Juncadella, Daniel DTM Mercedes AMG C-Coup_ 26 0 0 1 8 1 4 0 0 0 0 10 0 1 0 0 1 - -
20 51 M_ller, Nico Audi RS 5 DTM 26 8 0 0 2 0 0 2 0 0 10 2 2 0 0 0 0 - -
21 84 G_tz, Maximilian DTM Mercedes AMG C-Coup_ 24 0 0 0 0 0 0 0 0 0 6 0 0 0 0 10 8 - -
22 22 Auer, Lucas DTM Mercedes AMG C-Coup_ 18 0 0 0 0 0 2 0 0 0 8 0 0 0 0 8 0 - -
23 10 Scheider, Timo  Audi RS 5 DTM 16 0 0 4 12 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 - -
24 27 Tambay, Adrien Audi RS 5 DTM 3 0 0 0 0 0 0 0 2 1 0 0 0 0 0 0 0 - -
25 93 Giovinazzi, Antonio Audi RS 5 DTM 0 - - - - - - - - - - 0 0 - - - - - -
 

Team Championship nach 16 von 18 Rennen

Pl. Team Gesamt 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16 17 18
1 gooix/ Original-Teile Mercedes-AMG 221 18 4 10 6 37 28 1 12 30 4 25 1 10 10 15 10 - -
2 Audi Sport Team Abt Sportsline 181 0 25 27 33 0 12 0 6 10 25 0 15 2 0 1 25 - -
3 BMW Team RMG 175 8 10 6 4 2 1 40 10 2 0 18 18 8 17 31 0 - -
4 BMW Team MTEK 175 4 3 0 0 10 15 18 27 0 0 15 18 43 7 0 15 - -
5 Audi Sport Team Rosberg 133 33 0 25 27 6 0 2 0 0 10 14 12 0 4 0 0 - -
6 Audi Sport Team Abt 131 12 18 18 10 0 0 0 2 26 15 8 4 0 0 18 0 - -
7 BMW Team RBM 130 1 0 0 0 4 0 18 18 8 0 4 0 18 43 0 16 - -
8 SILBERPFEIL Energy Mercedes-AMG 127 15 6 8 0 18 33 0 0 15 2 0 0 0 8 4 18 - -
9 EURONICS/ BWT Mercedes-AMG 105 0 15 0 0 15 8 0 1 6 26 6 8 0 0 20 0 - -
10 BMW Team Schnitzer 99 0 12 0 0 8 0 18 25 0 1 0 0 19 12 2 2 - -
11 Audi Sport Team Phoenix 89 10 8 6 13 0 0 4 0 4 12 1 25 0 0 0 6 - -
12 PETRONAS Mercedes-AMG 50 0 0 1 8 1 4 0 0 0 6 6 10 1 0 10 9 - -
 

Constructors Championship nach 16 von 18 Rennen

Pl. Team Gesamt 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16 17 18
1 BMW 554 13 25 6 4 24 16 69 80 10 1 37 36 88 79 33 33 - -
2 Mercedes-Benz 503 33 25 19 14 71 73 1 13 51 38 41 9 11 18 49 37 - -
3 Audi 472 55 51 76 83 6 12 6 8 40 0 23 56 2 4 19 31 - -
 

Lauf 6 - Moskau

Mike Rockenfeller am Sonntag ganz oben auf dem Treppchen / Mattias Ekström hat Tabellenführung übernommen

Die Jagd auf den alten Hasen der DTM, Mattias Ekström, ist eröffnet. Auf dem hochmodernen Grand-Prix-Kurs in Moskau geht der Kampf um die DTM-Krone 2015 in die nächste Runde. Zwischen dem 28. und 30. August werden auf dem Raceway im Westen der russischen Landeshauptstadt die Saison-Läufe elf und zwölf ausgetragen. Die 3,931 Kilometer lange Strecke stellt die 24 DTM-Piloten vor immense Herausforderungen – das kurvenreiche Layout fordert alles ab. Der im Jahr 2012 eröffnete Kurs wird zum dritten Mal in Folge Schauplatz von packenden Duellen in der populärsten Tourenwagenserie der Welt. Stets mit am Start: Audi-Pilot Mattias Ekström. Der Schwede wird sich als Führender der Gesamtwertung den entschlossenen Attacken seiner Konkurrenten erwehren müssen. Moskau ist für den Schweden bisher ein gutes Pflaster. In den beiden bisherigen Rennen der DTM landete er jeweils auf dem Podium – 2013 wurde Ekström Zweiter, 2014 Dritter.

Wenngleich sich die Verhältnisse vor den beiden Rennen auf dem Raceway für den 37-Jährigen deutlich erschwert haben – im wörtlichen Sinn: Durch die bisherigen Erfolge hat sein Auto mächtig Zusatzgewicht an Bord und wird mit 1137,5 Kilogramm das schwerste Fahrzeug im Feld sein. Dass er dennoch ein Kandidat auf den Sieg sein kann, bewies Mattias Ekström in Spielberg. Auch dort war er der Schwerste, holte am Sonntag den Sieg, schraubte sein Punktekonto auf 111 Zähler nach oben und übernahm die Führung in der Fahrerwertung. Ihm auf den Fersen ist Markenkollege Edoardo Mortara (98 Punkte), der in Österreich einen extrem starken Eindruck hinterließ. Ebenso wie Pascal Wehrlein. Der Mercedes-Benz-Pilot liegt mit 94 Punkten auf dem dritten Gesamtrang und wird in den beiden Qualifyings und Rennen alles geben, um den Abstand zu verringern. Die bisherige Bilanz spricht jedoch nicht unbedingt für den jungen Deutschen – Mercedes-Benz blieb auf dem Raceway bisher ein Podiumsplatz verwehrt.

Deutlich besser stehen die Vorzeichen für die BMW-Fahrer. Nicht auszuschließen, das die Münchener ähnlich furios auftreten, wie beim vierten Rennwochenende in Zandvoort. Damals holten sie nach eher verkorksten sechs Saisonrennen einen siebenfachen und einen fünffachen Sieg. Nach dem enttäuschenden Abschneiden in Spielberg fahren die Münchener nun mit einem beträchtlichen Gewichtsvorteil nach Russland. Das Layout der Strecke scheint dem Hersteller ebenfalls in die Karten zu spielen. Im Vorjahr feierten Maxime Martin und Bruno Spengler einen Doppelsieg, Marco Wittmann wurde Vierter. Das neue DTM-Format, das zwei Rennen pro Wochenende vorsieht, hält den vermeintlich abgeschlagenen BMW alle Möglichkeiten im Titelkampf offen. Für einige Piloten ist diese Strecke komplettes Neuland. Für den gesperrten Timo Scheider wird an diesem Wochenende der Italiener Antonio Giovinazzi ins Lenkrad greifen. Der Führende der Formel-3-Europameisterschaft hatte Ende der vergangenen Saison bei einer DTM-Nachwuchssichtung von Audi Sport einen starken Eindruck hinterlassen und diesen im Juni bei DTM-Testfahrten auf dem Lausitzring bestätigt .. „Mit Blick auf den Red Bull Ring kann es eigentlich nur Für das Wochenende auf dem ‚Moscow Raceway’ war Antonio Giovinazzi bei Audi erstmals als Fahrer eines DTM-Renntaxis vorgesehen. Nun gibt der Italiener sein Debüt in der DTM. Passend zu seinem Geburtsjahr 1993 tritt der aus Martina Franca in Süditalien stammende Giovinazzi mit der Startnummer „93“ an.

Ekström (Audi Sport Team Abt Sportsline): "Zum jetzigen Zeitpunkt bedeutet es nichts, wenn man in der Meisterschaft führt. Entscheidend ist der Punktestand nach dem letzten Rennen."

Edoardo Mortara (Audi Sport Team Abt): "Ich bin mitten drin im Titelkampf. Da will ich auch bleiben."

Die Erwartungen haben sich im ersten Freien Training weitestgehend bestätigt – BMW scheint in Moskau ein gutes Setup gefunden zu haben, um den Gewichtsvorteil am sechsten DTM-Wochenende gewinnbringend zu nutzen. Als Schnellster beendete Marco Wittmann in seinem BMW M4 DTM die 50-minütige Session in Moskau. Der Fürther benötigte für die 3,931 Kilometer lange Strecke 1:29,076 Minuten. Insgesamt fuhren sechs BMW-Piloten in die Top-Ten. Einzig Audi konnte mit den Münchenern Schritt halten. Allen voran Mattias Ekström, der in 1:29,340 Minuten Zweiter wurde und den BMW von Bruno Spengler auf den dritten Rang verwies . Als bester Mercedes-Benz-Fahrer wurde Daniel Juncadella gestoppt. Er pilotierte seinen Mercedes-AMG C63 DTM in 1:29,696 Minuten mit der zehntbesten Zeit über den Raceway. Edoardo Mortara und Pascal Wehrlein, die in der Tabelle auf den Plätzen zwei und drei ligen mussten sich zunächst mit den Rängen vier und 16 zufrieden geben.

Mike Rockenfeller setzte die Tradition aus den vergangenen Rennwochenenden fort und eröffnete wie so oft das erste Freie Training. Doch kurz nachdem er im Audi RS 5 DTM seine erste Bestzeit markierte (1:30.012 Minuten) setzte sich BMW-Pilot Martin Tomczyk an die Spitze (1:29.883 Minuten) und gab den weiteren Verlauf der Session vor. Immer mehr BMW schoben sich in der Folge ins obere Drittel des Tableaus. Die Bestmarke gelang Marco Wittmann bereits nach acht Minuten. Und auch Mattias Ekström und Bruno Spengler absolvierten kurz darauf ihre schnellsten Turns. Die weiteren Ränge nach dem ersten Freien Training belegten Edoardo Mortara (Audi), Augusto Farfus, António Félix da Costa (beide BMW), Miguel Molina (Audi), Martin Tomczyk und Timo Glock (beide BMW). Der Mercedes-Benz-Fahrer Daniel Juncadella komplettierte mit seinem zehnten Platz die Top-Ten. Etwas überraschend konnte Maxime Martin noch nicht an die Leistung aus dem Vorjahr anknüpfen. Der Sieger von 2014 belegte lediglich den 19. Platz und wurde somit schlechtester BMW Pilot. Doch sowohl für die Stuttgarter als auch für Martin ist nichts verloren. So beträgt die Lücke zwischen dem Ersten und Letzten des ersten Freien Trainings, Maximilian Götz, lediglich etwas mehr als eine Sekunde.

Die 24 DTM-Piloten sahen sich im zweiten Freien Training am Samstagvormittag äußerst wechselhaften Bedingungen ausgesetzt. Als Martin Tomczyk um 10:40 Uhr (9:40 Uhr MESZ) die zweite Session auf dem Moscow Raceway eröffnete, schien die Sonne im Begriff, den Kampf gegen die morgendlichen Regenwolken für sich zu entscheiden. Die nasse Strecke trocknete schnell ab und nach 25 Minuten wechselten die ersten Teams auf Trockenreifen. Es sollte eine extrem kurze Momentaufnahme bleiben – prompt setzte erneuter Regen ein. BMW-Pilot Bruno Spengler erwischte das kurze Trockenfenster perfekt und setzte die Bestzeit des zweiten Freien Trainings– 1:39,820 Minuten. Nur drei weitere Fahrer schafften es, eine gute Runde auf Slicks zu absolvieren: Miguel Molina legte in seinem Audi RS 5 DTM die zweitschnellste Zeit hin (1:40,386 Minuten), Robert Wickens umrundete den 3,931 Kilometer langen Kurs als Drittschnellster (1:40,746 Minuten) und Maxime Martin benötigte als Viertschnellster 1:40,995 Minuten.

Ein Ergebnis, welches aufgrund der Bedingungen sehr wenig Aussagekraft hat. Denn gerade die Runden mit Regenreifen zeigten, dass BMW unter nassen Bedingungen nicht so gut zurechtkommt, wie im Trockenen. Fünf Münchener Fabrikate landeten unter den letzten acht Fahrern des Freien Trainings. Die Konkurrenz war mit den Regen-Pneus schneller unterwegs. Vor allem Mercedes-Benz – im ersten Freien Training am Freitagabend hinkte die Marke auf trockener Strecke doch recht deutlich hinterher - schlug zurück: Hinter Wickens fuhren vier weitere Fahrer des Herstellers in die Top-Ten: Gary Paffett, Christian Vietoris, Daniel Juncadella und Maximilian Götz. Für Audi glänzte erneut Mattias Ekström, der von allen Fahrern auf Regenreifen die schnellste Zeit herausfuhr und Fünfter wurde. Jamie Green beendete die zweite Session als Siebter, DTM-Neuling Antonio Giovinazzi wurde als Elfter viertbester Audi-Fahrer – eine beachtliche Leistung.

So gab es am Sonntagvormittag eigentlich zwei Wertungen: Die, der vier Piloten, die auf Slicks unterwegs waren. Und eine weitere für die Fahrer, die nur auf Regenreifen Runden zeiten konnten. Bei BMW wird man nun hoffen, dass Qualifying und Rennen unter trockenen Bedingungen stattfinden – Mercedes-Benz sehnt wohl das genaue Gegenteil herbei. Nur Audi scheint es egal zu sein – sie kamen mit beiden Bedingungen gut zurecht.

Die Startreihenfolge für das elfte DTM-Saisonrennen steht fest: Im Qualifying für das Samstagsrennen auf dem ‚Moscow Raceway’ sicherte sich der amtierende Champion Marco Wittmann den besten Startplatz. Der BMW-Pilot fuhr mit 1:28,810 Minuten die schnellste Rundenzeit im 20-minütigen Qualifying. Für den 25-Jährigen ist es die fünfte Pole-Position seiner DTM-Karriere. Doch die Konkurrenz ist Marco Wittmann dicht auf den Fersen. Neben ihm in der ersten Reihe – 0,169 Sekunden Rückstand – steht mit Pascal Wehrlein ein Mercedes-Benz-Fahrer auf Startplatz zwei und Jamie Green im Audi qualifizierte sich für die dritte Position. Mattias Ekström, der Führende der Fahrerwertung, steht in der Startaufstellung für das erste Rennen in Moskau hinter Timo Glock und Tom Blomqvist auf dem sechsten Platz. Antonio Giovinazzi schlug sich in seinem ersten DTM-Qualifying gut. Mit 0,677 Sekunden Rückstand auf die Bestzeit beendete er das Qualifying auf Rang 19. Maximilian Götz wird das Rennen aus der achten Startreihe aus aufnehmen.

Am Samstagnachmittag fand der elfte Lauf in dieser Saison bei trockenem Wetter statt. Der Start funktionierte ohne Probleme und ging zu Gunsten von Marco Wittmann aus, gefolgt von Pascal Wehrlein und Jamie Green. In der ersten Kurve kam es dann zu einer Kollision zwischen Christian Vietoris und Miguel Molina. Daraufhin musste das Safety Car herauskommen. Beide Piloten konnten ihr Fahrzeug verlassen. Christian Vietoris löschte seine eigenes Fahrzeug, welches in der Frontpartie Feuer gefangen hatte. Der Re-Start erfolgte nach sechs Runden. Hier geraten dann Paul di Resta und Mike Rockenfeller aneinander. Dieser Vorfall wird nach dem Rennen von den Sportkommissaren untersucht. Das Safety Car kam Ende der achten Runde herein. Beim Re-Start verteidigte Marco Wittmann seine Führung. Dahinter gab es keinen Positionswechsel. Im Verlauf der achten Runde griff Maximilian Götz Augusto Farfus an. Hier ging es um Rang 17. Unterdessen setzte Mattias Ekström Timo Glock unter Druck. An der Spitze machte Pascal Wehrlein immer mehr Druck auf den Führenden BMW-Piloten. In der elften Runde kollidierten Mattias Ekström und Timo Glock. Hier ging es um Platz vier. Erneut musste das Safety Car zum Einsatz kommen, nachdem beide von der Strecke gerutscht und in die Reifenstapel eingeschlagen waren. Auch dieser Vorfall wird von der Rennleitung untersucht werden.

Nach vierzehn Runden konnte das Rennen wieder freigegeben werden. Zwei Runden später versuchte Maximilian Götz an Martin Tomczyk vorbeizugehen. Unterdessen fuhr Adrien Tambay eine weite Linie und fiel ans Ende des Feldes zurück. An der Spitze tat sich rundenlang nichts, außer das der Druck des Mercedes-Piloten immer stärker wurde. Zu dieser Zeit gab Adrien Tambay das Rennen an der Box frühzeitig auf. Jamie Green hatte nun den Anschluß an das Führende Duo gefunden. In Runde 20 lagen die ersten vier Fahrer innerhalb einer Sekunde. Immer wieder greift Pascal Wehrlein nach der Spitze. Muss aber immer wieder zurückstecken. Maximilian Götz hatte zwischenzeitlich Martin Tomczyk niedergerungen und lag damit auf Platz 16. In der letzten Kurve vor Start und Ziel gelang es Pascal Wehrlein in der Schlußphase endlich die Führung zu übernehmen. Gary Paffett hatte sich unterdessen Tom Blomqvist zurecht gelegt und war vorbeigezogen und war damit auf Platz sieben vorgefahren. In der letzten Runde auf den letzten Metern verlor Jamie Green noch den dritten Platz an Bruno Spengler. Nach 24 Runden sah Pascal Wehrlein als Erster das Ziel, gefolgt von Marco Wittmann und Bruno Spengler. Auf Rang acht kam Tom Blomqvist als bester Rookie ins Ziel. Maximilian Götz beendete das Rennen als Sechzehnter.

In der Meisterschaft führt Pascal Wehrlein mit 119 Punkten, gefolgt von Mattias Ekström mit 111 und Edoardo Mortara mit 106 Punkten. In der Teamwertung liegt gooix/Original Teile Mercedes-AMG mit 175 Zähler auf Platz eins vor Audi Sport Team Abt Sportsline mit 138 und Audi Sport Team Rosberg mit 117 Zähler. In der Konstruktionswertung hat Mecedes-Benz mit 379 Punkte die Nase vorne. Dahinter liegen Audi mit 360 und BMW mit 285 Punkten.

Im sonntägigen warm up konnte Mattias Ekström sich mit sieben gefahrenen Runden und einer Zeit von 1:28,664 Minuten in Szene setzen, gefolgt von Miguel Molina und Bruno Spenger. Pascal Wehrlein nahm Platz sechs ein. Der Drittplatzierte in der Meisterschaft wurde auf Rang neun gewetet. Als schnellster Rookie war Maximilian Götz auf Platz elf unterwegs.

Die Rennleitung bestrafte im nachhnein den Audi-Pilot Mattias Ekström. Er wird beim DTM-Sonntagsrennen auf dem Moscow Raceway in der Startaufstellung um drei Plätze nach hinten strafversetzt. Grund ist die Kollision zwischen dem Schweden und BMW-Fahrer Timo Glock in der elften Runde des Laufs am Samstag. Die Rennkommissare sahen es als erwiesen an, dass Ekström bei seinem Überholversuch zu optimistisch handelte und somit die Kollision verschuldete, die für beide Piloten das Aus bedeutete.

Zum zweiten Mal in dieser Saison startet Mike Rockenfeller von der Pole-Position in ein DTM-Rennen. Im Qualifying für das zwölfte Saisonrennen auf dem Moscow Raceway in Russland fuhr der Audi-Pilot mit 1:28.540 Minuten die schnellste Rundenzeit und sicherte sich die siebte Pole-Position in seiner DTM-Karriere. Platz zwei in dem 20-minütigen Session, mit 0,038 Sekunden Rückstand, belegte sein Markenkollege Mattias Ekström. Der Schwede wird in der Startaufstellung nach der Kollision mit Timo Glock am Samstag allerdings um drei Plätze zurückversetzt und muss von der fünften Position in das Rennen starten. Damit erbt Bruno Spengler im BMW M4 DTM, der das Qualifying als Dritter beendete, den Platz neben Rockenfeller in der ersten Startreihe. Auch die zweite Reihe teilen sich BMW und Audi: Maxime Martin, der im letzten Jahr in Moskau seinen ersten DTM-Sieg feierte, steht auf dem dritten Platz unmittelbar vor Jamie Green. Obwohl der Rückstand auf die Pole-Zeit von Rockenfeller weniger als zwei Zehntelsekunden beträgt, muss sich Pascal Wehrlein, der Rennsieger vom Samstag und Tabellenführer, mit Startplatz elf begnügen. Als bester Rookie wird Tom Blomqvist von Startposition acht aus ins Rennen gehen. Maximilian Götz wird in der neunten Startreihe stehen. Gary Paffett nimmt als bester Mercedes-Pilot Platz sieben ein.

Mike Rockenfeller (Audi Sport Team Phoenix, Platz 1): "Das Auto war heute so, wie es sein sollte. Natürlich gibt es immer ein bisschen zu verbessern, aber nach unserem schlechten Start hier in Moskau hat sich das heute richtig gut angefühlt. Wir hatten zuvor wirklich Probleme mit unserem Setup. Meiner Meinung nach war das falsch gewählt. Jetzt aber passt alles und ich freue mich sehr über die Pole-Position. Man muss bei diesem neuen Format einfach sehr aussortiert bei den Höhepunkten sein, was uns heute mal wieder gelungen ist. Ich wusste schon auf der Strecke, dass das Auto gut läuft. Mit dem zweiten Satz Reifen konnte ich nochmal ein bisschen was herausholen – eine perfekte Runde. Im Rennen werde ich mein Bestes versuchen, um vor den BMW zu bleiben. Aber wir wissen alle, dass Mattias um die Meisterschaft fährt und ich eben nicht."

Mattias Ekström (Audi Sport Team Abt Sporsline, Platz 2): "Die Zeit war natürlich gut. Aufgrund der Strafe muss ich nun aber von der fünften Position aus ins Rennen gehen. Das ärgert mich aber nicht wirklich. Ich bin optimistisch, dass ich mich im Rennen wieder weiter nach vorne kämpfen kann. Das Auto ist top und die Jungs haben sehr gute Arbeit geleistet und das Fahrzeug nach dem Unfall am Samstag wieder einwandfrei hergerichtet. Wir haben eine sehr gute Geschwindigkeit, mit der im Rennen alles möglich ist. Ich freue mich auf den zweiten Lauf hier in Russland."

Bruno Spengler (BMW Team MTEK, Platz 3): "Mehr war heute nicht drin. Durch die Strafe gegen Ekström darf ich vom zweiten Startplatz aus ins Rennen gehen. Damit kann ich sehr zufrieden sein. Die Chancen stehen gut, schließlich sind die Konkurrenten deutlich schwerer beladen. Ich gehe auf jeden Fall sehr positiv gestimmt ins Rennen. Der Tag gestern war positiv, das heutige Qualifying ebenfalls. Nun will ich das Maximum an Punkten herausholen. Meine Ingenieure haben nochmal hart gearbeitet und mir ein super Auto hingestellt. Ich werde versuchen, Mike schon beim Start zu attackieren. Das wird aber schwer, da die Gerade bis zur ersten Kurve nur sehr kurz ist. Hauptziel ist ein guter Start und in der Folge nicht aus dem DRS-Fenster zu rutschen. Dann ist alles möglich."

Das zweite Rennen an diesem Wochenende fand am Sonntagnachmittag bei trockenem Wetter statt. Der Start funktionierte wieder ohne Probleme und Mike Rockenfeller konnte seine Pole behaupten, gefolgt von Bruno Spengler und Maxime Martin. Im Verlauf der ersten Runde griff Jamie Green den Belgier an und konnte vorbeiziehen. Zur gleichen Zeit war Antonio Giovinazzi von der Strecke abgekommen. Er setzte das Rennen aber weiter fort. Der Führende konnte sich dann wenig später mit 1,140 Sekunden vom Feld absetzen. Antonio Felix da Costa erhielt von der Rennleitung eine Durchfahrtsstrafe, weil der Schuld an dem Verlassen der Strecke von Antonio Giovinazzi war. Im Verlauf der siebten Runde musste sich Edoardo Mortara harten Attacken von Pascal Wehrlein erwehren. Absolute Kampflinie musste auch Bruno Spengler fahren, denn der Druck von Jamie Green wurde immer stärker. Nach zwölf Runden hatte Mike Rockenfeller seinen Vorsprung auf 2,463 Sekunden ausgebaut. Dahinter lagen in Schlagdistanz Jamie Green, Maxime Martin und Mattias Ekström. Pascal Wehlwein hatte Edoardo Mortara niedergerungen und dann Platz elf eingenommen.

In der zwölften Runde absolvierten Jamie Green, Marco Wittmann, Auguasto Farfus, Pascal Wehrlein, Edoardo Mortara, Antonio Giovinazzi und Martin Tomczyk ihren Boxenstopp. So nach und nach kamen dann auch die anderen Piloten zum Pflichtstopp herein. Robert Wickens erhielt im nachhinein eine Durchfahrtsstrafe weil er das Speedlimit in der Boxengasse überschritten hatte. Wenig später trat er dann seine Strafe an. In der 18. Runde kam der Pole-Setter und Christian Vietoris in die Box. Zur gleichen Zeit stellte Martin Tomczyk seinen BMW in der Box ab. Maximilian Götz wurde in der 19. Runde zum Service herein zitiert. Als Letzter kam dann Lucas Auer zum Stopp herein. Zwischenzeitlich starteten Maxime Martin, Mattias Ekström und Jamie Green ihren Angriff auf die Spitze. Zu dieser Zeit führte weiterhin Mike Rockenfeller vor Bruno Spengler. Um Platz drei wurde hart gekämpt. Immer wieder versuchte der Schwede an dem Belgier vorbeizugehen. Dieser schlug ihm jedes Mal die Tür vor der Nase zu. In der 34. Runde schiebt sich Mattias Ekström in der letzten Kurve an Maxime Martin vorbei und ist damit neuer Drittplatzierter.

An der Spitze hatte sich Mike Rockenfeller mit 5,271 Sekunden auf und davon gemacht. Nach 41 Runden wurde Mike Rockenfeller als Sieger abgewunken, gefolgt von Bruno Spengler und Mattias Ekström. Pascal Wehrlein sah das Ziel auf Platz zehn. Gary Paffett war der beste Mercedes-Mann und kam auf Rang sechs. Als bester Rookie wurde Tom Blomqvist auf Rang zwölf abgewunken. Maximilian Götz beendete das Rennen als Achtzehnter.

In der Meisterschaft führt nun Mattias Ekström mit 126 Punkten, gefolgt von Pascal Wehrlein mit 120 und Edoardo Mortara mit 110 Punkten. Auf Platz eins in der Teamwertung liegt gooix/Original-Teile Mercedes AMG mit 176 Zähler vor Audi Sport Team Abt Sportsline mit 153 und Audi Sport Team Rosberg mit 129 Zähler. In der Konstruktionswertung hat Audi mit 416 Punkten die Nase vorne. Dahinter liegen Mercedes-Benz mit 388 und BMW mit 321 Punkten.

 


 

Ergebnis Lauf 11- Moskau

DTM - Veranstalter: Moskau Raceway - Ort: Moskau / Russland
Gestartet: 24 Fahrzeuge - Gewertet: 19 - Streckenl_nge: 3,931 km - Renndistanz: 94,344 km - Dauer: 24 Runden

Pl. Nr. Fahrer Team Fahrzeug Zeit / R_ckstand
1 94 Wehrlein, Pascal gooix/ Original-Teile Mercedes-AMG DTM Mercedes AMG C-Coup_ 41:56,506
2 1 Wittmann, Marco BMW Team RMG BMW M4 DTM + 1,853
3 7 Spengler, Bruno BMW Team MTEK BMW M4 DTM + 2,536
4 53 Green, Jamie Audi Sport Team Rosberg Audi RS 5 DTM + 2,967
5 12 Juncadella, Daniel PETRONAS Mercedes-AMG DTM Mercedes AMG C-Coup_ + 3,249
6 48 Mortara, Edoardo Audi Sport Team Abt Audi RS 5 DTM + 4,332
7 2 Paffett, Gary EURONICS/ BWT Mercedes-AMG DTM Mercedes AMG C-Coup_ + 8,867
8 31 Blomqvist, Tom BMW Team RBM BMW M4 DTM + 10,039
9 51 M_ller, Nico Audi Sport Team Rosberg Audi RS 5 DTM + 10,350
10 99 Rockenfeller, Mike  Audi Sport Team Phoenix Audi RS 5 DTM + 11,001
11 13 da Costa Antonio Felix BMW Team Schnitzer BMW M4 DTM + 11,409
12 6 Wickens, Robert SILBERPFEIL Energy Mercedes-AMG DTM Mercedes AMG C-Coup_ + 11,813
13 22 Auer, Lucas EURONICS/ BWT Mercedes-AMG DTM Mercedes AMG C-Coup_ + 12,234
14 3 Di Resta, Paul SILBERPFEIL Energy Mercedes-AMG DTM Mercedes AMG C-Coup_ + 12,600
15 18 Farfus, Augusto BMW Team RBM BMW M4 DTM + 15,248
16 84 G_tz, Maximilian PETRONAS Mercedes-AMG DTM Mercedes AMG C-Coup_ + 15,534
17 77 Tomczyk, Martin BMW Team Schnitzer BMW M34DTM + 15,649
18 36 Martin, Maxime BMW Team RMG BMW M4 DTM + 16,350
19 93 Giovinazzi, Abntonio Audi Sport Team Phoenix Audi RS 5 DTM + 17,132
- 27 Tambay, Adrien Audi Sport Team Abt Audi RS 5 DTM - 8 laps
- 16 Glock, Timo BMW Team MTEK BMW M4 DTM - 14 laps
- 5 Ekstr_m, Mattias Audi Sport Team Abt Sportsline Audi RS 5 DTM - 14 laps
- 17 Molina, Miguel Audi Sport Team Abt Sportsline Audi RS 5 DTM - 24 laps
- 8 Vietoris, Christian gooix/ Original-Teile Mercedes-AMG DTM Mercedes AMG C-Coup_ - 24 laps
Schnellste Runde: Start-Nr. 94- Wehrlein, Pascal in 1:29,891 Min. = 157,431 km/h in 23 Rd.

 


Ergebnis Lauf 12- Moskau

DTM - Veranstalter: Moskau Raceway - Ort: Moskau / Russland
Gestartet: 24 Fahrzeuge - Gewertet: 23 - Streckenl_nge: 3,931 km - Renndistanz: 161,171 km - Dauer: 41 Runden

Pl. Nr. Fahrer Team Fahrzeug Zeit / R_ckstand
1 99 Rockenfeller, Mike  Audi Sport Team Phoenix Audi RS 5 DTM 1:02:14,818
2 7 Spengler, Bruno BMW Team MTEK BMW M4 DTM + 4,132
3 5 Ekstr_m, Mattias Audi Sport Team Abt Sportsline Audi RS 5 DTM + 9,204
4 36 Martin, Maxime BMW Team RMG BMW M4 DTM + 11,789
5 53 Green, Jamie Audi Sport Team Rosberg Audi RS 5 DTM + 12,585
6 2 Paffett, Gary EURONICS/ BWT Mercedes-AMG DTM Mercedes AMG C-Coup_ + 14,393
7 1 Wittmann, Marco BMW Team RMG BMW M4 DTM + 16,593
8 48 Mortara, Edoardo Audi Sport Team Abt Audi RS 5 DTM + 18,050
9 51 M_ller, Nico Audi Sport Team Rosberg Audi RS 5 DTM + 18,548
10 94 Wehrlein, Pascal gooix/ Original-Teile Mercedes-AMG DTM Mercedes AMG C-Coup_ + 18,810
11 18 Farfus, Augusto BMW Team RBM BMW M4 DTM + 24,207
12 31 Blomqvist, Tom BMW Team RBM BMW M4 DTM + 24,939
13 12 Juncadella, Daniel PETRONAS Mercedes-AMG DTM Mercedes AMG C-Coup_ + 25,237
14 17 Molina, Miguel Audi Sport Team Abt Sportsline Audi RS 5 DTM + 25,686
15 3 Di Resta, Paul SILBERPFEIL Energy Mercedes-AMG DTM Mercedes AMG C-Coup_ + 27,253
16 27 Tambay, Adrien Audi Sport Team Abt Audi RS 5 DTM + 32,423
17 16 Glock, Timo BMW Team MTEK BMW M4 DTM + 33,412
18 84 G_tz, Maximilian PETRONAS Mercedes-AMG DTM Mercedes AMG C-Coup_ + 36,718
19 22 Auer, Lucas EURONICS/ BWT Mercedes-AMG DTM Mercedes AMG C-Coup_ + 36,947
20 8 Vietoris, Christian gooix/ Original-Teile Mercedes-AMG DTM Mercedes AMG C-Coup_ + 43,030
21 93 Giovinazzi, Abntonio Audi Sport Team Phoenix Audi RS 5 DTM + 53,048
22 13 da Costa Antonio Felix BMW Team Schnitzer BMW M4 DTM + 1:15,152
23 6 Wickens, Robert SILBERPFEIL Energy Mercedes-AMG DTM Mercedes AMG C-Coup_ + 1:215,033
- 77 Tomczyk, Martin BMW Team Schnitzer BMW M34DTM - 23  laps
Schnellste Runde: Start-Nr. -- --, -- in -- Min. = -- km/h in -- Rd.

Fahrerwertung nach 12 von 18 Rennen

Pl. Nr. Fahrer Fahrzeug Gesamt 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16 17 18
1 5 Ekstr_m, Mattias Audi RS 5 DTM 126 0 25 15 18 0 12 0 6 10 25 0 15 - - - - - -
2 94 Wehrlein, Pascal DTM Mercedes AMG C-Coup_ 120 18 4 10 0 25 10 1 8 18 0 25 1 - - - - - -
3 48 Mortara, Edoardo Audi RS 5 DTM 110 12 18 18 10 0 0 0 0 25 15 8 4 - - - - - -
4 53 Green, Jamie Audi RS 5 DTM 103 25 0 25 25 6 0 0 0 0 0 12 10 - - - - - -
5 7 Spengler, Bruno BMW M4 DTM 85 0 2 0 0 10 15 10 15 0 0 15 18 - - - - - -
6 1 Wittmann, Marco BMW M4 DTM 75 2 10 0 0 2 0 25 10 2 0 18 6 - - - - - -
7 2 Paffett, Gary DTM Mercedes AMG C-Coup_ 75 0 15 0 0 15 6 0 1 6 18 6 8 - - - - - -
8 99 Rockenfeller, Mike  Audi RS 5 DTM 67 10 8 2 1 0 0 4 0 4 12 1 25 - - - - - -
9 6 Wickens, Robert DTM Mercedes AMG C-Coup_ 57 0 6 8 0 18 25 0 0 0 0 0 0 - - - - - -
10 8 Vietoris, Christian DTM Mercedes AMG C-Coup_ 56 0 0 0 6 12 18 0 4 12 4 0 0 - - - - - -
11 13 da Costa Antonio Felix BMW M4 DTM 44 0 0 0 0 0 0 18 25 0 1 0 0 - - - - - -
12 36 Martin, Maxime BMW M4 DTM 44 6 0 6 4 0 1 15 0 0 0 0 12 - - - - - -
13 18 Farfus, Augusto BMW M4 DTM 43 1 0 0 0 4 0 12 18 8 0 0 0 - - - - - -
14 3 Di Resta, Paul DTM Mercedes AMG C-Coup_ 40 15 0 0 0 0 8 0 0 15 2 0 0 - - - - - -
15 17 Molina, Miguel Audi RS 5 DTM 27 0 0 12 15 0 0 0 0 0 0 0 0 - - - - - -
16 51 M_ller, Nico Audi RS 5 DTM 26 8 0 0 2 0 0 2 0 0 10 2 2 - - - - - -
17 16 Glock, Timo BMW M4 DTM 25 4 1 0 0 0 0 8 12 0 0 0 0 - - - - - -
18 12 Juncadella, Daniel DTM Mercedes AMG C-Coup_ 24 0 0 1 8 1 4 0 0 0 0 10 0 - - - - - -
19 77 Tomczyk, Martin BMW M34DTM 20 0 12 0 0 8 0 0 0 0 0 0 0 - - - - - -
20 10 Scheider, Timo  Audi RS 5 DTM 16 0 0 4 12 0 0 0 0 0 0 0 0 - - - - - -
21 22 Auer, Lucas DTM Mercedes AMG C-Coup_ 10 0 0 0 0 0 2 0 0 0 8 0 0 - - - - - -
22 31 Blomqvist, Tom BMW M4 DTM 10 0 0 0 0 0 0 6 0 0 0 4 0 - - - - - -
23 84 G_tz, Maximilian DTM Mercedes AMG C-Coup_ 6 0 0 0 0 0 0 0 0 0 6 0 0 - - - - - -
24 27 Tambay, Adrien Audi RS 5 DTM 3 0 0 0 0 0 0 0 2 1 0 0 0 - - - - - -
25 93 Giovinazzi, Antonio Audi RS 5 DTM 0 - - - - - - - - - - 0 0 - - - - - -
 

Team Championship nach 12 von 18 Rennen

Pl. Team Gesamt 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16 17 18
1 gooix/ Original-Teile Mercedes-AMG 176 18 4 10 6 37 28 1 12 30 4 25 1 - - - - - -
2 Audi Sport Team Abt Sportsline 153 0 25 27 33 0 12 0 6 10 25 0 15 - - - - - -
3 Audi Sport Team Rosberg 129 33 0 25 27 6 0 2 0 0 10 14 12 - - - - - -
4 BMW Team RMG 119 8 10 6 4 2 1 40 10 2 0 18 18 - - - - - -
5 Audi Sport Team Abt 113 12 18 18 10 0 0 0 2 26 15 8 4 - - - - - -
6 BMW Team MTEK 110 4 3 0 0 10 15 18 27 0 0 15 18 - - - - - -
7 SILBERPFEIL Energy Mercedes-AMG 97 15 6 8 0 18 33 0 0 15 2 0 0 - - - - - -
8 EURONICS/ BWT Mercedes-AMG 85 0 15 0 0 15 8 0 1 6 26 6 8 - - - - - -
9 Audi Sport Team Phoenix 83 10 8 6 13 0 0 4 0 4 12 1 25 - - - - - -
10 BMW Team Schnitzer 64 0 12 0 0 8 0 18 25 0 1 0 0 - - - - - -
11 BMW Team RBM 53 1 0 0 0 4 0 18 18 8 0 4 0 - - - - - -
12 PETRONAS Mercedes-AMG 30 0 0 1 8 1 4 0 0 0 6 6 10 - - - - - -
 

Constructors Championship nach 12 von 18 Rennen

Pl. Team Gesamt 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16 17 18  
1 Audi 416 55 51 76 83 6 12 6 8 40 0 23 56 - - - - - -  
2 Mercedes-Benz 388 33 25 19 14 71 73 1 13 51 38 41 9 - - - - - -  
3 BMW 321 13 25 6 4 24 16 69 80 10 1 37 36 - - - - - -  
 

Lauf 7 - Oschersleben

Rookie Tom Blomqvist holt sich seinen ersten DTM-Sieg / Vierfach-Sieg für BMW

Nach drei Auslandsstationen kehrt die DTM zu den finalen drei Rennwochenenden nach Deutschland zurück. Nach den Auftritten im niederländischen Zandvoort, im österreichischen Spielberg und auf dem Raceway in Moskau fahren Audi, BMW und Mercedes-Benz zwischen dem 11. und 13. September in Oschersleben um wichtige Punkte in der hart umkämpften Fahrer- und Teamwertung. Die Läufe in der Motorsport Arena sind der Auftakt zum großen Saisonfinale. Die etropolis Motorsport Arena Oschersleben ist aus dem DTM-Kalender kaum noch wegzudenken. Zwar zählt der 3,696 Kilometer lange Kurs in der Magdeburger Börde nicht zu den schwierigsten im DTM-Kalender, die Rennen haben es aber stets in sich. An diesem Wochenende stehen die Läufe dreizehn und vierzehn auf dem Programm. Es ist das drittletzte Rennwochenende vor dem Finale im Oktober in Hockenheim.

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VL

Die Meisterchaft ist noch völlig offen. Mit einem Vorsprung von nur sechs Zählern (126) reist Mattias Ekström (Audi Sport Team Abt Sportsline) hierher in den Norden an, gefolgt von Pascal Wehrlein (gooix/Original-Teile Mercedes AMG) mit 120 und Edoardo Mortara (Audi Sport Team Abt) mit 110 Zählern. Die hohe Leistungsdichte im Fahrerfeld gibt in diesem Jahr der Veranstaltung die besondere Würze. In den Läufen 13 und 14 wollen sich die Piloten eine möglichst gute Ausgangsposition verschaffen, um an den beiden finalen Rennwochenenden am Nürburg- und Hockenheimring im Kampf um den Titel noch mitreden zu können. Mattias Ekström, Pascal Wehrlein, Edoardo Mortara, Jamie Green, Bruno Spengler, Marco Wittmann und Gary Paffett werden mit ihren Kontrahenten um jeden Meter Asphalt kämpfen. Sie sind momentan die sieben besten Piloten der Saison 2015.

Pascal Wehrlein (gooix/Original-Teile Mercedes AMG): "Ich spüre keinen Druck, sondern bin froh, dass ich überhaupt so gut dabei bin. Es gibt viele harte Kurven und Bodenwellen. Das strapaziert das Material, aber ich finde den Kurs cool."

Bruno Spengler (BMW Team MTEK): "Es gibt viele langsame und schnelle Kurven. Die Strecke ist eine große Herausforderung für Auto und Fahrer – das mag ich. Wir müssen die Füße auf dem Boden behalten. Audi und auch Mercedes-Benz sind, trotz mehr Gewicht an Bord, in dieser Saison konstanter als wir. Das wird ein schwieriges Rennen für uns."

Mike Rockenfeller (Audi Sport Team Phoenix): „Ich hoffe, dass wir wieder mit einem sehr guten Setup an den Start gehen und den Speed aus Moskau mitnehmen können. Ich freue mich auf die kurvenreiche Strecke. Man hat einfach immer etwas zu tun. Das ist zwar anstrengend, aber ich finde das gut."

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CS

Das einstündige freie Training stand für die Piloten am Freitagnachmittag bei trockenem aber kühlem Wetter auf dem Programm. Hier kam es immer wieder zu Positionsverschiebungen. Eine viertel Stunde vor Schluß hatte sich Maxime Martin (BMW Team RBM) mit dreizehn Runden und einer Zeit von 1:21,220 Minuten in Szene gesetzt, gefolgt von Pascal Wehrlein (gooix/Original-Teile Mercedes-AMG) und Paul di Resta (Silberpfeil Energy Mercedes-AMG). Der Tabellenführer und Edoardo Mortara (Audi Sport Team Abt)nahmen zu dieser Zeit die Ränge zwölf und sechs ein. Die drei Rookies im Feld Lucas Auer (EURONICS/BWT Mercedes-AMG), Tom Blomqvist (BMW Team RBM) und Maximilian Götz (PETRONAS Mercedes-AMG) hatten sich auf den Rängen 21, 22 und 23 platziert. Der amtierende Meister Marco Wittmann (BMW Team RMG) war auf Platz vier unterwegs.

Am Schluss waren die Zeiten nochmals schneller geworden und Augusto Farfus (BMW Team RBM) hatte sich mit einer Zeit von 1:21,007 Minuten und 19 gefahrenen Runden an die Spitze gefahren. Hinter ihm lagen Antonio Felix da Costa (BMW Team Schnitzer) und Tom Blomqvist. Letzterer hatte einen enormen Sprung nach vorne gemacht. Maxime Martin, Pascal Wehrlein und Paul di Resta mussten sich nun mit den Rängen vier, fünf und sechs zufrieden geben. Marco Wittmann, Edoardo Mortara und Mattias Ekström hatten sich nicht verbessern können. Sie nahmen jetzt die Plätze neun, elf und 17 ein. Lucas Auer hatte sich auf Rang 18 gefahren. Maximilian Götz lag weiterhin auf Platz 23.

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CS

Ihr zweites freies Training nahmen die Protagonisten am Samstagvormittag mit Verspätung in Angriff, weil zuvor sich kein Rad drehen konnte, da es zu nebelig war. Der ganze Zeitplan geriet damit durcheinander. Diese Sitzung war auch nur für zwanzig Minuten angesetzt worden. Mattias Ekström war unterdessen ewas auf Abwegen unterwegs. Bei noch zehn Minuten zu fahrender Zeit hatte sich Bruno Spengler mit einer Zeit von 1:20,870 Minuten an die Spitze gefahren, gefolgt von Gary Paffett und Jamie Green. Bei dieser Reihenfolge sollte es aber nicht bleiben. Der Tabellenführer lag zu dieser Zeit auf Rang zehn. Nachdem die Uhr abgelaufen war, hatte niemand die Zeit von Bruno Spengler mit 1:20,163 Minuten knacken können. Hinter ihm lagen Augusto Farfus und Maxime Martin. Rang vier nahm Antonio Felix da Costa ein. Damit befanden sich auf den ersten vier Rängen BMW-Piloten. Als bester Mercedes-Fahrer konnte sich Pascal Wehrlein auf Platz fünf platzieren. Der Tabellenführer musste sich mit Rang 23 zufrieden geben. Edoardo Mortara wurde auf Platz vierzehn gewertet. Der beste Audi-Pilot mit Jamie Green nahm Rang neun ein. Die drei Rookies Tom Blomqvist. Maximilian Götz und Lucas Auer lagen auf den Rängen 19, 20 und 22.

Die Piloten und Mechaniker hatten nach dieser Sitzung nur zwanzig Minuten Zeit um noch Veränderungen am Auto vorzunehmen, denn nun stand das Qualifying für Rennen eins, indem die Startaufstellung eingefahren wird, auf dem Programm. In diesen zwanzig Minuten kam es immer wieder zu Positionsverschiebungen. Paul di Resta auf Rang sechs liegend hatte den Bremspunkt verasst und musste den Notausgang nehmen. Bei Halbzeit hatte Tom Blomqvist als einziger Fahrer sich unter einer Zeit von 1:20 Minuten gefahren. Er nahm mit 1:19,942 Minuten Rang eins ein, gefolgt von Marco Wittmann und Edoardo Mortara. Zwischenzeitlich waren alle außer Mattias Ekström in die Box gekommen. Lucas Auer und Miguel Molina mussten nach dem Qualifying zur Rennleitung kommen, weil sie angeblich einen Kontrahenten geblockt hatten. Zu dieser Zeit war Timo Glock schneller unterwegs als Tom BLomqvist. Diesen hatte er mit einer Zeit von 1:19,821 Minuten auf Platz zwei verwiesen.

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CS

Mattias Ekström auf Rang 23 liegend stand bei noch vier Minuten zu fahrender Zeit wieder in der Box. Miguel Molina hatte auf seiner schnellen Runde zuviel riskiert mit der Folge das er im Aus gelandet und leicht in die Leitplanke eingeschlagen war. Am Ende der Sitzung hatte niemand die Zeit von Timo Glock mit 1:19,821 Minuten knacken können. Damit wird er ehemalige Formel-1-Pilot von der Pole aus ins Rennen gehen. Auf den nächsten vier Plätzen befanden sich alles BMW-Piloten mit Augusto Farfus, Tom Blomqvist, Antonio Felix da Costa und Bruno Spengler. Als schnellster Mercedes-Fahrer wird Pascal Wehrlein von Rang fünf aus ins Rennen gehen. In der fünften Startreihe steht Miguel Molina als bester Audi-Pilot. Maximilian Götz hatte sich auf Statplatz 21 gefahren. In der letzten Startreihe werden Lucas Auer und Mattias Ekström stehen. Der Schwede hatte mit Elektronikproblemen zu kämpfen.

Timo Glock (BMW Team MTEK, 1. Startplatz): „Dieses Ergebnis tut unheimlich gut, da die vergangenen Rennen schwierig für uns waren. Ich kann meinem Team nur dafür danken, dass wir am Donnerstag einen ausgiebigen Track Walk gemacht, viel geredet und einige Dinge ausprobiert haben, die augenscheinlich gut funktioniert haben. Während der ersten Runde habe ich schon gemerkt, dass sie richtig gut wird. Ich habe überall das Optimum herausgeholt. Auf der zweiten Runde wurde es dann etwas schwieriger, weil relativ viele Autos unterwegs waren. In den letzten Sekunden wurden dann gelbe Flaggen geschwenkt. Von da an habe ich nur noch die Daumen gedrückt und gehofft, dass alles glatt läuft. Jetzt bin ich natürlich total glücklich und freue mich für das gesamte BMW Team MTEK über meine erste Poleposition in der DTM.“

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CS

Augusto Farfus (BMW Team RBM): "Ich bin sehr glücklich. Wir haben hier ein wirklich starkes Paket am Start. BMW hat immer das Ziel, dass alle Autos einen guten Auftritt hinlegen und ihre Leistung bringen. An diesem Wochenende haben alle bisher einen brillanten Job gemacht. Mein Auto war in dieser Saison schon ein paar Mal gut abgestimmt – wir waren häufiger unter den schnellsten BMW im Qualifying, haben es dann aber im Rennen nicht gut zu Ende bringen können. In Moskau lief es zuletzt gar nicht. Deshalb bin ich jetzt natürlich umso glücklicher über den zweiten Startplatz. Für das Rennen bin ich äußerst zuversichtlich. Mir muss jetzt noch ein guter Start gelingen, dann kann alles passieren. "

Tom Blomqvist (BMW Team RBM): "In Moskau war ich nach dem Qualifying schon Fünfter, jetzt der Sprung auf Platz drei. Das freut mich unheimlich. Das ganze Ergebnis ist einfach toll für meinen Hersteller – fünf BMW stehen ganz vorne. Es wäre natürlich extrem super gewesen, wenn ich mir die Pole-Position geschnappt hätte. Ich hatte ja über eine längere Phase die Bestzeit inne. Aber ich bin mir sicher, dass meine Zeit noch kommen wird. Im Rennen müssen wir nun unseren Startvorteil schlau nutzen. Ich werde attackieren und sehen, was am Ende dabei herausspringt."

Mattias Ekström (Audi Sport Team Abt Sportsline): "Ich rechne mir nichts mehr aus. Wir müssen jetzt einfach nur zusehen, dass wir den Lauf möglichst unbeschadet überstehen. Am Sonntag werden wir dann wieder voll attackieren."

Pascal Wehrlein (gooix/Original Teile Mercedes-AMG): "Leider ist wieder einmal ein Audi auf einer meiner schnellen Runden direkt vor mir aus der Box gekommen und hat eine bessere Zeit verhindert. Es gibt zwar bereits eine Untersuchung, aber die hilft mir jetzt auch nicht mehr."

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Als die Fahrer in ihre Startaufstellung fuhren, kam die Sonne heraus. Nach der Einführungsrunde funktionierte der Start zum dreizehnten Lauf in dieser Saison ohne Probleme und der Pole-Setter konnte seine Position behaupten und führte das Feld in die erste Kurve. Im hinteren Feld waren sich einige der Piloten nicht einig, mit der Folge das sie sich drehten. Davon betroffen waren Robert Wickens, Jamie Green, Sven Müller und Mike Rockenfeller. Die Rennleitung schickte das Safety Car heraus, weil Fahrzeugteile auf der Strecke verteilt waren. Es führte unterdessen Timo Glock vor Antonio Felix da Costa und Bruno Spengler. Tom Blomqvist hatte mächtig an Boden verloren. Er lag nur noch auf Rang acht. Unterdessen war Mattias Ekström bereits auf Platz 18 vorgefahren. Direkt hinter ihm befand sich Maximilian Götz. Das Safety Car führte dann die ganze Meute einmal durch die Boxengasse, damit die Kehrmaschine in aller Ruhe im Bereich der Hotelkurve die Strecke säubern konnte.

Der Re-Start erfolgte nach vier Runden und ging zu Gunsten des Pole-Setters aus. Unterdessen löste sich das Fahrzeug von Robert Wickens in Einzelteile auf und diese lagen nun auf der Strecke. Damit musste zum zweiten Mal das Safety Car herauskommen. Zur gleichen Zeit hatte Robert Wickens sein Fahrzeug zur Box dirigiert und dort frühzeitig das Rennen beendet. Nach sechs Runden gab die Rennleitung das Rennen wieder frei. Timo Glock konnte sich gegenüber allen behaupten und bog wieder als Erster in die Hotelkurve ein. Diesmal ging es mit viel Disziplin hier hindurch. Überall im Feld kam es zu harten aber fairen Positionskämpfen. Timo Glock und Bruno Spengler versuchten zwischenzeitlich dem Feld davon zu eilen. Hinter Miguel Molina auf Rang neun riss das Feld dann ein wenig ab. Nach acht gefahrenen Runden kam auch Jamie Green zur Box und beendete das Rennen früher als geplant. Gary Paffett auf Platz elf hatte eine ganze Armada von zehn Fahrzeugen hinter sich. Der Führende konnte sich nicht richtig absetzen, denn der Brasilianer saß ihm mit 0,8 Sekunden im Nacken.

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Der Tabellenführer biss sich unterdessen an Paul die Resta auf Rang 16 die Zähne aus. Martin Tomczyk auf Platz acht hatte sich harten Attacken von Miguel Molina zur Wehr zu setzen. Dahinter befand sich Edoardo Mortara. Dieser hatte nach vorne und hinten genug Luft. Maximilian Götz hatte Lucas Auer nicht halten können und musste seinen 18. Platz an den Österreicher abgeben. Nach dreizehn absolvierten Runden wurde Gary Paffett langsamer. Er war auf Platz vierzehn zurückgefallen. Die beiden Führenden hatten sich mit über drei Sekunden auf und davon gemacht. Absolute Kampflinie musste Pascal Wehrlein fahren, denn der amtierende Meister drückte Runde um Runde. Zu dieser Zeit hatte auch der Brite das Rennen in der Box mit technischen Problemen beendet. Ebenfalls hereingekommen war auch Sven Müller. Damit waren in der letzten vierel Stunde nur noch 20 Fahrzeuge auf der Strecke. Mike Rockenfeller wurde zwischenzeitlich bis auf Platz 20 zurückgereicht. Danach kam der Audi-Pilot zu seiner Crew zurück und man schob ihn in die Garage zurück. Unbeeindruckt von allem konnten sich Timo Glock und Bruno Spengler immer weiter absetzen.

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Antonio Felix da Costa und Augusto Farfus auf den Plätzen drei und vier fuhren mit einem gewissen Respektabstand hintereinander her. Dahinter kam dann das kämpfende Trio mit Pascal Wehrlein, Marco Wittmann und Tom Blomqvist. Letzterer konnte Runde um Runde immer weiter aufschließen, da sich die beiden vor ihm immer wieder behackten. In der Schlußphase war für Edoardo Mortara das Rennen auch früher beendet als vorgesehen. Unterdessen musste Mattias Ekström absolute Kampflinie fahren, denn Lucas Auer versuchte immer wieder an ihm vorbeizugehen, doch der Schwede knallte dem Österreicher jedes Mal die Tür vor der Nase zu. Hinter diesen beiden lauerte Maximilian Götz nur auf eine Chance vielleicht gleich an beiden vorbeigehen zu können. Bei noch eineinhalb Minuten zu fahrender Zeit kam es zu einer leichten Berührung zwischen Mattias Ekström und Lucas Auer in Kurve eins. Auch auf Platz elf war ein harter Fight zwischen Maxime Martin und Timo Scheider zu Gange. Nach 28 Runden holte sich Timo Glock einen Start-Ziel-Sieg, gefolgt von Bruno Spengler und Antonio Felix da Costa. Pascal Wehrlein und Mattias Ekström beendeten das Rennen auf den Plätzen fünf und vierzehn. Die Rookies Tom Blomqvist, Lucas Auer und Maximilian Götz sahen das Ziel auf den Rängen sieben, 15 und 16.

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Die Meisterschaft führt nun wieder Pascal Wehrlein mit 130 Punkten an vor Mattias Ekström mit 126 und Edoardo Mortara mit 110 Punkten. In der Teamwertung liegt gooix/Original-Teile Mercedes-AMG mit 186 Zähler auf Rang eins, gefolgt von Audi Sport Team Abt Sportsline mit 155 und BMW Team MTEK mit 153 Zähler. Die Konstruktionswertung führt Audi mit 418 Punkten an. Dahinter liegen BMW mit 409 und Mercedes-Benz mit 399 Punkten.

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CS

Im sonntägigen warm up fanden die Fahrer ganz andere Witterungsbedingungn als am gesrigen Tag vor, denn es hatte geregnet und die Strecke war noch feucht. Zunächst wechselten die Positionen wie immer. Nach dieser viertel Stunde hatte Miguel Molina nach elf Runden mit einer Zeit von 1:31,924 Minuten das Zepter übernommen, gefolgt von Edoardo Mortara und Paul di Resta. Der beste BMW-Pilot war Martin Tomczyk auf Rang sieben. Der Tabellenführer nahm Platz vier ein. Mattias Ekström musste sich zunächst mit Rang elf zufrieden geben. Direkt dahinter befand sich der schnellste Rookie mit Maximilian Götz.

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CS

Um 11.35 Uhr wurde es dann wieder ernst, denn nun mussten sie ihre Startaufstellung für Sonntagnachmittag ausfahren. Das Wetter hatte sich gebessert. Die Sonne schien und die Strecke war trocken. Somit konnten auch schnellere Zeiten als im warm up gefahren werden. Nach drei Runden hatte Paul di Resta für alle anderen eine Zeit von 1:21,223 Minuten gesetzt. Hinter ihm lagen Tom Blomqvist und Gary Paffett. Zu dieser Zeit waren aber erst zehn Piloten auf der Strecke unterwegs. Nachdem dann alle ihr Qualifying in Angriff genommen hatten und noch zehn Minuten auf der Uhr standen hatte sich Jamie Green an die Spitze gefahren. Als Maximilian Götz auf seiner schnellen Runde unterwegs war, kam er von der Strecke ab und hoppelnd ging es dann durch den Kies, durchs Grüne und dann wieder auf den Asphalt. Er kam dann danach auch zur Box zurück. Zu dieser Zeit hatte er auf Platz sieben gelegen. Danach wurde er dann auf Rang elf gewertet. Einen Platz vor ihm hatte sich Tom Blomqvist platziert.

Zwischenzeitlich konnte der Tabellenführer noch einiges zulegen und fuhr sich mit einer Zeit von 1:20,847 Minuten auf Rang eins, gefolgt von Jamie Green und Martin Tomczyk. Mattias Ekström auf Platz 17 liegend hatte zuviel riskiert und war dann auf Abwegen unterwegs. Er suchte auch sofort die Box auf. Unterdessen hatte sich Bruno Spengler auf Rang zwei gefahren. So nach und nach kamen dann die Piloten zur Box um neue Reifen aufzuziehen. Bei der Reihenfolge sollte es noch nicht bleiben, denn in den letzten Minuten verschoben sich die Positionen immer wieder. Lucas Auer auf Platz 17 war von der Strecke abgekommen und rutschte auf dem Grünen einige Meter in verkehrter Richtung zur Strecke. Am Ende hatte sich Augusto Farfus nach acht gefahrenen Runden mit einer Zeit von 1:20,632 Minuten die Pole-Position gesichert, gefolgt von Tom Blomqvist und Pascal Wehrlein. Edoardo Mortara und Mattias Ekström werden aus der achten und neunten Startreihe aus das Rennen aufnehmen. Maximilian Götz wird als Neunzehnter starten. Der schnellste Audi-Pilot mit Miguel Molina nahm Startposition neun ein.

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Augusto Farfus (BMW Team RBM): "Der zweite Startplatz gestern war schon sehr gut, heute hat meine Runde sogar für die Pole-Position gereicht. Wir sind hier in Oschersleben absolut konkurrenzfähig, das Team hat einen sehr guten Job gemacht und in dieser Nacht mein Auto noch einmal verbessert. Ich komme hier einfach immer sehr gut zurecht. Meine Familie ist auch hier, was mich besonders freut. Bisher ist es ein fantastisches Wochenende für mich auch wenn der Start gestern nicht so ganz gut gelaufen ist. Jetzt will ich meine Ausgangssituation nutzen und das Rennen nach Hause bringen. Ich will hier gewinnen. Wenn es gleich losgeht, wird ein frischer Farfus mit frischen Reifen in einem frischen Auto sitzen."

Tom Blomqvist (BMW Team RBM): "Ich habe bereits gestern gemerkt, dass ich hier einiges schaffen kann. Dementsprechend optimistisch bin ich auch in das heutige Qualifying gegangen. Dass nach dem dritten Rang gestern heute der zweite Startplatz herauskommt, ist natürlich super. Unter den etwas schwierigen Bedingungen heute Morgen beim Warm-up hatten wir noch ein paar Probleme. Aber mein Team hat gut gearbeitet – wie schon am gesamten Wochenende – und mir ein perfektes Auto hingestellt. Jetzt will ich im Rennen besser abschneiden als gestern."

Pascal Wehrlein (gooix/Original-Teile Mercedes-AMG): "Das ist ein gutes Resultat. Wenn man jedoch sieht, dass einem gerade mal zwei Hundertstel auf die Pole-Position fehlen, dann ärgert man sich natürlich. Ich hatte in meiner Runde einen kleinen Fehler drin, der mich die Spitzenposition gekostet hat. Aber, ich bin mit dem dritten Rang zufrieden. Von dort ist eigentlich alles möglich. Ich muss nur einen guten Start erwischen und die richtige Boxenstrategie wählen – dann kann ich hier auch gewinnen."

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Am Sonntagnachmittag fand der zweite Lauf an diesem Wochenende bei trockener Strecke statt. Nach der Einführungsrunde funktionierte der Start ohne Probleme, aber Augusto Farfus konnte seine Pole nicht umsetzen, denn Tom Blomqvist hatte ihn niedergerungen. Da in der ersten Kurve Miguel Molina und Nico Müller im Kiesbett gelandet waren und dort das Rennen früher beendeten als geplant, musste das Safety Car herauskommen. Der Audi-Pilot wurde zuvor von Bruno Spengler umgedreht. Zu dieser Zeit führte Tom Blomqvist vor Augusto Farfus und Antonio Felix da Costa. Maximilian Götz hatte einen Platz gut gemacht. Pascal Wehrlein hatte zwei Ränge eingebüst. Damit lagen nun vier BMW-Piloten an der Spitze, denn Marco Wittmann hatte sich auf Platz vier gefahren. Der Re-Start erfolgte nach drei Runden und ging zu Gunsten des Führenden aus. Diesmal kamen sie alle gut durch die erste Kurve. Unterdessen war ein harter Kampf zwischen Paul di Resta und Martin Tomczyk um Rang sechs entstanden. Bruno Spengler hatte im Kampf mit Jamie Green Ende Start und Ziel einen Platz eingebüst. Er musste dort durch den Dreck und im nachhinein konnte Mattias Ekström vorbeiziehen. Danach lag er nur noch auf Rang dreizehn.

Der zweite in der Meisterschaft Mattias Ekström hatte ordentlich an Boden gut gemacht und lag nach sechs Runden auf Platz zwölf. Christian Vietoris auf Rang neun unterwegs hatte eine Armada von vier Fahrzeugen hinter sich. An der Spitze hatte sich der Brite mit 1,2 Sekunden auf und davon gemacht. Gary Paffett war unterdessen auf dem Weg nach vorne. Er hatte zwischenzeitlich Edoardo Mortara und Robert Wickens niedergerungen. Damit fuhr er jetzt auf Platz vierzehn. Er versuchte nun den Anschluß an Bruno Spengler zu bekommen. Dieser fuhr mit 2,6 Sekunden Vorsprung vor dem Briten. Nach acht Runden hatte Robert Wickens Edoardo Mortara nicht mehr halten können und musste diesen ziehen lassen. Wenig später wurde er dann auch noch von Maximilian Götz kassiert. Damit nahm der Kanadier nur noch Platz 17 ein. Zur gleichen Zeit hatte Christian Vietoris drei Ränge eingebüst, denn Jamie Green und Mattias Ekström waren gleichzeitig an ihm vorbeigegangen. Danach tauschte er dann mit Bruno Spengler etwas den Lack aus und musste den Frankokanadier dann ziehen lassen. Der Führende bekam davon nichts mit, denn er baute Runde um Runde seinen Vorsprung weiter aus.

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Marco Wittmann hatte sich zwischenzeitlich mit 0,5 Sekunden an Antonio Felix da Costa heran gearbeitet. Als Erster kam Bruno Spengler nach elf Runden zum Reifenwechsel herein. Beim nächsten Umlauf wurde es in der Boxengasse voll, denn es kamen Augusto Farfus, Antonio Felix da Costa, Marco Wittmann, Timo Glock, Jamie Green, Mattias Ekströ, Christian Vietoris und Gary Paffett herein. Die Reihenfolge geriet nun durcheinander. Nach zwölf Runde kamen nun die ersten vier zum Pflichtboxenstopp. Es waren: Tom Blomqvist, Pascal Wehrlein, Paul di Resta und Martin Tomczyk. Auch Maximilian Götz ließ sich nun neue Reifen aufziehen. Als Martin Tomczyk und Paul di Resta abgefertigt worden waren, fuhren sie nebeneinander aus der Boxengasse heraus. Am Ende hatte man sich dann aber einsortiert und zwar kam der BMW-Pilot vor dem Mercedes-Fahrer wieder auf die Strecke hinaus. Wenig später kam Martin Tomczyk noch einml in die Box. Nach 16 gefahrenen Runden waren Adrien Tambay, Daniel Juncadella, Mike Rockenfeller und Edoardo Mortara noch nicht zum Pflichtboxenstopp drin gewesen. Nachdem dann alle in der Box waren führte weiterhin Tom Blomqvist vor Augusto Farfus und Marco Wittmann.

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Auf Platz sechs liegend hatte Edoardo Mortara einen Fehler gemacht. Er geriet ins Straucheln und musste durch die Wiese und den Dreck. Anscheinend hatte er ein technisches Problem, denn danach steuerte er die Box an und gab das Rennen dort früher auf als geplant. Der Tabellenführer lag auf Platz fünf und vesuchte Antonio Felix da Costa immer wieder zu attackieren. Tom Blomqvist an der Spitze bekam von allem nichts mit, denn er war mit 4,8 Sekunden dem Feld auf und davon gefahren. Augusto Farfus und Marco Wittmann auf den Plätzen zwei und drei fuhren mit einem gewissen Respektabstand hintereinander her. Maximilian Götz auf Platz vierzehn liegend konnte im nachhinein Adrien Tambay nicht halten und musste diesen ziehen lassen. In der letzten viertel Stunde hatten sich im gesamten Feld mehrere Duo`s gebildet, in denen hart gefightet wurde. Maximilian Götz war unterdessen bis auf Platz 18 zurückgefallen. Rundelang biss sich so Pascal Wehrlein an Antonio Felix da Costa, Maxime Martin an Jamie Green und Mattias Ekström an Bruno Spengler die Zähne aus. Rundenlang tat sich im gesamten Feld nichts. Maximilian Götz auf Platz 18 konnte sich nicht ausruhen, denn ihm im Nacken saßen Mike Rockenfeller und dieser hatte noch Martin Tomczyk im Schlepptau. In der vorletzten Runde schoß Lucas Auer fast ungebremst in die Reifenstapel. Das Rennen wurde daraufhin mit der roten Flagge abgebrochen. Tom Blomqvist holte sich als Rookie seinen ersten DTM-Sieg, gefolgt von Augusto Farfus und Marco Wittmann. Bester Mercedes-Fahrer wurde Pascal Wehrlein auf Rang fünf. Mattias Ekström und Maximilian Götz sahen die Ziellinie auf den Rängen elf und 18.

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In der Meisterschaft führt weiterhin Pascal Wehrlein mit 140 Punkten, gefolgt von Mattias Ekström mit 126 und Edoardo Mortara mit 110 Punkten. In der Teamwertung hat gooix/Original-Teile Mercedes-AMG nun 196 Zähler und liegt damit auf Platz eins vor BMW Team MTEK mit 160 und Audi Sport Team Abt Sportsline mit 155 Zähler. BMW hat in der Konstruktionswertung mit 488 Punkten die Nase vorne. Dahinter liegen Audi mit 422 und Mercedes-Benz mit 417 Punkten.

Tom Blomqvist (BMW Team RBM): "Das war das längste Rennen meines Lebens. So lange bin ich da vorne als Führender gefahren. Ich habe mir das Ende so herbeigesehnt. Einfach unglaublich, dass ich hier gewinnen konnte.“

Augusto Farfus (BMW Team RBM): „Ich habe alles versucht, aber Tom war einfach immer ein bisschen schneller. Er hat den Sieg absolut verdient. Es war ein großartiges Wochenende für mich, mein Team und für meinen Hersteller."

Pascal Wehrlein (gooix/Orignal-Teile Mercedes-AMG): "Ich habe mir mehr erhofft. Aber, ich hatte heute nicht den nötigen Speed und habe das Maximum herausgeholt. Mit Blick auf den Titelkampf war das Rennen aber zufriedenstellend."

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CS

 


 

Ergebnis Lauf 13 - Oschersleben

DTM - Veranstalter: ADAC Weser-Ems - Ort: Oschersleben
Gestartet: 24 Fahrzeuge - Gewertet: 19 - Streckenl_nge: 3,696 km - Renndistanz: 103,488 km - Dauer: 28 Runden

Pl. Nr. Fahrer Team Fahrzeug Zeit / R_ckstand
1 16 Glock, Timo BMW Team MTEK BMW M4 DTM 42:25,324
2 7 Spengler, Bruno BMW Team MTEK BMW M4 DTM + 0,1876
3 13 da Costa Antonio Felix BMW Team Schnitzer BMW M4 DTM + 0,7881
4 18 Farfus, Augusto BMW Team RBM BMW M4 DTM + 10,051
5 94 Wehrlein, Pascal gooix/ Original-Teile Mercedes-AMG DTM Mercedes AMG C-Coup_ + 12,734
6 1 Wittmann, Marco BMW Team RMG BMW M4 DTM + 13,399
7 31 Blomqvist, Tom BMW Team RBM BMW M4 DTM + 14,040
8 77 Tomczyk, Martin BMW Team Schnitzer BMW M34DTM + 18,542
9 17 Molina, Miguel Audi Sport Team Abt Sportsline Audi RS 5 DTM + 28,264
10 12 Juncadella, Daniel PETRONAS Mercedes-AMG DTM Mercedes AMG C-Coup_ + 30,648
11 36 Martin, Maxime BMW Team RMG BMW M4 DTM + 33,639
12 10 Scheider, Timo Audi Sport Team Phoenix Audi RS 5 DTM + 33,928
13 3 Di Resta, Paul SILBERPFEIL Energy Mercedes-AMG DTM Mercedes AMG C-Coup_ + 34,438
14 5 Ekstr_m, Mattias Audi Sport Team Abt Sportsline Audi RS 5 DTM + 39,684
15 22 Auer, Lucas EURONICS/ BWT Mercedes-AMG DTM Mercedes AMG C-Coup_ + 40,100
16 84 G_tz, Maximilian PETRONAS Mercedes-AMG DTM Mercedes AMG C-Coup_ + 40,654
17 27 Tambay, Adrien Audi Sport Team Abt Audi RS 5 DTM + 41,131
18 8 Vietoris, Christian gooix/ Original-Teile Mercedes-AMG DTM Mercedes AMG C-Coup_ + 41,898
19 48 Mortara, Edoardo Audi Sport Team Abt Audi RS 5 DTM - 6 laps
- 99 Rockenfeller, Mike  Audi Sport Team Phoenix Audi RS 5 DTM - 12 laps
- 2 Paffett, Gary EURONICS/ BWT Mercedes-AMG DTM Mercedes AMG C-Coup_ - 14 laps
- 51 M_ller, Nico Audi Sport Team Rosberg Audi RS 5 DTM - 15 laps
- 53 Green, Jamie Audi Sport Team Rosberg Audi RS 5 DTM - 20 laps
- 6 Wickens, Robert SILBERPFEIL Energy Mercedes-AMG DTM Mercedes AMG C-Coup_ - 24 laps
Schnellste Runde: Start-Nr. 16 Glock, Timo in 1:22,245 Min. = 161,780 km/h in 15 Rd.

Ergebnis Lauf 14 - Oschersleben

DTM - Veranstalter: ADAC Weser-Ems - Ort: Oschersleben
Gestartet: 24 Fahrzeuge - Gewertet: 21 - Streckenl_nge: 3,696 km - Renndistanz: 147,84 km - Dauer: 40 Runden

Pl. Nr. Fahrer Team Fahrzeug Zeit / R_ckstand
1 31 Blomqvist, Tom BMW Team RBM BMW M4 DTM 57:30,221
2 18 Farfus, Augusto BMW Team RBM BMW M4 DTM + 7,712
3 1 Wittmann, Marco BMW Team RMG BMW M4 DTM + 13,080
4 13 da Costa Antonio Felix BMW Team Schnitzer BMW M4 DTM + 18,820
5 94 Wehrlein, Pascal gooix/ Original-Teile Mercedes-AMG DTM Mercedes AMG C-Coup_ + 19,486
6 3 Di Resta, Paul SILBERPFEIL Energy Mercedes-AMG DTM Mercedes AMG C-Coup_ + 22,741
7 16 Glock, Timo BMW Team MTEK BMW M4 DTM + 26,196
8 53 Green, Jamie Audi Sport Team Rosberg Audi RS 5 DTM + 31,492
9 36 Martin, Maxime BMW Team RMG BMW M4 DTM + 32,162
10 7 Spengler, Bruno BMW Team MTEK BMW M4 DTM + 34,389
11 5 Ekstr_m, Mattias Audi Sport Team Abt Sportsline Audi RS 5 DTM + 35,173
12 10 Scheider, Timo Audi Sport Team Phoenix Audi RS 5 DTM + 39,006
13 2 Paffett, Gary EURONICS/ BWT Mercedes-AMG DTM Mercedes AMG C-Coup_ + 48,174
14 27 Tambay, Adrien Audi Sport Team Abt Audi RS 5 DTM + 48,987
15 12 Juncadella, Daniel PETRONAS Mercedes-AMG DTM Mercedes AMG C-Coup_ + 49,355
16 6 Wickens, Robert SILBERPFEIL Energy Mercedes-AMG DTM Mercedes AMG C-Coup_ + 59,030
17 22 Auer, Lucas EURONICS/ BWT Mercedes-AMG DTM Mercedes AMG C-Coup_ + 59,500
18 84 G_tz, Maximilian PETRONAS Mercedes-AMG DTM Mercedes AMG C-Coup_ + 1:03,738
19 99 Rockenfeller, Mike  Audi Sport Team Phoenix Audi RS 5 DTM + 1:04,302
20 77 Tomczyk, Martin BMW Team Schnitzer BMW M34DTM + 1:04,762
21 8 Vietoris, Christian gooix/ Original-Teile Mercedes-AMG DTM Mercedes AMG C-Coup_ + 1:11.880
- 48 Mortara, Edoardo Audi Sport Team Abt Audi RS 5 DTM - 19 laps
- 17 Molina, Miguel Audi Sport Team Abt Sportsline Audi RS 5 DTM - 40 laps
- 51 M_ller, Nico Audi Sport Team Rosberg Audi RS 5 DTM - 40 laps
Schnellste Runde: Start-Nr. 31 Blomqvist, Tom in 388 Min. = 161,499 km/h in 17 Rd.

 

Fahrerwertung nach 14 von 18 Rennen

Pl. Nr. Fahrer Fahrzeug Gesamt 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16 17 18
1 94 Wehrlein, Pascal DTM Mercedes AMG C-Coup_ 140 18 4 10 0 25 10 1 8 18 0 25 1 10 10 - - - -
2 5 Ekstr_m, Mattias Audi RS 5 DTM 126 0 25 15 18 0 12 0 6 10 25 0 15 0 0 - - - -
3 48 Mortara, Edoardo Audi RS 5 DTM 110 12 18 18 10 0 0 0 0 25 15 8 4 0 0 - - - -
4 53 Green, Jamie Audi RS 5 DTM 107 25 0 25 25 6 0 0 0 0 0 12 10 0 4 - - - -
5 7 Spengler, Bruno BMW M4 DTM 104 0 2 0 0 10 15 10 15 0 0 15 18 18 1 - - - -
6 1 Wittmann, Marco BMW M4 DTM 98 2 10 0 0 2 0 25 10 2 0 18 6 8 15 - - - -
7 2 Paffett, Gary DTM Mercedes AMG C-Coup_ 75 0 15 0 0 15 6 0 1 6 18 6 8 0 0 - - - -
8 18 Farfus, Augusto BMW M4 DTM 73 1 0 0 0 4 0 12 18 8 0 0 0 12 18 - - - -
9 13 da Costa Antonio Felix BMW M4 DTM 71 0 0 0 0 0 0 18 25 0 1 0 0 15 12 - - - -
10 99 Rockenfeller, Mike  Audi RS 5 DTM 67 10 8 2 1 0 0 4 0 4 12 1 25 0 0 - - - -
11 6 Wickens, Robert DTM Mercedes AMG C-Coup_ 57 0 6 8 0 18 25 0 0 0 0 0 0 0 0 - - - -
12 16 Glock, Timo BMW M4 DTM 56 4 1 0 0 0 0 8 12 0 0 0 0 25 6 - - - -
13 8 Vietoris, Christian DTM Mercedes AMG C-Coup_ 56 0 0 0 6 12 18 0 4 12 4 0 0 0 0 - - - -
14 3 Di Resta, Paul DTM Mercedes AMG C-Coup_ 48 15 0 0 0 0 8 0 0 15 2 0 0 0 8 - - - -
15 36 Martin, Maxime BMW M4 DTM 46 6 0 6 4 0 1 15 0 0 0 0 12 0 2 - - - -
16 31 Blomqvist, Tom BMW M4 DTM 41 0 0 0 0 0 0 6 0 0 0 4 0 6 25 - - - -
17 17 Molina, Miguel Audi RS 5 DTM 29 0 0 12 15 0 0 0 0 0 0 0 0 2 0 - - - -
18 51 M_ller, Nico Audi RS 5 DTM 26 8 0 0 2 0 0 2 0 0 10 2 2 0 0 - - - -
19 12 Juncadella, Daniel DTM Mercedes AMG C-Coup_ 25 0 0 1 8 1 4 0 0 0 0 10 0 1 0 - - - -
20 77 Tomczyk, Martin BMW M34DTM 24 0 12 0 0 8 0 0 0 0 0 0 0 4 0 - - - -
21 10 Scheider, Timo  Audi RS 5 DTM 16 0 0 4 12 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 - - - -
22 22 Auer, Lucas DTM Mercedes AMG C-Coup_ 10 0 0 0 0 0 2 0 0 0 8 0 0 0 0 - - - -
23 84 G_tz, Maximilian DTM Mercedes AMG C-Coup_ 6 0 0 0 0 0 0 0 0 0 6 0 0 0 0 - - - -
24 27 Tambay, Adrien Audi RS 5 DTM 3 0 0 0 0 0 0 0 2 1 0 0 0 0 0 - - - -
25 93 Giovinazzi, Antonio Audi RS 5 DTM 0 - - - - - - - - - - 0 0 - - - - - -
 

Team Championship nach 14 von 18 Rennen

Pl. Team Gesamt 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16 17 18
1 gooix/ Original-Teile Mercedes-AMG 196 18 4 10 6 37 28 1 12 30 4 25 1 10 10 - - - -
2 BMW Team MTEK 160 4 3 0 0 10 15 18 27 0 0 15 18 43 7 - - - -
3 Audi Sport Team Abt Sportsline 155 0 25 27 33 0 12 0 6 10 25 0 15 2 0 - - - -
4 BMW Team RMG 144 8 10 6 4 2 1 40 10 2 0 18 18 8 17 - - - -
5 Audi Sport Team Rosberg 133 33 0 25 27 6 0 2 0 0 10 14 12 0 4 - - - -
6 BMW Team RBM 114 1 0 0 0 4 0 18 18 8 0 4 0 18 43 - - - -
7 Audi Sport Team Abt 113 12 18 18 10 0 0 0 2 26 15 8 4 0 0 - - - -
8 SILBERPFEIL Energy Mercedes-AMG 105 15 6 8 0 18 33 0 0 15 2 0 0 0 8 - - - -
9 BMW Team Schnitzer 95 0 12 0 0 8 0 18 25 0 1 0 0 19 12 - - - -
10 EURONICS/ BWT Mercedes-AMG 85 0 15 0 0 15 8 0 1 6 26 6 8 0 0 - - - -
11 Audi Sport Team Phoenix 83 10 8 6 13 0 0 4 0 4 12 1 25 0 0 - - - -
12 PETRONAS Mercedes-AMG 31 0 0 1 8 1 4 0 0 0 6 6 10 1 0 - - - -
 

Constructors Championship nach 14 von 18 Rennen

Pl. Team Gesamt 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16 17 18
1 BMW 488 13 25 6 4 24 16 69 80 10 1 37 36 88 79 - - - -
2 Audi 422 55 51 76 83 6 12 6 8 40 0 23 56 2 4 - - - -
3 Mercedes-Benz 417 33 25 19 14 71 73 1 13 51 38 41 9 11 18 - - - -
 

Lauf 5 - Red Bull Ring (AUT)

Zweiter Saisonsieg für Mattias Ekström / Maximilian Götz fährt erste Meisterschaftspunkte ein

Auf dem Red Bull Ring fällt die Entscheidung welcher Pilot sich den Titel des "DTM-Halbzeit-Champion" sichern kann. Gute Voraussetzungen hat der Audi Piloten Jamie Green, der sechs Punkte Vorsprung auf seinen Markenkollegen Mattias Ekström hat. Punktgleich wie Ekström liegt der Mercedespilot Pascal Wehrlein auf Rang drei. Mit Edoardo Mortara (Audi) und Robert Wickens (Mercedes) haben noch zwei Piloten Chancen auf den Titel. Die enge Ausgangslage in der Gesamtwertung und ein machen den Red Bull Ring in Spielberg zum Mekka für alle Motorsport-Enthusiasten.

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Hockenheim und der Lausitzring waren fest in der Hand von Audi, auf dem Norisring dominierte Mercedes-Benz und in Zandvoort fuhr BMW die Konkurrenz in Grund und Boden. Die Folge: ein dichtes Gerangel an der Spitze der Meisterschaftswertung. Zwar führt Audi-Pilot Jamie Green weiterhin mit 81 Punkten, der aktuell zehntplatzierte Gary Paffett im Mercedes-AMG C63 hat jedoch lediglich 44 Zähler Rückstand. Bei zwei Rennen pro Wochenende – für einen Sieg gibt es 25 Punkte – eine schnell zu schließende Lücke. Wer nach den Dünen im niederländischen Zandvoort nun in den Bergen Österreichs die Nase vorn hat, ist völlig offen. Besonders motiviert dürften jedoch die ersten fünf des Klassements ins Rennen am Samstag gehen. Mit gehörig Rückenwind reist die BMW-Equipe nach Österreich. Die Münchener tankten in Zandvoort mächtig Selbstvertrauen, belegten im Samstagrennen die ersten sieben und im Sonntagsrennen die ersten fünf Plätze. „Ich bin einfach super Happy. Jetzt heißt es auf dem Red Bull Ring: volle Attacke“, sagte der Sieger des Sonntagslaufs, António Félix da Costa. Und auch Vorjahressieger Marco Wittmann ist plötzlich wieder voll im Titelrennen mit dabei. Nach seinem Sieg am Samstag und dem fünften Platz am Sonntag hat der Fürther nun 49 Zähler auf dem Konto und belegt in der Fahrerwertung den siebten Platz. „Das war Balsam für die Seele“, sagte Wittmann. Zudem ist die Strecke in Spielberg ihm und BMW noch in guter Erinnerung. Im Vorjahr belegten die Bayern beim Sieg von Wittmann die ersten vier Plätze.

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Matthias Ekström: „Für mich ist das dortige Wochenende ein Heimspiel. Ich habe neben den Rennen auch schon viele Events in Spielberg bestritten. Ich mag die Strecke sehr. Wir wollen zwei harte, aber faire Rennen und maximale Punkte – das ist unser Plan.“

Ulrich Fritz (Mercedes-Benz-Teamchef): „Nach den Rennen in Zandvoort sind die Kräfteverhältnisse ausgeglichen. Ich glaube schon, dass wir in Spielberg etwas bewegen können.“

Die Piloten begaben sich am Freitagnachmittag bei schönstem Sommerwetter hinaus um ihr erstes freies Training unter die Räder zu nehmen. Zunächst kam es zu Positionswechseln. Bei noch 25 Minuten zu fahrender Zeit hatte sich Edoardo Mortara mit vierzehn Runden und einer Zeit von 1:25,585 Minuten in Szene gesetzt, gefolgt von Paul di Resta und Marco Wittmann. Jamie Green, Mattias Ekström und Pascal Wehrlein mussten sich zunächst mit den Rängen 24, acht und 18 zufrieden geben. Maximilian Götz lag auf Platz 17. So nach und nach kamen sie dann in die Box hinein und wechselten nochmals auf neue Reifen. In der letzten viertel Stunde hatte sich Maximilian Götz auf Platz zehn katapultiert. In der Schlußphase hatte sich Daniel Juncadella auf Rang zwei geschoben, gefolgt von Gary Paffett.

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CS

Paul di Resta und Marco Wittmann nahmen nun die Ränge vier und sechs ein. Der Rookie Maximilian Götz hatte unterdessen zwei Plätze gut machen können. Zu dieser Zeit war Lucas Auer auf Rang fünf der beste Rookie im Feld. Am Ende dieser Session wurde der Sektor zwei neutralisiert, d. h. alle Fahrer dürfen dort nur mit 80 km/h fahren, weil einer der Protagonisten dort von der Strecke abgekommen war und dort parkte. Früher wurde die Sitzung mit rot unterbrochen oder das Safety Car hinausgeschickt. Im Enddefekt konnte die Zeit von Edoardo Mortara nicht geknackt werden. Er war damit der schnellste Pilot im Feld, gefolgt von Gary Paffett und Timo Scheider. Lucas Auer war auf Rang sieben der beste Rookie im Feld. Maximilian Götz hatte sich auf Rang zehn platziert. Die ersten drei in der Tabelle mussten sich mit den Plätzen 17, 15 und 21 zufrieden geben.

Am Samstagmittag stand dann das zweite freie Training auf dem Zeitplan. Die Zeiten gegenüber gestern wurden schneller. Immer öfter kam es zu Positionsverschiebungen. Bei noch 27 Minuten zu fahrender Zeit hatte sich Edoardo Mortara mit einer Zeit von 1:24,793 Minuten an die Spitze gefahren, gefolgt von Jamie Green und Gary Paffett. Miguel Molina auf Rang vierzehn liegend war unterdessen etwas auf Abwegen unterwegs. Der Tabellenzweite und Dritte lagen zu dieser Zeit auf den Plätzen zehn und elf. Maximilian Götz auf Rang dreizehn fahrend war nun der schnellste Rookie im Feld. Bis zum Schluß änderten sich die Zeiten aber immer wieder. In der Schlußphase hatte sich Pascal Wehrlein auf Rang drei geschoben. Mattias Ekström und Maximilian Götz waren auf die Ränge 15 und 16 zurückgefallen. Augusto Farfus auf Platz 19 liegend war bei seinem Versuch weiter nach vorne zu kommen von der Strecke abgekommen und musste durch den Kies. Auch Timo Glock verließ die Strecke und musste sich somit letztendlich mit Rang 23 zufrieden geben. Am Ende war niemand schneller als Edoardo Mortara. Jamie Green und Pascal Wehrlein hatten Rang zwei und drei verteidigt. Mattias Ekström und Maximilian Götz mussten sich zunächst mit den Plätzen zwölf und 16 zufrieden geben. Der Mercedes-Pilot war damit der schnellste Rookie im Feld.

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Ernst wurde es für die Fahrer dann am Samstagnachmittag, denn da stand das Qualifying auf dem Programm, in dem man die Startaufstellung für den späten Abend ausfuhr. Zunächst kam es immer wieder zu Positionswechseln. Bei noch vierzehn Minuten zu fahrender Zeit hatte sich Pascal Wehrlein mit einer Zeit von 1:25,090 Minuten auf Rang eins gefahren, gefolgt von Paul di Resta und Mike Rockenfeller. Jamie Green und Mattias Ekström lagen auf den Rängen acht und 18. Maximilian Götz war als bester Rookie auf Platz zwölf unterwegs. Bei noch zehn Minuten zu fahrender Zeit waren sie noch einmal zur Box gekommen und zogen neue Reifen auf. Zu dieser Zeit hatte sich Jamie Green auf Rang drei gefahren. Zwei Minuten später wurde das Zeittraining mit der roten Flagge unterbrochen da Miguel Molina mitten auf der Strecke stand. Er hatte Platz vierzehn eingenommen.

Mattias Ekström hatte sich verbessern können und lag auf Rang vier. Hingegen hatte der Uffenheimer Plätze eingebüst und war bis auf Rang 17 zurückgefallen. Nachdem das Qualifing wieder freigegeben wurde konnte Edoardo Mortara einiges zulegen und fuhr sich mit einer Zeit von 1:24,714 Minuten auf Rang eins. Platz zwei und drei nahmen Paul di Resta und Pascal Wehrlein ein. Jamie Green und Mattias Ekström nahmen die Ränge fünf und acht ein. Am Ende konnte keiner die Zeit von Edoardo Mortara knacken, damit wird er am Abend von der Pole aus ins Rennen gehen, gefolgt von Jamie Green und Pascal Wehrlein. Mattias Ekström wird aus der fünften Startreihe starten. Schnellster BMW-Fahrer war Augusto Farfus. Er nimmt Startposition fünf ein. Maximilian Götz musste sich mit der vorletzten Startreihe zufrieden geben. Direkt vor ihm liegt der beste Rookie mit Tom Bomqvist.

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Edoardo Mortara (Audi Sport Team Abt), Pole-Position: "Es war für mich bisher einfach ein echt guter Tag und natürlich bin ich sehr zufrieden. Wir haben bisher ganz klar gezeigt, dass wir das Auto haben, welches es zu schlagen gilt – wir sind die Schnellsten. Schon 2012 habe ich hier die Pole geholt. Die erste meiner Karriere. Im Rennen habe ich dann auch meinen ersten DTM-Sieg geholt. Ich mag Spielberg und die Strecke einfach unheimlich gerne. Das liegt nicht nur an den positiven Erinnerungen. Jamie steht direkt hinter mir und wenn wir unsere Positionen nach der ersten Runde halten, sollten wir sehr gute Aussichten auf den Sieg haben."

Jamie Green (Audi Sport Team Rosberg), Startplatz zwei: "Die Strecke hier ist irgendwie komisch und für mich ist es schwer in einen Rhythmus zu kommen. Zum Glück hat es im Qualifying trotzdem funktioniert. In Zandvoort bin ich nicht in die Punkte gefahren, aber heute stehen die Chancen sehr gut. Besonders, weil Edo auf der Eins steht. Der hat an diesem Wochenende bisher wirklich einen ausgezeichneten Job gemacht."

Pascal Wehrlein (gooix/Original-Teile Mercedes-AMG), Startplatz drei: "Ich bin schon recht zufrieden mit dem Startplatz. Allerdings wäre, glaube ich, noch mehr drin gewesen. Das hat man in der ersten Hälfte des Qualifyings gesehen. Dort lag ich eigentlich fast immer ganz vorne. Vor dem Hintergrund des gestrigen Tages, ich bin am Freitag kaum gefahren, bin ich sehr, sehr happy. Meine Jungs haben die ganze Nacht hart gearbeitet und mir heute ein schnelles Auto hingestellt. Die Kommunikation zwischen mir und meinem Team läuft einfach extrem gut. Wir müssen wenig reden, vertrauen uns und können ohne weiteres zwei oder drei Dinge gleichzeitig testen. Nicht nur aus diesem Grund bin ich in Bezug auf das heutige Rennen sehr optimistisch."

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Das neunte Rennen fand am Samstagabend um 18.13 Uhr bei sommerlichen Temperaturen statt. Nach der Einführungsrunde funktionierte der Start ohne Probleme. Der Pole-Setter konnte seine Position nicht behaupten, denn Jamie Green hatte ihn noch vor der ersten Runde niedergerungen. Überall im Feld wurden bereits harte aber faire Zweikämpfe ausgetragen. Nach der ersten Runde führte Jamie Green vor Edoardo Mortara und Pascal Wehrlein. Augusto Farfus hatte einen Rang eingebüst. Im Verlauf der zweiten Runde wurde Jamie Green, immer langsamer und wurde nach hinten durchgereicht. Damit führte nun wieder der Pole-Setter vor Pascal Wehrlein und Paul di Resta. Maximilian Götz hatte sich auf Rang 19 nach vorne gearbeitet. Der Führende hatte sich nach zwei Runden bereits mit 1,4 Sekunden auf und davon gemacht. Mattias Ekström hatte zwei Plätze gut gemacht. Gary Paffett auf Platz sechs hatte das restliche Feld hinter sich. Wenig später war Robert Wickens mit Probelmen unterwegs, denn er wurde immer weiter zurückgereicht. Nach vier Runden belegte er nur noch Rang 19. Augusto Farfus versuchte unterdessen Christian Vietoris zu attackieren. Der Führende setzte sich Runde um Runde immer weiter ab.

Mattias Ekström versuchte sich Gary Paffett zurecht zu legen. Hier ging es um Rang sechs. Es dauerte auch nicht lange und der Audi-Pilot ging an dem Mercedes-Mann vorbei. Mike Rockenfeller und Bruno Spengler tauschten bei einem Zweikampf etwas den Lack aus. Der Audi-Pilot konnte vorbei gehen, wurde dann aber wenig später von Adrien Tambay niedergerungen. Maximilian Götz als schnellster Rookie auf Rang 17 hatte alle Hände voll zu tun sich Miguel Molina vom Hals zu halten. Die ersten drei fuhren mit einem gewissen Respektabstand hintereinander her. Robert Wickens hatte genauso wie Jamie Green die Box aufgesucht. Der Tabellenführer hatte dort das Rennen früher beendet als geplant. Im hinteren Feld ging es mächtig zur Sache. Timo Scheider hatte Maxime Martin vor sich und suchte einen Weg an dem Belgier vorbeizukommen. Maximilian Götz war nach acht Runden bis auf Platz 21 zurückgereicht worden. Marco Wittmann hatte endlich einen Weg gefunden an Gary Paffett vorbeizugehen und hatte damit Platz sieben eingenommen. Er konnte sich auch direkt vom Briten absetzen. Dieser bekam es jetzt mit Adrien Tambay und Mike Rockenfeller zu tun. Nachdem der amtierende Meister dann einen kleinen Fehler gemacht hatte, er war zu weit raus gekommen, musste er seinen Platz wieder an Gary Paffett abgeben.

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Von alledem bekam Edoardo Mortara an der Spitze nichts mit, denn er hatte seinen Vorsprung auf 2,5 Sekunden ausgebaut. Zur gleichen Zeit war für Martin Tomczyk das Rennen mit technischen Problemen in der Box früher zu Ende als gedacht. Daniel Juncadella auf Platz elf führte eine Gruppe von sieben Fahrzeugen an. Timo Glock auf dem 19. Platz musste sich den Attacken von Lucas Auer und Maximilian Götz erwehren. Nachdem Adrien Tambay sich neben Marco Wittmann gesetzt hatte ging es nebeneinander auf die nächsten Kurven zu. Dort kam der amtierende Meister mit mehr Schwung heraus und blieb vor dem Franzosen. Dieser hatte dann noch das Nachsehen, denn er wurde von Mike Rockenfeller auch noch niedergerungen. Auf den ersten sieben Plätzen tat sich rundenlang einmal nichts. Dahinter kamen dann die Kampfhähne mit Marco Wittmann, Mike Rockenfeller und Adrien Tambay. Der Audi-Pilot konnte dann in der letzten viertel Stunde kurzen Prozess machen und sich auf Rang acht vor dem amtierenden Meister schieben. Maximilian Götz war mit 0,1 Sekunden an Lucas Auer dran. Dieser musste absolute Kampflinie fahren. Nico Müller hatte es dann in der 18. Runde geschafft nach einem kleinen Rempler Bruno Spengler niederzuringen und fuhr somit auf Platz dreizehn.

An der Spitze fuhr der Pole-Setter ein einsames Rennen. Auch der nachfolgende Pascal Wehrlein und der Brite Paul di Resta konnten ein ruhiges Rennen fahren. Sie hatten nach vorne und hinten genug Luft. Zwischenzeitlich hatte der Uffenheimer es geschafft an dem Österreicher vorbeizugehen. Er hatte zu dem ehemaligen Formel-1-Piloten Timo Glock einen Abstand von 1,0 Sekunden. Der Tabellenzweite versuchte in der Schlußphase die Lücke zu Augusto Farfus auf Platz fünf zuzufahren. Zu dieser Zeit hatte sich Maxime Martin nach einem Rempler mit Bruno Spengler an den Francokanadier vorbeigedrängelt. Dieser bekam es jetzt mit Timo Scheider zu tun. Der Audi-Pilot hatte noch Miguel Molina und Tom Blomqvist im Schlepptau. In den letzten drei Minuten hätte Tom Blomqvist Miguel Molina bei einem Überholversuch beinahe umgedreht. Der Spanier konnte seinen Audi aber noch abfangen und seinen 17. Platz behaupten. In der vorletzen Runde hatten Timo Glock, Maximilian Götz und Lucas Auer es geschafft sich an Tom Blomqvist heranzufahren. In der letzten Runde konnte Mattias Ekström noch an Augusto Farfus vorbeigehen. Nach 28 Runden wurde der Pole-Setter als Sieger abgewunken, gefolgt von Pascal Wehrlein und Paul di Resta. Mattias Ekström überquerte die Ziellinie als Fünfter. Maximilian Götz kam auf Rang 20 ins Ziel. Bester Rookie war Tom Blomqvist auf Platz 17.

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In der Meisterschaft führt nun Pascal Wehrlein mit 94 Punkten vor Mattias Ekström mit 86 und Edoardo Mortara mit 83 Punkten. Auf Platz eins in der Teamwertung liegt gooix/Original-Teile-Mercedes-AMG mit 146 Zähler, gefolgt von Audi Sport Team Abt Sportsline mit 113 und Silberpfeil Energy Mercedes-AMG mit 95 Zähler. In der Konstruktionswertung hat Audi mit 337 Punkten die Nase vorne. Dahinter kommen Mercedes-Benz mit 300 und BMW mit 247 Punkten.

Pascal Wehrlein (gooix/Original-Teile Mercedes-AMG / Mercedes-AMG DTM Team HWA): "Das war ein gutes Rennen. Ich bin sehr zufrieden mit der Leistung meines Teams. Vor allem, wenn man bedenkt, dass ich das Freie Training am Freitag nach wenigen Minuten abbrechen musste, weil ich ein Problem mit dem Auto hatte. Dadurch hatte ich wenig Zeit, um mein Auto abzustimmen. Aber wir haben das Beste daraus gemacht. Die Zusammenarbeit mit meinem Team läuft super, dafür möchte ich mich bei ihnen allen ausdrücklich bedanken."

Paul Di Resta (SILBERPFEIL Energy Mercedes-AMG / Mercedes-AMG DTM Team HWA): "Das war ein relativ einsamer dritter Platz für mich. Ich musste mich auf meine Aufgaben konzentrieren und das hat gut funktioniert. Unser Auto ist hier schnell und ich bin optimistisch mit meiner Reifenwahl für morgen. Heute sind die beiden Jungs vor mir weggezogen, aber für morgen sind wir in einer guten Position. Es wird ein langer Tag, aber hoffentlich sind wir dann wieder an der Spitze dabei. Das Auto war bislang an diesem Wochenende sehr gut zu fahren. Vielen Dank an mein Team für die harte Arbeit."

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Christian Vietoris (gooix/Original-Teile Mercedes-AMG / Mercedes-AMG DTM Team HWA): "Grundsätzlich war es bislang ein gutes Wochenende für uns. Es hat am Freitag schon gut angefangen. Dann haben wir über Nacht noch etwas am Auto verändert, das sich heute ausgezahlt hat. Wir sind ein gutes Qualifying gefahren und auch das Rennen verlief dementsprechend. Nach einem guten Start setzte mich Augusto Farfus relativ stark unter Druck. Aber mein Auto war stark genug, um dem standzuhalten. Unter dem Strich ist es wichtig, wieder Punkte gesammelt zu haben."

Maximilian Götz (PETRONAS Mercedes-AMG /Mercedes-AMG DTM Team Mücke): "Ich kam gut weg und habe auf den ersten zwei Runden einige Positionen gewonnen. Danach dachte ich, dass ich attackieren könnte. Aber leider bekam ich Bremsprobleme an der Hinterachse. Deshalb habe ich das Auto verloren und musste durch das Kiesbett fahren. Das hat mich etliche Plätze gekostet. In der Folge musste ich die Lücke wieder zufahren, aber leider war nicht mehr drin. Jetzt müssen wir uns für morgen verbessern und dann zuschlagen."

Lucas Auer (EURONICS/BWT Mercedes-AMG / Mercedes-AMG DTM Team ART): "Das war ein schwaches Rennen. Dafür war das Qualifying entscheidend. Leider gibt es in der DTM keinen Heimvorteil. Dennoch macht es riesigen Spaß, hier in Spielberg vor meinen heimischen Fans zu fahren. Ich genieße das sehr. Jetzt müssen wir hart arbeiten, damit es morgen im zweiten Rennen weiter nach oben geht."

Ulrich Fritz, Mercedes-AMG DTM Teamchef: "Ein Doppelpodium und vier Fahrer in den Top-7 waren heute sicher das Maximum und sind gleichzeitig ein tolles Ergebnis für uns. Zur Mitte der Saison die Fahrer- und Teamwertung anzuführen, ist natürlich ein gutes Gefühl und ein verdienter Lohn für die Arbeit des gesamten Teams. Allerdings ist das Feld sehr nahe zusammen und morgen kann sich alles wieder ändern. Wenn man sieht, wie eng es heute war, erwartet uns morgen wieder eine schwere Aufgabe."

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Jens Marquardt (BMW Motorsport Direktor): „Das war ein schwieriges Rennen für uns. Uns war klar, dass die Karten nach unseren herausragenden Ergebnissen in Zandvoort hier wieder neu gemischt werden. Wir haben es nicht geschafft, in der Breite das Optimum aus unserem Paket herauszuholen. Augusto Farfus hat seine gute Leistung aus dem Qualifying bestätigt und war der beste BMW Fahrer. Martin Tomczyk hatte leider zum wiederholten Mal Pech und musste mit einem beschädigten Auto aufgeben. Nach den Block-Ergebnissen in den vergangenen Rennen haben wir diesmal alle drei Hersteller in den Top-6 gesehen. Das ist eine gute Entwicklung.“

Augusto Farfus (BMW Team RBM, 6. Platz): „Das ist ein gutes Ergebnis, denn ich konnte mich lange dort halten, wo ich gestartet bin. Schade, dass ich in der letzten Runde noch einen Platz verloren habe, aber als ich Mattias Ekström im Rückspiegel gesehen habe, habe ich schon damit gerechnet, dass er mit allen Mitteln versuchen würde, an mir vorbeizugehen. So ist es dann auch gekommen. Generell ist unser Auto hier nicht so konkurrenzfähig wie wir gehofft hatten, das macht es schwierig. Trotzdem haben wir einen guten Job gemacht. Mehr war heute nicht drin.“

Das sonntägige warm up nahmen die Fahrer bei starkem Regen unter die Räder. Mattias Ekström und Timo Glock waren nach kurzer Zeit schon auf Abwegen unterwegs. Bei noch acht Minuten und 50 Sekunden wurde rot gezeigt. Zu dieser Zeit hatten nur Edoardo Mortara und Bruno Spengler drei Runden absolviert. Der Audi-Pilot hatte eine Zeit von 1:57,597 Minuten und der BMW-Fahrer eine Zeit von 2:05,561 Minuten gefahren.

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Um 12.40 Uhr am Sonntag stand das zweite Zeittraining auf dem Programm. In denen fuhren die Piloten die Startaufstellung für ihren zweiten Lauf an diesem Wochenende aus. Gegenüber morgens hatte sich das Wetter nicht viel gebessert. Der Regen hatte aufgehört, aber die Strecke war immer noch naß. In der Anfangsphase hatte Mike Rockenfeller für alle anderen eine Zeit gesetzt von 1:46,830 Minuten, gefolgt von Antonio Felix da Costa und Timo Scheider. Maximilian Götz lag auf Rang vierzehn. Die Fahrer hatten aber mit der Strecke so ihre Schwierigkeiten. Mike Rockenfeller verließ diese unfreiwillig. Marco Wittmann schoß ab durchs Kiesbett. Genauso erging es auch Daniel Juncadella. Von einem Ausrutscher war auch Paul di Resta nicht verschont geblieben.

Bei noch acht Minuten zu fahrender Zeit hatte sich Mattias Ekström auf Platz eins geschoben. Mike Rockenfeller und Gary Paffett nahmen die Plätze zwei und drei ein. Der Tabellenführer Pascal Wehrlein fuhr auf Rang sieben. Direkt hinter ihm lag Maximilian Götz. Jamie Green und Edoardo Mortara waren auf den Plätzen 16 und zwölf unterwegs. Es gab zu dieser Zeit aber immer noch Positionsveränderungen. In der Schlußphase setzte dann wieder Regen ein. Zwischenzeitlich hatte sich Mike Rockenfeller wieder auf eins geschoben. Mattias Ekström hatte sich beim letzten Umlauf mit einer Zeit von 1:42,010 Minuten auf Rang eins geschoben und holte sich damit die Pole-Position, gefolgt von Mike Rockenfeller und Gary Paffett. Edoardo Mortara und Jamie Green werden von den Rängen sechs und 17 aus ins Rennen gehen. Als schnellster Rookie war Maximilian Götz unterwegs und nimmt das Rennen aus der sechsten Startreihe aus auf.

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Bei Regen ging es dann am Sonntagnachmittag hinaus auf die 4,326 Kilometer lange Strecke um Rennen zehn hinter sich zu bringen. Aus Sicherheitsgründen startete man hinter dem Safety Car. Nach fünf Runden ging es dann endlich los. Der Pole-Setter konnte seine Position behaupten und führte das Feld in die erste Kurve. Er hatte bereits einen Vorsprung von mehreren Wagenlängen. Im gesamten Feld wurden bereits harte aber faire Zweikämpfe ausgetragen. Wenig später musste Christian Vietoris durchs Kiesbett pflügen. Dadurch hatte e seinen achten Platz verloren. Nach der ersten Runde führte Mattias Ekström mit einem Vorsprung von 2,6 Sekunden, gefolgt von Mike Rockenfeller und Gary Paffett. Adrien Tambay hatte zwischenzeitlichh Paul di Resta niedergerungen und nahm nun Platz acht ein. Maximilian Götz hatte einen Platz gut gemacht. Im Verlauf der zweiten Runde musste Miguel Molina den Notausgang nehmen. Christian Vietoris hatte sich auf Rang vierzehn wieder eingereiht. Nach sieben Runden kam eine ganze Armada von Fahrzeugen herein um die Reifen zu wechseln. Damit geriet die Reihenfolge zunächst einmal durcheinander. Herein gekommen waren Christian Vietoris, Jamie Green, Daniel Juncadella, Timo Glock, Augusto Farfus und Marco Wittmann.

Bei der nächsten Umrundung kam auch Maximilian Götz zum Pflichtboxenstopp herein. Zur gleichen Zeit war Pascal Wehrlein auf Abwegen unterwegs. Einen harten Kampf trugen Mike Rockenfeller und Gary Paffett um Platz zwei aus. Der Brite konnte nachdem der Audi-Pilot etwas zu weit nach außen kam, an ihm vorbeigehen. Von alledem bekam der Führende Schwede nichts mit, denn er war mit 4,8 Sekunden auf und davon gefahren. Beim Überholen von Edoardo Mortara ging bei Robert Wickens im hinteren Bereich ein kleines Teil fliegen. Hier ging es um Rang vier. Einen weiten Ausritt ins Kiesbett fabrizierte auch Paul di Resta auf Platz zwölf liegend. Maximilian Götz war inzwischen schon wieder auf Rang 16 nach vorne gefahren. Nach elf Runden war Pascal Wehrlein erneut im Kiesbett gelandet. Danach konnte er sich auf Rang neun wieder einreihen. Die ersten acht fuhren alle mit einem gewissen Respektabsand hintereinander her. Sie hatten aber auch noch nicht ihren Pflichtboxenstopp absolviert. Mike Rockenfeller auf Rang zwei bekam es bei Halbzeit des Rennens mit Edoardo Mortara zu tun. Auf Abwegen war auch Timo Glock unterwegs. Er kam dann direkt vor Augusto Farfus wieder auf die Strecke zurück. Nach 17 Runden kamen Mike Rockenfeller und Nico Müller zum Reifenwechsel herein. Lucas Auer zog es jetzt auch vor die Box aufzusuchen.

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Unterdessen waren Jamie Green und Daniel Juncadella von der Strecke geflogen und segelten durchs Kiesbett. Tom Blomqvist blieb von einem Ausrutscher auch nicht verschont. Dabei hatte er noch Glück das er nicht in die Reifenstapel eingeschlug. Bei noch 25 Minuten zu fahrender Zeit hatte Gary Paffett als Zweitplatzierter seinen Stopp absolviert. Zu dieser Zeit war Maximilian Götz wieder bis auf Platz vierzehn nach vorne gekommen. Mit einem Vorsprung von 9,1 Sekunden kam nun der Führende Mattias Ekström herein. Edoardo Mortara verließ gleichzeitig die Boxengasse mit dem Führenden. Diese kamen noch vor Gary Paffett wieder auf die Strecke zurück und führten damit weiter das Feld an. Nach 20 Runden war Adrien Tambay und auch Maxime Martin von der Strecke abgekommen. Ersterer stand zunächst an einer unglücklichen Stelle. Konnte aber wenig später die Fahrt wieder aufnehmen. Maximilian Götz auf Rang zwölf versuchte Christian Vietoris unter Druck zu setzen. Zwischenzeitlich hatte Martin Tomczyk auch unfreiwillig die Strecke verlassen. Beim nächsten Umlauf war der Uffenheimer auf Rang zehn vorgefahren und hätte damit seinen ersten Meisterschaftspunkt eingefahren. Es standen aber noch 19 Minuten auf der Uhr.

An der Spitze führte weiterhin Mattias Ekström vor Gary Paffett und Edoardo Mortara. Der Brite vesuchte immer näher an den Führenden Audi-Mann heranzukommen. Er hatte den Vorsprung auf 3,3 Sekunden verkürzt. Antonio Felix da Costa war in der letzten viertel Stunde bis auf Rang zwölf zurckgefallen. Dadurch lag der beste Rookie Maximilian Götz auf Platz neun. Er kanbberte auch Runde um Runde am Vorsprung des neuen Tabellenführers Pascal Wehrlein. Marco Wittmann und Paul di Resta tauschten beim Kampf um Platz zwölf etwas den Lack aus. Antonio Felix da Costa musste absolute Kampflinie fahren, um Paul di Resta hinter sich zu halten. Der Mercedes-Pilot versuchte dann auf der Außenbahn vorbeizugehen. Es war eine haarige Aktion die aber zu Gunsten des Briten ausging. In der Schlußphase war Gary Paffett bis auf 2,2 Sekunden an Mattias Ektröm herangekommen. Zu dieser Zeit war für Daniel Juncadella das Rennen bereits neben der Strecke beendet. Nachdem Maximilian Götz einen kleinen Fehler gemacht hatte, konnte Lucas Auer an ihm vorbeigehen. Damit lag er jetzt auf Rang zehn. Er versuchte den Österreicher in den letzten vier Minuten aber weiter unter Druck zu setzen. Jetzt wurde die Ideallinie immer trockener.

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Edoardo Mortara auf Position drei hatte seinen letzten Platz auf dem Stockerl auch noch nicht sicher, denn Mike Rockenfeller war an ihm dran. Zur gleichen Zeit hatte Robert Wickens sich an Timo Scheider vorbeigedrängt und nahm Rang sechs ein. Der dritte Rookie im Feld Tom Blomqvist war zwischenzeitlich in die Box gekommen und musste dort das Rennen früher beenden als geplant. Alle Hände voll zu tun hatte Timo Scheider, denn Pascal Wehrlein setzte ihn mächtig unter Druck. In der letzten Runde wurden Rorbet Wickens und Pascal Wehrlein von Timo Scheider angeschoben, mit der Folge das die beiden Mercedes-Piloten sich ins Kiesbett hinausdrehten. Damit war für beide das Rennen dort beendet. Sieger nach 34 Runden wurde Mattias Ekström vor Gary Paffett und Edoardo Mortara. Die beiden schnellsten Rookies Lucas Auer und Maximilian Götz beendeten das Rennen auf den Plätzen sieben und acht.

In der Meisterschaft führt nun Mattias Ekström mit 111 Punkten vor Edoardo Mortara mit 98 und Pascal Wehrlein mit 94 Punkten. Auf Platz eins in der Teamwertung liegt gooix/Original-Teile Mercedes-Benz mit 148 Zähler, gefolgt von Audi Sport Team Abt Sportsline mit 138 und Audi Sport Team Rosberg mit 103 Zähler. In der Konstruktionswertung hat Audi mit 407 Punkten die Nase vorne. Dahinter liegen Mercedes-Benz mit 331 und BMW mit 247 Punkten.

Im nachhinein hatte die Rennleitung zu sehr später Stunde ein neues Rennergebnis herausgebracht und zwar hatte man Timo Scheider wegen eines unsportlichen Funkspruchs, den er angeblich gehört haben soll und dann ausführte, aus der Wertung genommen. Die ganze Sache wird jetzt beim DMSB-Gericht verhandelt. Die nachfolgenden Piloten rutschten nun alle einen Platz nach vorne. Damit wurde Maximilian Götz auf Rang sieben gewertet. Die Teamwertung und Konstruktionswertung änderte sich dadurch natürlich. Gooix/Original-Teile Mercedes Benz hat jetzt 150 Punkte vor Audi Sport Team Abt Sportsline mit 138 und Audi Sport Team Rosberg mit 103 Punkten. Audi hat jetzt in der Konstruktionswertung 399 Zähler, gefolgt von Mercedes-Benz mit 338 und Audi mit 248 Zähler.

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Dr. Wolfgang Ullrich (Audi-Motorsportchef): „Natürlich kann ich die Aufregung bei den Motorsport-Fans verstehen. Es kam im TV wirklich so rüber, als hätten wir Timo (Scheider) die Anweisung gegeben, einen Konkurrenten von der Strecke zu schieben. Doch das war definitiv nicht der Fall. Dass ich in der ersten Emotion am Kommandostand gerufen habe: ‚Timo, schieb ihn raus’, tut mir leid. Ich funke während des Rennens nicht mit den Fahrern und wusste nicht, dass der Funk offen ist. Es war auf gar keinen Fall eine Anweisung an Timo. Ich kann mich für diesen Spruch nur entschuldigen. Eine solche Äußerung drückt nicht mein Verständnis von Motorsport aus, sondern war allein dem Adrenalin in diesem Moment geschuldet. Ich bin ein Racer und war wütend, wie mit Timo umgegangen wurde. Solche Spiele haben wir in der DTM schon häufiger gesehen. Es war von Timo auch ganz sicher keine Absicht, einen anderen Fahrer von der Strecke zu schieben. Gefreut habe ich mich an diesem Wochenende über die starke Leistung der gesamten Mannschaft. Mattias (Ekström) hat am Samstag eine fantastische Aufholjagd gezeigt und war im Regen am Sonntag eine Klasse für sich. Er ist verdient Tabellenführer und wäre das auch, wenn Pascal Wehrlein als Sechster ins Ziel gekommen wäre. Auch Edoardo Mortara hat in Spielberg eine tolle Leistung gezeigt. Wir können mit unserem Abschneiden insgesamt sehr zufrieden sein. Es ist schade, dass das angesichts der Ereignisse in der letzten Runde am Sonntag so in den Hintergrund gerückt ist.“

Edoardo Mortara (Castrol EDGE Audi RS 5 DTM, Platz 1 / Platz 3): „Ich habe hier in Spielberg 40 von 50 möglichen Punkten geholt, viel besser hätte es kaum laufen können. Mein Traum vor dem Wochenende war es, mich mit guten Leistungen zurück in den Titelkampf zu fahren – das habe ich geschafft. Ein anderer Traum wird in den nächsten Tagen wahr: Ich bin hier am Red Bull Ring für eine PR-Aktion Passagier in einem Kunstflugzeug. Für mich als Fan etwas extremer Aktivitäten wird das bestimmt ein tolles Erlebnis.“

Mattias Ekström (Red Bull Audi RS 5 DTM, Platz 5 / Platz 1): „Viele gratulieren mir zu einem perfekten Wochenende – aber so etwas gibt es in der DTM mit dem neuen Format nicht mehr, denn dazu ist die Leistungsdichte einfach zu hoch. Wenn man Samstag und Sonntag gute Punkte holt, darf man hochzufrieden sein. Genau das ist mir in Spielberg gelungen, deshalb bin ich rundum glücklich. Die Führung in der Meisterschaft ist zwar schön, bedeutet aber rein gar nichts. Bis zum Titel ist es noch ein weiter Weg. Ich glaube, am Ende werden nicht die Siege entscheiden, sondern wie gut die schlechten Rennen von uns Jungs an der Spitze sein werden. Die nächste Herausforderung wartet in ein paar Wochen in Moskau: Dann bin ich nicht nur der älteste und schwerste Fahrer der DTM, sondern habe auch das schwerste Auto im ganzen Feld.“

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Mike Rockenfeller (Schaeffler Audi RS 5 DTM, Platz 8 / Platz 4): „Das Wochenende war okay. Wenn man sieht, wie stark Audi an diesem Wochenende war, muss man sagen, dass mehr möglich war. Aber die Plätze acht und vier in einer so hart umkämpften Serie wie der DTM einzufahren, ist dann so schlecht auch wieder nicht. Ich denke, wir sind auf dem richtigen Weg. Kompliment auch an die Fans in Spielberg: Hier wird Motorsport noch gelebt. Das spürt man als Fahrer und deswegen komme ich immer wieder gerne zum Red Bull Ring.“

Jens Marquardt (BMW Motorsport Direktor): „Dies war für uns insgesamt ein sehr schwieriges Wochenende. Schon im Trockenen haben wir es am Samstag nicht geschafft, das Optimum aus unserem Gesamtpaket herauszuholen, und nur Augusto Farfus und Marco Wittmann in die Punkte gebracht. Heute war nach einem schwierigen Qualifying nur über die Strategie noch ein gutes Ergebnis möglich. Dazu hätten wir auch ein Safety Car gebraucht. Das kam nicht. So blieb Platz elf als bestes Ergebnis. Damit können wir natürlich nicht zufrieden sein. Das Wochenende in Spielberg markiert den Schlusspunkt einer ersten Saisonhälfte, die für uns sportlich nicht nach Wunsch verlaufen ist. Der Höhepunkt waren natürlich unsere herausragenden Siege in Zandvoort. In den weiteren Rennen haben wir jedoch gesehen, dass wir im Vergleich zu unserer starken Konkurrenz nicht dort stehen, wo wir stehen möchten. Bisher waren wir in den drei Saisons nach unserem DTM-Comeback konstant erfolgreich und haben sechs von neun möglichen Titeln gewonnen. 2015 ist nun für uns bisher ein schwieriges Jahr. Die vergangenen Rennen haben gezeigt, wie sensibel das Kräfteverhältnis in der DTM ist. Die kleinsten Details können den Ausschlag darüber geben, ob man um den Sieg kämpft oder im Mittelfeld unterwegs ist. Jetzt werden wir hart arbeiten, um uns in der zweiten Hälfte der Saison stärker zu präsentieren. Für die Fans war es ganz sicher eine spannende erste Saisonhälfte mit vielen Highlights und positiven Entwicklungen. Das neue Rennformat mit jeweils einem Lauf am Samstag und Sonntag ist ein voller Erfolg. Das belegen die konstant guten Einschaltquoten im TV genauso wie der hohe Zuspruch der Zuschauer an der Strecke.“

Gary Paffett (EURONICS/BWT Mercedes-AMG / Mercedes-AMG DTM Team ART): "Das war ein sehr gutes Rennen. Ganz vorne wäre es natürlich noch schöner gewesen, aber Matthias und ich haben uns gegenseitig angetrieben. Ich kam ihm immer näher und dachte, ich würde ihn noch bekommen. Aber dann hat er gekontert und damit war klar, dass nicht mehr drin war. Es war ein hartes Rennen bei schwierigen Bedingungen, aber ich bin mit dem Ergebnis zufrieden."</p>

Lucas Auer (EURONICS/BWT Mercedes-AMG / Mercedes-AMG DTM Team ART): "Wenn mir jemand gestern gesagt hätte, dass ich heute Siebter werden würde, hätte ich das sofort unterschrieben. Das heutige Rennen hat mal wieder gezeigt: Der Regen ist absolut unberechenbar. Ich bin damit relativ gut zurechtgekommen, viel besser als im Qualifying. Ich habe an diesem Wochenende erneut viel gelernt und hoffe, dass es jetzt so positiv weitergehen wird."

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Maximilian Götz (PETRONAS Mercedes-AMG / Mercedes-AMG DTM Team Mücke): "Das war ein spannendes Rennen. Ich hatte einen guten Start und konnte direkt zwei Autos überholen. Danach fand ich in einen guten Rhythmus. Wir haben dann einen frühen Boxenstopp eingelegt, um aus dem Verkehr herauszukommen. Das war die richtige Entscheidung. So konnte ich frei fahren und hatte eine gute Pace. Einige Runden vor Schluss habe ich leider einen Fehler gemacht und dadurch eine Position verloren. Das ist natürlich schade, aber es war kein einfaches Rennen. Ich bin über meine ersten Punkte in der DTM trotzdem happy."

Pascal Wehrlein (gooix/Original-Teile Mercedes-AMG / Mercedes-AMG DTM Team HWA): "Nach diesem Rennen dreht sich natürlich alles um den Zwischenfall in der letzten Runde. Die Aktion von Audi und Timo Scheider war grob unsportlich und hat mich wichtige Punkte im Meisterschaftskampf gekostet. So etwas darf in unserem Sport niemals vorkommen. Trotzdem werde ich natürlich nicht aufgeben und versuchen, meinen Ärger in positive Energie umzusetzen, um bei den nächsten Rennen mit guten Ergebnissen zurückzuschlagen."

Ulrich Fritz, Mercedes-AMG DTM Teamchef: "Mich freut es für Gary, dass er mit einem sehr guten Rennen P2 erzielen konnte. Grundsätzlich konnten wir in Spielberg über das gesamte Wochenende hinweg eine sehr starke Performance abliefern. Alles in allem können wir mit dem Ergebnis dennoch nicht zufrieden sein. Vor allem zwei Autos in den Punkterängen in der letzten Runde unverschuldet zu verlieren, ist nicht akzeptabel. Das Verhalten von Audi und Timo Scheider ist aus unserer Sicht grob unsportlich: Den Meisterschaftsführenden absichtlich und auf Ansage so aus dem Rennen zu nehmen, hat mit fairem Sport nichts zu tun und ist nicht das, was wir in der DTM sehen wollen. Mir tut es vor allem für Pascal sehr leid, der dadurch wichtige Punkte im Meisterschaftrennen verloren hat."

António Félix da Costa (BMW Team Schnitzer, So.: 11. Platz, Sa.: 13. Platz): „Wir haben das Beste aus unserem Speed gemacht. Ich habe mir nur einen kleinen Fehler geleistet, der mich ein paar Sekunden gekostet hat. Aber alles in allem habe ich mich nach vorn gearbeitet. Das ist grundsätzlich ein gutes Zeichen. Die Bedingungen da draußen waren bei dem Wetter ziemlich hart.“

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Marco Wittmann (BMW Team RMG, So.: 12. Platz, Sa.: 9. Platz): „Letztlich muss man aus dem heutigen Tag das Positive herausziehen. Unsere Strategie, früh zu stoppen und sich aus unnötigen Zweikämpfen herauszuhalten, ist aufgegangen. Dadurch konnten wir einige Plätze gutmachen. Leider wurden wir nicht mit Punkten belohnt. Aber es ist natürlich schwierig, vom 21. Startplatz in die Top-10 zu fahren. Insgesamt war es ein schwieriges Wochenende für uns. Das ist schade, denn ich mag die Strecke und hatte bisher gute Rennen hier. Jetzt müssen wir die Köpfe zusammenstecken und sehen, was wir für Moskau verbessern.“

Martin Tomczyk (BMW Team Schnitzer, So.: 13. Platz, Sa.: Ausfall): „Die Bedingungen waren heute entscheidend. Unser Auto war bei diesen Bedingungen sehr schwierig zu fahren. Das hat sich vor allem in der Mitte des Rennens gezeigt. Am Anfang und am Schluss ist es recht gut gegangen, aber wir haben mit stumpfen Waffen gekämpft. Es ist natürlich schade, aber wir geben nicht auf. Nun müssen wir analysieren, woran es gelegen hat, die nötigen Schlüsse daraus ziehen und hoffen, dass es beim nächsten Mal besser wird.“

Timo Glock (BMW Team MTEK, So.: 15. Platz, Sa.: 19. Platz): „Im Vergleich zu unserem wirklich schwachen Qualifying war das Rennen deutlich besser. Von der Pace her wären vielleicht sogar Punkte möglich gewesen, allerdings sind mir zwei Fehler unterlaufen. Ich bin ins Kiesbett gerutscht und habe wertvolle Sekunden verloren. Teilweise war die Sicht richtig schlecht. Das war nicht unser Wochenende. Nun heißt es hart arbeiten, damit es in der zweiten Saisonhälfte besser läuft.“

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CS

 


Ergebnis Lauf 9- Red Bull Ring

DTM - Veranstalter: Projekt Spielberg GmbH & Co. KG - Ort: Spielberg - _sterreich
Gestartet: 24 Fahrzeuge - Gewertet: 21 - Streckenl_nge: 4,326 km - Renndistanz: 125,454 km - Dauer: 29 Runden

Pl. Nr. Fahrer Team Fahrzeug Zeit / R_ckstand
1 48 Mortara, Edoardo Audi Sport Team Abt Audi RS 5 DTM 41:41,536
2 94 Wehrlein, Pascal gooix/ Original-Teile Mercedes-AMG DTM Mercedes AMG C-Coup_ + 1,792
3 3 Di Resta, Paul SILBERPFEIL Energy Mercedes-AMG DTM Mercedes AMG C-Coup_ + 11,200
4 8 Vietoris, Christian gooix/ Original-Teile Mercedes-AMG DTM Mercedes AMG C-Coup_ + 17,958
5 5 Ekstr_m, Mattias Audi Sport Team Abt Sportsline Audi RS 5 DTM + 19,300
6 18 Farfus, Augusto BMW Team RBM BMW M4 DTM + 19,902
7 2 Paffett, Gary EURONICS/ BWT Mercedes-AMG DTM Mercedes AMG C-Coup_ + 23,272
8 99 Rockenfeller, Mike  Audi Sport Team Phoenix Audi RS 5 DTM + 23,534
9 1 Wittmann, Marco BMW Team RMG BMW M4 DTM + 29,879
10 27 Tambay, Adrien Audi Sport Team Abt Audi RS 5 DTM + 30,368
11 12 Juncadella, Daniel PETRONAS Mercedes-AMG DTM Mercedes AMG C-Coup_ + 31,966
12 51 M_ller, Nico Audi Sport Team Rosberg Audi RS 5 DTM + 37,797
13 13 da Costa Antonio Felix BMW Team Schnitzer BMW M4 DTM + 38,532
14 36 Martin, Maxime BMW Team RMG BMW M4 DTM + 39,350
15 7 Spengler, Bruno BMW Team MTEK BMW M4 DTM + 39,925
16 10 Scheider, Timo  Audi Sport Team Phoenix Audi RS 5 DTM + 40,422
17 31 Blomqvist, Tom BMW Team RBM BMW M4 DTM + 45,267
18 17 Molina, Miguel Audi Sport Team Abt Sportsline Audi RS 5 DTM + 45,684
19 16 Glock, Timo BMW Team MTEK BMW M4 DTM + 46,800
20 84 G_tz, Maximilian PETRONAS Mercedes-AMG DTM Mercedes AMG C-Coup_ + 47,375
21 22 Auer, Lucas EURONICS/ BWT Mercedes-AMG DTM Mercedes AMG C-Coup_ + 49,453
- 77 Tomczyk, Martin BMW Team Schnitzer BMW M34DTM - 19 laps
- 6 Wickens, Robert SILBERPFEIL Energy Mercedes-AMG DTM Mercedes AMG C-Coup_ - 22 laps
- 53 Green, Jamie Audi Sport Team Rosberg Audi RS 5 DTM - 26 laps
Schnellste Runde: Start-Nr. 48- Mortara,Edoardo   in 1:25,632 Min. = 181,867 km/h in 10 Rd.

Ergebnis Lauf 10- Red Bull Ring

DTM - Veranstalter: Projekt Spielberg GmbH & Co. KG - Ort: Spielberg - _sterreich
Gestartet: 24 Fahrzeuge - Gewertet: 21 - Streckenl_nge: 4,326 km - Renndistanz: 147,084 km - Dauer: 29 Runden

Pl. Nr. Fahrer Team Fahrzeug Zeit / R_ckstand
1 5 Ekstr_m, Mattias Audi Sport Team Abt Sportsline Audi RS 5 DTM 1:01:47,136
2 2 Paffett, Gary EURONICS/ BWT Mercedes-AMG DTM Mercedes AMG C-Coup_ + 4,334
3 48 Mortara, Edoardo Audi Sport Team Abt Audi RS 5 DTM + 23,555
4 99 Rockenfeller, Mike  Audi Sport Team Phoenix Audi RS 5 DTM + 25,445
5 51 M_ller, Nico Audi Sport Team Rosberg Audi RS 5 DTM + 29,964
6 22 Auer, Lucas EURONICS/ BWT Mercedes-AMG DTM Mercedes AMG C-Coup_ + 43,726
7 84 G_tz, Maximilian PETRONAS Mercedes-AMG DTM Mercedes AMG C-Coup_ + 44,620
8 8 Vietoris, Christian gooix/ Original-Teile Mercedes-AMG DTM Mercedes AMG C-Coup_ + 1:00,668
9 3 Di Resta, Paul SILBERPFEIL Energy Mercedes-AMG DTM Mercedes AMG C-Coup_ + 1:01,506
10 13 da Costa Antonio Felix BMW Team Schnitzer BMW M4 DTM + 1:05,663
11 1 Wittmann, Marco BMW Team RMG BMW M4 DTM + 1:06,995
12 77 Tomczyk, Martin BMW Team Schnitzer BMW M34DTM + 1:07,700
13 17 Molina, Miguel Audi Sport Team Abt Sportsline Audi RS 5 DTM + 1:10,505
14 16 Glock, Timo BMW Team MTEK BMW M4 DTM + 1:11,638
15 7 Spengler, Bruno BMW Team MTEK BMW M4 DTM + 1:13,669
16 27 Tambay, Adrien Audi Sport Team Abt Audi RS 5 DTM + 1:15,250
17 53 Green, Jamie Audi Sport Team Rosberg Audi RS 5 DTM + 1:22,362
18 18 Farfus, Augusto BMW Team RBM BMW M4 DTM + 1:26,870
19 36 Martin, Maxime BMW Team RMG BMW M4 DTM + 1:40,397
20 6 Wickens, Robert SILBERPFEIL Energy Mercedes-AMG DTM Mercedes AMG C-Coup_ - 1 lap
21 94 Wehrlein, Pascal gooix/ Original-Teile Mercedes-AMG DTM Mercedes AMG C-Coup_ - 1 lap
- 31 Blomqvist, Tom BMW Team RBM BMW M4 DTM - 6 laps
- 12 Juncadella, Daniel PETRONAS Mercedes-AMG DTM Mercedes AMG C-Coup_ - 7 laps
exkl. 10 Scheider, Timo  Audi Sport Team Phoenix Audi RS 5 DTM --
Schnellste Runde: Start-Nr. 5- Ekstr_m, Mattias in 1:41,547 Min. = 153,363 km/h in 13Rd.

Fahrerwertung nach 10 von 18 Rennen

Pl. Nr. Fahrer Fahrzeug Gesamt 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16 17 18
1 5 Ekstr_m, Mattias Audi RS 5 DTM 111 0 25 15 18 0 12 0 6 10 25 - - - - - - - -
2 48 Mortara, Edoardo Audi RS 5 DTM 98 12 18 18 10 0 0 0 0 25 15 - - - - - - - -
3 94 Wehrlein, Pascal DTM Mercedes AMG C-Coup_ 94 18 4 10 0 25 10 1 8 18 0 - - - - - - - -
4 53 Green, Jamie Audi RS 5 DTM 81 25 0 25 25 6 0 0 0 0 0 - - - - - - - -
5 2 Paffett, Gary DTM Mercedes AMG C-Coup_ 61 0 15 0 0 15 6 0 1 6 18 - - - - - - - -
6 6 Wickens, Robert DTM Mercedes AMG C-Coup_ 57 0 6 8 0 18 25 0 0 0 0 - - - - - - - -
7 8 Vietoris, Christian DTM Mercedes AMG C-Coup_ 56 0 0 0 6 12 18 0 4 12 4 - - - - - - - -
8 7 Spengler, Bruno BMW M4 DTM 52 0 2 0 0 10 15 10 15 0 0 - - - - - - - -
9 1 Wittmann, Marco BMW M4 DTM 51 2 10 0 0 2 0 25 10 2 0 - - - - - - - -
10 13 da Costa Antonio Felix BMW M4 DTM 44 0 0 0 0 0 0 18 25 0 1 - - - - - - - -
11 18 Farfus, Augusto BMW M4 DTM 43 1 0 0 0 4 0 12 18 8 0 - - - - - - - -
12 99 Rockenfeller, Mike  Audi RS 5 DTM 41 10 8 2 1 0 0 4 0 4 12 - - - - - - - -
13 3 Di Resta, Paul DTM Mercedes AMG C-Coup_ 40 15 0 0 0 0 8 0 0 15 2 - - - - - - - -
14 36 Martin, Maxime BMW M4 DTM 32 6 0 6 4 0 1 15 0 0 0 - - - - - - - -
15 17 Molina, Miguel Audi RS 5 DTM 27 0 0 12 15 0 0 0 0 0 0 - - - - - - - -
16 16 Glock, Timo BMW M4 DTM 25 4 1 0 0 0 0 8 12 0 0 - - - - - - - -
17 51 M_ller, Nico Audi RS 5 DTM 22 8 0 0 2 0 0 2 0 0 10 - - - - - - - -
18 77 Tomczyk, Martin BMW M34DTM 20 0 12 0 0 8 0 0 0 0 0 - - - - - - - -
19 10 Scheider, Timo  Audi RS 5 DTM 16 0 0 4 12 0 0 0 0 0 0 - - - - - - - -
20 12 Juncadella, Daniel DTM Mercedes AMG C-Coup_ 14 0 0 1 8 1 4 0 0 0 0 - - - - - - - -
21 22 Auer, Lucas DTM Mercedes AMG C-Coup_ 10 0 0 0 0 0 2 0 0 0 8 - - - - - - - -
22 84 G_tz, Maximilian DTM Mercedes AMG C-Coup_ 6 0 0 0 0 0 0 0 0 0 6 - - - - - - - -
23 31 Blomqvist, Tom BMW M4 DTM 6 0 0 0 0 0 0 6 0 0 0 - - - - - - - -
24 27 Tambay, Adrien Audi RS 5 DTM 3 0 0 0 0 0 0 0 2 1 0 - - - - - - - -
 

Team Championship nach 10 von 18 Rennen

Pl. Team Gesamt 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16 17 18
1 gooix/ Original-Teile Mercedes-AMG 150 18 4 10 6 37 28 1 12 30 4 - - - - - - - -
2 Audi Sport Team Abt Sportsline 138 0 25 27 33 0 12 0 6 10 25 - - - - - - - -
3 Audi Sport Team Rosberg 103 33 0 25 27 6 0 2 0 0 10 - - - - - - - -
4 Audi Sport Team Abt 101 12 18 18 10 0 0 0 2 26 15 - - - - - - - -
5 SILBERPFEIL Energy Mercedes-AMG 97 15 6 8 0 18 33 0 0 15 2 - - - - - - - -
6 BMW Team RMG 83 8 10 6 4 2 1 40 10 2 0 - - - - - - - -
7 BMW Team MTEK 77 4 3 0 0 10 15 18 27 0 0 - - - - - - - -
8 EURONICS/ BWT Mercedes-AMG 71 0 15 0 0 15 8 0 1 6 26 - - - - - - - -
9 BMW Team Schnitzer 64 0 12 0 0 8 0 18 25 0 1 - - - - - - - -
10 Audi Sport Team Phoenix 57 10 8 6 13 0 0 4 0 4 12 - - - - - - - -
11 BMW Team RBM 49 1 0 0 0 4 0 18 18 8 0 - - - - - - - -
12 PETRONAS Mercedes-AMG 20 0 0 1 8 1 4 0 0 0 6 - - - - - - - -
 

Constructors Championship nach 10 von 18 Rennen

Pl. Team Gesamt 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16 17 18  
1 Audi 399 55 51 76 83 6 12 6 8 40 62 - - - - - - - -  
2 Mercedes-Benz 338 33 25 19 14 71 73 1 13 51 38 - - - - - - - -  
3 BMW 248 13 25 6 4 24 16 69 80 10 1 - - - - - - - -  
 

Das Archiv 2015


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