NLS Nürburgringrennen wegen Schnee und Frost abgesagt
- Hauptkategorie: Serien Paket
- NLS
- 16. März 2026
- Cornelia Simon
- Zugriffe: 22
Ren 1: Der Saisonauftakt der ADAC RAVENOL Nürburgring Langstrecken-Serie wurde abgesagt. Niedrige Temperaturen und Schneefall hatten zunächst den Start zum Zeittraining verzögert. Die Streckenbedingungen besserten sich, nicht jedoch die Temperaturen. Die in der NLS engagierten Reifenhersteller rieten der VLN von der Durchführung der 71. ADAC Westfalenfahrt ab. Die Rennleitung folgte schließlich der Empfehlung.

Der endgültigen Absage um 10:45 Uhr vorangegangen waren zwei Teammanager-Meetings um 8:30 und 10 Uhr, in der die Verantwortlichen der VLN das Feedback der Teams einholten. „Auch wenn die Entscheidung am Ende bei uns liegt, war es uns wichtig, die Situation mit den Teilnehmern zu besprechen“, sagt Christian Vormann, Sportleiter der VLN. „Nach einer Inspektionsrunde hat die Rennleitung entschieden, dass die Strecke befahrbar ist. Die Seitenstreifen waren frei von Schnee und es trocknete langsam ab. Seitens der Teams waren die Meinungen gemischt. Eine Abstimmung ergab eine geringe Mehrheit, die Veranstaltung durchzuführen. Am Ende hat die Warnung der Reifenindustrie den Ausschlag zur Absage gegeben.“

„Die Absage ist natürlich schade, besonders für unsere Fans, die sich auf den Saisonauftakt am Nürburgring gefreut hatten und trotz des Wetters an die Strecke gekommen sind“, sagt Nico Menzel, der als gebürtiger Eifeler die Wetterkapriolen am Nürburgring nur zu gut kennt. „Nach der Winterpause waren wir alle voller Vorfreude, endlich wieder auf der Nordschleife zu fahren – und vor allem unseren neuen Dunlop-Porsche im Renneinsatz zu präsentieren. Darauf müssen wir nun leider noch ein wenig warten.“

„Unter diesen Bedingungen ein Rennen zu fahren, wäre einfach zu gefährlich gewesen“, ergänzt Teamkollege Julien Andlauer. „Bei derart niedrigen Temperaturen lassen sich die Rennreifen nicht ausreichend aufwärmen, um in das ideale Arbeitsfenster zu gelangen. Das ist nicht nur mit Blick auf die Sicherheit ein großes Risiko, sondern auch in Bezug auf die Entwicklung unserer Dunlop-Reifen kaum hilfreich. So schade es für die Zuschauer vor Ort auch ist: Die Entscheidung ist zugunsten der Gesundheit aller Fahrer vollkommen in Ordnung und nachvollziehbar.“

Die Piloten des AMC Duisburg 1950 e. V. im DMV waren am Donnerstag in die Eifel gereist. Michael Bohrer der in dieser Saison bei einem neuen Team (FS Motorsport) fährt, bestritt am Freitag bei den freien Testfahrten einige Runden. Vom Hyundai i30 ging es jetzt auf einen VW Golf 8.5 GTI Clubsport. Für den Piloten des AMC / DMV ging es am Freitag darum sich an das Fahrzeug zu gewöhnen. „Ich benötige noch ein paar Runden um das optimale aus dem Auto zu holen. Noch passen die Abstände zwischen Schaltpunkt, Bremspunkt, Kurvengeschwindigkeit und Herausbeschleunigen aus den Kurven noch nicht 100%ig aber beim Testen sah man an den Rundenzeiten das ich auf dem richtigen Weg bin und zudem mache ich das ja nicht zum ersten Mal.

Das zweite Lauf der ADAC RAVENOL Nürburgring Langstrecken-Serie findet bereits am kommenden Wochenende statt. Am 21. März kehrt dann unter anderem Formel-1-Weltmeister Max Verstappen mit einem Mercedes-AMG GT3 in die Grüne Hölle zurück. Tickets gibt es unter vln.de/tickets.