Doppel-Sieg für Alex Mohr - 1. Rennen
- Hauptkategorie: ADAC Racing Weekend
- Tourenwagen Junior Cup
- 01. Mai 2026
- Cornelia Simon
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Für Alex Mohr hätte das erste Rennwochenende des Jahres kaum besser beginnen können. Bereits im Qualifying sicherte sich der 16-Jährige seine erste Pole-Position, bevor er am Samstagnachmittag seinen ersten Siegerpokal im ADAC Nachwuchscup in die Höhe stemmen durfte. Damit ist Alex Mohr auch erster Tabellenführer des Jahres. Der Weg zum Sieg war jedoch alles andere als ein Spaziergang. Unmittelbar nach dem Erlöschen der Startampel geriet der Polesetter unter Druck und musste die Führung in der ersten Runde an einen stark aufgelegten Finn Niklas Wollnik abgeben, der von Startplatz drei aus ins Rennen gegangen war.
Finn Niklas Wollnik und Alex Mohr setzten sich an der Spitze einer sechsköpfigen Führungsgruppe ab, zu der auch Matti Klasen, Linus Parbel, Lynn Neuhaus und Rookie Mika Delkus gehörten. In der siebten Runde setzte Alex Mohr zum entscheidenden Konter an. Beim Angriff auf die Führung kam es zu einer unglücklichen Berührung zwischen den beiden Kontrahenten, die für Finn Niklas Wollnik mit einem Aufhängungsschaden das vorzeitige Aus bedeutete. Die Rennleitung stufte die Kollision als „Racing Incident“ ein.
Um das Fahrzeug von Finn Niklas Wollnik zu bergen, rief die Rennleitung das Safety-Car auf die Strecke. Dies führte zu einem spektakulären Shootout über eine Runde nach dem Re-Start. Alex Mohr behielt einen kühlen Kopf und wehrte alle Versuche von Linus Parbel ab. Für Linus Parbel bedeutete der zweite Platz das erste Podium seiner Karriere im ADAC Tourenwagen Junior Cup. Linus Parbel musste auch mit einem Auge nach hinten schauen, denn Matti Klasen witterte in der letzten Runde ebenfalls seine Chance und kreuzte die Ziellinie nur hauchdünne 0,283 Sekunden hinter seinem Teamkollegen. Auch für den 17-Jährigen markierte Rang drei den ersten Podestplatz im Cup.
Hinter dem Podiumstrio glänzte Mika Delkus bei seinem Seriendebüt mit einem hervorragenden vierten Platz, dicht gefolgt von Lynn Neuhaus, die mit Rang fünf eine neue persönliche Bestleistung aufstellte. Bruno Görtz wehrte als Spitzenreiter der Verfolgergruppe zahlreiche Angriffe ab und kam als Sechster ins Ziel. Mit Noah Beckmann, Mattis Bachnick, Robin Böhm und David Gausmann schafften es vier weitere Rookies in die Top 10. Weniger Glück hatte Vorjahres-Doppelsieger Moritz Groneck der nach einer Kollision bereits in der ersten Runde aufgeben musste. Emely Abt kam als Dreizehnte ins Ziel.