Von ganz hintren aufs Stockel gefahren - 1. Qualifying
- Hauptkategorie: DTM Paket
- ADAC GT Masters
- 31. August 2026
- Cornelia Simon
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Das Qualifying auf dem 4,241 km langen Salzburgring fand am Samstagmorgen bei starken Regen statt und musste von allen Piloten mit Regenreifen bestritten werden. Lediglich 14 Grad Luft- und 20 Grad Streckentemperatur stellten die Fahrer vor eine Herausforderung. Direkt beim Umschalten der Ampel ging das gesamte Feld auf die Strecke, um schnell eine Rundenzeit zu setzen. Hinter Finn Zulauf / Felix Hirsiger gelang dies Leo Pichler/ Colin Bönighausen am Besten. Mit starken Rundenzeiten arbeiteten sich die Porsche Piloten stetig näher an die Führenden heran, mussten sich am Ende jedoch aufgrund von 0,130 Sekunden Rückstand mit Rang zwei begnügen
Auf die dritte Startposition fuhren Simon Connor Primm / Robin Rogalski. Die Audi-Piloten hatten am Trainingstag dominiert und diese Leistung mit 0,355 Sekunden Rückstand zur Spitze auch im Qualifying untermauert. 0,046 Sekunden dahinter sortierten sich Niklas Kalus / Kiano Blum ein. Die Top-5 komplettierten Jamie Day / Boudouin Detout. Der Brite hatte allerdings gemeinsam mit Juliano Holzem / Sandro Holzem im BMW nach einem Ausrutscher in den nassen Verhältnissen für die Unterbrechung des Qualifyings gesorgt. Die Tabellenzweite, Leyton Fourie / Tim Zimmermann werden das Samstagsrennen in ihrem BMW M4 GT3 Evo von Startplatz sieben aus in Angriff nehmen.
Finn Zulauf (Liqui Moly Team Engstler): „Wir wussten, dass unser Auto im Regen gut sein wird und das hat sich bewahrheitet. Das Team hat wieder super Arbeit geleistet. Das ist eine extrem wichtige Pole in der aktuellen Situation. Wir wissen, dass unsere Meisterschaftskonkurrenten hier in trockenen Bedingungen sehr stark sein werden und dürfen uns jetzt nicht ausruhen. Wir sind auf alle Verhältnisse gut vorbereitet, denn auch unsere Longruns am Freitag bei trockenen Bedingungen waren gut und wir haben uns beide wohlgefühlt.“
Leo Pichler (razoon – more than racing): „Ich bin mit Startplatz zwei beim Heimspiel sehr zufrieden, das ist eine gute Ausgansposition. Aber natürlich wäre die Pole-Position schöner gewesen. Wir werden sehen, was heute Nachmittag im Rennen möglich ist. Wir sind für alle Bedingungen gut aussortiert und haben klar den zweiten Heimsieg der Saison im Fokus.“