• DTM
    Deutsche Tourenwagen Masters
  • ADAC GT Masters
    Liga der Supersportwagen
  • Porsche
    Carrera Cup
  • Audi TT Cup
    Der schnellste Audi-Markenpokal
  • Formel 3 EM
    Die beste Formel 3 in Europa
  • PROCAR 1
    Die Meisterklasse der Tourenwagen

Marcus Armstrong holt sich dritten Saisonsieg

Beitragsseiten

Die ADAC Formel 4 startet am Nürburgring vom 04. bis 06. August in ihre zweite Saisonhälfte - und das Rennen um den Titel der Highspeedschule des ADAC ist offen wie selten zuvor. Ein von Juri Vips (Prema Powerteam) angeführtes Spitzentrio um Felipe Drugovich (Van Amersfoort Racing) und Marcus Armstrong (Prema Powerteam) liegt nur neun Punkte auseinander. Die Rennen dreizehn bis fünfzehn auf dem Nürburgring sind zugleich das Heimspiel für das Team US Racing. Daher fiebert der Kerpener Rennstall des ehemaligen Formel-1-Stars Ralf Schumacher und Gerhard Ungar dem Wochenende besonders entgegen.

Bild: OE

In der vergangenen Saison hat es mit einem Sieg auf dem Nürburgring für US Racing nicht geklappt - Jannes Fittje belegte 2016 im dritten Rennen den vierten Rang und verbuchte damit das beste Ergebnis eines US Racing-Piloten - an diesem Wochenende soll es aber endlich mit der ersten Podiumsplatzierung klappen. Die Hoffnungen von US Racing ruhen dabei insbesondere auf den Dänen Nicklas Nielsen, der Rookiemeister belegt aktuell den vierten Rang in der Gesamtwertung. Insgesamt sind vier Piloten von US Racing dabei.

An diesem Wochenende wird ein prominenter Debütant und zwar der sechzehnjährige Enzo Fittipaldi aus Brasilien erstmals in der Highspeedschule des ADAC starten, der Enkel des zweimaligen Formel-1-Weltmeisters Emerson Fittipaldi sitzt dabei wie in der italienischen Formel 4 im Rennwagen des Prema Powerteams. "Der Nürburgring ist eine tolle Strecke, ich freue mich auf die Herausforderung und will gute Ergebnisse erzielen", sagt der Brasilianer: "In der ADAC Formel 4 sind viele starke Fahrer am Start, ich werde hier sicherlich viel lernen können."

Auch dabei ist der Russe Artem Petrov, der bereits am Red Bull Ring für Lechner Racing sein ADAC Formel 4-Debüt gefeiert hatte und nun für das portugiesische Team DR Formula Racing fährt, das erstmals in der Serie startet. Im Fokus ist aber das umkämpfte Rennen um die Meisterschaft mit Juri Vips an der Spitze. Der Este hat 150 Punkte auf dem Konto und damit sieben mehr als Felipe Drugovich (143) und neun mehr als Marcus Armstrong (141). In sieben der bisherigen zwölf Rennen stand einer der drei Fahrer ganz oben auf dem Siegertreppchen, das Trio überzeugt im bisherigen Saisonverlauf vor allem mit konstanten Leistungen.

"Fehler sind sehr, sehr teuer", sagt Juri Vips: "Die Konkurrenz ist einfach sehr stark. Wir müssen schauen, dass wir unsere Aufgaben so gut wie möglich lösen und möglichst wenige Fehler machen."

Bild: YB

Spannend bleibt es auch bei den Rookies - erst in Oschersleben gab es in der Wertung der Nachwuchspiloten wieder einen Führungswechsel. Aktuell liegt Mick Wishofer (Lechner Racing) an der Spitze, er hatte in der Motorsport Arena in allen drei Rennen die Rookiewertung gewonnen. Der Wiener hat 201 Punkte, ihm folgen der Belgier Charles Weerts (Motopark) mit 187 Punkten und Laurin Heinrich (Rennsport Rössler) mit 167. Auch Richard Wagner (Lechner Racing) hat mit 160 Punkten noch alle Chancen.

MRT News

Copyright (c) MRT-Sport 2016. All rights reserved.
Provided by Agentur.Aswendt