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Die DTM startet in Hockenheim in die Saison 2017

Die DTM startet 2017 eine großangelegte Offensive für die Zuschauer – und kehrt damit ein Stück weit zu ihren Wurzeln zurück. Der Vorhang zu den Neuerungen hebt sich erstmals von 5. bis 7. Mai auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg, wie es gute Tradition ist. Die Attacke auf die Herzen der Fans beginnt mit den neuen Rennboliden von Audi, BWM und Mercedes-AMG. Mehr Power, weniger aerodynamische Mätzchen und weichere Reifen sorgen für bessere Rundenzeiten – und noch spannendere Rennen. Der 2016er-Hockenheim-Finalsieger Edoardo Mortara, der als Vizemeister von Audi zu Mercedes-AMG wechselte, bringt die Euphorie der 18 DTM-Rennfahrer auf den Punkt: „Der Fahrspaß ist noch größer geworden, einfach geil.“ Für das Highlight des Rahmenprogramms sorgen die Drift-Könige der Rallycross-WM – allen voran Audi-DTM-Star Mattias Ekström als amtierender Weltmeister.

Der ehemalige Formel-1-Star Gerhard Berger ist der neue 1. Vorsitzende der DTM-Dachorganisation ITR e.V. und tritt damit in die Fußstapfen des DTM-Vaters Hans Werner Aufrecht, der nach drei Jahrzehnten das Zepter abgab. Berger war der DTM stets verbunden, zuletzt durch seine Tätigkeit für die Partnerserie Formel 3 und seinen Neffen Lucas Auer (Mercedes-AMG). „Der Fan muss immer im Fokus stehen“, stellt er klar. „Er will guten Sport und gute Kämpfe sehen – und der Rennfahrer muss im Mittelpunkt stehen. Die Neuerungen werden den Erlebniswert der DTM für die Fans weiter steigern.“ Auf den Saisonauftakt im Motodrom freut sich der 57-jährige Österreicher Gerhard Berger ganz besonders: „Hier habe ich den letzten Formel-1-Sieg meiner Karriere gefeiert.“

 Bild: YB

Es wurde an vielen Stellschrauben gedreht, um die DTM noch attraktiver zu machen. So wird der bisher 40-minütige Samstagssprint ausgebaut: 55 Minuten Rennzeit inklusive Boxenstopps heißt es ab sofort für das Samstags- und Sonntagsrennen. Heizdecken, um mit komfortabler Betriebstemperatur auf den Kurs zu fahren? Gestrichen. Die neuen Reifen, die jetzt noch mehr Renncharakter haben, müssen von den Fahrern erst auf Temperatur gebracht werden. Das verlangt mehr Feingefühl von den Lenkradartisten.

Auch die einengenden Boxenstopp-Fenster gehören der Vergangenheit an. Bereits nach der ersten und noch vor der letzten Runde darf gewechselt werden. „Es wird deutlich mehr taktische Möglichkeiten geben“, so Champion Marco Wittmann (BMW). „Für unsere Fans und für uns Fahrer bedeuten diese Änderungen ein deutliches Plus an Action auf der Strecke.“ Mattias Ekström ergänzt: „Es werden Fahrer unterwegs sein, deren Slicks noch den vollen Grip bieten und solche, die mit wenig Haftung klarkommen müssen. Das wird lustig.“ Der Reifenwechsel selbst wird länger dauern, denn pro Auto sind nur noch acht Mechaniker bei einem Boxenstopp zugelassen und pro Fahrzeugseite nur noch ein Schlagschrauber.

Die Anzahl der ungeheuer beliebten Pitwalks wird von zwei auf drei erhöht. Am Samstag- und Sonntagmorgen können Besucher außerdem Boxenstopp-Trainings der Teams hautnah erleben – das rockt! Der neue „Pit View“ schließlich ist ein Sahnehäubchen, denn er erlaubt den Fans den Blick ins Team-Heiligtum auch während der meisten DTM-Sessions. Inhaber eines Fahrerlagertickets erhalten Zugang zu einer Box, von der aus die Arbeit in den beiden benachbarten Garagen beobachtet werden kann. Pro Wochenende gibt’s pro Hersteller eine „gläserne“ Box. Und auch der Blick in die Boxengasse ist von dort aus frei. Nur die Mechaniker und Team-Mitglieder sind noch näher dran am Geschehen! Auch das Fahrerlager wird aufgerüstet, etwa mit dem sogenannten „Fan-Village“ mit Show-Bühne und „Foodtrucks“, bei denen Essen und Trinken erworben werden kann.

Aufwind auch beim ältesten Markenpokal Deutschlands: Der im Oktober 2016 in Paris vorgestellte, 485 PS starke Cup-Elfer mit verbesserter Aerodynamik löste geradezu Euphorie bei den Kundenteams aus. 25 Fahrzeuge sind beim Traditionspartner der DTM für Hockenheim gemeldet. Das Feld präsentiert sich als bunte, mit Fahrern aus zehn Nationen höchst internationale Mischung aus Routiniers, Youngstern und Amateuren.

Mit bildschönen Autos und zweikampfbetonten Rennen hat sich die Nachwuchsrennserie von Audi seit ihrem Start vor zwei Jahren die Herzen der Fans erobert. Für die neue Saison lässt ein Name aufhorchen: Fabian Vettel, der 18 Jahre junge Bruder des viermaligen Formel-1-Champions Sebastian, absolviert seine Debütsaison im Automobilsport im Audi Sport TT Cup. Er trifft dort auf 13 weitere erfolgshungrige Rookies und diverse Gaststarter – und auf eine professionelle Ausbildung, bei der es auch um die Themen Fitness, medizinische Hintergründe, Datenanalyse und Medientraining geht. Natürlich standen auch Testfahrten auf dem Programm, und die ehemaligen Rennprofis Markus Winkelhock und Marco Werner kümmern sich als Instruktoren um die Kids.

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