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Mike Rockenfeller nachträglich als Sieger erklärt

Die DTM-Saison 2017 geht vom 18. bis 20 August mit den Läufen elf und zwölf in die entscheidende Phase. Nach Budapest (Ungarn) und Moskau (Russland) macht die Serie für die beiden Rennen im niederländischen Badeort Zandvoort zum dritten Mal außerhalb Deutschlands Station. Mit einem absoluten Highlight meldet sich sie sich an diesen Wochenende aus der Sommerpause zurück. Die mehr als 500 PS starken Tourenwagen werden auf dem Circuit Zandvoort wieder für packenden Motorsport sorgen.

 

Bild: FW

Der in den Dünen an der niederländischen Nordseeküste gelegene Kurs gilt als anspruchsvollste Rennstrecke im DTM-Kalender. Audi feierte hier bisher neun Siege. Nach Maro Engels erstem DTM-Sieg in Moskau startet Mercedes-AMG Motorsport in Zandvoort hochmotiviert in die zweite Saisonhälfte. Als Tabellenführer reist hier zur Nordsee Mattias Ekström mit 113 Punkten vor Rene Rast mit 112 und Lucas Auer mit 99 Punkten an. Als bester BMW-Pilot liegt Maxime Martin mit 78 Zähler auf Rang fünf in der Meisterschaft.

 

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Nico Müller (Audi Sport Team Abt): „Ich bin schon sehr gespannt auf den neuen Asphaltbelag dort“, sagt der Schweizer. „Wir werden die ohnehin schon schnellen Kurven noch zügiger fahren als bisher und deutlich schnellere Rundenzeiten sehen.“

Dieter Gass (Audi-Motorsportchef): „Man muss abwarten, ob und wie sich der neue Asphalt auf die Performance der Reifen auswirken wird. Zandvoort war schon immer reifenmordend, aber wir sind damit in der Vergangenheit gut zurechtgekommen. Die Strecke sollte uns liegen. Aber die DTM ist unberechenbar. Ich gehe davon aus, dass wir zwei sehr spektakuläre Rennen sehen werden.“

Lucas Auer (BWT Team Mercedes-AMG Motorsport): "Jetzt geht es nach Zandvoort. Seit dem letzten Rennwochenende in Moskau ist einiges passiert, aber ich freue mich sehr darauf, wieder in einem DTM-Auto zu sitzen und die zweite Saisonhälfte in Angriff zu nehmen. Die Strecke in Zandvoort macht riesig Spaß und ich bin gespannt, wie es mit dem neuen Asphalt aussieht. Mein Ziel ist es, unter die Top-18 zu kommen."

Ulrich Fritz ( Mercedes-AMG Motorsport DTM Teamchef): "Die erste Saisonhälfte hat gezeigt, wie eng es in diesem Jahr in der DTM zugeht und vor allem, dass im Rennen alles passieren kann. Das beste Beispiel dafür war sicher Maros sensationeller Sieg in Moskau. Zandvoort ist für uns nun Rennen 1 nachdem wir den Ausstieg aus der DTM bekannt gegeben haben und obwohl die Nachricht für die Mannschaft natürlich alles andere als erfreulich war, ist das ganze Team unglaublich motiviert. Obwohl Audi auf dem Papier im Moment sicher die beste Ausgangslage im Kampf um die Meisterschaft hat, sind wir der festen Überzeugung, dass wir noch ein gutes Wörtchen mitsprechen werden. Mit Zandvoort kommt nun die Strecke, die für den Reifen sicher die größte Herausforderung darstellt. Das richtige Reifenmanagement wird daher ein wesentlicher Schlüssel für den Erfolg sein."

Maxime Martin (BMW Team RBM): „In Zandvoort warten wieder andere Herausforderungen auf uns als bei den vorherigen Strecken. Man kann in diesem Jahr keine wirklichen Prognosen treffen, das hat die DTM in der bisherigen Saison gezeigt. Ich hoffe, dass es für mich dort besser läuft als zuletzt in Moskau.“

Jens Marquardt (BMW Motorsport Direktor): „Die DTM-Saison 2017 geht nach kurzer Sommerpause in die entscheidende Phase. Es sind noch viele Punkte zu vergeben. In bisher zehn Rennen haben wir insgesamt zehn Podestplatzierungen erreicht, darunter zwei Siege gefeiert. Nun heißt es, auch in den verbleibenden acht Läufen voll konzentriert zu bleiben und den Schwung der letzten Rennen vor der Pause mitzunehmen. In Zandvoort sind wir in der Vergangenheit sehr gut zurechtgekommen. Wie sich dort in diesem Jahr das Kräfteverhältnis auf der neu-asphaltierten Strecke darstellt, werden wir aber erst vor Ort sehen.“

 

Bild: NT

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