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Schweizer Youngster steht ganz oben auf dem Treppchen - Rennen 1

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Nach der Einführungsrunde funktionierte der fliegende Start ohne Probleme und Rene Rast konnte eine Position verteidigen, doch Nico Müller griff ihn direkt an. Weit gefächert ging es schon auf die erste Kurve zu. Hier kamen sie noch alle gut durch. Wenig später ging es schon durch den Dreck. Überall im Feld waren harte aber faire Zweikämpfe zu sehen. Man versuchte zu zweit durch einige Kurven zu kommen. Mirko Bortolotti hatte sich bereits auf Rang 15 gefahren. Timo Glock war bereits in der ersten Runde nach einer Berührung mit einem Konkurrenten mit einem Reifenschaden hinten links unterwegs. Er kam in langsamer Fahrt zur Box und musste dort das Rennen frühzeitig aufgeben. Es führte unterdessen weiterhin Rene Rast vor Nico Müller und Thomas Preining. Maximilian Götz lag zu dieser Zeit auf Rang 19.

Einen harten Kampf lieferten sich Dennis Olsen und Ricardo Feller. Hier ging es um Platz acht. In der Anfangsphase waren sich Rolf Ineichen und Arjun Maini nicht ganz einig, mit der Folge, dass Rolf Ineichen ins Aus geschickt wurde und durch den Kies musste. Der Tabellenführer lag auf Rang sieben und versuchte nun an Marco Wittmann heran zu kommen. Der amtierende Meister hatte zwischenzeitlich Plätze verloren und war nur noch auf Rang 22 unterwegs. Nach sechs Runden kamen die ersten fünf Fahrzeuge schon zum Reifenwechsel herein. Unter ihnen war der Pole-Setter Rene Rast und auch Thomas Preining. Damit hatte nun Nico Müller die Führung übernommen.

Beim nächsten Umlauf kamen die nächsten sechs Fahrzeuge zum Pflichtboxenstopp. Nico Müller holte sich nun auch neue Reifen. Damit geriet die Reihenfolge erst einmal durcheinander. Marco Wittmann war in der Schikane auf Abwegen unterwegs. Sheldon van der Linde hatte seinen Boxenstopp auch hinter sich gebracht. Sein Bruder Kelvin führte nun vor Ricardo Feller. So nach und nach kamen dann auch die nächsten Piloten zum Pflichtboxenstopp herein. Elf Fahrer mussten ihren Stopp noch hinter sich bringen. Kelvin van der Linde kam nach seinem Boxenstopp hinter Nico Müller wieder auf die Strecke. Er wurde aber sofort von Thomas Preining niedergerungen. Danach bekam es er es mit Clemens Schmid zu tun.

Zu diesen beiden gesellte sich nun Marco Wittmann. Mirko Bortolotti führte das Feld bei noch 33 Minuten zu fahrender Zeit an. Doch er musste noch in die Box kommen. Bei einem Zweikampf zwischen Lucas Auer und Nick Cassidy kam es zu einer Berührung der beiden. Dahinter lauerte der Belgier Laurens Vanthoor. Nach 19 Runden hatte Ricardo Feller es geschafft an Marco Wittmann vorbeizugehen, trotz dass er dabei durch die Wiese musste. Damit lag er auf Rang zwölf. Zu dieser Zeit waren sechs Fahrer noch nicht in der Box gewesen. Nico Müller erhielt eine Verwarnung wegen dreimaligen Überschreitens der Track Limits. Fünf weitere Piloten erhielten ebenfalls eine Verwarnung wegen des gleichen Vergehens. Es waren Luca Stolz, Maximilian Götz, Philipp Eng, Mikael Grenier und Rolf Ineichen.

Nach 21 Runden holte sich dann Maximilian Götz neue Reifen. Für Dev Gore war eine Runde später das Rennen mit technischen Problemen in der Box beendet. Maximilian Götz kam dann vor Mikael Grenier wieder auf die Strecke zurück. Zwischenzeitlich hatte Mirko Bortolotti die Box aufgesucht. Auch für Felipe Fraga war das Rennen in der Box früher beendet als geplant. Nachdem Lucas Auer auf Abwegen unterwegs war konnten Nick Cassidy und Laurens Vanthoor an ihm vorbeigehen. Nachdem die Reihenfolge wieder hergestellt war führte weiterhin Rene Rast mit über vier Sekunden vor Nico Müller und Thomas Preining. Sheldon van der Linde war auf Rang neun unterwegs. Einen Platz vor ihm lag Mirko Bortolotti.

Bei noch dreizehn Minuten zu fahrender Zeit hatte sich der Tabellenzweite Marco Wittmann zu Recht gelegt und war an ihm vorbeigezogen. Der Italiener konnte sich auch direkt von seinem Verfolger absetzen. Zur gleichen Zeit hatte Esteban Muth das Rennen auch früher in der Box beendet. Ricardo Feller musste ebenfalls in die Box kommen und dort das Rennen aufgeben. In der Schlussphase schlug auch der Fehlerteufel bei Lucas Auer zu. Er beendete das Rennen in der Box. Unterdessen war Mirko Bortolotti auf einer Aufholjagd unterwegs. Denn er hatte sich bereits auf Rang fünf nach vorne gearbeitet. Sheldon van der Linde auf Platz acht, hatte gleich sechs Fahrzeuge im Schlepptau. In den letzten drei Minuten hatte der Tabellenzweite sich Kelvin van der Linde geschnappt und war vorbei gegangen.

Thomas Preining auf Rang drei hatte nun nichts mehr zu lachen, denn der Lamborghini von Mirko Bortolotti war an ihm dran. Der Porsche-Pilot musste absolute Kampflinie fahren. In den letzten zwei Runden ging es zwischen diesen beiden zur Sache. Nebeneinander ging es dann den Berg hoch. Hier kam es auch zu einer leichten Berührung. Wenig später konnte Mirko Bortolotti dann vorbeigehen und hatte sich damit auf Rang drei gefahren. Er war von Platz 16 aus gestartet. Rene Rast holte sich nach 33 Runden mit einem Vorsprung von über drei Sekunden den Sieg, gefolgt von Nico Müller und Mirko Bortolotti. Der Italiener war der Mann des Tages. Der Tabellenführer beendete das Rennen auf Rang acht. Maximilian Götz sah als Zwanzigster die Ziellinie.

Rene Rast (Team Abt): „Überragend! Es war einfach ein perfektes Rennen: Start, Pitstop, Rennen, alles lief reibungslos. Es war sehr, sehr heiß, man muss ständig kämpfen im Auto.“

Mirko Bortolotti (Grasser Racing Team): „Absolut unglaublich. Die Strategie, lange draußen zu bleiben und am Ende mit frischen Reifen anzugreifen, ging voll auf. Riesiger Dank ans Team!“

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