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Meisterschaft und Trophywertung sind schon vorzeitig entschieden

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Spannung pur in Hockenheim: Beim vorletzten Saisonwochenende des ADAC GT Masters vom 13. bis 15. Oktober könnte hier im Badischen schon vorzeitig die Entscheidung im Titelkampf fallen.

Die Audi-Piloten Patric Niederhauser und Kelvin van der Linde (beide HCB-Rutronik Racing) reisen zum sechsten von sieben Saisonläufen als Tabellenführer mit 144 Punkten nach Hockenheim, gefolgt von Markus Pommer/Marvin Kirchhöfer (Callaway Competition) mit 104 und Max Hofer/Christopher Mies (Montaplast by Land Motorsport) mit 97 Punkten. Doch bei 100 noch zu vergebenden Punkten will die Konkurrenz von Corvette, Audi und Lamborghini zurückschlagen und die Titelentscheidung auf das Finalwochenende auf dem Sachsenring vertagen.

144 Punkte haben die Tabellenführer Niederhauser und van der Linde auf ihrem Konto - und liegen damit genau 40 Zähler vor der engsten Konkurrenz. Sollte das Audi-Duo das Polster in Hockenheim auf mindestens 51 Punkte ausbauen, ist ihm der Titel nicht mehr zu nehmen. Während es für Niederhauser der erste Titel in der "Liga der Supersportwagen" wäre, würde sich sein Teamkollege bereits zum zweiten Mal zum Champion krönen: Van der Linde gewann 2014 zusammen mit DTM-Star René Rast mit 18 Jahren als bisher jüngster Pilot den Titel im ADAC GT Masters. "Es sind zwar nur noch vier Rennen und Kelvin und ich haben einen akzeptablen Vorsprung in der Meisterschaft", sagt Niederhauser. "Aber genauso, wie wir den Sack zumachen und den Titel auf dem Hockenheimring für uns entscheiden können, können wir auch die Führung verlieren. Deswegen gilt es für uns, jede Session, jedes Qualifying und jedes Rennen für sich zu nehmen, konzentriert zu arbeiten und das Maximum herauszuholen. Wir wissen, dass es schwierig werden wird, weil vor allem die Corvettes sehr stark sein werden. Wenn wir unseren Job erledigen, sollten aber zwei Top-5-Plätze möglich sein."

Auf ein gutes Ergebnis hofft in Hockenheim auch Jens Klingmann. Der gebürtige Heidelberger, der im Juni zusammen mit MRS-GT-Racing-Teamkollege Nicolai Sylvest das Samstagsrennen auf dem Red Bull Ring gewann, rechnet sich bei seinem Heimspiel in Baden einiges aus - zumal der BMW M6 GT3 in den vergangenen Jahren in Hockenheim ebenfalls immer ein Kandidat für Podestplätze war. "Der Kurs sollte uns auf jeden Fall liegen", so der 29-Jährige.

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