Der erste Double-Header des Jahres - NLS Routiniers
- Hauptkategorie: Serien Paket
- NLS
- 15. April 2026
- Yvonne Bohrer
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NLS-Routiniers feiern GT3-Premiere
Zwei langjährige NLS-Piloten feiern bei den Qualifiers ihre GT3-Premiere: Maik Rönnefarth und Tobias Wahl. Zusammen mit Maxime Dumarey und Marek Böckmann wechseln sie sich im Aston Martin Vantage AMR GT3 ab. „Ich bin mein elftes Jahr in der NLS am Start und bin zehn Jahre GT4 gefahren, daher ist der Wechsel in die GT3-Klasse nun eine logische Konsequenz“, sagt Wahl.
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„Letztes Jahr hatte ich ja viel Pech und konnte nicht zusammen mit Nick Wüstenhaben und Ranko Mijatovic den Titel holen, weil ich mir einen Schlüsselbeinbruch zugezogen hatte. Jetzt freue ich mich umso mehr auf das Abenteuer mit PROsport. Der Aston Martin hat sich für mich beim Test von Beginn an sehr gut angefühlt. Ich war überrascht, wie gut das Feedback ist, das man als Fahrer spürt. Man kann mit ihm viel präziser und genauer fahren und die Aerodynamik ist grandios. Ich konnte recht schnell eine 8:11 Minuten Runde fahren. Trotzdem ist natürlich noch Luft nach oben und ich freue mich riesig auf meinen ersten Renneinsatz.“
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Eine große Ehre wird Christoph Breuer zuteil. Der Absolvent des VLN Honda Junior-Teams 2006 und langjährige Leiter des Geschäftsbereich Road Cars von Manthey bestreitet seit Jahren Rennen in der NLS – seit 2024 im Lamborghini Huracan GT3 Evo II von Renazzo Motorsport rund um den thailändischen Drift-Champion Kiki Sak Nana. Bei den Qualifiers wird Breuer nun erstmalig in dem legendären Grello Platz nehmen, dem Porsche 911 GT3 von Manthey. „Nüchtern betrachtet, wurde noch ein Fahrer gesucht, denn Thomas darf das Rennen nicht allein bestreiten“, sagt Breuer. „Persönlich geht für mich allerdings ein ganz großer Traum in Erfüllung. Wenn man mir das vor fünf Jahren gesagt hätte, dann hätte ich einfach abgewinkt. Ich habe mich schon immer gefragt, wie es ist, Grello zu fahren – nun habe ich die Möglichkeit das selbst zu erleben. Für mich ist das eine Riesenehre und ich habe großen Respekt davor. Das Team steckt in dieses Projekt sehr viel Herzblut – vom Mechaniker bis zum Ingenieur und über die ganzen weiteren Mitarbeitenden hin bis zu der obersten Führungsebene. Meine Aufgabe ist klar definiert: Nichts kaputt machen. Aber ich bin in einem Alter, wo mein Ego das auch zulässt.“
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Seine diesjährige Rennpremiere bestreitet Smudo von den ‚Fantastischen Vier‘. Der Rapper teilt sich das Cockpit eines Porsche 911 GT3 Cup mit seinem langjährigen Weggefährten Tom von Löwis und Henrik Bollerselv aus Dänemark. Das Fahrzeug ist wie gewohnt in der AT-Klasse am Start und stellt unter Beweis, dass Motorsport auch nachhaltig sein kann. „Wir freuen uns darauf, diese Saison bei den 24h-Qualifiers zu eröffnen. Sie sind ein Gradmesser. Jede Runde zählt und wir sind bereit zu zeigen, was mit unseren nachhaltigen Technologien möglich ist“, sagt Smudo.
Im Mittelfeld geben drei Fahrzeuge aus Asien Ihr Debüt. Subaru Tecnica International bringt wie gewohnt den Subaru WRX in der Klasse SP4T an den Start. In derselben Klasse treten zwei Elantra N1 RP von Hyundai Motorsport N an.
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So unterscheiden sich die Qualifiers von den übrigen NLS-Rennen
Während die NLS-Renntage einem gewohnten Rhythmus folgen, setzen die ADAC 24h Qualifiers auf ein eigenständiges Format. Der vielleicht ist größte Unterschied ist die Streckenvariante. Wie auch beim 24h-Rennen wird die AMG-Arena ausgelassen. Dafür ist die Müllenbachschleife teil des Kurses. Die Streckenlänge wächst auf 25,378 Kilometer. Die längere Distanz pro Runde führt dazu, dass die Strategie unter Umständen angepasst werden muss.
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Der Zeitplan am Samstag ist ebenfalls nicht üblich für ein NLS-Rennen. Während das Zeittraining wie gewohnt zwischen 08:30 und 10 Uhr stattfindet, startet das Rennen erst um 17:30 Uhr und führt in die Dämmerung hinein. In der Pause zwischen Training und Rennen findet der erste Lauf der Deutschen Historischen Langstrecken-Meisterschaft statt. Das Rennen führt ab 12 Uhr über die Distanz von drei Stunden.
Am Sonntag findet einmal im Jahr ein Top-Qualifying in der NLS statt. Nach dem Zeittraining (08:15 bis 09:45 Uhr) startet ab 10:40 Uhr das Top-Qualifying. Hier gehen die Top-Fahrzeuge im Einzelzeitfahren auf die Strecke und fahren die Startpositionen unter sich aus. Das zweite Vier-Stunden-Rennen startet dann um 13 Uhr.
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