Am Freitag ging kein Weg an Matteo Cairoli vorbei
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- DTM
- 22. Mai 2026
- Cornelia Simon
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Für die DTM stehen vom 22. bis 24. Mai die Läufe fünf und sechs auf dem Programm. Nach der Bergkulisse in Spielberg folgt die niederländische Küste – die DTM startet auf dem legendären Dünenkurs in Zandvoort. Der Circuit Zandvoort mit seiner Länge von 4,259 Kilometer und seinen zehn Rechts- und vier Linkskurven begeistert nicht nur mit seiner einmaligen Kulisse, sondern verspricht auch sportliche Hochspannung.
Der aktuelle Spitzenreiter Maro Engel (Winward Racing) kommt nach seinem Sieg beim ADAC Ravenol 24h Nürburgring am vergangenen Wochenende mit Rückenwind an den Formel-1-Kurs. Er will dort die Tabellenführung, diese führt er mit 44 Zähler an gegen seinen Mercedes-AMG-Markenkollegen Lucas Auer (Team Landgraf, 37 Punkte) sowie BMW-Pilot Marco Wittmann (Schubert Motorsport, 31 Punkte) verteidigen. Letzterer konnte bereits zwei Läufe hier in Zandvoort gewinnen. Der DTM-Auftakt in Österreich stand für Maro Engel und seinen Markenkollegen Lucas Auer unter einem guten Stern.
Die Mercedes-AMG-Piloten überzeugten in beiden Rennen mit Podiumsplätzen, Maro Engel konnte zudem den Sonntagslauf für sich entscheiden und möchte diese Serie in den Niederlanden fortsetzen. Ein besonderes Highlight ist es für Lokalmatador Thierry Vermeulen (Emil Frey Racing), der in Venlo geboren ist und nun im Ferrari 296 GT3 Evo sein Heimspiel bestreitet. Doch die technisch schwierige Strecke hat ihre Herausforderungen, wie der 23-Jährige weiß.
Maro Engel (Winward Racing): „Mein Sieg 2023 in Zandvoort war mein erster Erfolg in der GT3-Ära der DTM. Wenn du ganz oben stehst, sind das ganz besondere Momente, auf die man mit Stolz zurückblickt und die man gern wiederholen möchte.“
Marco Wittmann (Schubert Motorsport): „Zandvoort ist einfach eine coole Strecke mit der tollen Kulisse in den Dünen und dem besonderen Strand-Feeling. Ich fahre dort sehr gern. BMW war in Zandvoort immer stark, der Kurs liegt uns und wir wollen an das gute Event in Spielberg anknüpfen.”
Thierry Vermeulen (Emil Frey Racing): „Zandvoort hat einen echten Old-School-Charakter. Die Strecke ist sehr wellig, hat viele Kuppen, große Höhenunterschiede und Kiesbetten statt Asphalt-Auslaufzonen. Man muss vor allem im Qualifying sehr präzise fahren, denn Fehler werden nicht verziehen. In den Banking-Kurven kann man verschiedene Linien wählen, hier rechne ich mit spektakulären Duellen. Ich kann es kaum erwarten, in Zandvoort an den Start zu gehen, und hoffe, dass mich und meinen Ferrari zahlreiche Fans in der Box besuchen.“