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22. Sieg für Gary Paffett in der DTM

Vom 18. bis 20. Mai stehen die Läufe drei und vier der DTM auf der längeren Streckenvariante am Lausitzring auf dem Programm. Auch auf der östlichsten deutschen Rennstrecke wollen sich die Piloten von ihrer besten Seite zeigen. Mitreißende Überholmanöver, spektakuläre Aufholjagden und puren Rennsport dürfen die Fans in Brandenburg erwarten. Das Fahrerfeld ist eng beieinander. Nuancen entscheiden über Sieg oder Niederlage. In diesem Jahr geht es erstmalig seit 2004 wieder auf dem 4,534 Kilometer langen Grand-Prix-Kurs zur Sache. Mit insgesamt 14 Kurven und einem ausgeglichenen Verhältnis aus langsamen und schnellen Passagen ist diese Variante besonders anspruchsvoll. Die Fahrer erhalten dadurch am Ende der langen Gegengeraden eine weitere gute Überholmöglichkeit.

Zum ersten Mal überhaupt in seiner DTM-Karriere reist Timo Glock (BMW Team RMR) als Erster der Gesamtwertung an. Der BMW-Pilot hat mit 44 Punkten gerade einmal einen Zähler Vorsprung auf Gary Paffett (Mercedes-AMG Motorsport PETRONAS). Die beiden Routiniers waren die Hauptdarsteller eines denkwürdigen Rennwochenendes. Audi-Pilot Mike Rockenfeller (Audi Sport Team Phoenix) ist gleichauf mit den beiden Mercedes-AMG-Fahrern Lucas Auer und Pascal Wehrlein mit jeweils 18 Punkten Dritter im Gesamttableau. An den Lausitzring hat Timo Glock indes weniger gute Erinnerungen. Platz elf und 15 waren 2017 seine unbefriedigenden Ergebnisse.

Timo Glock (BMW Team RMR): „Hier geht wieder alles von vorne los. Das hat mit Hockenheim überhaupt nichts mehr zu tun. Natürlich ist es schön so in die Saison einzusteigen. Ich hoffe, dass wir dieses Jahr besser aufgestellt sind. Wir hatten hier in den letzten Jahren definitiv Schwachpunkte. Ich setze meine Hoffnung auf die neue Streckenführung. Ich sehe Mercedes-AMG aber noch als klaren Favoriten. Das Auto ist mechanisch sehr gut, hat eine gute Traktion, speziell im ersten Sektor. Die Stärken konnte ich mir am Sonntag lange genug anschauen.“

Gary Paffett (Mercedes-AMG Motorsport PETRONAS): „Das beste Rennen, das ich je gefahren bin. Platz drei war schlussendlich enttäuschend, aber das war es wert. Das war das beste Rennen, das ich je gefahren bin. So ein Zweikampf um den Sieg ist absolut unglaublich“, sagte der Mercedes-AMG-Pilot, der in der letzten Runde noch Mike Rockenfeller passieren lassen musste. „Nach dem exzellenten Wochenende in Hockenheim freue ich mich natürlich riesig auf den Lausitzring. Dort habe ich in der Vergangenheit bereits dreimal gewonnen.“

Mike Rockenfeller (Audi Sport Team Phoenix): „Wir haben nach wie vor Rückstand, auch wenn das am Sonntag im Rennen toll aussah. Durch den Zweikampf vorne wurde das ganze Feld zusammengebracht. Da ist schon noch ein Unterschied. Letztes Jahr hatten wir das beste Auto. Dieses Jahr ist durch die neuen Regeln unser Vorteil bei der Aerodynamik weg, da hängen wir ein bisschen hinten dran.“

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