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Schrey/Piana verlassen Zandvoort als Halbzeitmeister

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Action in den Dünen heißt es beim dritten Rennwochenende der ADAC GT4 Germany 2021. Schauplatz zum Ende der ersten Saisonhälfte ist vom 9. bis 11. Juli der CM.com Circuit Zandvoort an der niederländischen Nordseeküste. Der Kurs wurde 2020 umfangreich renoviert und verfügt nun über zwei spektakuläre Steilkurven, die für zusätzliche Überholmöglichkeiten und noch mehr Rennaction sorgen. Im Rahmen der Deutschen GT-Meisterschaft finden hier die Läufe fünf und sechs im niederländischen Badeort statt.

In Zandvoort ermittelt die ADAC GT4 Germany den Halbzeitmeister der Saison 2021. Beste Chancen auf diesen inoffiziellen Titel haben Michael Schrey/Gabriele Piana (Hofor Racing by Bonk Motorsport). Sie führen in der Meisterschaft mit 100 Punkten. Das BMW-Duo hat alle vier bislang ausgetragenen Saisonläufe gewonnen. Platz zwei belegen mit 56 Zählern Marc de Fulgencio/Robin Falkenbach (Leipert Motorsport) im Mercedes-AMG GT4. Als Tabellendritte reisen Nicolaj Møller Madsen/Dennis Fetzer (Team Allied-Racing) mit 55 Punkten nach Zandvoort. Das Porsche 718 Cayman GT4-Duo hatte zuletzt auf dem Red Bull Ring zwei Top-Drei-Platzierungen erzielt.

Das Heimspiel gibt in Zandvoort BMW-Pilotin Sandra van der Sloot (Driverse), die wieder mit dem Briten Charlie Martin unterwegs sein wird. Einen Gastauftritt absolviert der bekannte niederländische Rennstall Equipe Verschuur. Hier teilen sich die beiden Lokalmatadorinnen Liesette Braams und Gaby Uljee das Cockpit eines McLaren 570S GT4. Auch ADAC GT Masters-Laufsieger Marvin Dienst tritt wieder in der ADAC GT4 Germany an. Nach einem Gaststart auf dem Red Bull Ring wechselt er für Zandvoort ins Porsche Cockpit von Overdrive Racing und fährt gemeinsam mit Youngster Stefan Bostandjiev.

Marc de Fulgencio (Leipert Motorsport): „Wir hatten bislang in allen Rennen eine gute Pace. Somit gehe ich davon aus, dass wir auch in Zandvoort stark sein werden. Unser Ziel ist es, so viele Meisterschaftspunkte wie möglich mitzunehmen und auch wieder auf das Podium zu fahren. Ich kenne die Strecke bereits von einem Test. Zandvoort ist vom alten Schlag und macht richtig Spaß. Das neue Layout mit den Steilkurven ist großartig. In Europa sind wir so etwas gar nicht gewohnt. Ich kann das Wochenende kaum noch abwarten.“

Dennis Fetzer (Team Allied-Racing): „Das Podium ist auf jeden Fall auch für Zandvoort das Ziel. Aber es wird auch Zeit für unseren ersten Saisonsieg. Das veränderte Layout ist einfach nur mega. Es ist wichtig, immer genug Speed auf die Geraden mitzunehmen. Das erfordert in einigen Ecken richtig Mut. Die letzte Kurve ist durch das neue Banking nun einfacher zu fahren und geht auch Vollgas. Das Lenkrad steht dort fast gerade. Das ist schon etwas Besonderes.“

Sandra van der Sloot (Driverse): „Ich freue mich unheimlich auf das Rennwochenende und möchte den Zuschauern eine tolle Show bieten. Unser Ziel ist die Fahrt in die Top Ten. Zandvoort ist immer ein Abenteuer. Die überarbeitete Strecke gefällt mir richtig gut. Die Schlüsselstelle ist meiner Meinung nach die Hugenholtzbocht. Durch das Banking gibt es dort nun verschiedene Linien. Ich habe bereits viele Tipps und Tricks von anderen Piloten gehört und bin mir sicher, dass es in dieser Kurve spektakulär zugehen wird. Auch die wenig später folgende Scheivlakbocht wird nun mit mehr Geschwindigkeit befahren und macht ordentlich Spaß. Unserem BMW sollte Zandvoort richtig gut liegen.“

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