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Meisterschaft wird erst in Oscherleben entschieden - Rennen 1

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Die erste Hälfte des nassen elften Saisonrennens stand im Zeichen der Pole-Setter Robert Renauer/Klaus Bachler. Die Porsche-Piloten blieben beim Start vorn, dahinter folgten Mercedes-AMG-Piloten Indy Dontje/Maximilian Götz, die ebenfalls aus der ersten Reihe gestartet waren. Das Spitzenduo setzte sich danach leicht vom Feld ab, bis in der achten Runde für drei Umläufe das Safety-Car zur Bergung des Audi R8 LMS von Hendrik von Danwitz/Markus Winkelhock ausrückte. Robert Renauer/Klaus Bachler und Indy Dontje/Maximilian Götz blieben auch danach bis zum Boxenstoppfenster vorne. Beide absolvierten schon früh den Fahrerwechsel. Auf einen späten Boxenstopp setzten dagegen die späteren Rennsieger Max Hofer/ Christopher Haase und die Porsche-Piloten Alfred Renauer/Sebastian Asch, die bis dahin auf den Rängen vier und fünf lagen. Diese Taktik zahlte sich aus.

Christopher Haase/Max Hofer und Sebastian Asch/Alfred Renauer setzten sich nach dem Boxenstoppfenster an die Spitze des Feldes, dicht gefolgt von Klaus Bachler/Robert Renauer und Maximilian Götz/Indy Dontje. Die Porsche und Mercedes-Fahrer lieferten sich anschließend hinter Spitzenreiter Christopher Haase/Max Hofer einen spannenden Dreikampf um Platz zwei. Maximilian Götz/Indy Dontje gelang es, zuerst an Klaus Bachler/Robert Renauer und anschließend auch an Sebastian Asch/Alfred Renauer vorbeizugehen. Nach einer späten Safety-Car-Phase, die für einen über drei Runden gehenden Sprint ins Ziel sorgte, setzten Maximilian Götz/Indy Dontje Christopher Haase/Max Hofer noch einmal unter Druck, fanden aber keinen Weg mehr vorbei.

Maximilian Götz/Indy Dontje verpassten den Sieg zwar knapp, durften sich als Zweite aber über ihr erstes Podium der Saison freuen. Sebastian Asch/Alfred Renauer sahen als Dritte die Zielflagge, wurden aber nachträglich wegen eines Vergehens unter gelben Flaggen mit einer 30-Sekunden-Strafe belegt, die das Duo aus den Top 10 warf. Rang drei ging daher an ihre Teamkollegen Klaus Bachler/Robert Renauer. Robert Renauer verkleinert damit als bestplatzierter Fahrer unter den Titelkandidaten seinen Punkterückstand zur Tabellenspitze auf 15 Punkte. Diese verteidigten als Fünfte hinter den Porsche-Fahrern David Jahn/Jannes Fittje, dem Rennsieger der Pirelli-Junior-Wertung, die Titelverteidiger Patric Niederhauser/Kelvin van der Linde im Audi R8 LMS.

Direkt dahinter folgten als Sechste die Gesamtzweiten Christian Engelhart/Michael Ammermüller. Hamza Owega/Dennis Marschall kamen mit ihrem Audi auf Rang sieben vor den Corvette-Fahrern Markus Pommer/Jeffrey Schmidt. Die Top 10 vervollständigten Ricardo Feller/Stefan Mücke in einem weiteren Audi R8 LMS und Constantin Schöll/Jordan Pepper, die ihr bisher bestes Ergebnis mit dem Bentley Continental GT3 einfuhren.

Max Hofer (Montaplast by Land Motorsport): "Eine Herausforderung war heute sicherlich die schlechte Sicht, zudem lag viel Dreck auf der Strecke, den wir dann schnell auf der Windschutzscheibe hatten. Es war wirklich schwierig, da den Durchblick zu behalten und sicher ans Limit zu gehen. Letztendlich konnte ich die erste Rennhälfte aber solide absolvieren und hatte einen spannenden Kampf mit Steijn Schothorst. Ich konnte den Stint zu einem guten Ende bringen. Wegen der schwierigen Verhältnisse mussten wir in Sachen Strategie heute spontan agieren, der Grip wurde mit der Zeit zwar besser, doch ist die Strecke nur relativ langsam abgetrocknet."

Maximilian Götz (Mann-Filter Team HTP-Winward): "Direkt nach unserem Boxenstopp konnte ich gleich mit guter Pace zurück auf die Strecke gehen und mir dementsprechend auch einige gute und vor allem sehr faire Duelle mit unseren Kontrahenten liefern, die in einigen guten Überholmanövern endeten. Leider war die Safety-Car-Phase zur Rennmitte für uns etwas lang gewesen, so hatte uns zum Rennende etwas Zeit gefehlt, uns ganz nach vorne vorzuarbeiten. Insgesamt ist das Ergebnis aber superwichtig und für das Team absolut verdient."

Robert Renauer (Precote Herberth Motorsport): "Mit dem Ergebnis und der Podiumsplatzierung sind wir natürlich zufrieden. Nach dem Qualifying wäre vielleicht noch etwas mehr drin gewesen, jedoch hatten wir uns vor Rennstart letztendlich nicht für das ideale Setup entschieden und auch der Boxenstopp war nicht perfekt getimt. Wichtig ist nun, dass wir in der Meisterschaft noch einmal gute Punkte machen konnten. Natürlich geben wir weiterhin nicht auf, werden weiter alles geben. Das Auto lief heute schon sehr gut, sodass wir optimistisch ins morgige Rennen gehen können."

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