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Lucas Auer am Sonntag ganz oben auf dem Treppchen

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Der Top-Favorit heißt Nico Müller (Audi Sport Team Abt Sportsline). Der DTM-Vizemeister des Vorjahres hat vor dem dritten Saisonlauf der DTM vom 21. bis 23. August bereits einen ansehnlichen Punktevorsprung. Doch nicht nur seine Audi-Markenkollegen René Rast (Audi Sport Team Rosberg) und Robin Frijns (Audi Sport Team Abt Sportsline) jagen den Schweizer, auch BMW ist zurück auf dem Podium und greift allen voran mit Marco Wittmann und Sheldon van der Linde an. Die DTM-Saison 2020 hat damit nach zwei Saisonläufen schon richtig Fahrt aufgenommen.

Der erste Double-Header in der bewegten DTM-Geschichte seit 1984, also zwei Rennen innerhalb einer Woche an gleicher Stelle, lässt Teams und Fahrern keine Verschnaufpause. Nach dem Herzschlagfinale am Sonntag mit der spektakulären 0,089-Sekunden-Entscheidung um den Sieg könnten die Voraussetzungen für die Saisonrennen fünf und sechs auf dem Lausitzring kaum besser sein. In der aktuellen Tabelle der DTM 2020 liegt Rene Rast mit 61 Zählern an zweiter Stelle, allerdings 39 Punkte hinter dem klar führenden Nico Müller. Der Dritte Robin Frijns, ebenfalls in Diensten von Audi, kommt auf 58 Zähler.

Der Niederländer konnte bisher drei von vier möglichen Pole-Positions erobern, diese aber noch nicht zu seinem ersten DTM-Sieg nutzen. Mit den Plätzen zwei und drei schaffte er es aber schon zweimal auf das Podium. Doch der 28-Jährige aus Maastricht ist scharf auf seinen ersten DTM-Sieg, und wenn es ihm nicht beim zweiten Auftritt an der Lausitz gelingt, dann am besten bei seinem Heimspiel am ersten September-Wochenende in Assen.

Robin Frijns (Audi Sport Team Abt Sportsline): „Mir persönlich gefällt die lange Streckenvariante des Lausitzrings besser, da sie mehr Überholmöglichkeiten bietet. Anstelle von Kurve 6 des Sprintkurses geht es weiter geradeaus und nach der Schikane und der Linkskurve auf die Gegengerade – zwei zusätzliche Chancen also Positionen gut zu machen. Zudem könnte ich mir vorstellen, dass die Reifen nicht so stark abbauen werden wie auf der Sprintvariante, da sie auf den Geraden weniger beansprucht werden. Das sollte mir entgegenkommen. Daher hoffe ich, dass am Wochenende auch das Wetter mitspielt und ich erneut aufs Podium fahren kann.“

Timo Glock (BMW Team RMG): „Ich freue mich, dass es direkt weitergeht. Zwei Rennen direkt in Folge gibt es ja nicht so oft. Die kurze Zeit wollen wir nutzen, um weitere Verbesserungen fürs Wochenende umzusetzen. Der Fortschritt von Spa zum ersten Lausitzring-Wochenende war positiv, wir sind deutlich näher an Audi herangerückt. Aber wir haben noch viel Arbeit vor uns. Schon am Wochenende geht es jetzt wieder von vorne los.“

Robert Kubica (Orlen Team ART): „Die Woche zwischen den beiden Lausitz-Rennen ist sehr kurz, aber sehr wichtig. Das Team bleibt an der Strecke und arbeitet mit Unterstützung von BMW an Verbesserungen. Die längere Streckenvariante ist siebzig Prozent identisch zum vergangenen Wochenende, das ist ein Vorteil. Wir sind alle sehr fokussiert, um vor allem im Qualifying weiter nach vorne zu kommen. Dann sind auch die Chancen im Rennen größer. Es ist schade, dass bei diesem Rennen so nah an der Grenze zu meinem Heimatland Polen die Fans wegen der Corona-Pandemie unverändert zuhause bleiben müssen.“

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