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Erster Sieg für Marco Wittmann

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Beim sechsten von acht Tourstopps geht der Meisterschaftskampf auf dem 3,629 Kilometer langen Nürburgring vom 14. bis 16. August in die heiße Phase. Gefahren werden elf Kurven (sieben Rechts-, vier Linkskurven), im Uhrzeigersinn. Spitzenreiter Maro Engel (Mercedes-AMG Team Ravenol) reist mit einem Vorsprung von 21 Punkten in die Eifel. Er hat 145 Punkte auf seinem Meisterschaftskonto. Ein beruhigendes Polster ist das allerdings nicht, denn die Tabellenführung wechselte in der laufenden Saison bereits achtmal.

Mit Nicki Thiim (Comtoyou Racing), Lucas Auer (Mercedes-AMG Team Landgraf) und dem wiedererstarkten Thomas Preining (Manthey) lauern drei weitere Titelkandidaten in Schlagdistanz. Wie ausgeglichen der Kampf um die Krone ist, zeigt ein Blick auf die Tabelle: Unter den ersten acht sind sieben verschiedene Hersteller vertreten – beste Voraussetzungen für ein spannendes Wochenende am Nürburgring. Lucas Auer wartet nach einem starken Start mit drei Podestplätzen aus den ersten drei Läufen auf ein weiteres Erfolgserlebnis. Der Österreicher braucht in der Eifel wieder ein Top-Ergebnis, um den Anschluss an die Spitze nicht zu verlieren.

Mit Rückenwind reist dagegen Mirko Bortolotti (TGI Team by GRT) an den Nürburgring. Der Italiener schrieb in der DTM Geschichte, als er in Oschersleben den weltweit ersten Rennsieg des Lamborghini Temerario GT3 feierte. Das TGI Team by GRT geht am Nürburgring mit einem neuen Fahrer ins Rennen: DTM-Rennsieger Christian Engelhart feiert sein Comeback und ersetzt im Lamborghini-Team den verletzten Maximilian Paul. Manthey und HRT Ford Performance sind am Nürburgring zu Hause. Von den Firmensitzen beider Rennställe bis zur Traditionsstrecke sind es nur wenige Minuten.

Auch für den indischen Ford-Fahrer Arjun Maini ist das Eifelrennen ein Heimspiel. Der Inder lebt im nur eine gute Autostunde entfernten Troisdorf. Porsche-Pilot Preining will im „Grello“ von Manthey nach der Galavorstellung in Oschersleben den nächsten starken Auftritt folgen lassen. Noch wartet der 28-Jährige allerdings auf seinen ersten DTM-Sieg auf dem Nürburgring.

Maro Engel (Mercedes-AMG Team Ravenol): „Es ist kein Geheimnis, dass der Nürburgring eine meiner Lieblingsstrecken ist. Ich habe dort tolle Erfolge gefeiert. Die vielen Fans machen jedes Rennen zu einem Spektakel. Die Tabellenführung ist eine Momentaufnahme. Wir denken von Rennen zu Rennen und wollen uns stetig verbessern. Denn die Konkurrenz schläft nicht.“

Nicki Thiim (Comtoyou Racing): „Dass wir als Tabellenzweiter zum Nürburgring reisen und überhaupt über den Titel sprechen können, ist etwas, wovon wir vor der Saison geträumt haben. Für uns Fahrer ist die Sprintstrecke eine gute Mischung aus engen Kurven und schnellen Passagen. Genau das liebe ich an der DTM: Wir fahren häufig Streckenvarianten, die man aus anderen Rennserien so nicht kennt.“

Mirko Bortolotti (TGI Team by GRT): „Wenn wir eine Siegchance bekommen, nutzen wir sie. Auf dem Nürburgring habe ich 2023 mein erstes DTM-Rennen gewonnen. Mit dem Temerario stecken wir noch voll in der Entwicklung. Für uns wird es darum gehen, in den Trainings die richtige Abstimmung fürs Fahrzeug zu finden. Wichtig ist für mich, in eine Position zu kommen, in der ich um ein gutes Ergebnis kämpfen kann.“

Thomas Preining (Manthey): „Wir gehen hochmotiviert in unser Heimspiel und wollen vor unseren Fans an die Leistung des letzten Rennwochenendes anknüpfen. Mercedes ist diese Saison stark unterwegs. Aber das sind wir auch und es wird langsam Zeit, den ersten DTM-Sieg für Porsche am Nürburgring zu holen.“

Entscheidung der Sportkommissare von Donnerstag, den 13.08.2026:

Im nachhinein wurde Mirko Bortolotti nachträglich vom Sonntagsrennen in Oschersleben disqualifiziert wegen eines Verstoßes gegen Art. 5.1 sportliches Reglement. Bei einer Routineuntersuchung von insgesamt vier Fahrzeugen wurde festgestellt, dass das beschlagnahmte Radlager von Mirko Bortolotti nicht der DTM GT3-Homologation und einem Referenzteil entsprach. Ein neues Ergebnis des Sonntagsennen in Oschersleben wird erstellt. Die nachfolgenden Teilnehmer rücken auf. Das Team hat gegen die Entscheidung Berufung angekündigt. Bis zur Entscheidung des Berufungsgerichts bleibt das Ergebnis vorläufig.

Ebenfalls entschieden die Sportkommissare das Arjun Maini und Finn Wiebelhaus eine Drivethrough Strafe beim nächsten DTM-Rennen wegen Verstoß gegen das Rest-Reglement im Vorfeld der Veranstaltung auf dem Nürburgring erhalten. (Fahraktivitäten mit einem Platin-Fahrer auf einer DTM-Rennstrecke mit Nutzung von Pirelli-Reifen wurden erst unmittelbar vor der Durchführung des Test im offiziellen Testportal angemeldet).


Bei hohen Temperaturen gingen die Piloten am Freitagvormittag zum ersten freien Training über eine Stunde hinaus. In der Anfangsphase war Christian Engelhart (TGI Team by GRT) etwas auf Abwegen unterwegs. Nach einer viertel Stunde lag Matteo Cairoli (Emil Frey Racing) mit einer Zeit von 1:26,585 Minuten auf Rang eins, gefolgt von Lucas Auer (Mercedes-AMG Team Landgraf) und Arjun Maini (HRT Ford Racing). Maro Engel (Mercedes-AMG Team RAVENOL) belegte Rang vier. Nicki Thiim (Comtoyou Racing) lag zu dieser Zeit auf Platz dreizehn. Im nachhinein wurden die Zeiten dann schneller. Als noch zehn Minuten auf der Uhr standen hatte sich Marco Wittmann (Schubert Motorsport) mit einer Zeit von 1:26,261 Minuten an die Spitze gefahren.

Platz zwei und drei nahmen Kelvin van der Linde (Schubert Motorsport) und Matteo Cairoli ein. Der Tabellenführer befand sich auf Platz sieben. Lucas Auer und Nicki Thiim waren auf den Rängen vier und 17 unterwegs. Am Ende dieser Session hatte sich Matteo Cairoli nach 17 absolvierten Runden mit einer Zeit von 1:16,144 Minuten als schnellster DTM-Pilot erwiesen. Mit knappen 0,053 Sekunden Rückstand belegte Lucas Auer Rang zwei, gefolgt von Marco Mapelli (Red Bull Team Abt). Marco Wittmann auf Rang vier war der beste BMW Pilot. Maro Engel und Nicki Thiim mussten sich mit den Plätzen acht und elf zufrieden geben. Mirko Bortolotti (TGI Team by GRT) und Christian Engelhart wurden als Zehnter und 21igster gewertet.

Matteo Cairoli (Emil Frey Racing): „Das war ein guter Start ins Wochenende, gerade nach den zuletzt schwierigen Rennwochenenden in Oschersleben und auf dem Norisring. Ich hoffe, dass wir hier ganz vorne mitfahren können. Am Nürburgring darfst du dir kaum einen Fehler erlauben. Neben der Ideallinie liegt ziemlich viel Gummiabrieb. Wenn du den aufsammelst, kann dich das gerade im Qualifying einiges kosten. Die hohen Temperaturen machen es natürlich nicht einfacher. Aber als Italiener bin ich Hitze ja gewohnt.“


Am Freitagnachmittag ging es dann zum zweiten Mal hinaus auf die Strecke. Im nachhinein wurden die Zeiten dann schneller als im ersten freien Training. In der letzten viertel Stunde hatte sich Kelvin van der Linde mit einer Zeit von 1:25,834 Minuten auf Rang eins gefahren. Hinter ihm lagen Marco Wittmann und Arjun Maini. In den letzten dreizehn Minuten waren die meisten Piloten wieder zur Box zurückgekehrt. Es waren nur noch Kelvin van der Linde, Mirko Bortolotti und Tom Kalender auf der Strecke. Maro Engel und Christian Engelhart wurden kurze Zeit später wieder auf die Strecke geschickt. Sie lagen auf den Rängen sieben und acht. Lucas Auer und Nicki Thiim nahmen die Plätze elf und neun ein.

In den letzten zwei Minuten hatte Thomas Preining die Zeit von Kelvin van der Linde geknackt. Beim nächsten Umlauf war dann Ricardo Feller der Schnellste im Feld. Er hatte für alle eine Zeit von 1:25,766 Minuten gefahren. 40 Sekunden vor Ende dieser Sitzung hatte Thomas Preining nachgelegt und mit 1:25,517 Minuten Rang eins eingenommen. Nicki Thiim hatte unterdessen auch Boden gut gemacht. Mirko Bortolotti war auf seiner schnellen Runde auf Abwegen unterwegs. Er musste sich am Ende der Session mit Rang 19 zufrieden geben. Thomas Preining war der Mann der Stunde. Er hatte eine Zeit von 1:25,517 Minuten in den Asphalt gebrannt, gefolgt von seinem Teamkollegen Ricardo Feller und Kelvin van der Linde. Der Tabellenführer wurde nur auf Rang vierzehn gewertet. Nicki Thiim und Lucas Auer nahmen die Plätze fünf und zehn ein.

Thomas Preining (Manthey): „Das Heimspiel am Nürburgring ist für uns etwas ganz Besonderes. Ein paar Podien haben wir hier schon geholt, aber für einen Sieg hat es bisher noch nicht gereicht. Jetzt wollen wir endlich den ersten Heimsieg für den Grello holen.“


Bei 28 Grad Außentemperatur mussten die Fahrer ihre erste Startaufstellung für den Lauf am Samstagmittag ausfahren. Kelvin van der Linde hatte sich mit einer Zeit von 1:25,656 Minuten auf Rang eins gefahren, gefolgt von Lucas Auer und Maro Engel. Nicki Thiim lag auf Platz zwölf. Im nachhinein wurden die Zeiten dann schneller. In der Schlussphase hatte sich Thomas Preining mit einer Zeit von 1:25,381 Minuten auf Rang eins katapultiert. Hinter ihm lagen Lucas Auer und Marco Wittmann. Maro Engel war auf Rang vier zurückgefallen. Nicki Thiim konnte zwei Plätze gut machen. Beim letzten Umlauf von Matteo Cairoli hatte er Thomas Preining von Rang eins verdrängt. Er holte sich die Pole Position mit einer Zeit von 1:25,345 Minuten. Mit einem Rückstand von nur 0,036 Sekunden startet Thomas Preining von Rang zwei, gefolgt von Lucas Auer. Maro Engel nimmt das Rennen aus der dritten Startreihe aus auf. Nicki Thiim musste sich mit Startplatz elf zufrieden geben.

Matteo Cairoli (Emil Frey Racing): „Ich liebe den Nürburgring und habe mein Herz auf der Strecke gelassen! Nach zuletzt eher enttäuschenden Wochenenden freue ich mich, dass wir gemeinsam ein super Setup gefunden haben. Dieses Ergebnis wollen wir im Rennen natürlich bestätigen.“

Thomas Preining (Manthey): „Das Qualifying war super! Am Freitag hatten wir noch ziemlich große Balanceprobleme. Dafür haben wir aber eine gute Lösung gefunden. Beim Start wird es darum gehen, erstmal den zweiten Platz zu verteidigen. Der Weg bis zur ersten Kurve ist lang. Bei diesen heißen Temperaturen wird zudem das Reifenmanagement eine große Rolle spielen.“


Der Start am Samstagmittag fand bei heißen Temperaturen statt. Der fliegende Start nach der Einführungsrunde funktionierte ohne weiteres und der Pole Setter konnte sich gegenüber allen anderen behaupten. Lucas Auer verlor in der Anfangsphase einige Plätze. Kelvin van der Linde lag unter Beobachtung wegen Fehlstarts. Im nachhinein erhielt er auch eine Penaltylap. Zwischenzeitlich war Mirko Bortolotti auf Abwegen unterwegs. Finn Wiebelhaus und Arjun Maini vollzogen ihre Durchfahrtsstrafe wegen Verstoß gegen das Testreglement. Nach der ersten Runde führte weiterhin Matteo Cairoli mit 0,738 Sekunden vor Thomas Preining und Ben Dörr. Lucas Auer lag nur noch auf Rang fünf. Nicki Thiim konnte seine elfte Position verteidigen.

Einen harten Kampf lieferten sich Nicki Thiim und Luca Engstler. Mirko Bortolotti kam nach drei Runden in die Box. Zur gleichen Zeit stand Matteo Mapelli neben der Strecke. Zuvor hatte er einen kleinen Schubser von Timo Glock bekommen. Um Position sieben behackten sich Jules Gounon und Ricardo Feller. Ebenfalls war nach vier Runden Arjun Maini in die Box gekommen und gab dort das Rennen früher auf. Timo Glock erhielt drei Penaltylaps wegen der Aktion mit Marco Mapelli. Nicki Thiim und Tom Kalender gerieten ebenfalls aneinander. Dieser Zwischenfall lag auch unter Beobachtung. An der Spitze war der Pole Setter mit 1,940 Sekunden auf und davon gefahren. Finn Wiebelhaus beendete sein Rennen nach sechs Runden. Tom Kalender suchte nach sieben Runden seine Crew auf.

Nachdem Timo Glock seine drei Strafen abgesessen hatte kam auch er in die Box. Marco Wittmann auf Rang vier versuchte nun Ben Dörr unter Druck zu setzen. Nicki Thiim erhielt eine Penaltylap wegen Abdrängens von Tom Kalender. Wie an der Perlenschnur vor man aufgezogen hintereinander her. Nachdem der Wikinger seine Strafe hinter sich gebracht hatte, lag er nur noch auf Platz zehn. Thierry Vermeulen auf Rang elf hatte zwischenzeitlich Christian Engelhart und Bastian Buus im Schlepptau. Nach vierzehn Runden öffnete das Boxenzeitfenster und es kamen gleich sechs Fahrzeuge herein. Unter ihnen war auch Lucas Auer. Marco Wittmann, Jules Gounon, Luca Engstler, Nicki Thiim und Christian Engelhart vollzogen auch ihren Stopp sehr früh.

Beim nächten Umlauf kam Ben Dörr herein. Thomas Preining auf Rang zwei vollzog nach 16 Runden seinen Stopp, gefolgt von Maro Engel. Der Pole Setter blieb weiterhin draußen. Marco Wittmann konnte an Ben Dörr vorbeigehen. Maro Engel kam vor Lucas Auer, Marco Wittmann und Ben Dörr auf die Strecke hinaus. Er wurde aber von allen drei niedergerungen. Matteo Cairoli holte sich nach 17 Runden neue Pneus. Er kam vor Thomas Preining wieder auf die Strecke. Dieser hatte aber seine Reifen schon auf Temperatur gebracht und kam immer näher an Matteo Cairoli heran. Bastian Buus und Kelvin van der Linde waren die beiden letzten die noch ihren Stopp vollziehen mussten. Bei einem Zweikampf zwischen Jules Gounon und Ricardo Feller wurde der Schweizer umgedreht und schlug leicht in die Streckenbegrenzung ein. Er konnte seine Fahrt weiter fortsetzen. Lag jetzt aber nur noch auf Rang zwölf. Dieser Vorfall lag unter Beobachtung.

Matteo Cairoli hatte zwischenzeitlich seinen Vorsprung wieder ausbauen können. Kelvin van der Linde kam nachdem er seinen Stopp vollzogen hatte mit technischen Problemen in die Box und damit waren sieben Fahrzeuge nicht mehr mit von der Partie. Der Vorfall zwischen Jules Gounon und Ricardo Feller wird nach dem Rennen von den Sportkommissaren bearbeitet. Bastian Buus war der Letzte der seinen Stopp nach 25 Runden vollzog. Matteo Cairoli führte unterdessen mit einem Vorsprung von 3,174 Sekunden vor Thomas Preining und Marco Wittmann. Lucas Auer und Nicki Thiim lagen auf den Rängen fünf und neun. In der letzten viertel Stunde hatte der Wikinger nichts zu lachen, denn Ricardo Feller drückte mächtig von hinten.

Beim Beschleunigen konnte der Aston Martin Pilot immer weg ziehen, doch eingangs Start und Ziel drückte sich der Porsche Fahrer innen an Nicki Thiim vorbei. Der Wikinger spielte aber auch fair mit. Ende Start und Ziel versuchte Nicki Thiim sich seine Position wieder zurückzuholen, aber er war viel zu schnell unterwegs und musste weit nach außen gehen. Somit konnte Ricardo Feller seinen neunten Rang behaupten. Von alledem bekam Matteo Cairoli an der Spitze nichts mit, denn er war mit 9,073 Sekunden auf und davon gefahren. Marco Wittmann musste sich rundenlang mit Ben Dörr auseinander setzen. In der Schlussphase hatte Bastian Buus Christian Engelhart niedergerungen. Jetzt machte er sich über Thierry Vermeulen her.

Ende Start und Ziel ging Bastian Buus außen an Thierry Vermeulen vorbei. Damit hatte er sich auf Platz elf gefahren. Zu dieser Zeit hatte sich Lucas Auer bis auf 0,503 Sekunden an Ben Dörr herangefahren. Hier ging es um den vierten Platz. Marco Wittmann hatte sich gegenüber Ben Dörr Luft verschaffen können. In der letzten Runde waren sich Thierry Vermeulen und Christian Engelhart nicht ganz einig, mit der Folge, dass Christian Engelhart Thierry Vermeulen abschoss und beide heftigst von der Strecke flogen und beschädigt liegen blieben. Nach 39 Runden holte sich Matteo Cairoli seinen dritten Saisonsieg mit einem Vorsprung von 9,973 Sekunden vor Thomas Preining und Marco Wittmann. Lucas Auer, Maro Engel und Nicki Thiim sahen die Zielflagge auf den Plätzen fünf, sechs und elf.

Matteo Cairoli (Emil Frey Racing): „Dieser Sieg fühlt sich nach zuletzt eher enttäuschenden Wochenenden überragend an. Unser Team hat in der vergangenen Woche einen mega Job gemacht und alles dafür getan, dass wir wieder in die Erfolgsspur kommen. Das hat sich voll ausgezahlt. Erst die Pole-Position, dann der Sieg und die schnellste Rennrunde – das Fahrzeug war einfach eine Rakete.“

Thomas Preining (Manthey): „Ein super Rennen von uns! Wichtig war, dass ich beim Start meinen zweiten Platz verteidigen konnte. Matteo Cairoli war einfach zu schnell, um ihn ernsthaft unter Druck zu setzen. Die 20 Punkte sind wichtig für die Meisterschaft, genauso müssen wir am Sonntag weitermachen. Ich fahre schon so viele Jahre für Manthey, dass sich das Nürburgring-Wochenende für mich als Österreicher schon wie ein Heimspiel anfühlt.“

Marco Wittmann (Schubert Motorsport): „Der Nürburgring ist eine Strecke, die mir einfach gut liegt. Seit der ersten Trainingssession am Freitag sind wir vorne dabei und mussten übers Wochenende keine großen Setup-Anpassungen vornehmen. Das gibt dir als Fahrer das nötige Selbstvertrauen, was du in einem DTM-Rennen brauchst. In den letzten Runden musste ich viel in den Rückspiegel gucken, umso glücklicher bin ich über das Ergebnis.“


Das Ausfahren der zweiten Startaufstellung für das Renen am Sonntagmittag fand am Sonntagmorgen bei kühleren Temperaturen statt. Dadurch konnten auch schnellere Zeiten gefahren werden. Wie immer wechselten die Positionen bis zum Schluss. In der Schlussphase wurden die Zeiten wieder schneller. Im nachhinein h hatte sich der Franzose Jules Gounon gegenüber seiner Konkurrenz behaupten können und fuhr nach sechs Runden mit einer Zeit von 1:25,062 Minuten die Pole Position nach Hause, gefolgt von Ben Dörr. Dieser hatte sich beim letzten Umlauf auf Rang zwei nach vorne gefahren und Matteo Cairoli. Der Winkinger der eine zeitlang auf Rang eins stand musste sich dann mit der vierten Startposition zufrieden geben., Maro Engel und Lucas Auer nehmen das Rennen aus der dritten bzw. vierten Startreihe aus auf.

Jules Gounon (Mercedes-AMG Team MANN-FILTER): „Nach dem Rennen am Samstag war ich wirklich frustriert. Meine Mechaniker und mein Ingenieur haben dann ein kleines Problem am Differential gefunden und vor dem Qualifying behoben. Danach hat sich das Auto unglaublich gut angefühlt. Ich habe sogar über Funk gesagt: Wenn das jetzt nicht für ganz vorne reicht, verstehe ich den Motorsport nicht mehr. Diese Pole fühlt sich wie eine riesige Erleichterung an.“

Ben Dörr (Dörr Motorsport): „Am Samstag waren wir schon stark und haben das Podium nur knapp verpasst. Die Ausgangslage fürs zweite Rennen ist nochmal besser, mit den zwei Boxenstopps wird es aber eine große Herausforderung für uns. Denn einige Konkurrenten haben nach ihren Ausfällen am Samstag noch einen frischen Reifensatz in der Hinterhand.“


Als die Piloten in ihre Startaufstellung fuhren war ein Fahrzeug nicht mit von der Partie. Der Bolide von Christian Engelhart war nach dem Einschlag von gestern zu sehr beschädigt. Damit waren dann nur 20 Piloten unterwegs. Jules Gounon konnte nach der Einführungsrunde den fliegenden Start für sich verbuchen. Lucas Auer wurde von Maro Engel getroffen und umgedreht. Dann kam es zu einer Kettenreaktion, in der mehrere Fahrzeuge verstrickt waren. Kelvin van der Linde und Lucas Auer traf es am Härtesten, denn sie blieben havariert neben der Strecke liegen. Maro Engel kam mit einem beschädigten Fahrzeug in die Box zurück. Das Rennen wurde neutralisiert, um die Havaristen in aller Ruhe bergen zu können. Der Vorfall zwischen Maro Engel, Kelvin van der Linde und Lucas Auer wird nach dem Rennen von den Sportkommissaren bearbeitet.

Der Re-Start erfolgte nach drei Runden und ging zu Gunsten des Pole Setters aus. Mirko Bortolotti erhielt eine Penaltylap wegen Fehlstarts. Er lag zu dieser Zeit auf Rang dreizehn. Jules Gounon hatte einen Vorsprung von 0,833 Seekunden vor Ben Dörr und Matteo Cairoli. Nicki Thiim war auf Platz fünf unterwegs. Bastian Buus hatte unterdessen drei Plätze verloren. Im Verlauf der fünften Runde lieferten sich Nicolas Baert und Mirko Bortolotti einen harten Kampf. Luca Engstler auf Rang acht bekam es mit Tom Kalender zu tun. Nach sechs Runden öffnete das Boxenstoppfenster. Vier Fahrzeuge kamen nach sieben Runden herein. Es waren Luca Engstler, Ricardo Feller, Thierry Vermeulen und Bastian Buus. Arjun Maini war der Nächste der seinen ersten Stopp absolvierte.

In der neunten Runde ging es zwischen Finn Wiebelhaus, Mirko Bortolotti, Marco Mapelli und Timo Glock mächtig zur Sache. Hier ging es um die Plätze neun, zehn, elf und zwölf. Marco Mapelli vollzog seinen Stopp nach neun Runden. Tom Kalender, Finn Wiebelhaus und Mirko Bortolotti waren die Nächsten die in die Box kamen. Die ersten sechs Fahrzeuge blieben weiterhin draußen. Marco Wittmann war der Erste aus der Spitzengruppe der zu seiner Crew kam. Mirko Bortolotti hatte zwischenzeitlich Ricardo Feller niedergerungen. Hier ging es um Rang elf. Die ersten fünf Fahrzeuge fuhren wie an der Perlenschnur aufgezogen hintereinander her. Zwei Minuten vor Schließung der Boxengasse kamen Ben Dörr und Nicki Thiim herein.

Das Rad bei Ben Dörr wurde vorne nicht richtig fest gemacht. Er merkte es beim Herausfahren und kam neben der Strecke Ende Start und Ziel zum Stehen. Beim nächsten Umlauf kamen dann die letzten drei Jules Gounon, Matteo Cairoli und Thomas Preining herein. Der Boxenstopp beim Sieger von gestern, verlief überhaupt nicht nach Plan. Er stand viel zu lange und musste sich hinter Finn Wiebelhaus auf Rang elf wieder einreihen. Zum zweiten Mal kam das Safety Car zum Einsatz wegen der Bergung von Ben Dörr. Unterdessen lag Jules Gounon unter Beobachtung wegen zu hoher Geschwindigkeit in der Boxengasse. Nach 20 Runden konnte das Rennen wieder im Renntempo aufgenommen werden. Zu dieser Zeit erhielt der Führende eine Penaltylap.

Der Re-Start konnte Jules Gounon für sich verbuchen. Hinter ihm lagen Marco Wittmann und Thomas Preining. Nicki Thiim lag auf Rang vier. Hinter dem Wikinger riss das Feld ein wenig ab. Nachdem Jules Gounon in der Penaltylap gewesen war musste er sich hinter Tom Kalender einreihen. Es dauerte nicht lange und der Franzose griff seinen Markenkollegen an. In der Kurzanbindung ging es dann mächtig zur Sache. Hier waren fünf Fahrzeuge im harten Kampf unterwegs. Zuvor hatte Jules Gounon von Mirko Bortolotti einen leichten Schubser erhalten. Das Feld wurde unterdessen von Marco Wittmann angeführt vor Thomas Preining und Nicki Thiim. Der Pole Setter lag auf Rang sieben. Als das Boxenfenster zum zweiten Mal öffnete kamen gleich sieben Fahrzeuge herein.

Die ersten sieben Fahrzeuge blieben zunächst weiter draußen. Nach 26 Runden kamen Luca Engstler und Jules Gounon in die Box. Jules Gounon musste sich beim Herausfahren aus der Box Arjun Maini geschlagen geben und lag damit auf Platz neun. Er wurde nun von Ricardo Feller niedergerungen und Timo Glock versuchte auch an der Mamba vorbeizugehen. Nachdem alle das zweite Mal in der Box gewesen waren führte weiterhin Marco Wittmann mit einem Vorsprung von 1,498 Sekunden vor Thomas Preining und Tom Kalender. Nicki Thiim hatte unterdessen drei Plätze verloren und war in den letzten sechs Minuten nur noch auf Platz sechs unterwegs. Überall im Feld ging es zur Sache. In der Schikane ging es auch mal durch die Rabatten.

Jules Gounon war bis auf Rang zwölf zurückgefallen. Arjun Maini musste sich harten Attacken gegenüber Mirko Bortolotti erwehren. Dieser hatte noch Luca Engstler, Nicki Thiim und Timo Glock im Schlepptau. Der Vorsprung von Marco Wittmann war in den letzten drei Minuten auf 0,524 Sekunden geschrumpft. Hinter ihm waren Thomas Preining und Tom Kalender in einem harten Zweikampf verstrickt. Auf der Start und Zielgeraden setzte sich Tom Kalender neben Thomas Preining. Doch im nachhinein konnte der Porsche sich zur Wehr setzen und seinen zweiten Rang behaupten. Doch so leicht wollte der Mercedes Pilot nicht aufgeben. Beim nächsten Umlauf versuchte Tom Kalender es wieder außen Ende Start und Ziel an den Manthey Piloten vorbei zu gehen. Dieser schlug ihm aber wieder die Türe vor der Nase zu.

Zur gleichen Zeit war Ricardo Feller mit einem havarierten Porsche unterwegs. Zuvor hatte er sich mit Mirco Mapelli angelegt. In der vorletzten Runde hatte Tom Kalender es endlich geschafft Thomas Preining nach der ersten Kurve niederzuringen und sich auf Platz zwei zu fahren. Er konnte sich auch in der letzten Runde etwas von Thomas Preining absetzen. Jetzt versuchte er noch an Marco Wittmann vorbeizugehen. Doch Marko Wittmann konnte all seine Erfahrung ausspielen und überquerte die Ziellinie nach 39 Runden als Erster, gefolgt von Tom Kalender und Thomas Preining. Nicki Thiim wurde als Siebter gewertet.

Maro Engel führt weiterhin knapp die Meisterschaft mit 160 Punkten an vor Thomas Preining mit 159 und Nicki Thiim mit 139 Punkten. In der Rookie-Wertung liegt Tom Kalender mit 291 Zähler auf Rang eins, gefolgt von Nicolas Baert mit 272 und Finn Wiebelhaus mit 260 Zähler. Winward Racing hat in der Team-Wertung mit 231 Punkten die Nase vorne. Dahinter liegen Manthey mit 227 und Schubert Motorsport mit 201 Punkten. In der Manufacturer Classification führt Mercedes-AMG mit 328 Zähler. Auf Platz zwei und drei liegen Porsche mit 249 und Ferrari mit 214 Zähler.

Marco Wittmann (Schubert Motorsport): „Der 20. Sieg bedeutet mir enorm viel! In all meinen Jahren in der DTM habe ich viele Höhen und Tiefen erlebt. Es fühlt sich großartig an, aus eigener Kraft ganz vorne mitzufahren. Das Rennen verlief zeitweise chaotisch, aber ich habe einen kühlen Kopf bewahrt, auch wenn es hinten raus richtig eng wurde.“

Tom Kalender (HRT Ford Racing): „Als ich nach der Siegerehrung zu meinem Team gelaufen bin, habe ich so viele glückliche Gesichter gesehen wie noch nie. In nur vier Jahren habe ich es vom Kartsport bis aufs Podium in der DTM geschafft. Dieses Gefühl ist unbeschreiblich. Nach meinem Ausfall am Samstag hatte ich noch einen frischen Satz Reifen in der Hinterhand. Das hat mir im Duell mit Thomas Preining natürlich geholfen.“

Thomas Preining (Manthey): „Ein super Heimrennen fürs Team! Beim Start hatte ich riesiges Glück, dass ich der Kollision der Fahrzeuge neben mir gerade noch ausweichen konnte. Ich hätte den zweiten Platz gern ins Ziel gebracht und habe alles gegeben, aber Tom Kalender war einfach nicht zu halten. In der Meisterschaft sind wir jetzt voll im Titelkampf angekommen und das haben wir uns hart erarbeitet.“


 DTM

Ergebnis Lauf 11 – Nürburgring

6. Rennen DTM – 14.08. – 16.08.. 2026 Nürburgring / DGestartet: 21 Fahrzeuge - Gewertet: 14 - Streckenlänge: 3,629 km

Renndistanz: 141,53 km - Dauer: 39 Runden

Platz Start-Nr. Fahrer Team Fahrzeug Zeit / Rückstand
1 014 Cairoli, Matteo Emil Frey Racing Ferrari 296 GT3 Evo 57:05,857
2 091 Preining, Thomas Manthey Racing Porsche 911 GT3 R Evo + 9,973
3 011 Wittmann, Marco Schubert Motorsport BMW M4 GT3 Evo + 13,756
4 025 Dörr, Ben Dörr Motorsport McLaren 720S GT3 Evo + 14,569
5 022 Auer, Lucas Team Landgraf Mercedes-AMG GT3 + 15,373
6 080 Engel, Maro Winward Racing Mercedes-AMG GT3 + 16,051
7 130 Engstler, Luca Abt Sportsline Lamborghini Temerario GT3 + 21,229
8 048 Gounon, Jules Winward Racing Mercedes-AMG GT3 + 28,514
9 090 Feller, Ricardo Manthey Racing Porsche 911 GT3 R Evo + 37,133
10 029 Buus, Bastian Land Motorsport Porsche 911 GT3 R Evo + 38,768
11 007 Thiim, Nicki Comtoyou Racing Aston Martin Vantage GT3 + 44,101
12 008 Baert, Nicolas Comtoyou Racing Aston Martin Vantage GT3 + 1:11,295
13 069 Vermeulen Thierry Emil Frey Racing Ferrari 296 GT3 Evo - 1 lap
14 019 Engelhart, Christian TGI Team by GRT Lamborghini Temerario GT3 - 1 lap
- 003 Van der Linde, Kelvin Schubert Motorsport BMW M4 GT3 Evo - 17 laps
- 016 Glock, Timo Dörr Motorsport McLaren 720S GT3 Evo - 31 laps
- 084 Kalender, Tom Team Landgraf Mercedes-AMG GT3 - 32 laps
- 010 Mapelli, Marco Abt Sportsline Lamborghini Temerario GT3 - 33 laps
- 064 Wiebelhaus, Finn HRT Racing Ford Mustang GT3 Evo - 33 laps
- 036 Maini, Arjun HRT Racing Ford Mustang GT3 Evo - 35 laps
- 063 Bortolotti, Mirko TGI Team by GRT Lamborghini Temerario GT3 - 36 laps
Schnellste Runde: Start-Nr.14, Cairoli, Matteo in 1:26,031 Min. = 151,8 km/h in Runde 20

DTM

Ergebnis Lauf 12 – Nürburgring 

6. Rennen DTM – 14.08. – 16.08.. 2026 Nürburgring / DGestartet: 20 Fahrzeuge - Gewertet: 16 Streckenlänge: 3,629 km -

Renndistanz: 141,53 km - Dauer: 39 Runden

Platz Start-Nr. Fahrer Team Fahrzeug Zeit / Rückstand
1 011 Wittmann, Marco Schubert Motorsport BMW M4 GT3 Evo 1:00:11,283
2 084 Kalender, Tom Team Landgraf Mercedes-AMG GT3 + 0,517
3 091 Preining, Thomas Manthey Racing Porsche 911 GT3 R Evo + 0,918
4 036 Maini, Arjun HRT Racing Ford Mustang GT3 Evo + 2,571
5 063 Bortolotti, Mirko TGI Team by GRT Lamborghini Temerario GT3 + 3,112
6 130 Engstler, Luca Abt Sportsline Lamborghini Temerario GT3 + 6,703
7 007 Thiim, Nicki Comtoyou Racing Aston Martin Vantage GT3 + 9,165
8 016 Glock, Timo Dörr Motorsport McLaren 720S GT3 Evo + 10,043
9 010 Mapelli, Marco Abt Sportsline Lamborghini Temerario GT3 + 11,157
10 029 Buus, Bastian Land Motorsport Porsche 911 GT3 R Evo + 12,225
11 090 Feller, Ricardo Manthey Racing Porsche 911 GT3 R Evo + 15,910
12 069 Vermeulen Thierry Emil Frey Racing Ferrari 296 GT3 Evo + 16,699
13 014 Cairoli, Matteo Emil Frey Racing Ferrari 296 GT3 Evo + 19,501
14 048 Gounon, Jules Winward Racing Mercedes-AMG GT3 + 21,772
15 008 Baert, Nicolas Comtoyou Racing Aston Martin Vantage GT3 + 23,396
16 064 Wiebelhaus, Finn HRT Racing Ford Mustang GT3 Evo + 59,586
- 025 Dörr, Ben Dörr Motorsport McLaren 720S GT3 Evo - 24 laps
- 080 Engel, Maro Winward Racing Mercedes-AMG GT3 - 38 laps
- 022 Auer, Lucas Team Landgraf Mercedes-AMG GT3 --
- 003 Van der Linde, Kelvin Schubert Motorsport BMW M4 GT3 Evo --
Schnellste Runde: Start-Nr.64, Wiebelhaus, Finn in 1:25,988 Min. = 151,9 km/h in Runde 13


 DTM 2026

Fahrerwertung nach 12 von 16 Rennen

Platz Start-Nr. Fahrer Fahrzeug Gesamt 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16
1 080 Engel, Maro Mercedes-AMG GT3 160 16/3 25 19 13 1 9 20/2 9 16/1 25 10 0
2 091 Preining, Thomas Porsche 911 GT3 R Evo 159 25/1 3 9 8 4 6 7 7 25/3 20/3 20/2 16
3 007 Thiim, Nicki Aston Martin Vantage GT3 139 6 11 7 0 13/3 20/1 25/3 25/3 4 4 5 9
4 022 Auer, Lucas Mercedes-AMG GT3 136 20 16/1 20/1 3 10/1 5 13 16 13 5 11/1 0
5 011 Wittmann, Marco BMW M4 GT3 Evo 135 11 20 5 16 11 8 0 6 0 16/1 16 25
6 014 Cairoli, Matteo Ferrari 296 GT3 Evo 127 8 2 25/3 5 8 25/2 5 0 5 67 25/3 3/1
7 036 Maini, Arjun Ford Mustang GT3 Evo 108 9 5 4 0 7/2 13/3 16/1 13/1 10 11 0 13
8 025 Dörr, Ben McLaren 720S GT3 Evo 92 /2 9 11 20 25 0 6 3 0 1 13 /2
9 130 Engstler, Luca Lamborghini Temerario GT3 88 1 0 8 10/1 0 10 2 0 20/2 13/2 9 10
10 069 Vermeulen Thierry Ferrari 296 GT3 Evo 83 3 7 16/2 11/2 3 2 11 10 7 2 3 4
11 048 Gounon, Jules Mercedes-AMG GT3 80 0 13 13 4 9 0 9 11 0 8 8 2/3
12 090 Feller, Ricardo Porsche 911 GT3 R Evo 77 7 4 6 6 16 3 4 4 6 89 7 5
13 003 Van der Linde, Kelvin BMW M4 GT3 Evo 73 0 10/3 0 25/3 6 7 0 0 9 10 0 0
14 064 Wiebelhaus, Finn Ford Mustang GT3 Ev9o 63 5 8/2 0 0 0 16 10 20/2 0 0 0 0
15 063 Bortolotti, Mirko Lamborghini Temerario GT3 59 4 0 2 7 0 11 8 5 11 0 0 11
16 084 Kalender, Tom Mercedes-AMG GT3 44 13 0 0 1 5 0 0 2 3 0 0 20
17 029 Buus, Bastian Porsche 911 GT3 R Evo 43 2 6 0 0 0 4 3 8 2 6 6 6
18 010 Mapelli, Marco Lamborghini Temerario GT3 41 0 0 1 9 20 1 0 0 0 3 0 7
19 016 Glock, Timo McLaren 720S GT3 Evo 29 10 1 0 2 0 0 0 0 8 0 0 8
20 008 Baert, Nicolas Aston Martin Vantage GT3 7 0 0 3 0 2 0 1 1 0 0 4 1
21 019 Paul, Maximilian Lamborghini Temerario GT3 5 0 0 3 2 0 0 0 - - - - -
22 019 Engelhart, Christian Lamborghini Temerario GT3 2 - - - - - - - - - - 2 0

 DTM 2026

Rookie oft the year nach 12 von 16 Rennen

Platz Start-Nr. Fahrer Fahrzeug Gesamt 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16
1 084 Kalender, Tom Mercedes-AMG GT3 291 25/10 /9 /10 25/9 25/9 16/9 /10 20 25/10 25/9 /10 25/10
2 008 Baert, Nicolas Aston Martin Vantage GT3 272 /8 20/8 20/8 20/10 20/8 20/8 20/8 16 /8 /8 25/9 20/8
3 064 Wiebelhaus, Finn Ford Mustang GT3 Evo 260 20/9 25/10 25/9 /8/-1 /10 25/10 25/9 25/-1 /9 /10 /8 16/9

Teamwertung nach 10 von 16 Rennen

Platz Team Gesamt 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16
1 Winward Racing 231 16 38 23 17 10 9 29 20 16 33 18 2
2 Manthey Racing 227 32 7 15 14 20 9 11 11 31 29 27 21
3 Schubert Motorspor2t 201 11 30 5 41 17 15 0 6 9 26 16 25
4 Emil Frey Racing 197 11 9 41 16 11 27 16 10 12 9 28 7
5 Landgraf Motorsport 176 33 16 20 4 15 5 13 18 16 5 11 20
6 HRT Ford Racing 160 14 13 4 0 7 29 26 33 10 11 0 13
7 Comtoyou Racing 136 6 11 7 0 13 2 26 26 4 4 9 10
8 Abt Sportsline 124 1 0 9 19 20 11 2 0 20 16 9 17
9 Dörr Motorsport 117 10 10 11 22 25 0 6 3 8 1 13 8
10 GRT Grasser Racing Team 66 4 0 5 7 2 11 8 5 11 0 2 11
11 Land Motorsport 43 2 6 0 0 0 4 3 8 2 6 6 6

Herstellerwertung nach 12 von 16 Rennen

Platz Hersteller Gesamt 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16
1 Mercedes AMG 328 36 41 33 18 19 14 33 27 29 33 21 24
2 Porsche 249 33 12 17 15 21 10 13 17 31 29 28 23
3 Ferrari 214 13 12 41 17 12 28 17 10 12 11 30 11
4 BMW 206 13 31 6 41 17 15 0 7 9 26 16 25
5 Lamborghii 191 8 2 13 19 23 21 13 9 31 18 13 21
6 Ford 173 16 15 8 3 7 29 26 33 10 11 0 15
7 Aston Martin 162 7 14 10 3 15 21 28 29 4 6 13 12
8 McLaren 132 11 13 11 24 25 2 7 5 8 5 13 8

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