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Juri Vips wird als Meister gekürt

Die Pilotinnen und Piloten der ADAC Formel 4 konnten sich nicht großartig ausruhen, denn direkt eine Woche nach den drei Rennen auf dem Sachsenring fand vom 22. bis 24. September das Finale im Badischen auf dem Hockenheimring statt. Die letzten drei Rennen der Saison 2017 wurden auf der 4,574 Kilometer langen Strecke ausgefahren. Marcus Armstrong (Prema Powerteam) reiste als Tabellenführer mit 220 Punkten hierher an. Hinter ihm liegen sein Teamkollege Juri Vips mit 218,5 und der Van Amersfoort-Pilot Felipe Drugovich mit 201,5 Zähler.

Der Punktestand in der ADAC Formel 4 hat sich nach einer Entscheidung des Berufungsgerichts des DMSB am Mittwoch dieser Woche nochmals geändert. Eine von US Racing eingelegte Berufung gegen einen Wertungsausschluss nach einem Verstoß gegen das technische Reglement bei den vier Fahrzeugen des Teams wurde vom DMSB-Berufungsgericht abgewiesen und die vier Fahrer von US Racing nachträglich aus der Wertung der drei Rennen genommen.

Nach dem neuen Tabellenstand haben Marcus Armstrong, sein Teamkollege Juri Vips und Felipe Drugovich noch Titelchancen. Armstrong hat vor den abschließenden Rennen 220 Punkte auf dem Konto, Vips 218,5 und Drugovich 201,5. Alle drei trennen vor den letzten drei Saisonrennen, in denen noch einmal 75 Punkte zu holen sind, gerade einmal 18,5 Punkte, der Abstand zwischen Armstrong und Vips beträgt lediglich 1,5 Punkte.

Marcus Armstrong übernahm mit zwei Podiumsplätzen am Sachsenring die Spitze. Der Neuseeländer, Mitglied der Ferrari Driver Academy und Debütant in der ADAC Formel 4, hat nicht lange gebraucht, um sich in der deutschen Formelserie zurechtzufinden. Im Optimalfall könnte der "Kiwi" in diesem Herbst sogar zwei Meisterschaften zu seinen Gunsten entscheiden, denn auch beim italienischen Pendant zur ADAC Formel 4 liegt der 17-Jährige aktuell an der Spitze. "Das war ein gutes Rennwochenende am Sachsenring. Aber der Vorsprung ist nur minimal, was ein sehr interessantes Finale am Hockenheimring erwarten lässt", sagt Armstrong.

Armstrongs Teamkollege Vips war mit der "Generalprobe" am Sachsenring dagegen weniger zufrieden. "Wir konnten unser übliches Niveau nicht erreichen, das hat uns die Führung in der Meisterschaft gekostet", sagt Vips, der in Hockenheim einen "harten Fight" erwartet. Dennoch bewies sich der Este über die gesamte Saison als ein Muster an Konstanz. Er fuhr in seiner zweiten Saison in der deutschen Serie vom ersten Rennen an regelmäßig in die Punkte und kristallisierte sich schon früh als einer der Titelfavoriten heraus.

Auf Rang drei und mit 18,5 Punkten Abstand auf den Tabellenführer lauert Felipe Drugovich, der die meisten Siege - nämlich sechs - auf dem Konto hat. Der 17-Jährige vom niederländischen Rennstall Van Amersfoort Racing hat 2017 einen Riesenschritt nach vorne gemacht, nachdem er bereits 2016 in seiner Rookie-Saison - damals noch für das österreichische Team Neuhauser Racing - sein Talent unter Beweis gestellt hatte.

 Auch mit Blick auf Rookie- und Teamwertung stehen noch drei interessante Rennen bevor, wenngleich alles andere als der Rookie-Titel für Mick Wishofer (Racing), der 47,5 Punkte Vorsprung auf Charles Weerts (Motopark) hat, eine Überraschung wäre. Eine Entscheidung ist schon vor den letzten Saisonrennen gefallen: Die Titelverteidigung in der Teamwertung durfte das italienische Prema Powerteam bereits am Sachsenring feiern.

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