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Erster Saisonsieg für Chester Kieffer - 2. Rennen

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Nach der Einführungsrunde konnte der Pole Setter den Start des vierzehnten Saisonlaufes nicht für sich verbuchen, denn von hinten schoss Chester Kieffer an ihm vorbei und übernahm die Führung. Wenig später ging Niels Langefeld von der Strecke fliegen und schlug ein. Er konnte danach sein Fahrzeug aber von alleine in eine Seitentasche bringen. Nach der ersten Runde führte Chester Kieffer vor Alexander Tauscher und Sam Jongejan. Im Verlauf der zweiten Runde musste das Safety Car herauskommen, well Ende Start und Ziel Milan Marczak getroffen wurde und stark havariert liegen blieb. Auch er konnte seinen Boliden noch neben die Strecke bringen. Aber es lagen zu viele Teile auf der Strecke, sodass das Rennen zunächst neutralisiert werden musste.

Theo Oeverhaus und Keagan Masters konnten ihr Plätze fünf und sieben behaupten. Hingegen war Flynt Schuring auf Rang neun zurückgefallen. Der Führende war unter anderem auch der schnellste Rookie im Feld. Michael Essmann war auf Platz 23 der beste ProAM Fahrer. Alexandra Vateva hatte auch vier Ränge eingebüßt. Der Re-Start erfolgte nach sechs Runden und ging zu Gunsten von Chester Kieffer aus. Marcus Amand hatte unterdessen Sam Jongejan niedergerungen und sich auf Rang drei gefahren. Der Finne versuchte nun Alexander Tauscher zu attackieren. Alexander Tauscher musste wegen unkorrekten Überholens sich hinter Sam Jongejan einordnen. Damit lag er jetzt auf Platz vier. An der Spitze bekam Chester Kieffer davon nichts mit, denn er war mit 1,096 Sekunden auf und davon gefahren.

Sam Jongejan auf Rang drei hatte eine Armada von neun Fahrzeugen hinter sich. Montego Maassen auf Platz 17 lag unter Beobachtung wegen eines Frühstarts. Im Mittelfeld ging es mächtig zur Sache. Zu dritt fuhr man auf die Kurven zu. Bevor man sich dort einordnete. In der elften Runde war Gian Luca Tüccaroglu auf Abwegen unterwegs. Danach musste er sich auf Rang 16 wieder einreihen. Robert de Haan hatte alle Hände voll zu tun sich Keagan Masters vom Hals zu halten. Dieser bekam von Caleb Sumich einen kleinen Schubser. Bei einem Zweikampf zwischen Sören Spreng und Michael Essmann wurde Letzterer etwas angeschubst. Beide konnten ihre Fahrt aber weiter fortsetzen. Diese Aktion wurde nun auch von der Rennleitung untersucht. Theo Oeverhaus hatte den Zweikampf mit Robert de Haan verloren. Der Niederländer hatte sich auf Platz fünf gefahren.

In der Schlussphase waren sich Ende Start und Ziel Alexander Tauscher und Robert de Haan nicht einig, mit der Folge, dass beide sich drehten. Theo Oeverhaus konnte gerade so noch beiden irgendwie ausweichen. Die Rennleitung schaute sich dies noch einmal an. Robert de Haan erhielt im nachhinein drei Penaltylaps. Theo Oeverhaus lag auf Rang sieben. Alexander Tauscher und Robert de Haan waren auf die Plätze 21 und dreizehn zurückgefallen. Von alledem bekam Chester Kieffer nichts mit, denn er führte das Feld mit 1,273 Sekunden an vor Marcus Amand und Sam Jongejan. In der letzten Minute hatte Max Mutschlechner den Bremspunkt verpasst und schoss ab ins Kiesbett. Der Rookie Chester Kieffer holte sich nach 20 Runden seinen ersten Laufsieg vor Marcus Amand und Sam Jongejan. Keagan Masters, Flynt Schuring und Theo Oeverhaus beendeten das Rennen auf den Rängen vier, fünf und acht. Sören Spreng war der beste ProAM Fahrer auf Platz 21. Fünf Ränge hinter ihm kam Alexandra Vateva ins Ziel.

Keagan Masters liegt weiterhin in der Meisterschat mit 210 Punkten auf Platz eins, gefolgt von Flynt Schuring mit 203 und Alexander Tauscher mit 186 Punkten. Die Rookie-Wertung führt Chester Kieffer mit 248 Zähler an. Platz zwei und drei nehmen Sam Jongejan mit 237 und Caleb Sumich mit 186 Zähler ein. Michael Essmann hat in der ProAM-Wertung mit 288 Punkten das Sagen vor Sören Spreng mit 277 und Samer Shahin mit 173 Punkten. In der Team-Wertung hat Proton Competition mit 347 Zähler die Nase vorne. Dahinter liegen Shumacher CLRT mit 306 und Target mit 277 Zähler.

Chester Kieffer (Schumacher CLRT): „Ich freue mich sehr über meinen ersten Sieg im Carrera Cup. Das gibt mir natürlich zusätzliches Selbstvertrauen und das kann man immer brauchen.“

Marcus Amand (Forch Racing by Atlas Ward): „Am Samstag und am Sonntag beide Male aufs Podium zu fahren, das ist ein gutes Ergebnis.“

Sam Jongejan (Team75 Bernhard): „Es ist sehr schön für mich, das erste Overall-Podium einzufahren. Für mich war es ein richtig hartes Rennen mit so viel Action, dass ich mich extrem konzentrieren musste. Jetzt bin ich wirklich happy.“

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Provided by Swen Wauer