Piana / Sylvestersson verlassen die Steiermark als Tabellenführer
- Hauptkategorie: DTM Paket
- ADAC GT4 Germany
- 23. April 2026
- Cornelia Simon
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Die ADAC GT4 Germany ist bereit für die Saison 2026. Im Rahmen des Vorsaisontests auf dem Red Bull Ring in Österreich präsentierte sich das Feld für die Saison 2026: Elf Teams haben sich für die komplette Saison eingeschrieben. 19 Fahrzeuge von insgesamt sechs Marken sind mit von der Partie. Bei ausgewählten Rennwochenenden wird das Feld zudem durch attraktive Gaststarter ergänzt. Die beiden ersten Läufe der Saison finden vom 24. bis 26. April auf dem Red Bull Ring in der Steiermark in Österreich statt.
Mit acht Fahrzeugen ist Porsche 2026 die numerisch am stärksten vertretende Marke im Feld. Vorjahres-Team-Champion AVIA W&S Motorsport setzt vier 718 Cayman GT4 ein. Um den Titel fahren möchten Denny Berndt / Lachlan Robinson, die bereits in der Vergangenheit Laufsieger in der ADAC GT4 Germany wurden. Routinier Hendrik Still gibt gemeinsam mit seinem neuen Partner Tim Horrell Gas. Der Neueinsteiger pilotiert seinen Porsche aufgrund einer Querschnittslähmung über Handhebel. Ebenfalls auf Porsche setzen die beiden österreichischen Teams Wimmer Werk Motorsport und Razoon - more than Racing. Ganz vorne mitmischen will auch wieder Gabriele Piana. Der Italiener ist der einzige Pilot, der bislang alle Rennen der ADAC GT4 Germany bestritten hat.
Gabriele Piana fährt einen von drei BMW M4 GT4 Evo von FK Performance Motorsport und teilt sich das Steuer mit dem jungen Finnen Benjamin Sylvestersson. ME Motorsport aus Schwäbisch Gmünd bietet ebenfalls zwei BMW auf. Weiterhin auf den Mercedes-AMG setzt der Berliner Traditionsrennstall BWT Mücke Motorsport. Die Markenkollegen von CV Performance X JP Motorsport sind 2026 nach einem Jahr Pause wieder zurück in der ADAC GT4 Germany. Einen Markenwechsel vollzog im Winter Prosport Racing. Der bekannte Rennstall aus der Eifel setzt nun ebenfalls auf AMG-Power. Zu den Titel-Favoriten zählt auch COSY Racing by ESM, die 2026 die volle Saison mit dem Aston Martin Vantage AMR GT4 Evo bestreiten und mit Jan Philipp Springob / Philipp Gogollok zwei schnelle Piloten verpflichtet haben.
Internationales Flair bringen zwei Neueinsteiger in die ADAC GT4 Germany. Der schwedische Rennstall KRT Racing bietet eine Ginetta G56 GT4 Evo für Alexzander Kristiansson / Erik Bertilsson auf. CRT aus Belgien setzt einen Toyota GR Supra GT4 Evo2 für Lucas Cartelle / Hudson Schwartz ein.
Als Erste mussten die Fahrer der ADAC GT4 Germany am frühen Freitagmorgen um 8.05 Uhr bis 8.55 Uhr auf die Stecke hinaus um ihr erstes freies Training hinter sich zu bringen. In dieser Session kam es immer wieder zu Positionswechseln. Mit einer Zeit von 1:35,881 Minuten und sieben gefahrenen Runden auf der 4,326 Kilometer langen Strecke waren Philipp Gogollok / Jan Philipp Springob (COSY Racing by ESM mit ihrem Aston Martin Vantage AMR GT4 Evo die Schnellsten im Feld. Hinter ihnen platzierten sich mit einem Rückstand von 0,268 Sekunden die Fahrer von AVIA W&S Motorsport Maximilian Schreyer / Alon Gabbay auf einem Porsche 718 Cayman GT4 RS CS. Rang drei nahmen Hendrik Still / Tim Horrell ebenfalls vom Team AVIA W&S Motorsport auch auf einem Porsche 718 Cayman GT4 RS CS unterwegs ein.
Auch die anderen Piloten von AVIA W&S Motorsport Denny Berndt / Lachlan Robinson und Frederic Zebis / Nicolas Guillaume waren schnell unterwegs. Sie wurden auf den Rängen vier und fünf gewertet. Gabriele Piana / Benjamin Sylverstersson (FK Performance) mussten sich zunächst mit Rang sechs zufrieden geben. Sie waren damit auch die besten BMW Piloten im Feld. Das belgische Team CRT mit ihren Piloten Hudson Schwartz / Lucas Cartelle (Toyota GR Supra GT4 EVO2) fuhren mit einer Zeit von 1:37,085 Minuten auf Platz neun. Die Fahrer der Ginetta G56 GT4 EVO Alexzander Kristiansson / Erik Bertilsson vom Team KRT Racing wurden als Neunzehnte gewertet.
Philipp Gogollok (COSY Racing by ESM): „Es ist ein guter Start ins Wochenende. Wir sind nun auch schon gespannt auf das zweite freie Training am Nachmittag. Aber natürlich kommt es auf die Qualifikation am Samstag an. Denn dann zeigt jeder, was er kann. Unser Ziel für das Rennwochenende ist definitiv das Podium – am besten in beiden Rennen.“
Am Freitagmittag ging es dann zum zweiten Mal hinaus auf die Strecke, diesmal stand das zweite freie Training auf dem Programm. Gegenüber morgens wurden die Zeiten diesmal nicht schneller. Das Maß aller Dinge waren erneut Jan Philipp Springob / Philipp Gogollok. Wieder waren sie nach sechs gefahrenen Runden mit einer Zeit von 1:36,375 Minuten die Schnellsten im Feld, gefolgt von Denny Berndt / Lachlan Robinson und Philip Wiskirchen / Linus Hahne (ME Motorsport). Letztere hatten sie gleich um zehn Plätze verbessert.
Hingegen mussten sich Alon Gabbay / Maximilian Schreyer und Hendrik Still / Tim Horrell mit den Rängen vier und zwölf zufrieden geben. Benjamin Sylvestersson / Gabriele Piana konnten ihren sechsten Rang behaupten. Frederic Zebis / Nicolas Guillaume wurden auf Platz 15 gewertet. Lucas Cartelle / Hudson Schwartz konnten sich nicht verbessern. Sie waren gegenüber dem ersten freien Training um einen Rang zurückgefallen. Hingegen hatten Erik Bertilsson / Alexzander Kristiansson einen großen Sprung nach vorne gemacht. Sie hatten sich auf Platz neun gefahren.
Philipp Springob (COSY Racing by ESM): Es war einfach der perfekte Freitag. Wir fühlen uns hier richtig wohl. Das Auto funktioniert super. Ich hatte eine perfekte Runde zusammenbekommen. Wir haben alles gegeben. Für heute sind wir sehr zufrieden. Am Samstag ist zunächst die Pole-Position mein Ziel - und dann schauen wir einmal, wie das Rennen verläuft. Ich denke, dass wir grundsätzlich recht gut aufgestellt sind.“
Von 8.45 Uhr bis 9.00 Uhr am Samstagmorgen wurde es für die Protagonisten ernst, denn es stand das erste Zeittraining an, in dem die Startaufstellung für das Rennen am Nachmittag ausgefahren werden. Die Zeiten gegenüber gestern wurden schneller. Nach den 15 Minuten hatten sich Lachlan Robinson / Denny Berndt als Schnellste erwiesen und sich nach fünf Runden mit einer Zeit von 1:35,207 Minuten die Pole Position nach Hause gefahren. Startplatz zwei und drei gingen an Jan Philipp Springob / Philipp Gogollok und Maximilian Schreyer / Alon Gabbay. Gabriele Piana / Benjamin Sylvestersson stehen in der fünften Startreihe. Die Piloten von ME Motorsport Linus Hahne / Philip Wiskirchen und Leon Bauchmüller / Lukas Stiefelhagen gehen von den Positionen sieben und elf ins Rennen. Tim Horrell / Hendrik Still konnten sich verbessern und starten von Rang acht.
Lachlan Robinson (AVIA W&S Motorsport): „Ich bin wirklich sehr zufrieden mit der Qualifikation. Wir waren bereits über das gesamte Rennwochenende und auch beim Vortest stark. Jedoch mussten wir diese Performance auch in der Qualifikation zusammenbekommen. Das ist uns gelungen. Das Auto fühlt sich an, als ob es auf Schienen über die Strecke fahren würde. Wir freuen uns nun auf das Rennen. Der Sieg ist das Ziel.
Nach einer Pause von zehn Minuten ging die Jagd auf die zweite Pole Position für das sonntägige Rennen wieder von vorne los. Die Zeiten wurden wieder schneller und diesmal holten sich Philipp Gogollok / Jan Philipp Springob nach sechs Runden mit einer Zeit von 1:35,075 Minuten Startplatz eins, gefolgt von Alon Gabbay / Maximilian Schreyer und Denny Berndt / Lahlan Robinson. Gabriele Piana / Benjamin Sylvestersson und Hendik Still / Tim Horrell stehen in der zweiten bzw. dritten Startreihe. Lukas Stiefelhagen / Leon Bauchmüller konnten sich verbessern und nehmen das Rennen von Rang sieben aus auf. Hingegen mussten sich Philip Wiskirchen / Linus Hahne mit Startposition elf zufrieden geben.
Philipp Gogollok (COSY Racing by ESM): „Die Saison 2026 beginnt für mich genauso wie 2025 aufgehört hat – mit einer Pole-Position. Damit bin ich natürlich zunächst einmal sehr zufrieden. Wir dürfen uns jedoch nicht auf dem Ergebnis ausruhen, sondern müssen fokussiert ins Rennen gehen. Hoffentlich nehmen wir dann eine Trophäe mit nach Hause.“
Spannende Rad-an-Rad-Duelle, sehenswerte Überholmanöver und klasse Aufholjagden. Die ADAC GT4 Germany ist auf dem Red Bull Ring fulminant in die Saison 2026 gestartet. In einem packenden Rennen siegten Gabriele Piana / Benjamin Sylvestersson im BMW M4 GT4 Evo, nachdem sie das Rennen von der zehnten Position aus begonnen hatten. Mit Platz zwei für Denny Berndt / Lachlan Robinson sowie Rang drei für die Teamkollegen Alon Gabbay / Maximilian Schreyer erlebte auch der Porsche-Rennstall AVIA W&S Motorsport einen Saisonauftakt nach Maß.
Bei Kaiserwetter mit blauem Himmel, Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen hatten Lachlan Robinson / Denny Berndt das Rennen zunächst von der Pole-Position aus begonnen. In der ersten Rennhälfte kämpften sie mit Jan Philipp Springob / Philipp Gogollok im Aston Martin Vantage AMR GT4 Evo um die Spitze. Mehrere Male wechselte die Führung, doch letztendlich setzten sich Lachlan Robinson / Denny Berndt durch. Pilot der ersten Rennhälfte war aber zweifelsohne auch Gabriele Piana.
Der Italiener kämpfte sich mit seinem Teamkollegen Benjamin Sylvestersson von Startplatz zehn auf die dritte Position vor und legte damit den Grundstein für seinen insgesamt bereits 18. Sieg in der ADAC GT4 Germany. Richtig stark aufgelegt präsentierte sich zudem Youngster Maximilian Schreyer der sich das Fahrzeug mit Alon Gabbay teilt, der die erste Rennhälfte auf der vierten Position beendete. Zu Rennmitte fanden die Fahrerwechsel statt. Für Springobs Teamkollege Philipp Gogollok begann sein Einsatz aber gleich mit einer Enttäuschung. Mit einem technischen Problem mussten sie ihren Aston Martin kurzzeitig auf der Start/Ziel-Geraden parken.
Damit war die Chance auf den Sieg gelaufen. Das Duo beendete das Rennen auf Rang zehn. An der Spitze kam es somit zu einem Zweikampf um den Sieg zwischen Robinsons Partner Denny Berndt und Benjamin Sylvestersson, der für Gabriele Piana in den FK Performance-BMW stieg. Benjamin Sylvestersson / Gabriele Piana setzten sich final durch und feierten ihren Debütsieg, der gleichzeitig auch den Triumph in der Juniorwertung bedeutete. Hinter Denny Berndt / Lachlan Robinson komplettierten Maximilian Schreyer / Alon Gabbay die Top Drei. Rang vier ging an Lucas Cartelle / Hudson Schwartz, die im Toyota GR Supra GT4 Evo2 von Rang 19 ins Rennen gingen - und somit bei ihrer ADAC GT4 Germany-Premiere ebenfalls eine fulminante Aufholjagd hinlegten.
Fünfte wurden Lokalmatador Luis Moser / Luca Link vor ihren BMW-Markenkollegen Lukas Stiefelhagen / Leon Bauchmüller. Lukas Stiefelhagen gewann damit die Rookie-Wertung. Platz sieben belegten Roman Fellner-Feldegg / Marek Böckmann im Mercedes-AMG GT4. Das Porsche-Duo Hendrik Still / Tim Horrell konnten mit Platz acht die PRO-AM-Wertung für sich entscheiden. Marius Schmid / Alex Connor beendeten das Rennen auf der neunten Position.
Gabriele Piana (FK Performance Motorsport): „Jeder Sieg ist wie der erste für mich. Es wird in der ADAC GT4 Germany nie langweilig, zu gewinnen. Nach der Qualifikation war ich zunächst etwas enttäuscht, da der Abstand zur Spitze doch recht groß war. Im Rennen hat sich die Strecke aber zu unseren Gunsten entwickelt. Wir sind super glücklich über den Sieg.“
Benjamin Sylvestersson (FK Performance Motorsport): „Meinen ersten Sieg in der ADAC GT4 Germany werde ich nie mehr vergessen. Danke an das Team und an Gabriele, die heute alles gegeben haben. Es war ein richtig klasse Rennen. In meinen Stint ging es ordentlich zur Sache – aber letztendlich konnte ich mich durchsetzen und einen kleinen Vorsprung herausfahren. Morgen ist der zweite Sieg das Ziel.“
Lachlan Robinson (AVIA W&S Motorsport): „Natürlich hätten wir gerne gewonnen. Aber auch mit Platz zwei bin ich zufrieden. Wir holten das Maximum heraus, da wir ein schwieriges Rennen hatten. Denn ich denke, die Bedingungen heute kamen eher der Konkurrenz entgegen. Morgen starten wir von Platz drei. Mal sehen, was wir dann erreichen können.“
Denny Berndt (AVIA W&S Motorsport): „Insbesondere mit Blick auf die gesamte Saison ist Platz zwei ein gutes Ergebnis, da wir viele Punkte einfahren konnten. Ich hatte einen interessante Zweikampf mit dem BMW. Es war ein schönes Rennen und im Allgemeinen ein guter Tag.“
Alon Gabbay (AVIA W&S Motorsport): „Sicherlich will man als Rennfahrer mehr als Platz drei, doch mit dem Ergebnis sind wir zufrieden. Ich freue mich natürlich auch für Maximilian und das Team, die klasse gearbeitet haben. Wir sind auf einem guten Weg und können das Sonntagsrennen schon gar nicht mehr abwarten.“
Maximilian Schreyer (AVIA W&S Motorsport): „Mit dem Podium geht es mir richtig gut. Für uns ist das ein super Start in die Saison 2026. Mir gefällt der Red Bull Ring wirklich gut. Das Layout liegt mir. Ich denke, dass wir im zweiten Rennen erneut attackieren können, sodass vielleicht ein noch besseres Ergebnis möglich ist.“
Mit einem souveränen Start/Ziel-Sieg gewannen Jan Philipp Springob / Philipp Gogollok das Sonntagrennen der ADAC GT4 Germany auf dem Red Bull Ring. Platz zwei nahmen Gabriele Piana / Benjamin Sylvestersson ein. Rang drei ging an Denny Berndt / /Lachlan Robinson. Für Sieger Philipp Gogollok ist es nach 2024 und 2025 bereits der dritte Sieg in Folge auf der Rennstrecke in Österreich. Die Pole Position wandelten die Sieger direkt in die Rennführung um. Bis zur Rennmitte bauten sie den Lead auf rund vier Sekunden aus. Hinter dem Aston Martin ging es jedoch mächtig zur Sache. Alon Gabbay / Denny Berndt und Benjamin Sylvestersson / Gabriele Piana kämpften sehenswert um die zweite Position
In der Phase der Boxenstopps wechselte die Reihung jedoch signifikant. Mit einem perfekt getimten Stopp übernahmen Denny Berndt / Lachlan Robinson den zweiten Rang vor Gabriele Piana / Benjamin Sylvestersson und Alon Gabbay / Maximilian Schreyer. An der Spitze drehten derweil jan Philipp Springob / Philipp Gogollok souverän ihre Runden. Gabriele Piana / Benjamin Sylvestersson machten im weiteren Rennverlauf ordentlich Druck auf Lachlan Robinson / Denny Berndt und konnten rund zehn Minuten vor Rennende überholen - und so Platz zwei klarstellen. Somit reisen Gabriel Piana / Benjamin Sylvestersson als Tabellenführer zum nächsten Rennwochenende auf dem Norisring. Unbeeindruckt von allem fuhren Jan Philipp Springob / Philipp Gogollok zum Tagessieg, der für Philipp Gogollok zudem den Triumph in der Junior-Wertung bedeutete.
Um Platz drei gab es zu Rennende nochmals einen spannenden Zweikampf zwischen Lachlan Robinson / Denny Berndt und Luca Link / Luis Moser, in dem sich die Porsche-Fahrer aber durchsetzten. Luca Link / Luis Moser belegten somit die vierte Position. Fünfte wurden Alon Gabbay / Maximilian Schreyer vor den beiden BMW von Linus Hahne / Philip Wiskirchen sowie Gianni van de Craats Victor / Nielsen (19/DEN, beide FK Performance Motorsport. Rang acht ging an Roman Fellner-Feldegg / Marek Böckmann Marius Schmid / Alex Connor. Marius Schmid gewann somit die Rookie-Wertung. Die Top Zehn komplettierten die PRO-AM-Sieger Hendrik Still / Tim Horrell.
In der Meisterschaft führen Gabriele Piana / Benjamin Sylvestersson mit 45 Punkten vor Denny Berndt / Lachlan Robinson mit 36 und Jan Philipp Springob / Philipp Gogollok mit 31 Punkten. Marius Schmid liegt in der Rookie-Wertung mit 45 Zähler auf Rang eins, gefolgt von Frederic Zebis mit 31 und Nicolas Guillaume mit 29 Zähler. Führend in der Junior-Wertung ist Benjamin Sylverstsson mit 45 Punkten. Platz zwei und drei nehmen Denny Berndt / Lachlan Robinson mit 36 und Philipp Gogollok mit 32 Punkten ein. Mit 50 Zähler haben Tim Horrell / Hendrik Stil in der ProAM-Wertung das Sagen. Dahinter liegen Laurenz Rühl / Jensen Jesper Brunjo mit 20 und James Jack / Harald Huber mit 16 Punkten. In der Team-Wertung liegen FK Performance Motorsport mit 69 Zähler auf Rang eins. Platz zwei und drei gehen an AVIA W&S Motorsport mit 63 und EastSide Motorsport mit 32 Zähler.
Jan Philipp Springob (COSY Racing by ESM): „Vielleicht sah es von außen langweilig aus, doch wir haben jede Runde maximal gepusht. Denn wir wussten, dass der BMW zum Rennende immer stark ist. Somit galt es, konstant die Runden abzuspulen und keine Fehler zu machen. Das ist uns gelungen. Insgesamt sind wir extrem happy über den Sieg.“
Philipp Gogollok (COSY Racing by ESM): „Der Start war recht turbulent, doch wir konnten uns aus allem heraushalten und vorne ein wenig wegfahren. Es war ein solider Stint von meiner Seite. Jan Philipp hat dann dafür gesorgt, dass die Lücke groß blieb. Somit können wir mit dem Rennwochenende sehr zufrieden sein.“
Gabriele Piana (FK Performance Motorsport): „Der zweite Platz ist sicherlich ein wenig süßsauer, denn wir hatten das Potenzial, nach dem Samstagsrennen auch am Sonntag zu gewinnen. Wir steckten im Rennen aber irgendwie immer im Verkehr und verloren dadurch Zeit. Auf jeden Fall ist es schön, die Tabellenführung inne zu haben - noch besser wäre es jedoch, nach dem letzten Saisonrennen in der Tabelle ganz oben zu stehen.“
Benjamin Sylvestersson (FK Performance Motorsport): „Mit einem ersten und zweiten Platz vom Red Bull Ring abzureisen, ist natürlich klasse. Das war ein richtig guter Saisonstart. Hoffentlich können wir am Norisring genauso weitermachen. In meinem Stint hatte ich ein paar ganz gute Zweikämpfe, die wirklich Spaß machten.“
Lachlan Robinson (AVIA W&S Motorsport): „Wir standen hier zweimal auf dem Podium und fuhren dadurch viele Punkte im Titelrennen ein. Beide Rennen waren für mich sehr actionreich mit vielen Zweikämpfen. Es war exzellentes Racing und alles lief sauber ab. Das war großartig.“
Denny Berndt (AVIA W&S Motorsport): „Es war ein guter Tag und wir sind mit dem Podium natürlich sehr zufrieden. Wie Lachlan schon erwähnte, gab es gute Kämpfe, denn die Konkurrenz in der ADAC GT4 Germany ist extrem stark. Danke auch an das Team, da unser Boxenstopp super funktionierte. Wir freuen uns nun bereits auf den Norisring.“