Turbulentes Sonntagsrennen

Vom 04. bis 06.09 reisen die Pilotinnen und Piloten zum zweiten Mal nach Österreich. Diesmal geht es wieder ins Salzkammergut zum Salzburgring. Hier stehen die Läufe neun und zehn auf dem Programm. Der Salzburgring bietet die perfekte Kombination aus Speed und Idylle. Malerisch gelegen zwischen Wiesen und Bäumen liegt die 4,255 km lange Highspeed-Strecke mit sechs Links- und sechs Rechtskurven nur knappe zehn Kilometer von Salzburg entfernt. Direkt nach dem Start wartet eine enge Schikane auf die Piloten, ansonsten geht es schnell zu – auch in den Kurven.

Zum vorletzten Event reist Linus Parbel (Konrad Motorsport) mit 128 Punkten als Führender in der Meisterschaft ins Salzkammergut. Mit einem Rückstand von 17 Zähler liegt der TOPCAR sport Pilot Alex Mohr auf Rang zwei in der Tabelle, gefolgt von Moritz Groneck (H&R Spezialfedern by PT Sport) mit 85 Punkten. Lynn Neuhaus (TOPCAR sport) nimmt als beste Dame Rang zwölf mit 24Punkten ein.


Bei der vorletzten Veranstaltung in Österreich machten sich am Freitagmittag bei sommerlichen Temperaturen insgesamt 16 Fahrer unter ihnen zwei Damen bereit ihr freies Training auf der 4,255 Kilometer langen Strecke zu absolvieren. Hier konnte sich Alex Mohr (TOPCAR sport) nach drei Runden mit einer Zeit von 1:41,595 Minuten in Szene setzen. Mit einem Rückstand von 0,115 Sekunden belegte Moritz Groneck (H&R Spezialfedern GmbH & Co.KG) Rang zwei, gefolgt vom Tabellenführer Linus Parbel (Konrad Motorsport). Beste Dame im Feld war Lynn Neuhaus die Teamkollegin von Alex Mohr. Sie wurde als Neunte gewertet. Einen Platz vor ihr konnte sich der Bruder von Alex Mohr, Moritz Mohr platzieren. Emely Abt (H&R Spezialfedern GmbH & Co.KG) lag auf Rang zwölf.


Das Ausfahren der Startpositionen für den samstägigen Lauf stand am Samstagvormittag um 11.25 Uhr auf dem Programm. Hierzu hatten die Pilotinnen und Piloten zwanzig Minuten Zeit. Gegenüber dem Vortag hatte sich das Wetter verschlechtert. Es war am Morgen regnerisch und nur vierzehn Grad Außentemperatur. Die Zeiten gegenüber dem freien Training wurden schneller. Im nachhinein hatte sich Moritz Groneck nach acht absolvierten Runden mit einer Zeit von 1:40,252 Minuten die Pole Position geholt. Hinter ihm werden Alex Mohr und Lennard Zerbe ins Rennen gehen. Der Tabellenführer musste sich mit der fünften Startreihe zufrieden geben. Moritz Mohr nimmt das Rennen von Rang sieben aus auf. Emely Abt startet als beste Dame von Position zwölf. Lynn Neuhaus geht das Rennen aus der achten Startreihe aus an.


Ihren neunten Lauf nahmen die Fahrerinnen und Fahrer bei Sonnenschein und unter die Räder. Nach den zwei Einführungsrunden funktionierte der fliegende Start ohne große Probleme und Moritz Groneck konnte seine Pole Position behaupten und führte die Meute in die erste Kurve. Hier ging es mit viel Disziplin hindurch. Unterdessen hatten sich die beiden ersten bereits ein wenig abgesetzt. Wenig später hatte sich Emely Abt gedreht und war leicht eingeschlagen. Die Rennleitung schickte unterdessen das Safety Car hinaus. Es führte weiterhin Moritz Groneck vor Alex Mohr und Lennard Zerbe. Linus Parbel lag weiter auf Rang zehn. Lynn Neuhaus war auf Rang vierzehn nach vorne gefahren. Unterdessen war Emely Abt in die Box gekommen.

Der Re-Start erfolgte bei noch dreizehn Minuten zu fahrender Zeit. Der Pole Setter konnte auch diesen Start für sich verbuchen. Mika Delkus hatte mit Problemen die Box angesteuert. Er lag auf Rang 15. An der Spitze hatte sich eine Gruppe von fünf Fahrzeugen gebildet. Danach riss das Feld ein wenig ab. Ben Henschel versuchte zwischenzeitlich Lennard Zerbe anzugreifen. Alex Mohr griff Moritz Groneck an. Doch dieser schlug seinem Gegner die Türe vor der Nase zu. Finn Niklas Wollnik hatte Boden gut gemacht und sich auf Rang vier gefahren. Moritz Groneck konnte sich von seinen Verfolger nicht befreien. Im hinteren Feld wurde um Rang zehn auch hart gekämpft zwischen Mattis Bachnick und Luca Treusch.

In den letzten sieben Minuten hatte sich Linus Parbel auf Rang acht gefahren. Rundenlang fuhr der D-Zug von insgesamt sechs Fahrzeugen an der Spitze. Moritz Groneck hatte nur einen geringen Vorsprung von 0,262 Sekunden. Um Rang neun musste Mattis Bachnick hart kämpfen, denn er hatte Luca Treusch und Moritz Mohr im Schlepptau. Finn Niklas Wollnik hatte sich Lennard Zerbe zurecht gelegt und niedergerungen. Damit lag er auf dem letzten Platz auf dem Stockel. Noah Beckmann auf Rang sieben führte eine Truppe von vier Fahrzeugen an. Hannes Ueberfeldt versuchte in der Schlussphase Lennard Zerbe niederzuringen. Hier ging es um die vierte Position.

In den letzten zwei Minuten hatten sich Moritz Groneck, Alex Mohr und Finn Niklas Wollnik vom Feld abgesetzt. Linus Parbel war zwischenzeitlich in Schwierigkeiten geraten, denn er war auf Rang neun zurückgefallen. Der Führende Moritz Groneck und Alex Mohr auf Rang zwei erhielten eine 3-Sekunden-Zeitstrafe wegen Fühstarts. In der letzten Runde waren Mattis Bachnick, Moritz Mohr und Luca Treusch im Kiesbett gelandet und mussten dort das Rennen beenden. Als Sieger wurde nach zwölf Runden Finn Niklas Wollnik erklärt vor Lennard Zerbe und Ben Henschel. Moritz Groneck und Alex Mohr wurden auf den Rängen fünf und sechs gewertet. Lynn Neuhaus wurde als Elfte gewertet. Auch sie hatte eine 10-Sekunden-Zeitstrafe erhalten.

Im nachhinein gab es dann ein neues Rennergebnis und zwar hatten alle eine drei Sekunden Zeitstrafe erhalten, weil keiner richtig beim Start in seinem Korridor war. Somit gewann Moritz Groneck das Rennen vor Alex Mohr und Finn Niklas Wollnik. Linus Parbel wurde Siebter. Lynn Neuhaus überquerte die Ziellinie auf Rang elf.


Das zweite Zeittraining nahmen die Pilotinnen und Piloten am Sonntagmorgen um 8.40 Uhr in Angriff. Gegenüber dem ersten Qualifying wurden die Zeiten nicht schneller. Erneut ging kein Weg an Moritz Groneck vorbei. Er hatte nach fünf gefahrenen Runden mit einer Zeit von 1:40,465 Minuten die Pole Position nach Hause gefahren. Mit einem Rückstand von 0,287 Sekunden wird Alex Mohr von Rang zwei aus ins Rennen gehen. Hinter ihm startet Hannes Ueberfeldt. Linus Parbel nimmt auch den zehnten Saisonlauf von Rang zehn aus auf. Schnellste Dame war diesmal Lynn Neuhaus. Sie steht in der sechsten Startreihe. Direkt hinter ich nimmt das heutige Geburtstagskind Emely Abt das Rennen auf.


Im Verlauf der zweiten Einführungsrunde wurde plötzlich rot geschwenkt. Somit waren alle in langsamer Fahrt unterwegs. Finn Niklas Wollnik hatte Probleme bekommen und hatte sich danach falsch einsortiert. Daraufhin wurde rot geschwenkt. Jetzt wurde er ans Ende des Feldes geschoben. Danach stellten sie sich alle ordentlich zum stehenden Start auf der Start und Zielgeraden nochmals neu auf. Erneut wurde jetzt eine neue Einführungsrunde gefahren, bevor das Rennen stehend gestartet werden konnte. Moritz Groneck hatte einen guten Start und gab seinen Verfolgern keine Chance an ihm vorbeizuziehen. Wenig später hatte sich Finn Niklas Wollnik plötzlich überschlagen und blieb auf dem Dach liegen. Er konnte unverletzt von alleine das Fahrzeug verlassen. Sofort wurde das Rennen mit der roten Flagge erneut unterbrochen.

Alle anderen kamen erneut auf die Start und Zielgerade zurück und das Prozedere ging von Neuem los. Nachdem der Havarist geborgen war wurde das Rennen hinter dem Safety Car gestartet. Moritz Groneck konnte erneut den Start für sich verbuchen. Die ersten vier hatten sich bereits mit einigen Wagenlängen vom Feld abgesetzt. Alex Mohr auf Rang zwei versuchte unterdessen den Pole Setter zu attackieren. Dieser hatte Lennard Zerbe und Hannes Ueberfeldt im Schlepptau. Linus Parbel hatte einen Platz gut gemacht und lag auf Rang neun. Eine Runde später hatte Alex Mohr sich durchgesetzt und Moritz Groneck niedergerungen. Unterdessen waren Ben Henschel und Mika Delkus an dieses Quartett heran gefahren. Beim nächsten Umlauf konnte der Pole Setter seine Führungsposition wieder zurück holen.

Bei noch sechs Minuten zu fahrender Zeit war Mattis Bachnick auf Abwegen unterwegs. Er war danach auf Rang vierzehn zurückgefallen. Lynn Neuhaus war auf Platz zehn die beste Dame im Feld. Luca Treusch auf Rang sieben führte eine Truppe von fünf Fahrzeugen an. Emely Abt hatte Probleme bekommen und war auf Platz 15 zurückgefallen. Moritz Groneck konnte sich von einen Verfolgern nicht befreien. Bei noch drei Minuten zu fahrender Zeit drehte sich der Pole Setter und es konnten Hannes Ueberfeldt, Lennard Zerbe und Mika Delkus nicht ausweichen, mit der Folge, dass auch sie neben der Strecke liegen blieben. Sofort kam das Safety Car heraus. Die Zeit lief unterdessen weiter. Das Safety Car sammelte nun das übrige Feld ein und im nachhinein wurde das Rennen mit der roten Flagge zunächst unterbrochen und dann unter rot beendet wurde. 

Da das Rennen unter rot beendet wurde, zählt die Runde davor und damit wurde Moritz Groneck nach fünf Runden erneut zum Sieger erklärt vor Alex Mohr und Hannes Ueberfeldt. Linus Parbel kam als Achter ins Ziel. Emely Abt war trotzdem die beste Dame im Feld und lag auf Platz vierzehn.