Rekordkulisse beim 24h Rennen auf dem Nürburgring 2026

Vor über 350.000 Zuschauern fand das 24h Rennen auf dem Nürburgring statt. Nicht nur die Zuschauer reisten in Scharen in die Eifel, mit 159 Rennboliden und davon 41 GT3 Rennwagen war das Starterfeld gut und stark besetzt.

 

Mercedes-AMG hat erstmals nach zehn Jahren wieder die ADAC RAVENOL 24h Nürburgring gewonnen. Maro Engel, der schon 2016 beim bis dato letzten Erfolg mit an Bord war, feierte im RAVENOL Mercedes-AMG #80 seinen zweiten Gesamtsieg in der „Grünen Hölle“ und jubelte nach der Zieldurchfahrt mit seinen Fahrerkollegen Luca Stolz, Fabian Schiller und Maxime Martin. Bis knapp dreieinhalb Stunden vor Rennende hatte noch Formel-1-Superstar Max Verstappen direkt bei seinem ersten Auftritt bei den 24h Nürburgring auf Siegkurs gelegen, bis ein Antriebswellenschaden seinen „eigenen“ Verstappen-Mercedes-AMG #3 stoppte. 352.000 Zuschauer – so viele wie noch nie zuvor - verfolgten an den vier Tagen das Rennen und sorgten auch abseits der Strecke für ein einzigartiges Spektakel.

 

Auch aus der Sicht der Motorsportler aus Duisburg und vom AMC Duisburg verlief der Marathon im Großen und Ganzen erfolgreich. Das Max Kruse Racing Team rund um Teameigner Benny Leuchter war mit fünf Fahrzeugen zwei Audi R8 LMS GT3 Evo II, und drei VW Golf GTI Clubsport 24h, vertreten. Auf einem BMW E89 Z4Evo 2013 ging Peter Posavac für das Team W.I.S Racing Team Koopmann Racing an den Start. Auf einen neu aufgebauten Mercedes HWA EvoR ging in der Klasse SP-X Lance David Arnold auf die 24h Hatz. Kenneth Heyer vom AMC Duisburg saß im Mercedes AMG GT3 vom Team SR Schnitzelalm am Lenkrad.

 

Bei wechselnden Witterungsbedingung und Öl auf der Strecke gab es immer wieder Ausritte und Kollisionen. Bereits um 16.40 Uhr war für Marcel Fugel (#75 Fugel / Fugel / Leuchter / Coronel /Audi R8 LMS GT3 evo II) das Rennen gelaufen. Mit einem Reifenschaden hinten rechts war Dominik Fugel im Bereich Schwedenkreuz eingeschlagen. Der Audi R8 war stark geschädigt. Zuvor hatte er im Bereich Klostertal eine Kollision mit Piana. Bei beiden Fahrzeugen flogen Teile weg. Auch für Kenneth Heyer gab es eine Schrecksekunde. Um 20,33   Uhr rutschte sein Teamkollege Joy Mo Härtling ins Kiesbett im Bereich Aremberg bei einsetzendem Regen.

 

Benjamin Leuchter: "Der R8 hatte einen Bandenkontakt im Bereich Schwalbenschwanz, nachdem er auf Wasser rausgerutscht war. Er ist rein gekommen, unsere Jungs haben repariert, und das Auto ist jetzt schon wieder unterwegs. Die #10 Wasel / Lenz / Kruse / Dralle (VW Golf GTI Clubsport 24h) hatte auch einen Kontakt, dazu haben wir da ein Thema mit der Bremse. Das wird grade gecheckt und geht gleich wieder raus. Die #76 Hochwind / Otto / Vettel / Mogotsi (VW Golf GTI Clubsport 24h) hatte das gleiche Problem." Tom Coronel war in einer Code 60 Phase zu schnell unterwegs und erhält eine Strafe von 65 Sekunden und zwei Strafpunkte im DMSB Register.

 

Bei Max Kruse Racing kam ein Audi R8 (#76) und ein VW Golf GTI (#76) nicht ins Ziel. Der Golf mit der #10 wurde im Gesamt auf P 84 und in der Klasse auf P4 gewertet. Auf P 65 und dem Klassensieg kam der R8 mit Coronel ins Ziel. Der zweite Golf im Ziel von Benny Leuchter verbuchte Gesamtrang 82 und P2 in der Klasse. Lance David Arnold im HWA Mercedes beendete die 24h Hatz mit Getriebeproblemen auf Rang 48, Peter Posavac im BMW E89 Z4 Evo 2013 belegte Rang 99 und Kenneth Heyer vom AMC Duisburg fuhr auf Rang 101 über die Ziellinie. Weitere Infos unter www,motorracetime.de und www.24h-Rennen.de,

 

Nach der spektakulären 54. Auflage der ADAC RAVENOL 24h Nürburgring können sich alle Fans bereits den Termin für das nächste Jahr vormerken. Dann steigt das Rennen vom 27. bis 30. Mai 2027.