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Doppelsieg für Larry ten Voorde in Spa - Rennen 1

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Insgesamt gingen 29 Piloten gingen am Freitag beim Saisonauftakt in Spa Francorchamps an den Start. Titelverteidiger Larry ten Voorde verschaffte sich im Qualifying eine optimale Ausgangslage und begann das Rennen im rund 510 PS starken Cup-Fahrzeug von der Pole-Position. Der Niederländer fuhr beim Auftaktlauf auf dem belgischen Circuit de Spa-Francorchamps zum Sieg. Direkt nach dem Start konnte sich der 24-Jährige von seinen Konkurrenten lösen. Souverän führte Larry ten Voorde das Rennen über die gesamte Distanz an und jubelte nach 14 Runden über den Sieg. Verfolger Laurin Heinrich (Van Berghe Huber Racing) hielt den Rückstand stets unter einer Sekunde – dem 19-Jährigen gelang es aber nicht, den GP-Elite-Fahrer entscheidend unter Druck zu setzen.

In einem actionreichen Rennen auf dem Traditionskurs im Ardennenwald belegteder österreichische Routinier Christopher Zöchling (Fach Auto Tech) Rang drei, nachdem er sich in der Schlussphase geschickt gegen Deutschen Leon Köhler (Nebulus Racing by Huber) durchgesetzt hat. Hinter Christopher Köhler folgten Gaststarter Dorian Boccolacci (Martinet by Alméras) aus Frankreich sowie die beiden Niederländer Max van Splunteren (GP Elite) und Loek Hartog (Black Falcon Team Textar). Den Sieg in der ProAm-Klasse feierte Carlos Rivas (Black Falcon Team Textar). Der Luxemburger gewann in seiner Wertung vor Bashar Mardini (Van Berghe Huber Racing) und Kim Hauschild (HRT Motorsport).

Unglücklich verlief das Rennen auf der 7,004 Kilometer langen Ardennen-Achterbahn dagegen für den türkischen Piloten Ayhancan Güven (Phoenix Racing). Der Porsche Junior begann den Lauf von Rang zehn, fiel aufgrund einer Kollision nach dem Start mehrere Positionen zurück und musste nach sechs Runden vorzeitig aufgeben.

Larry ten Voorde (Team GP Elite): „Das erste Rennen der neuen Saison zu gewinnen, ist immer ein ganz besonderes Gefühl. Natürlich konnte ich Laurin Heinrich im Rückspiegel sehen. Ich habe mich aber auf meine eigene Performance fokussiert, das war entscheidend. Das neue Fahrzeug hat spürbar mehr Aerodynamik und dadurch eine deutlich höhere Geschwindigkeit in den Kurven.“ sagte ten Voorde.

Laurin Heinrich (Van Berghe Huber Racing): „Zweimal bin ich dichter an Larry ten Voorde herangekommen, der Sieg war aber leider nicht drin. Für mich ist das trotzdem ein super Ergebnis und das Rennen hat richtig Spaß gemacht. Samstag starte ich erneut von Rang zwei und möchte dann natürlich angreifen.“ sagte Heinrich. Der Youngster war damit bester Fahrer aus dem Porsche Carrera Cup Deutschland Talent Pool, dem Nachwuchsprogramm des Markenpokals.“

Christopher Zöchling (Fach Auto Tech): „In den letzten Runden hat Leon Köhler richtig Druck gemacht. Wir sind schon viele Stunden zusammen Sim-Racing gefahren, daher kenne ich seine Tricks und konnte mich erfolgreich verteidigen.“

Ayhancan Güven (Phoenix Racing): „Eigentlich hatte ich einen super Start und konnte mehrere Plätze gutmachen, doch dann wurde ich von zwei anderen Fahrzeugen getroffen. Leider waren meine vorderen Felgen danach zu stark beschädigt, um das Rennen fortzusetzen. Am Samstag steht ein neues Rennen an und da werde ich alles geben.“

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