Durch Disqualifikation erbten Piana/Schrey am Sonntag den Sieg

Die ADAC GT4 Germany startet mit einem interessanten und abwechslungsreichen Feld in ihre dritte Saison. Insgesamt 14 Teams haben sich mit sieben verschiedenen Sportwagenmarken eingeschrieben. Mit Aston Martin, Audi, BMW, KTM, McLaren, Mercedes-AMG und Porsche ist die Serie mit dem Who-is-Who des Sportwagenbaus vertreten. Im Rahmen des ADAC GT Masters finden die ersten beiden Läufe der Saison 2021 in der Magdeburger Börde in Oschersleben statt.

Mit acht Nennungen ist der Porsche 2021 das numerisch am stärksten vertretende Fahrzeug. Die Vorjahressieger der Fahrer- und Team-Wertung Allied-Racing setzen erneut drei 718 Cayman GT4 ein. Champion Nicolaj Møller Madsen hat bei seiner geplanten Titelverteidigung einen neuen Teamkollegen an der Seite: Dennis Fetzer, der 2020 Platz sieben in der Junior-Wertung der ADAC GT4 Germany holte. Michael Schrey und Gabriele Piana (beide Hofor Racing by Bonk Motorsport) reisen als Vize-Champions nach Oschersleben und sind weiterhin im BMW M4 GT4 unterwegs. Auf dasselbe Modell setzen auch die Neueinsteiger von Schubert Motorsport.

Das Team Zakspeed baut sein Engagement in der ADAC GT4 Germany aus und bringt nun zwei Mercedes-AMG GT4 an den Start. Am Steuer bilden der aktuelle Junior-Meister Jan Marschalkowski sowie der Champion der GT4 European Series der Franzose Théo Nouet ein vielversprechendes Duo. Serien-Rückkehrer Leipert Motorsport bietet ebenfalls einen Mercedes-AMG auf. Die Tschechische Zakspeed-Pilotin Gabriela Jilkova ist eine von zwei Damen im Feld der ADAC GT4 Germany 2021. Victoria Froß teilt sich einen Mercedes-AMG mit Franjo Kovac vom Neueinsteiger-Team Besagroup Racing.


Bei trockenem Wetter nahmen insgesamt 23 Fahrerpaarungen ihr erstes freies Training am Freitagmorgen unter die Räder. Nach einer Stunde hatten sich dann die Piloten Thèo Nouet und Jan Marschalkowski mit ihrem Mercedes AMG GT4 vom Team Zaakspeed in Szene gesetzt. Nach neun Runden hatten sie mit 1:31,894 Minuten die schnellste Zeit gefahren. Hinter ihnen lagen die Audi-Piloten Jan Philipp Springob/John Paul Southern vom Team T3 Motorsport gefolgt von den BMW-Fahrern Michael Schrey/Gabriele Piana (Hofor Racing by Bonk Motorsport).

Als schnellste Dame war die Tschechien Gabriela Jilkovà mit ihrem Partner Robert Haub vom Team Zakspeed mit ihrem Mercedes AMG GT4 auf Rang sechs unterwegs. Das Vater/Sohn Gespann Oliver Mayer/Lukas Mayer (T3 Motorsport) und Franjo Kovac/Victora Froß (Besagroup Racing Team) wurden nicht gewertet. Die dritte Dame im Bunde die Niederländerin Sandra van der Sloot musste sich mit ihrem Kollegen Charlie Martin (Driverse) zunächst mit Rang 21 zufrieden geben.

Thèo Nouet (Team Zakspeed): „Ich bin natürlich sehr glücklich, so in das Wochenende zu starten. Ich hatte eine freie Runde aber ein vollgetanktes Auto. Es war jedoch auch nur das freie Training. Für uns zählen die Qualifikationen und die beiden Rennen viel mehr. Dann wollen wir erneut oben in der Zeitenliste stehen. Wir sind hier angereist, um zu gewinnen.“

Jan Marschalkowski (Team Zakspeed): „Théo hat eine super Runde hingelegt. Wir müssen aber noch ein wenig am Auto arbeiten. Ich denke, dass wir auf jeden Fall konkurrenzfähig sind und um die Siege mitfahren können.“


Auch im zweiten freien Training am Freitagnachmittag begaben sich erneut alle 23 Fahrzeuge auf die Strecke um das zweite freie Training hinter sich zu bringen. Die Zeiten gegenüber morgens wurden nicht schneller. Diesmal waren Gabriela Jilkova/Robert Haub nach sechs Runden mit einer Zeit von 1:32,635 Minuten die Schnellsten im Feld. Platz zwei und drei gingen an Gabriele Piana/Michael Schrey und Pavel Lefterov/Stefan Bostandjiev (Overdrive Racing). Jan Marschalkowski/Thèo Nouet und Jan Philipp Springob/John Paul Southern nahmen die Ränge vier und zehn ein. Victoria Froß/Franjo Kovac lagen diesmal auf Rang 23. Einen Platz davor wurden Sandra van der Sloot/Matin Charlie gewertet.

Gabriela Jilkovà (Team Zakspeed): „Ich bin natürlich super happy. Tatsächlich hatte ich auf der Strecke recht viel Verkehr und wir hatten auch gebrauchte Reifen aufgeschnallt. Meine Runde hat mir auf jeden Fall viel Zuversicht für das Rennwochenende gegeben. Wir wollen in den Rennen in die Top Fünf kommen. Das ist das klare Ziel. Wenn man neu in einer Serie ist, muss man sich immer ein wenig Respekt verschaffen. Ich bin froh, dass ich hier zeigen kann, was ich drauf habe.“

Gabriela Piana (Hofor Racing by Bonk Motorsport:) „Das Ergebnis sieht natürlich nicht schlecht aus. Ich bin mit dem heutigen Tag jedoch nicht zufrieden. Es fühlt sich an, als ob das Auto nicht da ist, wo es sein sollte. Wir sind am Kämpfen und nicht am Fahren. Wir haben bereits einige Dinge geändert, was jedoch nicht geholfen hat. Wie die Konkurrenzsituation in diesem Jahr in der ADAC GT4 Germany wirklich ist, wird sich erstmals morgen in der Qualifikation herausstellen.“


Am Samstagmorgen von 9.35 Uhr bis 9.55 Uhr wurde es dann ernst für die Pilotinnen und Piloten, denn nun mussten sie ihre Startaufstellung für das Rennen am Mittag ausfahren. Die Zeiten wurden gegenüber dem zweiten freien Training am Freitag schneller. Die Pole-Position holten sich am Ende dann Gabriele Piana/Michael Schrey. Startplatz zwei und drei gingen an Jan Philipp Springob/John Paul Southern und Marc de Fulgencio/Robin Falkenbach (Leipert Motorsport). Von Startposition zwölf aus geht die beste Dame Gabriela Jilkovà mit ihrem Partner Robert Haub ins Rennen. Jan Marschalkowski/Thèo Nouet werden aus der zweiten Startreihe starten.

Gabriele Piana (Hofor Racing by Bonk Motorsport:) „Die perfekte Runde gibt es nie, aber diese war ganz nah dran. Wir haben gestern nach den freien Trainings noch etwas am Auto geändert. Das hat funktioniert. Die Crew hat bis spät am Abend dafür gearbeitet. Somit war die Pole Position insgesamt eine Teamleistung. Endlich hat es geklappt. Tatsächlich ist es schon ein bisschen merkwürdig, dass es so lange bis zu meiner ersten Pole Position in der ADAC GT4 Germany gedauert hat.“


Gabriele Piana/Michael Schrey hatten das Rennen bereits von der Pole-Position aus begonnen. Schon beim Start machten sie mit der Konkurrenz kurzen Prozess und behielten die Führung. Diese bauten sie über einen Stint immer weiter aus. Doch dunkle Wolken am Himmel über Oschersleben ließen die Führenden nie wirklich zur Ruhe kommen. Tatsächlich blieb die Strecke in der ersten Rennhälfte aber trocken. Serien-Neuling Marc de Fulgencio schnappte sich mit seinem Partner Robin Falkenbach direkt am Start die zweite Position und blieben die dichtesten Verfolger von Gabriele Piana/Michael Schrey. Phil Dörr/Andreas Wirth arbeiteten sich im Aston Martin von Startplatz acht in der ersten Rennhälfte bis auf die dritte Position nach vorne und vollzogen danach den Boxenstopp.

Nach dem Fahrerwechsel hatten Michael Schrey/Gabriele Piana die Führung zunächst souverän behauptet. In den letzten Rennminuten setzte dann aber doch noch der prognostizierte Regen ein und brachte noch einmal richtig Spannung ins Feld. Rund sieben Minuten vor Schluss musste die Rennleitung dann eine Safety-Car-Phase ausrufen, um ein Fahrzeug sicher bergen zu können. Somit schob sich das Feld wieder dicht zusammen. Für eine letzte Runde wurde das Rennen nochmals frei gegeben. Michael Schrey/Gabriele Piana behielten jedoch die Nerven und fuhren zum Sieg. Mit einem Rückstand von 1,3 Sekunden überfuhren Robin Falkenbach/Marc de Fulgenco die Ziellinie als Zweite. Damit sicherten sie sich auch den Sieg in der Junior-Wertung. Phil Dörr/Andreas Wirth komplettierten das Podium.

Vierte wurden Alexander Tauscher/Levi O'Dey im Porsche 718 Cayman GT4 vor Robert Haub/Gabriela Jílková in einem weiteren Mercedes-AMG. Rang sechs ging an Champion Nicolaj Møller Madsen und Dennis Fetzer im Porsche. Dahinter folgten Leo Pichler/ Leon Wassertheure im KTM X-Bow GT4, Christer Jöns/Fred Martin-Dye im McLaren 570S und die beiden Porsche von Pavel Lefterov/Stefan Bostandjiev sowie Moritz Wiskirchen/Phil Hill. Den Sieg in der Trophy-Wertung sicherten sich Stephan Grotstollen/Georg Braun in einem weiteren Porsche.

Gabriele Piana (Hofor Racing by Bonk Motorsport:): „Es ist ein super Gefühl, hier gewonnen zu haben. Besser kann man eine Saison nicht anfangen. Wir wussten schon nach der Qualifikation, dass wir ein super Paket zusammen haben. Nun geht der Blick aber auch gleich schon auf Lauf zwei am Sonntag. Ich liebe es hier zu fahren. Es heißt, Oschersleben sei eine sehr schwierige Strecke, auf welcher der Fahrer einen Unterschied machen kann. Aber hoffentlich gewinne ich dieses Mal auch das zweite Rennen hier.“

Michael Schrey (Hofor Racing by Bonk Motorsport): „Ich konnte den Vorsprung zunächst locker verwalten. Auch als der Regen kam, konnte ich den Abstand zur Konkurrenz einigermaßen gleich halten, obwohl ich natürlich sehr vorsichtig war – vor allem in Bezug auf die Bremspunkte. Als das Safety-Car herausgeschickt wurde, war mir klar, dass es nun richtig eng werden würde. Somit musste ich in der letzten Runde noch ein wenig Risiko nehmen. Denn wenn du führst, willst du den Sieg auch nach Hause bringen.“


 

Die Startaufstellung für das sonntägige Rennen mussten die Protagonisten am Sonntagmorgen von 9.00 Uhr bis 9.20 Uhr ausfahren. Mit einer Zeit von 1:31,457 Minuten und neun gefahrenen Runden holten sich Thèo Nouet/Jan Marschalkowski die Pole-Position, gefolgt von Dennis Fetzer/Nicolai Möller-Madsen (Team Zakspeed) und der schnellsten Dame im Feld Gabriela Jilkovà mit ihrem Teamkollegen Robert Haub. Die Sieger vom gestrigen Tag werden das Rennen aus der zweiten Startreihe aus aufnehmen. Direkt dahinter gehen Phil Dörr/Andreas Wirth und Marc de Fulgenco ins Rennen.

Thèo Nouet (Team Zakspeed): „Ich wusste, dass ich in meiner letzten Runde Vollgas geben musste, da die Strecke von Minute zu Minute besser wurde. Startplatz eins ist ein super Comeback, nachdem wir gestern im Rennen technische Probleme hatten. Wir sind jetzt richtig glücklich.“


Nach der Einführungsrunde funktionierte der fliegende Start ohne weiteres und die Pole-Setter konnten ihre Platzierung behaupten und alle kamen gut durch die erste Kurve hindurch. Im gesamten Feld wurde hart um jede Positionen gekämpft. Thèo Nouet/Jan Marschalkowski versuchten sich unterdessen abzusetzen. Doch Nicolai Möller Madsen/Dennis Fetzer konnten die Pace mitgehen. Hinter diesen beiden riss das Feld dann ein wenig ab. Gabriela Jilkovà/Robert Haub auf Rang drei hatten eine riesige Armada von Fahrzeugen hinter sich. Nach kurzer Zeit musste das Safety Car herauskommen, weil Christian Kosch/Tom Kieffer auf der Start und Zielgeraden neben der Strecke das Fahrzeug abgestellt hatten.

Zu dieser Zeit kamen Pavel Lefterov/Stefan Bostandjiev mit einem beschädigten Fahrzeug in die Box zurück. Bei noch 52 Minuten zu fahrender Zeit wurde das Rennen wieder frei gegeben und die Pole-Setter konnten sich direkt etwas absetzen. Nicolai Möller Madsen/Dennis Fetzer hatten alle Hände voll zu tun sich Gabriela Jilkovà/Robert Haub vom Hals zu halten. Durch diesen Kampf konnten sich die Mercedes-Piloten an der Spitze immer weiter absetzen. Michael Schrey/Gabriele Piana auf Rang vier lauerten nur auf die Chance gleich an beiden vor ihnen fahrenden Fahrzeugen vorbeizugehen. Immer mehr Fahrzeuge konnten dann sich nun an Nicolai Möller Madsen/Dennis Fetzer heranarbeiten.

Wenig später hatten Gabriela Jilkovà/Robert Haub kurzen Prozess mit den Porsche-Fahrern vor ihnen gemacht und zogen außen herum vorbei. Sofort gingen auch noch Michael Schrey/Gabriele Piana vorbei. Damit hatten Nicolai Möller Madsen/Dennis Fetzer in einer Runde gleich zwei Plätze eingebüßt. An der Spitze waren die Pole-Setter mit über vier Sekunden auf und davon gefahren. Andreas Wirth/Phil Dörr lagen auf dem sechsten Platz. Direkt vor ihnen waren Robin Falkenbach/Marc de Fulgencio unterwegs. Der Druck von Marcel Lenerz/Stefan von Zabiensky auf Andreas Wirth/Phil Dörr wurde Runde um Runde immer stärker. Hier ging es um Rang sechs.

Bei noch 42 Minuten zu fahrender Zeit waren Andreas Wirth/Phil Dörr plötzlich neben der Strecke und verloren dadurch einige Plätze. Sie mussten sich auf Rang elf wieder einreihen. Gabriela Jilkovà/Robert Haub konnten Runde um Runde näher an Thèo Nouet/Jan Marschalkowski herankommen. Der Abstand war auf zwei Sekunden geschrumpft. Andreas Wirth/Phil Dörr führten eine Armada von vier Fahrzeugen an. Hinter den zwei führenden Mercedes-Duo`s riss das Feld immer mehr ab. Zur gleichen Zeit waren Alexander Tauscher/Levi O`Dey etwas auf Abwegen unterwegs. Im hinteren Feld wurde hart gefightet. Michael Schrey/Gabriele Piana und Nicolai Möller Madsen/Dennis Fetzer auf den Rängen drei und vier hatten nach vorne und hinten genug Luft.

Das Boxenzeitfenster öffnete bei 34 Minuten zu fahrender Zeit und als Erste kamen John Paul Southern/Jan Philipp Springob, Andreas Wirth/Phil Dörr und Leon Wassertheurer/Leo Pichler herein. Beim nächsten Umlauf kamen dann die nächsten zum Pflichtboxenstopp. Die beiden Führenden blieben weiterhin draußen. Die Pole-Setter hatten so langsam aber sicher nichts mehr zu lachen, denn die einzige Dame im Feld kam immer näher und näher. Als das Boxenzeitfenster noch fünf Minuten geöffnet hatte waren Gabriela Jilkovà/Robert Haub mit aufgeblendeten Scheinwerfern unterwegs, denn sie waren bis auf 0,7 Sekunden an die Pole-Setter herangekommen.

Den Fahrerwechsel vollzogen Nicolai Möller Madsen/Dennis Fetzer bei noch 28 Minuten zu fahrender Zeit. An der Spitze fuhren jetzt Gabriela Jilkovà/Robert Haub. Sie mussten aber noch zum Fahrerwechsel hereinkommen. Sie kamen zwei Minuten später herein. Unterdessen waren Phil Dörr/Andreas mit ABS-Problemen unterwegs, denn immer öfter kamen sie von der Strecke ab. Nachdem Robert Haub das Steuer von Gabriela Jilkovà übernommen hatte, hatte es am Ende nicht ausgereicht die Führung wieder zu übernehmen, denn sie mussten sich beim Herausfahren aus der Boxengasse wieder hinter Jan Marschalkowski/Thèo Nouet einreihen. Eine fünf Sekundenzeitstrafe hatten zu dieser Zeit Daniel Schwerfeld/Axel Sartingen erhalten.

Eine Strafe hatten im nach hinein auch Robert Haub/Gabriela Jilkovà erhalten, weil sie beim Herausfahren aus der Boxengasse die weiße Linie überfahren hatten. Einen harten Kampf lieferten sich Christer Jöns/Fred Martin-Dye und Marc de Fulgencio/Robin Falkenbach um Platz fünf. An der Spitze waren Jan Marschalkowski/Thèo Nouet auf und davon gefahren. Stefan von Zabiensky/Marcel Lenerz hatten alle Hände voll zu tun auf Platz sieben fahrend, eine Armada von vier Fahrzeugen hinter sich zu halten. Wenig später drehten sich die BMW-Piloten von der Strecke und mussten sich dann auf Rang 15 wieder einreihen.

Gabriele Piana/Michael Schrey setzten rundenlang die vor ihnen fahrenden Mercedes-Piloten unter Druck. Hier ging es um Platz zwei. In der Schlussphase mussten Moritz Wißkirchen/Phil Hill absolute Kampflinie fahren, denn Levi O`Dey/Alexander Tauscher und Jan Philipp Springob/John Paul Southern waren an ihnen dran. Wenig später machten sie dann einen Fehler. Sie kamen zu weit raus und damit gingen sofort Levi O`Dey/Alexander Tauscher an ihnen vorbei. Diese konnten sich dann auch von ihren Verfolgern befreien. Zwei Minuten später tauschen Moritz Wißkirchen/Phil Hill mit Jan Philipp Springob/John Paul Southern etwas den Lack aus. Dadurch verloren Moritz Wißkirchen/Phil Hill nochmals einen Platz und waren jetzt auf Rang neun unterwegs.

Einen Platzwechsel hatte es auf Rang zwei gegeben und zwar hatten sich diesen Gabriele Piana/Michael Schrey geholt. Die BMW-Fahrer konnten sich dann auch von ihren Verfolgern absetzen. In den letzten zwei Minuten hatten Marc de Fulgencio/Robin Falkenbach kurzen Prozess gemacht mit Dennis Fetzer/Nicolai Möller Maden und waren auf Platz vier vorgefahren. Beim Druck von Christer Jöns/Fred Martin-Dye machten Dennis Fetzer/Nicolai Möller Madsen einen Fehler. Und sofort stießen Christer Jöns/Fred Martin-Dye innen hinein und hatten sich Platz fünf geholt. In den letzten zwei Runden liefen die Führenden auf einige zur Überrundung anstehenden Fahrzeuge auf. Nach einer Stunde wurden Jan Marschalkowski/Thèo Nouet als Sieger abgewunken, gefolgt von Gabriele Piana/Michael Schrey und Marc de Fulgencio/Robin Falkenbach. Robert Haub/Gabriela Jilkovà wurden als Vierte gewertet.

Im nach hinein wurden dann die Sieger disqualifiziert, da die Feuerlöschanlage nicht aktiviert gewesen war. Das Team Zakspeed hat gegen diese Entscheidung eine Berufung angekündigt, das Ergebnis ist daher vorläufig. Somit erbten Gabriele Piana/Michael Schrey den Sieg, gefolgt von Marc de Fulgencio/Robin Falkenbach und Gabriela Jilkovà/Robert Haub.

In der Meisterschaft führen Gabriele Piana/Michael Schrey mit 50 Punkten vor Robin Falkenbach/Marc de Fulgencio mit 40 und Robert Haub/Gabriela Jilkovà mit 27 Punkten. Robin Falkenbach führt die Junior-Wertung mit 50 Zähler an, gefolgt von Levi O`Dey mit 36 und Alexander Tauscher ebenfalls mit 36 Zähler. Auf Platz eins in der Trophy-Wertung liegen Georg Braun/Stephan Grotstollen mit 100 Punkten. Platz zwei und drei nehmen Daniel Schwerfeld/Axel Sartingen mit 72 und Oliver Mayer mit 52 Punkten ein. Hofor Racing by Bonk Motorsport hat in der Team-Wertung mit 50 Zähler die Nase vorne. Dahinter liegen Leipert Motorsport mit 40 und Dörr Motorsport mit 29 Zähler.

Thèo Nouet (Team Zakspeed): „Mein Start war super und ich konnte in den ersten Runden gleich einen Vorsprung herausfahren. Danach habe ich die Reifen für Jan geschont.“


ADAC GT 4 Germany

Ergebnis Lauf 1 – Oschersleben

1. Rennen ADAC GT Masters – 14. – 16. Mai 2021 – Oschersleben / D

Gestartet: 23 Fahrzeuge - Gewertet: 22 – Streckenlänge: 3,667 km - Renndistanz: 135,67 km - Dauer: 37 Runden

Platz Start-Nr. Fahrer Team Fahrzeug Zeit / Rückstand
1 2 Schrey, Michael / Piana, Gabriele Hofer Racing by Bonk Motorsport BMW M4 GT4 1:02:54,739
2 7 Falkenbach, Robin / de Fulgencio, Marc Leipert Motorsport Mercedes-AMG GT4 + 1,300
3 69 Dörr, Phil / Wirth, Andreas Dörr Motorsport Aston Martin Vantage GT4 + 2,822
4 19 Tauscher, Alexander / O´Dey, Levi KÜS Team 75 Bernhard Porsche 718 Cayman GT4 Clubsport MR + 3,805
5 20 Jilkova, Gabriela / Haub, Robert Team Zakspeed Mercedes-AMG GT4 + 6,365
6 1 Möller, Madsen / Fetzer, Dennis Team Allied Racing Porsche 718 Cayman GT4 Clubsport MR + 6,509
7 14 Pichler, Leo / Wassertheurer, Leon Razoon – more than racing KTM X – Bow GT4 + 6,797
8 66 Jöns, Christer / Martin-Dye, Fred Dörr Motorsport McLaren 570S + 7,014
9 23 Levterov, Pavel / Bostandijev, Stefan Overdrive Racing Porsche 718 Cayman GT4 Clubsport + 7,129
10 22 Wiskirchen, Moritz / Hill, Phil Team Allied Racing Porsche 718 Cayman GT4 Clubsport MR + 7,324
11 10 Lenerz, Marcel / von Zabiensky, Stefan Schubert Motorsport BMW M4 GT4 + 8,788
12 27 Grotstollen, Stefan / Braun Georg Team Buchbinder Rent-a-car Porsche 718 Cayman GT4 Clubsport + 10,759
13 77 Springob, Jan Philipp / Southern, John Paul T3 Motorsport Audi R8 LMS GT4 + 11,298
14 26 Kosch, Christian / Kieffer, Tom Team Allied-Racing Porsche 718 Cayman GT4 Clubsport + 12,374
15 59 Dörr, Ben / Hantke, Nico Dörr Motorsport Mc Laren 570S GT4 + 15,448
16 33 Shwerfeld, Daniel /Sartingn, Axel Black Falcon Textar Porsche 718 Cayman GT4 Clubsport MR + 18,751
17 99 Mayer, Oliver / Mayer, Lukas T3 Motorsport Audi R8 LMS GT4 -1 lap
18 32 Reiter, Tim / Rogalski, Robin Seyffart Motosport Audi R8 LMS GT4 -1 lap
19 30 Kronenberg, M. / Zulauf, F. W&S Motorsport Porsche 718 Cayman CS MR -1 lap
20 17 Kovac, Franjo / Froß, Victoria Besagroup Racing Team Mercedes AMG GT4 - 2 laps
21 13 Nouet, Theo / Marschalkowski, Jan Team Zakspeed Mercedes-AMG GT4 - 6 laps

22

9 Neumann, Tano / Bölting, Joachim Overdrive Racing Porsche 718 Cayman GT4 Clubsport MR - 6 laps
- 12 Martin, Charlie / Van der Sloot, Sandra Driverse BMW M4 GT4 -13 laps
Schnellste Runde: Start-Nr. 2 – Piana / Schrey in 1:32,365 Min. 142,9 km/h in Runde 4

ADAC GT 4 Germany

Ergebnis Lauf 2 – Oschersleben

1. Rennen ADAC GT Masters – 14. – 16. Mai 2021 – Oschersleben / D

Gestartet: 23 Fahrzeuge - Gewertet: 20 – Streckenlänge: 3,667 km - Renndistanz: 139,34 km - Dauer: 38 Runden

Platz Start-Nr. Fahrer Team Fahrzeug Zeit / Rückstand
1 2 Schrey, Michael / Piana, Gabriele Hofer Racing by Bonk Motorsport BMW M4 GT4 1:03,00,298
2 7 Falkenbach, Robin / de Fulgencio, Marc Leipert Motorsport Mercedes-AMG GT4 +7,947
3 20 Jilkova, Gabriela / Haub, Robert Team Zakspeed Mercedes-AMG GT4 + 9,296
4 66 Jöns, Christer / Martin-Dye, Fred Dörr Motorsport McLaren 570S + 11,155
5 1 Möller, Madsen / Fetzer, Dennis Team Allied Racing Porsche 718 Cayman GT4 Clubsport MR + 14,068
6 19 Tauscher, Alexander / O´Dey, Levi KÜS Team 75 Bernhard Porsche 718 Cayman GT4 Clubsport MR + 22,060
7 77 Springob, Jan Philipp / Southern, John Paul T3 Motorsport Audi R8 LMS GT4 +22,963
8 22 Wiskirchen, Moritz / Hill, Phil Team Allied Racing Porsche 718 Cayman GT4 Clubsport MR + 26,728
9 27 Grotstollen, Stefan / Braun Georg Team Buchbinder Rent-a-car Porsche 718 Cayman GT4 Clubsport + 36,272
10 23 Levterov, Pavel / Bostandijev, Stefan Overdrive Racing Porsche 718 Cayman GT4 Clubsport + 38,937
11 32 Reiter, Tim / Rogalski, Robin Seyffart Motosport Audi R8 LMS GT4 + 44,904
12 14 Pichler, Leo / Wassertheurer, Leon Razoon – more than racing KTM X – Bow GT4 + 45,333
13 59 Dörr, Ben / Hantke, Nico Dörr Motorsport Mc Laren 570S GT4 + 47,757
14 33 Shwerfeld, Daniel /Sartingn, Axel Black Falcon Textar Porsche 718 Cayman GT4 Clubsport MR +1:04,765
15 10 Lenerz, Marcel / von Zabiensky, Stefan Schubert Motorsport BMW M4 GT4 + 1:25,736
16 12 Martin, Charlie / Van der Sloot, Sandra Driverse BMW M4 GT4 - 1 lap
17 99 Mayer, Oliver / Mayer, Lukas T3 Motorsport Audi R8 LMS GT4 -1 lap
18 30 Kronenberg, M. / Zulauf, F. W&S Motorsport Porsche 718 Cayman CS MR -1 lap
19 9 Neumann, Tano / Bölting, Joachim Overdrive Racing Porsche 718 Cayman GT4 Clubsport MR - 1 lap
20 17 Kovac, Franjo / Froß, Victoria Besagroup Racing Team Mercedes AMG GT4 - 2 laps
- 69 Dörr, Phil / Wirth, Andreas Dörr Motorsport Aston Martin Vantage GT4 - 12 laps
- 26 Kieffer, Tom / Kosch, Christian Team Allied Racing Porsche 718 Cayman GT4 CS MR - 37 laps
D.Q. 13 Nouet, Theo / Marschalkowski, Jan Team Zakspeed Mercedes-AMG GT4 1:02:51,181
Schnellste Runde: Start-Nr. 13 – Nouet / Marschalkowski in 1:32,675 Min. 142,4 km/h in Runde 5

ADAC GT 4 Germany 2021

Fahrerwertung nach 2 von 12 Rennen

Platz Start-Nr. Fahrer Fahrzeug Gesamt 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12
1 2 Schrey, Michael BMW M4 GT4 50,00 25,00 25,00
1 2 Piana, Gabriele BMW M4 GT4 50,00 25,00 25,00
2 7 Falkenbach, Robin Mercedes-AMG GT4 40,00 20,00 20,00
2 7 de Fulgencio, Marc Mercedes-AMG GT4 40,00 20,00 20,00
3 20 Jilkova, Gabriela Mercedes-AMG GT4 27,00 11,00 16,00
3 20 Haub, Robert Mercedes-AMG GT4 27,00 11,00 16,00
4 19 Tauscher, Alexander Porsche 718 Cayman GT4 Clubsport MR 24,00 13,00 11,00
4 19 O´Dey, Levi Porsche 718 Cayman GT4 Clubsport MR 24,00 13,00 11,00
5 1 Möller, Madsen Porsche 718 Cayman GT4 Clubsport MR 23,00 10,00 13,00
5 1 Fetzer, Dennis Porsche 718 Cayman GT4 Clubsport MR 23,00 10,00 13,00
6 69 Dörr, Phil Aston Martin Vantage GT4 16,00 16,00 0,00
6 69 Wirth, Andreas Aston Martin Vantage GT4 16,00 16,00 0,00
7 22 Wiskirchen, Moritz Porsche 718 Cayman GT4 Clubsport MR 16,00 7,00 9,00
7 22 Hill, Phil Porsche 718 Cayman GT4 Clubsport MR 16,00 7,00 9,00
8 23 Levterov, Pavel Porsche 718 Cayman GT4 Clubsport 15,00 8,00 7,00
8 23 Bostandijev, Stefan Porsche 718 Cayman GT4 Clubsport 15,00 8,00 7,00
9 77 Springob, Jan Philipp Audi R8 LMS GT4 14,00 4,00 10,00
9 77 Southern, John Paul Audi R8 LMS GT4 14,00 4,00 10,00
10 14 Pichler, Leo KTM X – Bow GT4 14,00 9,00 5,00
10 14 Wassertheurer, Leon KTM X – Bow GT4 14,00 9,00 5,00
11 27 Grotstollen, Stefan Porsche 718 Cayman GT4 Clubsport 13,00 5,00 8,00
11 27 Braun Georg Porsche 718 Cayman GT4 Clubsport 13,00 5,00 8,00
12 10 Lenerz, Marcel BMW M4 GT4 8,00 6,00 2,00
12 10 von Zabiensky, Stefan BMW M4 GT4 8,00 6,00 2,00
13 32 Reiter, Tim Audi R8 LMS GT4 6,00 0,00 6,00
13 32 Rogalski, Robin Audi R8 LMS GT4 6,00 0,00 6,00
14 59 Dörr, Ben Mc Laren 570S GT4 6,00 2,00 4,00
14 59 Hantke, Nico Mc Laren 570S GT4 6,00 2,00 4,00
15 33 Schwerfeld, Daniel Porsche 718 Cayman GT4 CS MR 4,00 1,00 3,00
15 33 Sartingen, Axel Porsche 718 Cayman GT4 CS MR 4,00 1,00 3,00
16 26 Kosch, Christian Porsche 718 Cayman GT4 Clubsport 3,00 3,00 0,00
16 26 Kieffer, Tom Porsche 718 Cayman GT4 Clubsport 3,00 3,00 0,00
17 12 Martin, Charlie BMW M4 GT4 1,00 0,00 1,00
17 12 Van der Sloot, Sandra BMW M4 GT4 1,00 0,00 1,00

Juniorwertung nach 2 von 12 Rennen

Platz Start-Nr. Fahrer Fahrzeug Gesamt 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12
1 7 Falkenbach, Robin Mercedes-AMG GT4 50,00 25,00 25,00
2 19 O`Dey, Levi Porsche 718 Cayman GT4 Clubsport MR 36,00 16,00 20,00
2 19 Tauscher, Alexander Porsche 718 Cayman GT4 Clubsport MR 36,00 16,00 20,00
3 22 Wiskirchen, Moritz Porsche 718 Cayman GT4 Clubsport MR 34,50 15,00 19,50
3 22 Hill, Phil Porsche 718 Cayman GT4 Clubsport MR 34,50 15,00 19,50
3 14 Wassertheurer, Leon KTM X – Bow GT4 34,50 19,50 15,00
3 14 Pichler, Leo KTM X – Bow GT4 34,50 19,50 15,00
4 23 Bostandijev, Stefan Porsche 718 Cayman GT4 Clubsport 33,00 16,50 16,50
5 77 Springob, Jan Philipp Audi R8 LMS GT4 25,00 9,00 16,00
5 77 Southern, John Paul Audi R8 LMS GT4 25,00 9,00 16,00
6 69 Dörr, Phil Aston Martin Vantage GT4 20,00 20,00 0,00
7 59 Hantke, Nico Mc Laren 570S GT4 17,00 8,00 9,00
7 59 Dörr, Ben Mc Laren 570S GT4 17,00 8,00 9,00
8 13 Nouet, Thèo Mercedes-AMG GT4 10,50 10,50 0,00

Trophy Wertung 2 von 12 Rennen

Platz Start-Nr. Fahrer Fahrzeug Gesamt 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12
1 27 Grotstollen, Stefan Porsche 718 Cayman GT4 Clubsport 100,00 50,00 50,00
1 27 Braun Georg Porsche 718 Cayman GT4 Clubsport 100,00 50,00 50,00
2 33 Schwerfeld, Daniel Porsche 718 Cayman GT4 CS MR 72,00 32,00 40,00
2 33 Sartingen, Axel Porsche 718 Cayman GT4 CS MR 72,00 32,00 40,00
3 99 Mayer, Oliver Audi R8 LMS GT4 52,00 26,00 26,00
4 9 Bölting, Joachim Porsche 718 Cayman GT4 CS MR 42,00 20,00 22,00
4 9 Neumann, Tano Porsche 718 Cayman GT4 CS MR 42,00 20,00 22,00
5 26 Kosch, Christian Porsche 718 Cayman GT4 Clubsport 40,00 40,00 0,00
5 26 Kieffer, Tom Porsche 718 Cayman GT4 Clubsport 40,00 40,00 0,00
6 17 Kovac, Franjo Mercedes-AMG GT4 31,50 16,60 15,00
7 12 Martin, Charlie BMW M4 GT4 24,00 0,00 24,00

 Teamwertung nach 2 von 12 Rennen

Platz Team Gesamt 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12
1 Hofor Racing by Bonk Motorsirt 50,00 25,00 25,00
2 Leipert Motorsport 40,00 20,00 20,00
3 Dörr Motorsport 29,00 16,00 13,00
4 Team Zakspeed 27,00 11,00 16,00
5 KÜS Team Bernhard 23,00 13,00 10,00
6 Team Allied Racing 21,00 10,00 11,00
7 Overdrive Racing 15,00 8,00 7,00
8 T3 Motorsport 14,00 9,00 5,00
8 razoon – more –than racing 14,00 9,00 5,00
9 Team Buchbinder Rent-a-Car 14,00 6,00 8,00
10 Schubert Motorsport 10,00 7,00 3,00
11 Seyffarth Motorsport 9,00 3,00 6,00
12 Black Falcon Team TEXTAR 8,00 4,00 4,00
13 Besagroup Racing Team 3,00 2,00 1,00
14 Driverse 2,00 0,00 2,00