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Vorletztes Rennwochenende des ADAC GT Masters 2019

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Der Hockenheimring Baden-Württemberg stellt zweifellos das motorsportliche Zentrum Süddeutschlands dar. Kein Wunder, dass auch zahlreiche schnelle Rennfahrer aus der Region stammen. Fünf Piloten aus dem ADAC GT Masters, das am 14./15. September in der Spargel-Metropole die Wertungsläufe 11 und 12 austrägt, müssen für die Anfahrt nach Hockenheim weniger als 50 Kilometer bewältigen. Als Heimschläfer gehen Arlind Hoti (Aust Motorsport, Audi R8 LMS, Mannheim) und David Jahn (RWT Racing, Corvette C7 GT3-R, Speyer) durch. Sie sind nach rund 25 Kilometern Fahrt bereits an der Rennstrecke. Auf den weiteren Plätzen folgen Dennis Marschall (HCB-Rutronik Racing, Audi R8 LMS, Eggenstein-Leopoldshafen) und Marvin Dienst (Schütz Motorsport, Mercedes-AMG GT3, Lampertheim) mit 40 respektive 42 Kilometern.

Der auch über die reinen Insiderkreise hinaus wohl bekannteste Name residiert in Heppenheim, rund 47 Kilometer nördlich von Hockenheim entfernt an der Autobahn A5 gelegen: Fabian Vettel vom MANN-FILTER Team HTP. Auch für den jüngeren Bruder des viermaligen Formel-1-Weltmeisters Sebastian, nach dessen erstem WM-Triumph 2010 die Heimatstadt Heppenheim kurzfristig in „Vettelheim“ umbenannt worden war, ist Hockenheim keine Rennstrecke wie jeder andere. „Hier bin ich meine ersten Kilometer im Rennauto gefahren, kenne jeden Winkel der Rennstrecke. Hier habe ich erstmals im Mercedes-AMG GT3 des MANN-FILTER Team HTP getestet. Und natürlich werden viele Freunde und Bekannte beim Rennen sein und uns hoffentlich die Daumen drücken“, sagt Fabian Vettel.

Der 20-Jährige, der erst 2017 begonnen hatte, aktiv Motorsport zu betreiben, bewertet seine Debütsaison in der „Liga der Supersportwagen“ als „sehr lehrreich“: „Mir war klar, dass im ADAC GT Masters ein rauer Wind herrschen würde. Die Leistungsdichte in diesem hochklassigen Feld ist unglaublich. Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen: Rund 30 Fahrzeuge von acht Marken, alle von professionellen Teams eingesetzt und von Top-Piloten gesteuert und damit praktisch alle gleich schnell. Das ist der härteste Wettbewerb, den man sich vorstellen kann.“

„Das hohe Niveau im Feld macht die Startposition so besonders wichtig“, fährt Vettel fort. „Nur wer vorne startet, hat eine realistische Chance auf ein Spitzenergebnis. Aber gerade das Qualifikationstraining ist eine riesige Herausforderung. Die Reifen entwickeln vielleicht für zwei Runden ihren maximalen Grip. In diesen zwei Runden muss alles passen – kein Fehler, kein Verkehr. Ansonsten fehlen gleich einige Zehntel, und du stehst hinten. Ich gehe davon aus, dass in Hockenheim wieder um die 25 Autos in einer Sekunde liegen werden. Das Quali hinzubekommen, ist eine Kunst. Aber eines kann ich nach fünf Rennwochenenden schon sagen: Das ADAC GT Masters ist nicht nur für die Fans ein echter Knüller, sondern auch für uns Fahrer!“

Zumal auch das Rahmenprogramm keine Wünsche offen lässt. Die ADAC GT4 Germany, ADAC TCR Germany und ADAC Formel 4 sowie der Porsche Carrera Cup sorgen gemeinsam mit dem ADAC GT Masters dafür, dass während des gesamten Wochenendes auf dem Hockenheimring ein Highlight das nächste jagt. Fünf Rennläufe am Samstag, gar sechs am Sonntag – kein anderes Veranstaltungspaket bietet ein so dicht gepacktes Programm. Und das zu besonders günstigen Eintrittspreisen. Kinder unter 12 Jahren haben in Begleitung eines zahlenden Erwachsenen freien Zutritt, was das ADAC GT Masters Weekend auf dem Hockenheimring für einen motorsportlichen Familienausflug geradezu prädestiniert.

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