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Österreicher holt sich beim Heimrennen den Sieg

Die ADAC TCR Germany gibt vom 08. bis 10. Juni im Rahmen der ADAC GT Masters mit einem vollen Teilnehmerfeld auf dem Red Bull Ring wieder Gas. In der Steiermark stehen die Saisonrennen fünf und sechs auf dem Programm. Dabei werden nicht nur die Tourenwagen der Marken Audi, Cupra, Honda, Opel, Peugeot, Renault und Volkswagen im Mittelpunkt stehen, sondern natürlich auch die drei Lokalmatadoren Harald Proczyk (HP Racing International), Simon Reicher (YACO Racing) und Lukas Niedertscheider (Niedertscheider Motorsport).

Bild: CS

Mit viel Selbstvertrauen kommt Hari Proczyk an den Red Bull Ring. Der 42-Jährige liegt in der Meisterschaft an der Spitze mit 118 Punkten, gefolgt von Luca Engstler mit 110 und Niels Langeveld mit 100 Punkten. Als gebürtiger Knittelfelder kennt der Opel Astra TCR-Pilot den Kurs bestens. "Red Bull Ring - da sind die Rennen immer besonders für mich. Da hat alles angefangen, dort habe ich lange gearbeitet", sagte Proczyk: "Natürlich wäre es schön, dort wieder einmal einen Sieg zu holen. Der letzte Erfolg dort ist schon eine ganze Zeit her, ich kann mich aber noch an einen aus meiner Zeit in der Formel Ford erinnern." In Proczyks Team HP Racing International wird diesmal nicht nur Rookie Luke Wankmüller angreifen, erstmals in diesem Jahr ist auch Daniel Davidovac dabei. "Er ist ein guter Freund von mir. Ich bin gespannt, wie er sich schlagen wird", sagte Proczyk.

Auch Lukas Niedertscheider kennt den Kurs in den Bergen bereits aus der Vergangenheit - im neuen Peugeot 308 TCR hat er dort aber noch kein Rennen bestritten. "Ich bin mit dem Red Bull Ring schon länger vertraut, dort bin ich mein erstes Tourenwagenrennen und auch erstmals aufs Podium gefahren", sagt der 23-Jährige: "Seitdem habe ich immer ein gutes Gefühl, wenn ich in Spielberg vor Ort bin. Auch wenn es knapp drei Stunden Autofahrt für mich sind, fühle ich mich dort definitiv Zuhause." Niedertscheider und sein Team haben die Zeit seit den Rennen in Most genutzt, "um unseren Peugeot 308 TCR noch besser zu verstehen", betont der Osttiroler: "Ob es reicht, wird das Wochenende zeigen, allerdings denke ich, dass wir um die Top Ten mitfahren können. Das Qualifying ist wie immer der wichtigste Part, von dort aus ist alles möglich."

Simon Reicher, der dritte Österreicher im Fahrerfeld der ADAC TCR Germany, fiebert dem Wochenende ebenfalls entgegen. "Das ist mein Heimrennen, es herrscht absolute Vorfreude", sagt Reicher: "Ich freue mich sehr auf den Red Bull Ring - vom Layout her meines Erachtens die schönste Strecke überhaupt. Das ist immer etwas Besonderes." Der 18-Jährige, der seine zweite Saison in der ADAC TCR Germany absolviert, hat bei den ersten beiden Wochenenden in Oschersleben und in Most einen starken Eindruck hinterlassen. Er ist mit 65 Punkten derzeit Fünfter in der Gesamtwertung. Reicher ist mit dem bisherigen Saisonverlauf zufrieden. "Was mir am meisten gefällt, ist unsere Konstanz. Wir haben bislang in jedem Rennen unsere Leistung abgerufen", sagt er: "Wir sind absolut konkurrenzfähig, ehrgeizig und wollen unbedingt aufs Treppchen - idealerweise natürlich schon auf dem Red Bull Ring."

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