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Die DTM zu Gast in der Steiermark auf dem Red Bull Ring

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Das Comeback der DTM auf dem Red Bull Ring wird zum Fan-Fest: Nicht nur, dass Zuschauer auf die Tribünen rund um die herrlich gelegene Rennstrecke in der Steiermark dürfen, erstmals seit dem DTM-Finale 2019 in Hockenheim dürfen die Fans sogar wieder ins Fahrerlager. „Das wird die Atmosphäre komplett verändern“, freut sich der 19-jährige Neuseeländer Liam Lawson (Ferrari) auf die Fan-Nähe, die zur DNA der Traditionsserie gehört. Der Red Bull-Junior, Auftaktsieger in Monza, zählt unverändert zu den Meisterschaftsaspiranten. Als Spitzenreiter der Fahrer-Wertung führt der Südafrikaner Kelvin van der Linde im ABT-Audi das hochkarätige, 20-köpfige Starterfeld mit Rennwagen von bis zu sieben Herstellern in die zweite Saisonhälfte.

Unweit von Graz gelegen, zählt der Red Bull Ring bei Spielberg zu den beliebtesten Rennstrecken. Nach Formel 1 und MotoGP ist die DTM in diesem Jahr das nächste Highlight in der motorsportbegeisterten Alpenrepublik. Den 4,326 Kilometer langen Kurs, der malerisch am Berg gelegen ist und die größten Höhenunterschiede aller DTM-Strecken aufweist, prägen schnelle und mittelschnelle Kurven. Für die DTM ist es die Rückkehr in die Steiermark nach 2018, am Wochenende stehen die DTM-Rennen 16 und 17 auf dem Red Bull Ring seit 2001 bevor.

Als Lokalmatador geht Lucas Auer im Mercedes-AMG des deutsch-texanischen Teams WINWARD an den Start. Der 26-jährige Tiroler ist derzeit Achter in der Meisterschaft und will auf heimischem Terrain verlorenen Boden gutmachen. Auer war 2016 der erste Österreicher, der ein DTM-Rennen gewinnen konnte. Bislang erzielte er fünf DTM-Siege. Die erste Pole-Position eines Österreichers verbuchte übrigens in den Achtzigern der auch im Rennwagen erfolgreiche Ski-Star Franz Klammer.

Das DRM-Revival im Rahmen der DTM Classic auf der Formel-1-Rennstrecke in der Steiermark wird zum außerordentlichen Stelldichein von 20 der automobilen Schätze jener Zeit. Zum ersten Mal seit der DRM-Ära werden gleich drei jener fulminanten Gruppe-5-Capri im Rennen zu sehen sein, die einst vom legendären Meistermacher Erich Zakowski und seinem Zakspeed-Rennstall entwickelt wurden. In einem der drei Capris werden sich DTM-Teamchef Peter Mücke sowie sein Sohn und ehemaliger DTM-Pilot Stefan Mücke abwechseln. Vom 1600er Ford Escort über BMW 2002, Porsche mit den Modellen 914/6 und 911 Carrera RSR bis hin zum De Tomaso Pantera und zum bildschönen BMW M1 reicht die breite Palette der Fahrzeuge jener Zeit.

Diesen einzigartigen Augen- und Ohrenschmaus können die Zuschauer am Red Bull Ring nicht nur jeweils am Samstag und Sonntag in Tranings- und Rennaction auf der Strecke erleben, sondern auch hautnah im Fahrerlager. Denn beim DTM-Gastspiel in der Steiermark ist erstmals seit 2019 das Fahrerlager wieder für Zuschauer geöffnet, Eintrittskarte und Einhaltung der 3G-Regelung vorausgesetzt. Desweiteren besteite der BMW M2 Cup und die DTM Trophy am Samstag und Sonntag jeweils ein Rennen.

 

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