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DTM startet auf dem Nürburgring

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Bereits eine Woche nach dem Rennen im niederländischen Assen gastiert die DTM vom 11. bis 13. September in der Eifel auf dem Nürburgring. Dort stehen die Läufe neun und zehn auf dem Programm. Die DTM wird auch direkt dort bleiben, denn vom 18. bis 20. September werden die Piloten die Rennen elf und zwölf dort in Angriff nehmen. In der ersten Session wird der Grand-Prix-Kurs gefahren. Eine Woche später steht dann in Kurzanbindung zur Debatte.

Im Rahmenprogramm der DTM geht die DTM Trophy an den Start sowie die GTC Race, die am Freitag das Goodyear 60 Rennen über eine Distanz von 60 Minuten mit Fahrerwechsel ausfährt. Hinzu kommt am Samstag und Sonntag jeweis ein Rennen über 30 Minuten. Maximilian Götz vom AMC Duisburg e. V. startet bei der GTC Race und dem Goodyear 60. Pilotieren wird er den Mercedes-AMG GT3 von Space Drive Racing operated by HWA mit der Steer-by-wire-Technologie auf dem Nürburgring.

Nach einigen Testtagen mit dem neuen System, freut sich der Ex-DTM-Pilot, der diese Saison unter anderem im ADAC GT Masters unterwegs ist, auf den ersten Renneinsatz: "Am Anfang war es schon ungewohnt", erklärte Maxi Götz. "Man setzt sich ins Auto und das Lenkrad dreht sich um 360 Grad! Sobald die Zündung angeht, justiert es sich dann ein. In der aktuellen Version merkt man fast keinen Unterschied zum klassischen Rennauto, wenn man auf der Strecke fährt. Man kann sogar die G-Kräfte am Lenkrad einstellen und sehr gut auf seinen Fahrstil adaptieren."

Bereits in der vergangenen Saison wurde der Audi R8 LMS GT3- ausgerüstet mit dem Steer-By-Wire-System “Space Drive” und kam zum Einsatz. Bereits im Juni erhielt der Technologieträger der Schaeffler Paravan Technologie GmbH & Co.KG, der ganz ohne mechanische Verbindung zwischen Lenkeinheit und Lenkgetriebe auskommt, als erster Rennwagen eine Zulassung vom Deutschen Motor Sport Bund (DMSB). Der Bolide wurde von Phoenix-Racing betreut und vom ehemaligen Formel 1-Fahrer Markus Winkelhock pilotiert.

“In der Wertung mitfahren zu können, ist für uns ein weiterer wichtiger Meilenstein für das Projekt. Wir konnten in den zurückliegenden Rennwochenenden wichtige Erkenntnisse gewinnen, die direkt in die Weiterentwicklung des Systems fließen. Die Lenksäule wird fallen”, ist sich Roland Arnold, CEO der Schaeffler Paravan Technologie GmbH & Co.KG sicher. “Und wir werden für diese Anwendung die straßenzugelassene Drive-by-Wire-Technologie bieten können, die unter anderem eine Schlüsseltechnologie für das autonome Fahren in Level 4 und 5 darstellt.”

Neben Maximilian Götz im Paravan Mercedes GT 3 wird ein KÜS Porsche GT3, der Dörr McLaren GT4 und der Phönix Audi mit Markus Winkelhock und Carrie Schreiner mit dem Steer-By-Wire-System an den Start gehen.

Desweiteren geht der Porsche Carrera Cuo Benelux und der Lotus Cup Eurpe an den Start.

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