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DTM startet mit Zuschauern im niederländischen Assen

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Der legendäre „TT Circuit“ in Assen war im vergangenen Jahr erstmals Gastgeber für die DTM. Dabei sorgte vor allem BMW DTM-Fahrer Marco Wittmann für Aufsehen. Am Samstag holte er die Poleposition und den Sieg, am Sonntag fuhr er mit einer beeindruckenden Aufholjagd vom letzten Startplatz aus als Zweiter auf das Podium. Den Rundenrekord für die schnellste Rennrunde auf der 4,555 Kilometer langen Strecke hält BMW DTM-Fahrer Philipp Eng mit 1:27,860 Minuten. In Assen können erstmals in dieser Saison Fans die Rennen live von den Tribünen aus erleben. Je Renntag sind 10.000 Zuschauer an der Rennstrecke zugelassen.

 

Jens Marquardt (BMW Group Motorsport Direktor): „In Assen starten wir in intensive Wochen in der DTM. Nach dem Double-Header auf dem Lausitzring erwartet uns nun zum ersten Mal ein Triple-Header mit drei Events an drei aufeinanderfolgenden Wochenenden in Assen und auf dem Nürburgring. Der Doppelsieg mit Lucas Auer und Timo Glock am zweiten Lausitzring-Sonntag war für uns alle nach dem schwierigen Saisonstart sehr wichtig. Dennoch wissen wir, dass wir weiter hart arbeiten müssen, um die Lücke zu Audi ganz zu schließen. Dies gilt vor allem in Sachen Qualifying-Performance. Das Ziel lautet, von den Plätzen ganz vorn in die Rennen zu gehen und diese Ausgangslage dann in Siege und Podiumsplätze umzusetzen. Wir freuen uns sehr, dass in Assen zum ersten Mal in dieser Saison Zuschauer auf den Tribünen mitfiebern können. Die Fans machen die Atmosphäre in der DTM aus, und wir danken allen Beteiligten, die dies möglich gemacht haben.“

Lucas Auer (#22 BMW Bank M4 DTM, BMW Team RMR): „Speziell nach dem Erfolg am Lausitzring freue ich mich nun riesig auf den Triple-Header. Assen wird in der DTM Neuland für mich, aber ich denke, dass es eine richtig coole Show wird. Das Reifenmanagement wird wieder eine Herausforderung. Es ist klasse, dass wir dort Fans vor Ort haben können, und ich hoffe, dass wir ihnen zwei spektakuläre Rennen bieten können. Der Nürburgring ist sowieso eine meiner Lieblingsstrecken. Vor allem auf der langen Variante sollten wir tolle Rennen erwarten. Der Triple-Header wird eine Challenge, aber als Rennfahrer sitzt du am liebsten im Auto, und das kann ich in den nächsten Wochen machen.“

Im Rahmenprogramm der DTM in Assen gehen die Tourenwagen Classics an den Start. Hinzu kommt noch der Mazda MX-5 Cup, die Supercar Challenge sowie das Belcar Endurance Championship.

Der „TT-Circuit Assen“ ist eine spektakuläre Rennstrecke, geprägt von schnellen und mittelschnellen Kurven. Aus dem Vorjahr wissen die DTM-Piloten, dass auf diesem anspruchsvollen Kurs die Reifen überaus hart gefordert werden, ähnlich wie beim Saisonauftakt in Spa-Francorchamps. Auch wenn Fahrer und Teams mittlerweile mehr Erfahrung mit den Einheitsreifen von Hankook haben, so wird es auch in Assen auf den vorsichtigen Umgang mit dem „schwarzen Gold“ ankommen. Schon jetzt stellen sich einige Fahrer die Frage, ob es bei einem Pflichtstopp bleibt oder auch ein zweiter Reifenwechsel von Vorteil sein könnte – und die Rennen somit um ein mögliches Spannungselement bereichert.

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