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ADAC GT Masters startet in Hockenheim in die Endphase

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Packende Rennaction, Lenkradakrobatik am absoluten Limit, traumhaft schön aussehende und klingende Supersportwagen, beeindruckende Markenvielfalt – das alles ist das ADAC GT Masters. Wenn bei den fliegenden Starts zu den einstündigen Rennen mit Pflichtboxenstopp rund 16.000 PS losdonnern, bebt die Arena. Und das gilt insbesondere für das einzigartige Motodrom des Hockenheimring Baden-Württemberg, dessen Stadioncharakter im internationalen Rennsport seinesgleichen sucht.


Der Kampf um die Deutsche GT-Meisterschaft 2021 ist spannender denn je. Vier Wertungsläufe vor dem Saisonende haben realistisch noch mindestens 20 Piloten Chancen auf den Titelgewinn, mathematisch sind es sogar noch deutlich mehr. Sechs verschiedene Teams auf vier verschiedenen Fabrikaten haben mindestens eines der zehn bisherigen Saisonrennen gewonnen. Dass es nicht nur aufs Gewinnen ankommt, demonstrieren indessen eindrucksvoll Maro Engel und Luca Stolz (Toksport WRT/Mercedes-AMG GT3), die zwar in diesem Jahr bislang noch nicht als Erste abgewunken wurden, aber ein Muster an Konstanz sind und deswegen mit nur zwei Zählern Rückstand auf Mies/Feller als Gesamtzweite nach Hockenheim reisen.

Angesichts der Ausgeglichenheit im rund 30 Fahrzeuge umfassenden Teilnehmerfeld des ADAC GT Masters und der Unvorhersehbarkeit der Rennen kann kaum einem der Vertreter der sieben Marken eine Podestchance abgesprochen werden. Und neben den GT3-Rennern von Audi, BMW, Corvette, Lamborghini, Mercedes-AMG und Porsche dürfen sich die Fans auf dem Hockenheimring auch über die Rückkehr der siebten Marke freuen. Pünktlich zum Kinostart des neuesten James-Bond-Blockbusters kehrt das Prosport-Team mit einem der wunderschönen Aston Martin Vantage GT3 in die Rennserie zurück. Pilotiert wird das britische Schmuckstück von Tim Heinemann und dem erst 16-jährigen Salman Owega, dessen älterer Bruder Jusuf im Team Phoenix Racing einen Audi R8 LMS steuert. Prosport bereitet mit dem Gasteinsatz in Hockenheim eine volle Saison im ADAC GT Masters 2022 vor.

Nicht minder spannend und sogar noch einen Hauch vielfältiger verspricht das Geschehen in der ADAC GT4 Germany zu werden. Ein prächtiges Ensemble von 33 der mehr als 400 PS starken GT4-Fahrzeuge hat sich zum vorletzten Saison-Gastspiel in Hockenheim angesagt. Und mit Neueinsteiger Toyota finden sich erstmals sogar acht verschiedene Marken im bunten Teilnehmerfeld. Das Team Ring Racing absolviert mit einem Toyota GR Supra GT4 für die belgischen Piloten Nico Verdonck und Antoine Potty einen Gaststart, der auch zur Evaluierung eines kompletten Programms in der ADAC GT4 Germany 2022 dienen soll.

Daneben haben sich für Hockenheim mehrere weitere Gaststarter angesagt. Die Zwillinge Alesia und Jacqueline Kreutzpointner, Töchter des früheren Sport- und Tourenwagen-Piloten Fritz Kreutzpointner, kehren in einem BMW M4 GT4 von Driverse in die ADAC GT4 Germany zurück. Gleiches gilt für Claudia Hürtgen, die sich einen von Hofor Racing by Bonk Motorsport eingesetzten BMW M4 GT4 mit dem Österreicher Michael Fischer teilt. „Serien-Heimkehrer“ ist auch AVIA Sorg Rennsport, die ebenfalls einen BMW an den Start bringen. Die Piloten sind der aktuelle Champion der ADAC GT4 Germany, Nicolaj Møller Madsen aus Dänemark, sowie Philipp Miemois aus Finnland.

Entsprechend groß ist auch die Vorfreude in den Reihen der Gastgeber. „Das ADAC GT Masters war stets ein Highlight im Rennkalender des Hockenheimring Baden-Württemberg“, sagt Jorn Teske, Geschäftsführer der Hockenheim-Ring GmbH. „Die traumhaften GT3-Rennwagen sind optisch und akustisch von ganz besonderer Faszination. Die Markenvielfalt und das hochklassige Fahrerfeld tun ihr Übriges, um packenden Motorsport auf höchstem Niveau zu garantieren. Der Titelkampf ist spannender denn je, und die Vergangenheit hat gezeigt, dass die Rennen auf dem Hockenheimring immer besonders hart umkämpft waren. Gleiches gilt für das attraktive Rahmenprogramm mit der ADAC GT4 Germany, der ADAC TCR Germany, der ADAC Formel 4 und dem Porsche Carrera Cup. Die Zuschauer können sich auf ein echtes PS-Festival freuen – und wir wiederum sind sehr froh, dass wir die Fans endlich wieder bei uns im Motodrom begrüßen dürfen!“

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