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Die 500 ist die Nr. 1 bei der NLS 2022 - AMC Duisburg e. V.

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AMC Duisburg e. V.

Das Zeittraining begann, bedingt durch Nebel in der Eifel, mit Verspätung. Die Boxenampel schaltet dann um 9.00 Uhr auf grün. Das Zeittraining wurde auf 60 Minuten gekürzt. Damit blieb der restliche Zeitplan unverändert.

Bild: Yvonne Bohrer

Die AMC-Piloten machten sich dann auf die Reise. Michael Bohrer im Renault Clio vom Team x85racing fuhr die schnellste Runde in der Klasse. Benjamin Leuchter belegte mit seinem Team Max Kruse Racing gleich die ersten drei Plätze in der Klasse SP3T. Für Michael Bohrer war das Rennen früh beendet, Nach sechs Runden verlor sein Teamkollege Marc Wylach den Clio und schlug mit hoher Geschwindigkeit in die Leitplanken ein. Der Einschlag war sehr heftig, dass der Clio Feuer fing. Wylach kam unversehrt aus dem Clio und die Streckenposten löschten schnell den Clio.

 Bild: Cornelia Simon

Eigentlich sollte es ein entspannter Abschluss für die Saison sein. Leider hat es Marc erwischt. Unser „Man on Fire“ ist Gott sei Dank gar nix passiert. Jetzt gibt es viel Arbeit über die Winterpause damit wir nächstes Jahr wieder sicher am Start stehen“, gab Michael Bohrer (AMC Duisburg e. V.) nach dem Ausfall zu Protokoll.

 

Bild: Yvonne Bohrer

Auch das Team Max Kruse Racing blieb nicht verschont. Bis kurz vor dem Ende sah es in der Nürburgring Langstrecken-Serie (NLS) nach einem Dreifach-Erfolg für Max Kruse Racing aus. Doch in der letzten Runde wurde die #333 in einen unverschuldeten Unfall verwickelt. Das Wichtigste zuerst: Allen Beteiligten geht es zum Glück den Umständen entsprechend gut. Doch das dritte Auto des Teams aus Duisburg konnte das Rennen leider nicht beenden, sodass die beiden Schwesterautos am Ende P1 und P2 unter sich ausmachten.

Die #10 mit Emir Asari, Andrew Engelmann und Frédéric Yerly am Steuer beendete das Rennen vor der #310, pilotiert von Matthias Wasel, Heiko Hammel sowie Gustavo Xavier. Nach den Ereignissen in der letzten Runde war die Freude über das erneut gute Resultat sowie das tolle Saisonergebnis zunächst natürlich getrübt. Doch mit der Entwarnung wuchsen Freude und Stolz bei allen Teammitgliedern. „Nun heißt es zunächst einmal regenerieren und Kräfte sammeln, bevor sich Max Kruse Racing mit vollem Elan, Vorfreude und viel Power auf die neue Motorsport-Saison vorbereitet. Die ersten Dinge hierfür wurden bereits in den letzten Wochen angestoßen, sodass man in Duisburg sehr zuversichtlich auf das Jahr 2023 blickt“, so der zufriedene Benny Leuchter (AMC Duisburg e. V.)

Bild: Yvonne Bohrer

 Die neuen Champions haben Benzin im Blut

Nicht nur auf der Rennstrecke zeigt sich die Auto-Verrücktheit von Daniel Zils, Oskar Sandberg und Sindre Setsaas – auch abseits der Piste haben die drei mit Autos zu tun. Zils betreibt einen Fahrzeug-Großhandel in Bendorf nahe Koblenz. Sandberg ist als McLaren-Techniker tief in der Materie verwurzelt. Der ausgebildete Rennmechaniker ist bei der Dörr Group in Frankfurt am Main angestellt. Chef der Unternehmensgruppe ist Rainer Dörr, der vielfältigste Sportwagenhändler Deutschlands und langjährigen Teilnehmer in der NLS. Setsaas schließlich ist Fahrlehrer in seiner Heimat Stjørdal, einer Kommune unweit von Trondheim in Norwegen gelegen.

 

Bild: Yvonne Bohrer

„Es spielt eigentlich keine Rolle, in welchem Rennauto man sitzt. Am wichtigsten ist es, dass man am Ende gewinnt. Das ist einfach ein tolles Gefühl“, sagt Setsaas. Der 24-jährige Norweger ist seit 2018 in der Nürburgring Langstrecken-Serie unterwegs und errang bis jetzt zehn Klassensiege. Auf mittlerweile 21 Erfolge kann sein Landsmann Sandberg zurückblicken. 2014 debütierte der 30-Jährige mit einem BMW 325i in der Klasse V4. Eine Nummer kleiner war das erste Fahrzeug, das Zils bei seiner Premiere in der NLS im Jahr 2000 bewegte: ein VW Polo. 82 Klassensiege gehen auf das Konto des 44-Jährigen. Damit belegt Zils Platz acht in der ewigen Klassensieger-Statistik des Nordschleifen-Championats und ist Verfolger von Nordschleifen-Größen wie Heinz-Otto Fritzsche, Jürgen Nett, Peter Haas, Andreas und Ralf Schall, Johannes Scheid und Volker Strycek.

 

Bild: Yvonne Bohrer

Seitdem er 2009 das erste Rennen an der Seite von dem heutigen Teamchef Matthias Unger absolvierte, blieb er dem Rennstall aus Heusenstamm treu – und das überaus erfolgreich. 2017 und 2018 belegte er jeweils Platz zwei in der Meisterschaft, 2021 wurde er Dritter. „Eigentlich wäre genau jetzt der richtige Zeitpunkt, um den Helm an den Nagel zu hängen“, sagt Zils. „Mit dem Gewinn der Meisterschaft habe ich mit einen großen und lang gehegten Traum erfüllt. Aber dann würde ich im kommenden Jahr vor dem Livestream sitzen und es würde wieder kribbeln. Spaß beiseite. Ich bin gespannt, was Matthias Unger für 2023 plant.“ Dass Zils weiter mit dem Adrenalin Motorsport Team Alzner Automotive rechnet, das versteht sich fast von selbst.

 

Bild: Yvonne Bohrer

Sandberg ist 2022 einer der erfolgreichsten Nordschleifen-Fahrer überhaupt. „Das war eindeutig mein bestes Jahr im Motorsport“, sagt Sandberg. „Ich habe bei den TotalEnergies 24h Nürburgring den Klassensieg geholt, habe vor zwei Wochen den Titel in der Leistungsprüfung RCN gefeiert und jetzt die Meisterschaft in der NLS – mehr geht nicht. Der NLS-Titel ist natürlich am wichtigsten.“

 

Bild: Yvonne Bohrer

Nicht nur für die Champions, auch für die weiteren erfolgreichen Piloten der Nürburgring Langstrecken-Serie ist ein Termin ganz dick im Kalender angestrichen: der 26. November. Dann findet die große ‚Night of Champions’ am Nürburgring statt und es werden Pokale und Preisgelder überreicht.

 

Bild: Yvonne Bohrer

Eine Woche später präsentiert sich die NLS auf der Essen Motor Show. Das Nordschleifen-Championat ist vom 3. bis 11. Dezember (Previewday am 2. Dezember) in Halle 3 am Stand des Nürburgrings vertreten.

NLS / Cornelia Simon

Bild: Yvonne Bohrer

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