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Die 500 ist die Nr. 1 bei der NLS 2022

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Beim 46. NIMEX DMV 4h-Rennen, dem Saisonfinale der Nürburgring Langstrecken-Serie, fielen bei goldenem Herbstwetter alle offenen Entscheidungen: Zu den Meistern krönten sich beim Saisonfinale auf der Nürburgring Nordschleife Daniel Zils, Oskar Sandberg und Sindre Setsaas. Für ihr Team Adrenalin Motorsport Team Alzner Automotive rund um Teamchef Matthias Unger ist es bereits der fünfte Titel seit 2018. Mit dem dritten Sieg in Folge sicherten Jakub „Kuba“ Giermaziak und Kim Luis Schramm dem Scherer Sport Team Phoenix Platz eins in der prestigeträchtigen NLS Speed-Trophäe.

Bild: Yvonne Simon

Nach 4:00:21,803 Stunden wurden Giermaziak und Schramm im Audi R8 LMS GT3 EVO II als Sieger abgewinkt. Mit einem Rückstand von 1:34,847 Minuten belegten Vincent Kolb und Frank Stippler im Schwesterfahrzeug Platz zwei. Dass die beiden Audi-Duos in dieser Konstellation zum dritten Mal in Folge jubeln durften, dafür war auch ein technisches Problem am BMW M4 GT3 von Walkenhorst Motorsport verantwortlich. Rund eine Stunde vor Rennende steuerte Christian Krognes zum letzten planmäßigen Stopp in Führung liegend die Box an.

Bild: Yvonne Bohrer

Aufgrund von Problemen an der Tankanlage des BMW M4 GT3 konnte nicht die geplante Menge Kraftstoff nachgefüllt werden und die Standzeit dauerte mehr als eine Minute länger als vorgesehen. Zu allem Überfluss musste der Norweger zu einem erneuten Tankstopp die Box kommen. „Das ist uns noch nie passiert und wir haben noch keine Idee, wo das Problem gelegen hat“, erklärte Krognes. „Bis dahin lief unser Auto gut und wir waren eindeutig auf Siegkurs.“ Ein kleiner Trost: Krognes fuhr in 7:49,578 Minuten einen neuen Rundenrekord im Rennen.

Bild : Yvonne Bohrer

„Das Rennen war tricky. Ich habe in der Anfangsphase ein paar Positionen verloren und musste dann über die Distanz aufholen“, sagte Giermaziak. „Von der Pace her lagen wir auf gleichem Niveau wie Stippi im Schwesterfahrzeug und die Jungs im Walkenhorst-BMW. Aufgrund unterschiedlicher Strategien lagen wir zur Rennmitte ‚bereinigt‘ auf Platz eins, ehe der BMW auf einmal richtig schnell wurde. Am Ende ging das Rennen doch noch zu unseren Gunsten aus. Erneut einen Doppelsieg für das Scherer Sport Team Phoenix einzufahren, ist fantastisch.“ Ein positives Saisonfazit zog Kolb: „Wir hatten eine traumhafte Saison, ohne Ausfall oder technische Probleme. Wir haben bei acht Rennen sechsmal auf dem Podium gestanden. Das ist mega! Wir können mit einem guten Gefühl in die Winterpause gehen.“

 

Bild: Yvonne Bohrer

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