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Doppel-Sieg für Michael Ammermüller

Bei strahlendem Sonnenschein nahmen die 29 Fahrer dann ihren ersten Lauf in diesem Jahr am Samstagnachmittag unter die Räder. Nach der Einführungsrunde funktionierte der Start ohne Probleme und der Pole-Setter konnte seine Position behaupten. Im hinteren Feld krachte es bereits auf der Start und Zielgeraden. Für Carlos Rivas war dort das Rennen bereits zu Ende bevor es überhaupt richtig angefangen hatte. Wenig später waren sich Richard Weiland und Stefan Oschmann nicht einig, mit der Folge dass der Förch Racing Pilot beschädigt auf der Strecke stand. Sofort schickte die Rennleitung das Saftey Car heraus. Zwischenzeitlich war Lukas Ertl in die Box gefahren.

Nach drei Runden erfolgte der Re-Start, der zu Gunsten des Pole-Setters ausging. Thoms Preining der von Rang vierzehn aus ins Rennen gegangen war konnte schon zwei Plätze gut machen. Im Verlauf der sechsten Runde war Kris Wright auf Abwegen unterwegs. Er konnte zwar weiter am Rennen teilnehmen musste sich dann aber auf Platz 23 wieder einreihen. Als bester Rookie lag Dylan Pereira auf Rang drei. Der schnellste Amateur war Jörn Schmidt-Staade auf Platz 17. Die ersten vier lagen dicht beieinander. Danach riss das Feld ein wenig ab. Nach vierzehn Runden hatte sich Michael Ammermüller mit 2,172 Sekunden vom Feld abgesetzt.

Robert Lukas auf Platz zwei musste sich mit Dylan Pereira und Larry Ten Voorde herum schlagen. Der nachfolgende Pilot Henric Skoog hatte einen Abstand von über sechs Sekunden. Kris Wright hatte zwischenzeitlich wieder einen Quersteher. Matthias Weiland hatte wegen technischer Probleme das Rennen in der Box früher beendet als geplant. Michael Ammermüller holte sich nach 20 Runden einen Start-Ziel-Sieg. Hinter ihm wurden Robert Lukas und Dylan Pereira auf den Rängen zwei und drei abgewunken. Der Luxenburger war damit auch der schnellste Rookie im Feld. Der beste Amateur Jörn Schmidt-Staade beendete das Rennen auf Rang 16. Richard Heistand der Gaststarter sah die Ziellinie auf Platz vierzehn.

Michael Ammermüller (BWT Lechner Rcing): „Ganz so einfach wie es aussah, war es jedoch nicht. Ich bin gut weggekommen, aber in den ersten Runden war Robert Lukas sehr schnell und dicht an mir dran. Später konnte ich dann allerdings meine Vorsprung ausbauen und das Rennen kontrollieren. Morgen starte ich erneut aus der Pole-Position und hoffe auf ein ähnlich gutes Ergebnis.“

Robert Lukas (Förch Racing): „Mein Start war nicht besonders gut, danach konnte ich zunächst aber gut mit Ammermüller mithalten. Später war der Speed dann nicht mehr so gut und ich musste mich auf die Sicherung des zweiten Platzes konzentrieren. Morgen starte ich erneut von Platz zwei und hoffe, dass ich dann besser wegkomme.“

Dylan Pereira (Lechner Racing): „Mein Start war richtig gut, ich konnte gleich an Ten Voorde vorbei gehen. Mehr war dann leider nicht mehr möglich. Es ist schwierig, hier auf dem engen Kurs in Oschersleben zu überholen und so habe ich darauf gewartet, dass Robert einen Fehler macht. Leider hat er hat sich keine Blöße gegeben.“

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