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Doppelsieg für Luca Engstler

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Nach einer langen Pause von fast zwei Monaten, bedingt auch durch die Flutwasserkatastrophe im Ahrtal, worauf hin die Rennen am Nürburgring abgesagt wurden reisten die Protagonisten der ADAC TCR Germany im Rahmen des ADAC GT Masters vom 10. bis 12. September zum DEKRA Lausitzring. Auf dem 3,478 Kilometer langen Kurs mit seinen 5 Rechts-und 7 Linkskurven die entgegen des Uhrzeigersinns gefahren werden, fanden die Läufe fünf und sechs statt. Luca Engstler vom Hyundai Team Engstler kam als Tabellenführer mit 118 Punkten hierher, gefolgt von Eric Scalvini (Wimmer Werk Motorsport) mit 99 und Dominik Fugel (Team Honda ADA Sachen) mit 94 Punkten.

 

Engstler hat bislang noch kein TCR-Rennen auf dem Lausitzring absolviert. 2015 und 2016 war er dort jedoch in der ADAC Formel 4 am Start. Für den Tabellendritten Dominik Fugel ist der Lausitzring neben dem Sachsenring eines von zwei Heimspielen im diesjährigen Kalender. Für ihn ist der Lausitzring ein sehr erfolgreiches Pflaster. Bei den beiden Auftritten 2020 hat er dort jeweils das Sonntagsrennen gewonnen. Auch für Albert Legutko (Albert Legutko Racing) ist der Lausitzring das diesjährige Heimevent. Der Honda Civic TCR-Pilot wohnt in Berlin und hat somit eine sehr kurze Anreise an die Strecke in Brandenburg. Dem Berliner kommt das Layout des Lausitzrings sehr entgegen. Beim Auftritt im Herbst 2020 konnte er dort mit Platz drei und vier sein bestes Rennwochenende in der ADAC TCR Germany absolvieren.

Luca Engstler (Hyundai Team Engstler): Auf dem Lausitzring möchte ich meinen Punkte-Vorsprung natürlich weiter vergrößern. Das wird jedoch eine große Herausforderung, denn in der ADAC TCR Germany sind einige richtig starke Piloten mit dabei. Aber egal wie die Vorzeichen stehen, meine Einstellung ist es immer, einen Sieg herauszufahren. Mit dem Hyundai fuhr ich letztes Jahr aber einen Test auf dem Lausitzring. Ich habe mich im Simulator auf das anstehende Rennwochenende vorbereitet und auch Daten sowie Videos studiert. Dem Hyundai sollte der Lausitzring ganz gut liegen. Das passt.“

Dominik Fugel (Honda ADAC Sachsen): „Da freut es mich natürlich umso mehr, dass am Wochenende wieder Zuschauer im Fahrerlager erlaubt sind. Einige Bekannte wollen auf jeden Fall vorbei kommen und mich anfeuern. Ein Sieg auf dem Lausitzring ist auch in diesem Jahr das Ziel. Insbesondere die engen Kurven kommen dem Honda sehr entgegen. Wir fahren einigermaßen zuversichtlich in die Lausitz. Wie stark wir wirklich sein können, werden aber erst die freien Trainings am Freitag zeigen.“

Albert Legutko (Albert Legutko Racing): „Ich freue mich darauf, auf dem Lausitzring etwas an Heimatmosphäre zu spüren. Einige Personen aus dem Freundes- und Bekanntenkreis werden mich vor Ort unterstützen. Der Lausitzring ist insgesamt eine imposante Anlage. Das Banking in der letzten Kurve und die beiden breiten Geraden sind beeindruckend. Es macht Spaß, dort zu fahren. Nach einem schwierigen Saisonstart 2021 wollen wir am Lausitzring wieder zu alter Stärke zurückfinden und in einen guten Rhythmus kommen. Das vordere Mittelfeld beziehungsweise die Top Fünf sind am Wochenende das ausgemachte Ziel. Wir haben auch schon bewiesen, dass wir auf das Podium in der ADAC TCR Germany fahren können. Vielleicht gelingt uns das am Lausitzring erneut.“

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