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Tomas Pekar führt die Meisterschaft an

Der belgische Traditionskurs von Spa-Francorchamps wird am kommenden Wochenende zum Mekka für die Fans der Renault Markenpokale. Der Renault Clio Cup Central Europe und der Renault Clio Cup France gehen auf der Ardennen-Achterbahn gemeinsam an den Start. Ein riesiges Feld von 50 Autos teilt sich die 7,004 Kilometer lange Strecke. Da beide Cups um ihre eigenen Meisterschaftspunkte fahren, werden die beiden Rennen in zwei zeitversetzten Gruppen gestartet. Lokalmatadoren und Neueinsteiger bringen zusätzliche Spannung ins Feld.

Nach dem Saisonauftakt in Oschersleben stehen die Läufe drei und vier für den Renault Clio Cup Central Europe an. Für den französischen Clio Cup ist es bereits das dritte Rennwochenende. Folglich geht es für die Piloten beider Serien um Meisterschaftspunkte. Um die Titelkämpfe nicht zu beeinflussen, sind beide Cups in den Rennen zwar gleichzeitig auf der Strecke, starten allerdings in zwei zeitversetzten Gruppen. In den freien Trainings und Qualifyings müssen sich die Piloten dagegen ohne Gruppierung arrangieren und sich ihre Lücke für eine freie Runde suchen.

Das Rennformat übernimmt der Clio Cup Central Europe vom französischen Clio Cup. Die Renndistanz von 25 Minuten plus einer Runde unterscheidet sich nur marginal von den sonst üblichen 30 Minuten. Einen größeren Unterschied stellt das Zeittraining dar. Am Samstagmorgen findet ein 20-minütiges Qualifying für Rennen eins statt. Am Sonntagmorgen folgt eine weitere 20-minütige Session für Lauf zwei. Normalerweise gibt es nur ein halbstündiges Zeittraining und ein Reversed Grid Verfahren für Rennen zwei, das diesmal entfällt.

Das Team Bleekemolen bringt ein Aufgebot von fünf Autos nach Belgien. Die niederländische Mannschaft verbuchte im vergangenen Jahr einen Vierfach-Sieg im ersten Rennen und belegte insgesamt fünf der sechs vakanten Podestplätze. Sieger beider Rennen war Sebastiaan Bleekemolen. Der 38-Jährige ist fünffacher Titelträger in den Renault Markenpokalen und zählt zum Favoritenkreis für das anstehende Wochenende. Die weiteren Fahrer im Team Bleekemolen sind Melvin de Groot, René Steenmetz und Stephan Polderman. Alle drei fuhren im vergangenen Jahr in Spa-Francorchamps auf das Podium. Da das Team Bleekemolen nur sporadisch antritt, stand das Quintett in Oschersleben noch nicht in der Startaufstellung.

Eine weitere niederländische Mannschaft mit Erfahrung aus der vergangenen Saison ist das Certainty Racing Team. Die Mannschaft von Dillon Koster fehlte noch in Oschersleben und kommt mit Lucas Groeneveld nach Belgien. Ein weiterer Debütant ist Aarni Salminen (Salminen Racing). Der Finne war beim Auftakt noch nicht mit dabei und erlebt seine Feuertaufe auf der anspruchsvollen Ardennen-Achterbahn. Der 22-Jährige ist Team Manager und Fahrer zugleich. In dieser Personalunion startete Salminen im vergangenen Jahr bereits im skandinavischen Clio Cup.

Der Deutsche Max Zschuppe wechselt vom BM Racing Team zu Seyffarth Motorsport. Benito Hofsäss (Seyffarth Motorsport) muss wegen einer Arm-Verletzung auf den Start verzichten. Tomasz Magdziarz (BM Racing Team) fehlt aufgrund einer Überschneidung mit dem KIA LOTOS Race. Nach einem Sieg und einem zweiten Platz in Oschersleben führt Niklas Mackschin (Ahrens Racing Team) in der Gesamtwertung. Der junge Pole Karol Urbaniak (BM Racing Team) belegte die Plätze zwei und drei und ist damit erster Verfolger von Mackschin in der Punktetabelle. Andreas Stucki (Stucki Motorsport) gewann Lauf zwei in Oschersleben und ist Dritter in der Fahrerwertung, nur ein Punkt hinter Urbaniak.

In der Rookie-Wertung für die unter 21-jährigen Neueinsteiger führt Karol Urbaniak (BM Racing Team) vor Kevin Landwehr (Schlaug Motorsport) und Albert Legutko (BM Racing Team). Der Tabellenführer der Gentlemen-Wertung, Daniel Hadorn (Schläppi Race-Tec), startet nur sporadisch und ist am kommenden Wochenende nicht dabei. Mit Tabellenplatz zwei hat René Leutenegger (No Name Fighter) gute Chancen, in Führung zu gehen. Das BM Racing Team hat in der Team-Wertung die Nase vorne.

Denis Bulatov (Seyffarth Motorsport) hat im ersten freien Training in Spa-Francorchamps die Bestzeit gesetzt. Eine Stunde vor dem Start setzte der angekündigte Regen ein und ließ während der halbstündigen Session nicht nach. Bulatovs Bestwert von 3:07.694 Minuten war über 20 Sekunden langsamer, als die Pole-Zeit aus dem vergangenen Jahr. Bartosz Paziewski (Seyffarth Motorsport) folgte mit 0.154 Sekunden Rückstand auf Rang zwei und beschloss damit eine Doppelführung für das Team von Rüdiger Seyffarth. Damit standen zwei Rookies an Feldspitze.

Tabellenführer Niklas Mackschin (Ahrens Racing Team) reihte sich auf Rang drei ein. Tomáš Pekař (Carpek Service) und Kevin Landwehr (Schlaug Motorsport) lagen auf den Positionen vier und fünf. Schnellster Gentleman war René Leutenegger (No Name Fighter) mit Platz sechs. Durch die schwierigen Konditionen und die unterschiedlichen Erfahrungsstände lag das Feld innerhalb von 31 Sekunden. Das Team Bleekemolen blieb mit den Autos von Michael und Sebastiaan Bleekemolen sowie Stephan Polderman und René Steenmetz gänzlich an der Box. Auch Neueinsteiger Aarni Salminen (Salminen Racing) ging nicht auf die Strecke. Im kombinierten Feld der 54 Autos aus dem Clio Cup Central Europe und dem Clio Cup France lag Denis Bulatov auf Gesamtplatz drei. Die allerschnellste Zeit ging an den Franzosen Marc Guillot (Milan Competition) in 3:07.100 Minuten.

Mit einer Rundenzeit von 2:46.152 Minuten kam Sebastiaan Bleekemolen (Team Bleekemolen) im zweiten freien Training bis auf 0,252 Sekunden an seine Pole-Zeit aus dem vergangenen Jahr heran. Nach dem verregneten ersten Training klarte der Himmel rechtzeitig vor dem Start der zweiten Einheit auf. 52 Autos auf der Strecke taten ihr Übriges, um die Ideallinie bis zur Schlussphase vollständig zu trocknen. Bleekemolen, der im letzten Jahr beide Rennen gewann, ließ mit seiner Bestzeit auch das komplette Feld des französischen Clio Cup hinter sich. Heute Morgen hatten noch zwei Franzosen im Gesamtfeld die Spitze inne gehabt.

Auf Platz zwei hatte Tabellenführer Niklas Mackschin (Ahrens Racing Team) deutliche 2,437 Sekunden Rückstand auf Bleekemolen. Tomáš Pekař (Carpek Service) folgte auf Rang drei. Der Schnellste von heute Morgen, Denis Bulatov (Seyffarth Motorsport), wurde Vierter und war damit bester Rookie. Als Gesamtfünfter führte René Leutenegger (No Name Fighter) erneut die Gentlemen-Wertung an.

Sebastiaan Bleekemolen (Team Bleekemolen) hat im 20-minütigen Zeittraining die Pole Position für das erste Rennen in Spa-Francorchamps mit deutlichem Vorsprung eingefahren. Sein Teamkollege René Steenmetz lag 1,174 Sekunden zurück. Tomáš Pekař (Carpek Service) hatte auf Position drei schon 2,034 Sekunden Rückstand. Die Zeit des Niederländers von 2:44.371 Minuten war nicht nur die schnellste Runde des kombinierten Feldes aus Clio Cup Central Europe und Clio Cup France. Sebastiaan Bleekemolen unterbot auch seine letztjährige Pole-Zeit von 2:45.900 Minuten um über anderthalb Sekunden.

Mit Rang vier war Karol Urbaniak (BM Racing Team) der schnellste Rookie. Loris Prattes (Schläppi Race-Tec) erzielte Rang fünf und fuhr damit seinen bisher besten Startplatz ein. Tabellenführer Niklas Mackschin (Ahrens Racing Team) startet als Siebter. Schnellster Gentleman war Michael Bleekemolen (Team Bleekemolen). Der 67-Jährige wurde Gesamtneunter. René Leutenegger (No Name Fighter), der in beiden freien Trainings Fünftschnellster war, reihte sich auf Platz 18 ein.

Sebastiaan Bleekemolen (Team Bleekemolen) hat das erste Rennen zum Renault Clio Cup Central Europe in Spa-Francorchamps gewonnen. Der Niederländer bestimmte den dritten Saisonlauf von der Pole Position aus vom Start bis ins Ziel. Tomáš Pekař (Carpek Service) profitierte von einem Fahrfehler des Trainingszweiten, René Steenmetz (Team Bleekemolen), und belegte damit Rang zwei. Albert Legutko (BM Racing Team) wurde Dritter und erreichte damit sein erstes Podium im Clio Cup Central Europe.

Zu Rennbeginn hielten Sebastiaan Bleekemolen und René Steenmetz ihre teaminterne Doppelspitze. Dahinter folgte Tomáš Pekař, der bereits etwas Boden auf die Niederländer verlor. In seinem ersten Rennen schlug der Niederländer Lucas Groeneveld (Certainty Racing Team) am Ausgang der Doppellinks-Kurve im mittleren Streckenteil in die Streckenbegrenzung ein. Das Safety Car rückte aus. Nach der Wiederfreigabe des Rennens verschaffte sich Sebastiaan Bleekemolen sofort wieder einen kleinen Vorsprung. Dahinter drehte sich sein Stallgefährte Steenmetz aus eigener Kraft, da sich die Reifen während der Safety Car Phase stark abgekühlt hatten. Der Niederländer kam auf Rang 15 ins Ziel.

Tomáš Pekař übernahm somit die zweite Position. An seinem Stoßfänger bekämpften sich allerdings Karol Urbaniak, Albert Legutko (beide BM Racing Team), Tabellenführer Niklas Mackschin (Ahrens Racing Team) und Loris Prattes (Schläppi Race-Tec) um den verbleibenden Podestplatz. Der Sieg ging an Sebastiaan Bleekemolen, der den Zielstrich anderthalb Sekunden vor Tomáš Pekař kreuzte. Albert Legutko, der sich vom sechsten Startplatz nach vorne gekämpft hatte, fuhr mit Rang drei seinen ersten Podesterfolg ein. Der in Berlin lebende Pole gewann damit auch die Rookie-Wertung. Legutkos Teamkollege, Karol Urbaniak, verteidigte Rang vier vor Niklas Mackschin. Loris Prattes wurde Sechster und fuhr damit sein bisher bestes Rennergebnis ein. Mit Startplatz fünf hatte der 16-Jährige zuvor bereits seine beste Trainingsleistung erzielt.

Auf den Plätzen sieben und acht folgten Bartosz Paziewski und Denis Bulatov (beide Seyffarth Motorsport). Michael Bleekemolen (Team Bleekemolen), der Vater von Rennsieger Sebastiaan, kam als Neunter ins Ziel und siegte damit in der Gentlemen-Wertung. Sein Teamkollege, Stephan Poldermann (Team Bleekemolen), beschloss die ersten Zehn.

In der Meisterschaft führt Niklas Mackschin mit 70 Punkten vor Karol Urbaniak 61 Tomas Pekar mit ebenfalls 61 Punkten. Karol Urbaniak führt die Rookiewertung mit 61 Zähler an vor Albert Legutko mit 48 und Kevin Landwehr mit 41 Zähler. Auf Platz eins in der Gentlemenwertung liegt Rene Leutenegger mit 27 Punkten. Platz zwei und drei gehen an Daniel Hadorn mit 24 und Thomas Zürcher mit 16 Punkten. BM Racing Team hat mit 109 Zähler in der Teamwertung die Nase vorne. Dahinter liegen Ahrens Racing Team mit 79 und Seyffarth Motorsport mit 71 Zähler.

Sebastiaan Bleekemolen (Team Bleekemolen): „Ich bin sehr glücklich über meinen Sieg. Durch die Safety Car Phase kam mir das Rennen sehr kurz vor. Beim Restart hat René hinter mir etwas geschlafen und sich dann noch mit kalten Reifen gedreht. Das hat es mir einfach gemacht.“

Tomáš Pekař (Carpek Service): „Zuerst konnte ich an René dranbleiben. Nachdem er sich gedreht hatte, konnte ich auch Sebastiaan ganz gut folgen. Ich denke, dass er nicht alles riskiert hat. Leider konnte ich nicht aufschließen, denn ich habe viel Druck von hinten bekommen. Glücklicherweise konnte ich Platz zwei aber verteidigen.“

Albert Legutko (BM Racing Team): „Im Zeittraining hatte ich mir mehr erhofft, als den sechsten Startplatz. Aber im Rennen konnte ich mit der Spitzengruppe mithalten. Dann bin ich auf Platz drei vorgefahren und habe Tomáš unter Druck gesetzt. Dabei musste ich aber auch in die Rückspiegel gucken. Ich bin sehr zufrieden und hoffe, dass es nicht das einzige Podium bleibt.“

Auch für den zweiten Lauf in Spa-Francorchamps hat Vortages-Sieger Sebastiaan Bleekemolen (Team Bleekemolen) den besten Startplatz inne. Mit einer Zeit von 2:44.481 Minuten fehlte dem Niederländer rund eine Zehntelsekunde auf seine eigene Pole-Runde von gestern. Der Vorsprung zum Zweitplatzierten war mit 1,308 Sekunden allerdings noch deutlicher, als am Vortag. Startplatz zwei geht an Tomáš Pekař (Carpek Service), der auch im gestrigen Rennen Zweiter wurde.

Mit Karol Urbaniak (BM Racing Team) und Bartosz Paziewski (Seyffarth Motorsport) folgen zwei Rookies auf den Plätzen drei und vier. René Leutenegger (No Name Fighter) fuhr auf Startplatz fünf und war damit schnellster Gentleman. Der Schweizer hatte das gestrige Rennen nur von Rang 18 begonnen. Der Dritte von gestern, Albert Legutko (BM Racing Team), erreichte Startposition sieben. Tabellenführer Niklas Mackschin (Ahrens Racing Team) kommt von Platz 13.

Auch das zweite Rennen zum Renault Clio Cup Central Europe in Spa-Francorchamps konnte Sebastiaan Bleekemolen (Team Bleekemolen) für sich entscheiden. Nach der souveränen Vorstellung am Samstag musste sich der Niederländer heute allerdings hart gegen Tomáš Pekař (Carpek Service) zur Wehr setzen. Nachdem Bleekemolen zahlreiche Attacken des Tschechen vereitelt hatte, wurde das Rennen kurz vor Schluss abgebrochen, da an mehreren Streckenteilen Autos geborgen werden mussten. Stephan Polderman (Team Bleekemolen), der beim Rennende Rang drei innehatte, war einer von sieben Piloten, die mit einer 30-Sekunden-Strafe belegt wurden. Karol Urbaniak (BM Racing Team) wurde dadurch Dritter.

In der Startphase ging Sebastiaan Bleekemolen von der Pole Position vor Tomáš Pekař in Führung. Dahinter fuhr Bartosz Paziewski (Seyffarth Motorsport) an Karol Urbaniak vorbei. Später überholte Paziewski sogar Pekař, aber der Tscheche konterte in der folgenden Runde. Gegen Rennmitte kollidierten Lisa Brunner, Tomasz Wójcik (beide Stucki Motorsport) und Dominique Schaak (Ahrens Racing Team) in der La Source Haarnadel. Da Schaaks Auto geborgen werden musste, fing das Safety Car das Feld ein. Im Anschluss konnte Pekař an Bleekemolen dranbleiben und den Niederländer bis zum Schluss unter Druck setzen. Dahinter entstand eine große Kampfgruppe um den letzten Podestrang. Im Getümmel verlor Bartosz Paziewski einige Plätze. Stephan Polderman und Karol Urbaniak rückten auf die Positionen drei und vier vor.

Kurz bevor Polderman den Anschluss an das kämpfende Führungsduo herstellen konnte, wurde das Rennen in der vorletzten Runde abgebrochen. An diversen Punkten der 7,004 Kilometer langen Strecke waren Autos zu bergen, was bei normalem Rennbetrieb ein Sicherheitsrisiko darstellt. Unter anderem steckten Sandro Soubek (MAIR Racing Osttirol) und Max Zschuppe (Seyffarth Motorsport) im Kiesbett der Fagnes-Kurve. Auch einige Fahrer aus dem Clio Cup France, der gemeinsam mit dem Clio Cup Central Europe antrat, strandeten.

Der Abbruch sicherte Sebastiaan Bleekemolen den Laufsieg. Damit wiederholte der Niederländer seinen Doppelerfolg aus dem vergangenen Jahr. Wie am Vortag wurde Tomáš Pekař Zweiter. Stephan Polderman galt zunächst als Dritter. Dem Belgier und sechs weiteren Fahrern wurden allerdings nachträglich 30 Strafsekunden auf ihre Gesamtfahrzeiten aufaddiert, weil sie gegen die Safety Car Regularien verstoßen hatten. Dadurch ging der dritte Rang an Karol Urbaniak. Der junge Pole siegte damit in der Rookie-Wertung.

Mit Platz vier gewann René Steenmetz (Team Bleekemolen) die Gentlemen-Wertung. Fünfter wurde René Leutenegger (No Name Fighter) vor Denis Bulatov (Seyffarth Motorsport). Rang sieben ging an Niklas Mackschin vor Daniel Nyffeler (No Name Fighter). An seinem ersten Wochenende brachte Aarni Salminen (Salminen Racing) einen neunten Platz zurück in die finnische Heimat. Kevin Landwehr (Schlaug Motorsport) wurde Zehnter. Mit seinen beiden zweiten Plätzen hat Tomáš Pekař die Tabellenführung übernommen. Zwei Punkte dahinter folgt der vormalige Spitzenreiter, Niklas Mackschin. Karol Urbaniak ist Gesamtdritter und liegt fünf Zähler zurück.

In der Meisterschaft führt nun Tomas Pekar mit 86 Punkten vor Niklas Mackschin mit 84 und Karol Urbaniak mit 81 Punkten. Karol Urbaniak liegt in der Rookiewertung mit 81 Zähler auf Platz eins, gefolgt von Albert Legutko mit 53 und Kevin Landwehr mit 52 Zähler. Die Gentlemenwertung führt Rene Leutenegger mit 43 Punkten an. Platz zwei und drei nehmen Daniel Hadorn mit 24 und Rene Steenmetz mit 23 Punkten ein. BM Racing Team hat in der Teamwertung mit 134 Zähler die Nase vorne. Dahinter liegen Ahrens Racing Team mit 93 und Seyffarth Motorsport mit 92 Zähler.

Sebastiaan Bleekemolen (Team Bleekemolen): „Das Rennen hat Spaß gemacht. Am Anfang musste sich Tomáš verteidigen und ich konnte mich etwas absetzen. Nach der Safety Car Phase hatten wir dann aber einen engen Kampf. Ich denke, wir hatten etwa die gleiche Gangart. Deswegen war es für Tomáš schwierig, zu überholen.“

Tomáš Pekař (Carpek Service): „In der Anfangsphase habe ich den zweiten Platz verloren. Den konnte ich mir aber wieder zurückholen. Sebastiaan war in einigen Kurven schneller, aber ich konnte im Windschatten immer wieder aufschließen. Er hat sich stark verteidigt. Deswegen habe ich befürchtet, dass Stephan noch herankommt. Mit zwei zweiten Plätzen habe ich gute Punkte geholt, vor allem, weil viele Titelanwärter weiter hinten lagen. Ich bin zufrieden mit dem Wochenende.“

Andreas Stucki fährt seinen zweiten Sieg im Renault Clio Cup ein

Mit über 20 Fahrern aus acht Nationen startet der Renault Clio Cup Central Europe am letzten Aprilwochenende in die neue Saison. Im Rahmen des ADAC GT Masters in der Motorsport Arena Oschersleben finden die ersten beiden von insgesamt 14 Rennen statt. Das Auftakt-Wochenende wird zum Einstand für zwei Drittel des Feldes, für die neuen Michelin-Reifen und das neue Qualifikations-System.

Auf den Tag genau vor drei Jahren fand in Oschersleben das allererste Rennen zum damals neuen Renault Clio Cup Central Europe statt. Nach 2014 und 2015 ist der 3,696 Kilometer lange Kurs in der Madgeburger Börde in diesem Jahr zum dritten Mal Schauplatz des Saisonauftakts.

Im vergangenen Jahr gingen beide Siege in Oschersleben an Dino Calcum (Stucki Motorsport). An diesem Wochenende gibt der spätere Meister sein Debüt in der ADAC TCR Germany und geht, wie fünf weitere ehemalige Piloten aus dem Clio Cup Central Europe, in der hochkarätig besetzten Tourenwagen-Serie an den Start.

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DER RENAULT CLIO CUP CENTRAL EUROPE 2017 STELLT SICH VOR

Vor dem Saisonstart zum Renault Clio Cup Central Europe 2017 nimmt das Starterfeld konkrete Formen an. Noch bis Ende Januar gilt ein vergünstigtes Angebot auf die Einschreibegebühr. In seiner vierten Saison setzt der Clio Cup Central Europe weiterhin auf ein bewährtes Paket, bringt aber auch interessante Neuerungen mit sich.

Noch bis zum kommenden Dienstag, 31. Januar, beträgt die Einschreibegebühr 5.500 Euro für die gesamte Saison. Selbstverständlich können sich Fahrer und Teams auch über den Januar hinaus noch anmelden, dann zum Preis von 6.500 Euro. Piloten, die vor dem 01. April 1997 geboren sind und ihre erste Saison fahren, erhalten 600 Euro Nachlass. Der Start bei einzelnen Wochenenden kostet 1.200 Euro.

Nach seiner Einführung 2014, markiert die anstehende Saison das vierte Jahr für den Clio Cup Central Europe. Der Markenpokal ist jüngster Nachfahre des legendären Renault 5 Pokals, der 1974, vor 43 Jahren, die bewegte Tradition der Renault Markenpokale in Deutschland begründete.

 

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Starterliste RENAULT Clio Cup Central Europe 2017

Stand 7. April 2017

Start-Nr. Kategorie Fahrer Ort Team Fahrzeug
3 R Prattes, Loris Neuhemsbach / GER Schläppi Race-Tec Renault Clio RS IV Cup
4 Wojcik, Tomasz Zlönitz / PLO Stucki Motorsport Renault Clio RS IV Cup
5 R Landwehr, Kevin Melle / GER Schlaug Motorspor Renault Clio RS IV Cup
6 G Leutenegger, Rene Walzenhausen / CHE No Name Fighter Renault Clio RS IV Cup
7 Schmid, Roland Oftringen / CHE Valente Motorsport Renault Clio RS IV Cup
8 G Zuercher_Thomas Oppligen / CHE ZSW Racing Team Renault Clio RS IV Cup
9 Stucki, Andreas Uetliburg / CHE Stucki Motorsport Renault Clio RS IV Cup
11 Pekar, Tomas Mélnik / CZE Carpek Service Renault Clio RS IV Cup
12 Jilkova, Gabriela Rostok / CZE Carpek Service Renault Clio RS IV Cup
15 R Groeneveld, Lucas Zandvoort / NED Certainty Racing Team Renault Clio RS IV Cup
16 G Hadorn, Daniel Noflen / SUI Schläppi Race-Tec Renault Clio RS IV Cup
17 R Legutko, Albert Günberg / POL BM Racing Team Renault Clio RS IV Cup
18 R Hofsaess, Benito Sondershausen / DEU Seyffarth Motorsport Renault Clio RS IV Cup
19 R Rogalski, Robin Stettin / POL Seyffarth Motorsport Renault Clio RS IV Cup
20 R Paziewski, Bartosz Gorzno / POL TBA Renault Clio RS IV Cup
21 Magdziarz, Tomasz Posen / POL BM Racing Team Renault Clio RS IV Cup
23 Soubek, Sandro Dölsach / AUT MAIR Racing Osttirol Renault Clio RS IV Cup
24 G Citera, Antonio St. Gallen / CHE RTM Motorsport Renault Clio RS IV Cup
25 R Bulatov, Denis Moskau / RUS Seyffarth Motorsport Renault Clio RS IV Cup
29 De Groot, Melvin Aerdenhout / NEL Team Bleekemolen Renault Clio RS IV Cup
30 R Zschuppe, Max Heinewalde / DEU BM Racing Team Renault Clio RS IV Cup
31 R Urbaniak, Karol Stare Babice / POL BM Racing Team Renault Clio RS IV Cup
33 Nyffeler, Daniel Rüeggisberg / CHE No Name Fighter Renault Clio RS IV Cup
44 Brunner, Lisa Oberkirch / DEU Stucki Motorsport Renault Clio RS IV Cup
48 Wüst, Reto Diepoldsau / CHE Wüst Motorsport Renault Clio RS IV Cup
54 Bleekemolen, Michael Aerdenhout / NEL Team Bleekemolen Renault Clio RS IV Cup
55 Polderman, Stephan Knokke / BEL Team Bleekemolen Renault Clio RS IV Cup
56 Steenmetz, Reneè Hogstraten / BEL Aerdenhout / NEL Aerdenhout / NEL
57 Salminen, Aarni Koski / FIN Salminen Racing Renault Clio RS IV Cup
66 Mackschin, Niklas -barsinghausen / DEU Ahrens Racing Team Renault Clio RS IV Cup
69 Bleekemolen, Sebastiaan Aerdenhout / NEL Team Bleekemolen Renault Clio RS IV Cup
77 Schaak, Dominique Halle, Saale / DEU Ahrens Racing Team Renault Clio RS IV Cup
88 Müller, Marcel Steffisburg / CHE ZSW Racing Team Renault Clio RS IV Cup
Kategorie: R = Rookie, G = Gentleman

RENAULT CLIO CUP CENTRAL EUROPE - TERMINKALENDER 2017

Am ersten Juli-Wochenende startet der Renault Clio Cup Central Europe erstmals auf französischem Boden. Der dritte Schlagabtausch der anstehenden Saison findet auf dem Circuit Dijon-Prenois statt. Gastgeber ist die aufstrebende GT4 European Series. Mit der Bekanntgabe dieses Termins ist der Rennkalender des Clio Cup Central Europe 2017 komplett. Sieben Wochenenden und 14 Rennen in fünf Nationen stehen auf dem Programm.

 

Bild: CS

Vera Herrmann, die Projektleiterin des Clio Cup Central Europe, sagt: „Wir freuen uns über unsere Premiere in Dijon. Es ist eine Berg- und Talstrecke mit schnellen, anspruchsvollen Kurven. Für die meisten Fahrer ist diese Strecke Neuland. Daher könnten wir Überraschungen erleben.“

Der Circuit Dijon-Prenois ist nicht nur herausfordernd, sondern auch traditionsbehaftet. Zwischen 1974 und 1984 wurde dort sechsmal der Formel 1 Grand Prix von Frankreich ausgetragen.

„Der Kalender ist sehr vielseitig“, sagt Ralph Weishaupt, der Leiter der Motorsport-Abteilung der Renault Deutschland AG. „Beim ADAC GT Masters und beim Czech Truck Prix starten wir in einem sehr professionellen Umfeld und vor großer Kulisse. In Spa fahren wir zusammen mit dem französischen Clio Cup, was sehr spannend wird. Dann haben wir noch die Premiere in Dijon. Es wird eine interessante Saison und wir freuen uns über die wachsende Zahl an Anschreibungen.“

TERMINKALENDER 2017

28. - 30. April Motorsport Arena Oschersleben (GER) ADAC GT Masters
09. - 11. Juni Spa-Francorchamps (BEL) Spa Euro Race
30. Juni - 02. Juli Dijon-Prenois (FRA) GT4 European Series
21. - 23. Juli Circuit Park Zandvoort (NED) ADAC GT Masters
04. - 06. August Nürburgring (GER) ADAC GT Masters
01. - 03. September Autodrom Most (CZE) Czech Truck Prix
22. - 24. September Hockenheimring (GER) ADAC GT Masters

Lukas Gajewski

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