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Doppelsieg für Laurin Heinrich

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Der Porsche Carrera Cup Deutschland startet vom 5. bis 7. Mai auf dem Circuit de Spa-Francorchamps in Belgien in seine 33. Saison. Die beiden Rennen werden im Rahmen der Langstrecken-Weltmeisterschaft FIA WEC ausgetragen. Insgesamt 32 Fahrer bilden in ihren 375 kW (510 PS) starken Porsche 911 GT3 Cup das ausgebuchte Starterfeld. Zum Auftakt erwartet die Teams und Fahrer ein spannender Doppellauf. Der Circuit de Spa-Francorchamps erstreckt sich über 7,004 Kilometer und ist damit die längste Strecke im diesjährigen Kalender. Der Traditionskurs in den belgischen Ardennen setzt sich aus langen Geraden, aber auch spektakulären Kurven zusammen – beispielweise die berühmten Passagen Raidillon/Eau Rouge und Blanchimont sowie die Haarnadelkurve La Source.

Titelverteidiger Larry ten Voorde (Team GP Elite) geht dieses Jahr auf Rekordjagd. 2020 und 2021 gewann der Niederländer die Meisterschaft – drei Titel holte in der über 30-jährigen Geschichte des Markenpokals noch kein Fahrer. Zu seinen Herausforderern zählen neben Porsche-Junior Laurin Heinrich (Deutschland/SSR Huber Racing) auch der Rookie-Sieger aus 2021 Loek Hartog (Niederlande/Black Falcon) und der Brite Lorcan Hanafin (Fach Auto Tech), Vizemeister im Porsche Carrera Cup Great Britain. Dabei treffen die Youngster auf zwei erfahrene Konkurrenten. Dylan Pereira (IronForce Racing by Phoenix) aus Luxemburg gab bereits 2016 sein Carrera-Cup-Debüt und startete vergangenes Jahr u. a. im ADAC GT Masters und der FIA WEC. Dazu feiert Michael Ammermüller (Deutschland/SSR Huber Racing), dreifacher Gesamtsieger im Porsche Mobil 1 Supercup (2017-2019) und Champion im ADAC GT Masters 2020, sein Carrera-Cup-Comeback.

Neben der Fahrerwertung treten die Piloten auch in der Rookie- sowie ProAm-Klasse gegeneinander an. Acht Nachwuchstalente aus fünf Nationen kämpfen um Siege in der Rookie-Wertung. Mit dem 21-jährigen Ariel Levi (Huber Racing) steht dabei erstmals ein Fahrer aus Israel auf der Starterliste des Porsche Carrera Cup Deutschland. In seine bereits sechste Saison geht Carlos Rivas (Black Falcon). Der Luxemburger gewann in den letzten drei Jahren den ProAm-Titel und möchte den Rekord mit den meisten Rennsiegen in seiner Wertungsklasse (39 Siege) weiter ausbauen.

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