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Prosport Racing gewinnt den letzten Lauf und Gabriele Piana/Michael Schrey werden Meister 2021

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Im Rahmen der ADAC GT Masters werden die beiden letzten Läufe der Saison 2021 vom 05. bis 07. November in der Eifel auf der 3,629 Kilometer langen Sprintstrecke des Nürburgrings mit der Formel-1-Schikane ausgetragen. Beim spannenden Finale heißt es hier BMW gegen Mercedes-AMG und Routiniers gegen Youngster. Michael Schrey/Gabriele Piana (Hofor Racing by Bonk Motorsport) kommen im BMW M4 GT4 als Tabellenführer mit 186 Zähler auf dem Meisterschaftskonto in die Eifel. Dem erfahrenen Duo wollen zwei Youngster im Mercedes-AMG den Titel noch streitig machen. Jan Marschalkowski/Théo Nouet (Team Zakspeed) liegen 21 Punkte zurück und wollen den Titelkampf in der Eifel noch zu ihren Gunsten drehen. Kein einfacher Plan, denn das Feld der ADAC GT4 Germany präsentiert sich beim Finale mit rund 30 Sportwagen enorm stark.

Die Tabellenführer Gabriele Piana/Michael Schrey reisen mit der besten Ausgangslage an den Nürburgring. Die BMW-Paarung hat einen Vorsprung von 21 Punkten, insgesamt 50 Zähler werden noch für die Sieger in den beiden Rennen vergeben. Die Routiniers haben zudem die größte Erfahrung im Titelkampf der ADAC GT4 Germany. 2020 wurden sie gemeinsam knapp Vize-Meister. Das Gleiche gelang Gabriele Piana bereits im Jahr zuvor, als er mit einem anderen Teamkollegen ebenfalls Rang zwei in der Gesamtwertung holte. Mit ordentlich Rückenwind kommen auch Ben Dörr/Nico Hantke (Dörr Motorsport) zum Finale. Das Aston Martin Vantage GT4-Duo hat beim Rennwochenende auf dem Hockenheimring mit Platz zwei das erste Podium in der ADAC GT4 Germany erzielt und will dies auf dem Nürburgring möglichst wiederholen.

Einen wahren Titelthriller verspricht die Team-Wertung. Hier liegt das Team Zakspeed mit 182 Punkten an der Spitze. Mit nur drei Zählern Rückstand hat auch Hofor Racing by Bonk Motorsport gute Chancen, den zweiten Team-Titel nach 2019 in der ADAC GT4 Germany einzufahren. Ebenfalls spannend wird es in der Trophy-Wertung zugehen. Nach zuletzt fünf Siegen in Folge haben die Porsche-Piloten Tom Kieffer/Christian Kosch (Team Allied-Racing) auf dem Hockenheimring die Tabellenführung mit 370 Punkten übernommen. Dicht auf liegen die Markenkollegen Stephan Grotstollen/Georg Braun (Team Buchbinder Rent-a-Car) mit 346 Zählern. Auch die drittplatzierten Tano Neuman/Joachim Bölting (Overdrive Racing, ebenfalls Porsche) haben mit 332 Punkten noch intakte Meisterschaftschancen.

In der Junior-Wertung hat Mercedes-AMG-Pilot Théo Nouet mit 191,5 Punkten die Spitze inne. Der Franzose peilt neben dem Gewinn der Gesamtwertung somit das Titel-Double auf dem Nürburgring an. Dem wollen die mit 166,5 Zählern zweitplatzierten Leo Pichler/Leon Wassertheurer (Razoon - more than Racing) noch etwas entgegensetzen. Auf Junior-Rang drei rechnet sich mit 154 Punkten auch Phil Dörr (Dörr Motorsport) noch Titelchancen aus. Auch der amtierende Fahrer-Champion Nicolaj Møller Madsen ist auf dem Nürburgring wieder in der ADAC GT4 Germany am Start. Er gibt sein Debüt im Porsche von W&S Motorsport und teilt sich das Cockpit mit Lukas Schreier. Das Fahrzeug ist mit Steer-by-Wire von Schaeffler Paravan ausgestattet und kommt somit ohne herkömmliche Lenksäule aus.

Michael Schrey (Hofor Racing by Bonk Motorsport): „Die Vorfreude auf das Finale ist natürlich groß. Wir wollen nun endlich unseren ersten Titel in der ADAC GT4 Germany klar stellen. Ich fahre jedoch auch mit gemischten Gefühlen an den Ring. Denn bei den wahrscheinlich niedrigen Außentemperaturen wird sich unser Auto recht schwer tun. Ich befürchte, dass wir nicht aus eigener Kraft um gute Positionen kämpfen können. Wir hoffen somit, dass unser Polster von 21 Punkten ausreicht, um am Ende über die Meisterschaft jubeln zu können. Wir werden als Team unser Bestes geben und versuchen, ruhig zu bleiben und keine Fehler zu machen. Die Titelentscheidung wird also extrem eng und spannend.“

Jan Marschalkowski (Team Zakspeed): „Für uns heißt es am Nürburgring maximale Attacke. Wir versuchen, einen Doppelsieg einzufahren. Dafür werden wir alles geben - etwas Anderes können wir nicht machen. Unserem Mercedes-AMG sollte die Strecke ganz gut liegen, somit stehen die Chancen auf den Doppelsieg nicht schlecht. Es kommt jedoch auch auf uns Fahrer an. Es liegt an uns, es am Wochenende auf den Punkt zu bringen und eine herausragende Leistung zu bieten. Wenn das gelingt, werden wir am Sonntag sehen, wie es mit den Punkten in der Meisterschaft ausgegangen sein wird. Es wird jedoch nicht einfach, denn die Konkurrenz in der ADAC GT4 Germany ist wie immer stark.“

Nico Hantke (Dörr Motorsport): „Das nächste Podium ist natürlich das ganz große Ziel. In der Qualifikation würde ich zudem gerne unter die Top Fünf fahren. Unserem Aston Martin kommen vor allem enge Streckenpassagen entgegen, davon gibt es auf dem Nürburgring einige. Insofern rechnen wir uns für das Wochenende etwas aus. Das macht das Finale für mich auch ein wenig Besonders. Einige Familienangehörige werden mich vor Ort besuchen und anfeuern. Der Nürburgring ist für mich trotzdem Neuland. Ich bin dort tatsächlich noch nie gefahren. Als Vorbereitung habe ich zuhause viel im Simulator gearbeitet. Außerdem werden wir das Rennwochenende noch im Detail mit unserem Fahrercoach durchsprechen.“

Nicolaj Möller Madsen (W&S Motorsport): „Die Technik von Schaeffler Paravan ist sehr interessant. Ich fühle mich geehrt, nun meinen Teil zur Entwicklungsarbeit beitragen zu können. Ich habe mich schon lange für das Steer-by-Wire Programm interessiert, konnte es bis heute aber noch nicht selbst testen. Auf dem Nürburgring werden wir alles geben, um auf das Podium zu kommen.“

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