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Erik Johansson/Jens Klingmann gewinnen das 200. ADAC GT Masters Rennen

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Das ADAC GT Masters feiert vom 16. bis 18. Oktober auf dem Red Bull Ring Jubiläum. Am Sonntag bestreitet die Serie ihr insgesamt 200. Rennen. Das drittletzte Rennwochenende der Saison steht dabei ganz im Zeichen des Titelkampfes. In der Schlussphase der Meisterschaft geraten die Tabellenführer Patric Niederhauser und Kelvin van der Linde (beide Rutronik Racing) im Audi auf dem schnellsten Kurs im Kalender unter Druck. Sieben verschiedene Sieger in den bisherigen acht Rennen versprechen ein spannendes Österreich-Gastspiel der "Liga der Supersportwagen.

Mit insgesamt 113 Punkten kommen die Audi-Piloten Patric Niederhauser und Kelvin van der Linde als Tabellenführer in die Steiermark. Obwohl Audi die nach Siegen erfolgreichste Marke in den bisherigen 198 Rennen ist, zählen die Sportwagen mit den vier Ringen in der Steiermark nicht zu den Favoriten, denn der Formel-1-Kurs in der Steiermark ist die einzige Strecke im Kalender, auf der Audi noch nie gewonnen hat. Die Porsche-Piloten Michael Ammermüller und Christian Engelhart (beide SSR Performance) mit 104 Zähler auf Rang zwei in der Meisterschaft und die Mercedes-AMG-Piloten Luca Stolz und Maro Engel (beide Toksport WRT), derzeit Tabellendritte mit 97 Punkten liegen direkt in Schlagdistanz.

Gleich sieben heimische Piloten und ein Rennstall aus Österreich starten auf dem Red Bull Ring. Die kürzeste Anreise aller Fahrer hat Porsche-Pilot Klaus Bachler (Küs Team75 Bernhard) aus Unzmarkt, der nur rund 30 Kilometer von der Rennstrecke entfernt wohnt. Max Hofer (Montaplast by Land Motorsport), im Vorjahr Sieger der Pirelli-Junior-Wertung des ADAC GT Masters, startet in einem Audi R8 LMS. Die Wiener Constantin Schöll (T3-HRT-Motorsport) und Mick Wishofer (Team Zakspeed BKK Mobil Oil Racing) setzen dagegen auf den Bentley Continental GT3 beziehungsweise den Mercedes-AMG GT3 Evo.

Das GRT Grasser Racing Team hat seinen Teamsitz in der Nähe von Knittelfeld und damit in unmittelbarer Nähe der Rennstrecke. Zum Fahreraufgebot der drei Lamborghini Huracán GT3 Evo gehört unter anderen der Tiroler Clemens Schmid. Gaststarter Yaco Racing bringt einen Audi R8 LMS für die beiden Lokalmatadore Simon Reicher und Norbert Siedler in die Steiermark.

Markus Pommer (Callaway Competition): "Ich reise mit einem guten Gefühl zum Red Bull Ring, natürlich auch, weil wir dort im vergangenen Jahr gewonnen haben. Der Red Bull Ring liegt der Corvette, daher bin ich für das Wochenende optimistisch. Es gibt einige Bergauf-Passagen, bei denen das Drehmoment eine wichtige Rolle spielt. Ich mag die Strecke. Sie macht fahrerisch viel Spaß, denn sie hat viele schnelle Kurven, und man kann gut überholen. Der Asphalt ist etwas speziell, da er sehr reifenschonend ist. Es ist daher nicht ganz einfach, die Reifen zum Arbeiten zu bringen. Anders als bei anderen Strecken kann man daher im Qualifying auch mehrere schnelle Runden am Stück fahren."

Klaus Bachler (Küs Team75 Bernhard): "Ich freue mich extrem auf den Red Bull Ring. Wir wollen das Maximum rausholen. Damit uns dies gelingt, werden wir an jedem kleinen Detail arbeiten. Man kann jedoch auf dem Red Bull Ring wahrscheinlich von allen Strecken im Kalender am besten überholen. Auch wenn es nicht einfach ist, da die Zeitunterschiede sehr knapp sind. Da wir in diesem Jahr erst so spät in Spielberg starten, ist beim Wetter alles möglich. Da der Red Bull Ring im Gebirge liegt, kann es sich sehr schnell ändern. Das macht die Reifenwahl für Teams und Fahrer nicht einfach."

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