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Bestrafung kostete den Sieg

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Vierzehn Tage nach den Rennen auf dem Nürburgring reist der Tross der ADAC GT Maters von der Eifel in den Osten und zwar zum 3,478 Kilometer langen DEKRA Lausitzring in Klettwitz. Hier stehen die Läufe neun und zehn vom 19. bis 21. August auf dem Programm. So langsam geht es in die entscheidende Titelkampfphase. Viele Piloten haben noch Chancen auf den Meistertitel. Bei der Ausgeglichenheit des Starterfeldes darf sich keiner der Fahrer mehr große Fehler erlauben, denn nach diesem Wochenende stehen nur noch vier Rennen in dieser Saison an. Die nächste Reise geht dann nach Hohenstein-Ernstthal zum Sachsenring bevor dann das Finale in Baden Württemberg auf dem Hockenheimring ansteht.

Raffaele Marciello (MANN-FILTER Team Landgraf) kommt hier als Tabellenführer mit 109 Punkten angereist, nachdem er sich zuvor von Platz fünf in der Meisterschaft nach vorne katapultiert hatte. Hinter ihm liegen Jules Gunon/Fabian Schiller (Drago Racing Team) mit 93 Punkten. Diese beiden Piloten hatten sich von Rang zwölf durch einen großen Sprung nach vorne auf Platz zwei der Meisterschaft gefahren. Ayhancan Güven/Christian Engelhart (Team Joos Sportwagentechnik) liegen mit 85 Zähler auf Platz drei weiterhin in Schlagdistanz. Vermeidbare Fehler und eine Strafversetzung kosteten Niklas Krütten/Ben Green wichtige Zähler. Dennoch konnte sich das Youngster-Duo im BMW M4 GT3 mit der vom Team Schubert Motorsport in den Top-Fünf behaupten und kommt als Spitzenreiter der Pirelli Junior Wertung in die Lausitz.    

Das Team Paul Motorsport mit Sitz in Dresden hat sich bei seinem Heimspiel viel vorgenommen. Der Dresdener Maximilian Paul und sein Teamollege der Italiener Marco Mapelli wollen am Steuer des Lamborghini Huracán GT3 Evo einstellige Platzierungen einfahren. Einen Heimvorteil sieht der junge Dresdner, der 2020 auf dem DEKRA Lausitzring knapp die Pole-Position verpasste, nicht.

Maximilian Paul (Team Paul Motorsport): „Unser Ziel sind gute und konstante Resultate in beiden Rennen, die Top-Fünf haben wir uns vorgenommen. Im letzten Lauf auf dem Nürburgring hatten wir einen guten Speed. Darauf können wir aufbauen. Der Lausitzring ist eine technisch schwierige Strecke mit langsamen Kurven, die ineinander übergehen. Verpatzt man eine, wird die nächste noch schlechter. Ich bin hier sehr viele Runden gefahren, aber das ist bei den Spitzen-Piloten im ADAC GT Masters kein Vorteil. Die guten Fahrer kennen alle Strecken und brauchen nur wenig Zeit, um sich an die jeweiligen Besonderheiten zu gewöhnen. Aber natürlich ist es immer schön, vor den eigenen Zuschauern zu fahren.“

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