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Niklas Krütten/Ben Green waren an diesem Wochenende das Maß der Dinge - Rennen 2

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Niklas Krütten war am Sonntag als Pole-Setter in das zweite Rennen auf dem Red Bull Ring gegangen. Mit einem Top-Start verteidigte der Youngster seine Spitzenposition und übergab sein Fahrzeug in Führung liegend nach einem frühen Boxenstopp in der 26. Minute an seinen Kollegen Ben Green. Der Brite baute den Vorsprung kontinuierlich aus und machte nach 41 Runden den souveränen Start-Ziel-Sieg und damit den Doppel-Erfolg in Spielberg im zweitschnellsten Rennen in der Geschichte des ADAC GT Masters perfekt. Im Feld dahinter waren spannende Positionskämpfe und harte Duelle im Gange. Jesse Krohn/Nicky Catsburg sicherten sich im Schwesterauto den zweiten Platz gegen einen immer stärker werdenden Ayhancan Güven/Christian Engelhart.

Hinter ihren Markenkollegen beendeten Joel Sturm/Sven Müller das Rennen im Porsche 911 GT3 von Allied-Racing auf Position vier. Jusuf Owega/Dries Vanthoor lagen im Audi R8 LMS GT3 Evo II von Montaplast by Land-Motorsport in der ersten Rennhälfte auf Podiumskurs, belegten aber am Ende nach einer Penalty Lap wegen eines Vergehens beim Boxenstopp Rang fünf. Sechster wurde die Besatzung Kim-Luis Schramm/Dennis Marschall im Audi R8 LMS GT3 Evo IIvon Rutronik Racing, gefolgt vom besten Mercedes-AMG GT3 Evo mit Jan Marschalkowski/Daniel Juncadella. Jack Aitken/Albert Costa Balboa steuerten ihren Lamborghini Huracán GT3 Evo vom Team Emil Frey Racing auf Rang acht. Der McLaren 720S GT3 mit Christian Klien/Dennis Lind platzierte sich dahinter auf Platz neun und beendete damit für JP Motorsport einen erfolgreichen Gaststart in der Deutschen GT-Meisterschaft. Die Top Ten vervollständigten Patric Niederhauser/Luca Engstler am Steuer des Audi R8 LMS GT3 Evo II von Rutronik Racing.

In der Meisterschaft führen Niklas Krütten/Ben Green mit 60 Punkten vor Jusuf Owega mi 57 und Jonthan Aberdein/Raffaele Maciello miti 56 Punkten. Ben Green/Niklas Krütten haben auch in der Junior-Wertung mit 105 Zähler das Sagen, gefolgt von Jusuf Owega mit 77 und Fabian Schiller mit 56 Zähler. Florian Spengler liegt in der Trophy-Wertung mit 112,50 Zähler auf Rang eins. Schubert Motorsport hat in der Team-Wertung mit 73 Punkten die Nase vorne. Dahinter liegen Montaplast by Land Motorsport mit 58 und Team Joos Sportwagentechnik mit 54 Punkten.

Niklas Krütten (Schubert Motorsport): „Ich war beim Start nervös, kam aber gut weg. Nach ein paar Runden hat sich das Rennen an der Spitze etwas beruhigt und ich habe versucht, die Reifen für Bens Stint zu schonen. Das hat geklappt, sodass Ben den Sieg perfekt machen konnte. Ich kann es noch gar nicht fassen, nach dem ersten Erfolg am Samstag erneut gewonnen zu haben. Es ist einfach unglaublich.“

Ben Green (Schubert Motorsport): „Niklas hat einen tollen Job gemacht. Ich konnte das Rennen von vorn kontrollieren und mein eigenes Tempo fahren. Ich hätte nie damit gerechnet, in meiner ersten Saison ganz vorn im ADAC GT Masters zu stehen.“

Nicky Catsburg (Schubert Motorsport): „Ich habe den ganzen Tag über versucht, Niklas nervös zu machen, damit ich den Start gewinne. Aber leider ist der Junge cool geblieben. Die beiden waren einfach zu stark und haben einen super Job gemacht. Mein Ziel war es, den Abstand möglichst klein zu halten und durch den Boxenstopp nach vorn zu kommen. Aber auch das hat nicht funktioniert.“



Jesse Krohn (Schubert Motorsport): „Wir sind immer noch dabei, das Auto optimal zu verstehen. Wir hatten keine Probleme und sind ein gutes Rennen gefahren. Aber die beiden Youngster waren heute einfach nicht zu schlagen.

Christian Engelhart, Team Joos Sportwagentechnik): „Ich bin sehr zufrieden mit diesem Rennwochenende. Es kommt nicht oft vor, dass man an zwei Tagen hintereinander im ADAC GT Masters auf dem Podium steht. Beim Start hatten wir nach vorn leider keine Chance. Ich musste mich während des Rennens gegen die Angriffe von Dries wehren, habe aber schnell gemerkt, dass er deutlich schneller war und dann auch vorbeizog. Glücklicherweise wurden wir am Ende doch noch Dritter.“

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