• DTM
    Deutsche Tourenwagen Masters
  • ADAC GT Masters
    Liga der Supersportwagen
  • Porsche
    Carrera Cup
  • Audi TT Cup
    Der schnellste Audi-Markenpokal
  • Formel 3 EM
    Die beste Formel 3 in Europa
  • PROCAR 1
    Die Meisterklasse der Tourenwagen

Oliver Baerman wird Meister 2021

Es ist alles bereitet für ein packendes Saisonfinale vom 05. bis 07. November im Rahmen der ADAC GT Masters in der Eifel auf dem Nürburgring. Wer hat die besseren Nerven, wer wird Champion der ADAC Formel 4? Tabellenführer Oliver Bearman (Van Amersfoort Racing), er hat 256 Punkte auf seinem Meisterschaftskonto will den letzten Schritt zum Titel machen. Seine stärksten Widersacher sind Tim Tramnitz (US Racing) mit 233 und Luke Browning (US Racing) mit 189 Zähler. Maximal 75 Punkte sind zu holen, rechnerisch hat somit auch noch Luke Browning Titelchancen. Angesichts eines Rückstands von 67 Punkten auf Oliver Bearman ist Luke Browning aber auf Ausrutscher seiner Meisterschaftskonkurrenten angewiesen.

Weiterlesen: Oliver Baerman wird Meister 2021

Zweiter Saisonsieg für Luke Browning

Vom 22. bis 24. Oktober finden im Rahmen der ADAC GT Masters die Läufe dreizehn bis fünfzehn der ADAC Formel 4 in Baden-Württemberg auf dem Hockenheimring statt. Mit der Rückkehr ins Badische läutet die ADAC Formel 4 die heiße Phase der Saison ein. Tabellenführer Oliver Bearman (Van Amersfoort Racing) hat insgesamt 215 Punkte auf seinem Konto und er will beim vorletzten Rennwochenende der Saison den nächsten Schritt zum Titelgewinn machen – doch die von Tim Tramnitz (US Racing) mit 180 Zähler angeführten Verfolger möchten den Briten noch abfangen. Rang drei in der Meisterschaft belegt Luke Browning (US Racing) mit 144 Punkten. Sechs Rennen vor dem Saisonende ist die Meisterschaft weiterhin offen und umkämpft.

Weiterlesen:

Bei noch sechs verbleibenden Rennen ist noch immer alles offen – zumal bei den entscheidenden Läufen die Anspannung nochmals deutlich ansteigt. Nervenstärke, Konstanz und Konzentration werden letztlich die Meisterschaft entscheiden, das weiß auch Tim Tramnitz. Er hatte beim ersten Rennwochenende in Hockenheim im September seinen ersten Saisonsieg gefeiert hatte. Diesen Schwung nahm er dann mit in die Veranstaltung am Sachsenring. Mit zwei weiteren Erfolgen verkürzte der Junior-Champion der Vorsaison den Rückstand auf Oliver Bearman auf 35 Punkte. Nun versucht er, auch bei der Rückkehr auf die frühere deutsche Formel-1-Strecke den Druck auf den Spitzenreiter hochzuhalten. Neben Tim Tramnitz gewannen beim ersten Hockenheim-Event der Brite Oliver Bearman und der russische Rookie Nikita Bedrin (Van Amersfoort Racing) jeweils ein Rennen. Nun werden die Karten neu gemischt.

Oliver Baerman (Van Amerfoort Racing): „Ich kehre immer mit guten Gefühlen nach Hockenheim zurück. Hier habe ich im Jahr 2020 meinen ersten Sieg im Formelsport geholt, und auch beim ersten Event in dieser Saison habe ich hier gute Ergebnisse erzielt. Wir sind ein sehr starkes Team, wir wollen an die Resultate anknüpfen, weiter unsere Hausaufgaben machen und Punkte sammeln. Noch ist es ein weiter Weg.“


Insgesamt zwölf Piloten nahmen am Freitagmorgen um 9.00 Uhr ihr dreißig minütiges erstes freies Training unter die Räder. Diese fand bei trockenem aber kaltem Wetter statt. In dieser Session hatte sich dann Sami Meguetounif (R-ACE GP) nach zwölf gefahrenen Runden mit einer Zeit von 1:53,153 Minuten in Szene gesetzt. Hinter ihm lagen Oliver Baerman und Victor Bernier (R-ACE GP). Tim Tramnitz und Luke Browning mussten sich zunächst mit den Rängen sechs und acht zufrieden geben.


Die Zeiten im zweiten freien Training am Freitagmittag wurden deutlich schneller. Diesmal war Tim Traminitz nach 15 absolvierten Runden mit einer Zeit von 1:40,257 Minuten der schnellste Pilot im Feld. Platz zwei nahm wiederum der Tabellenführer  Oliver Baerman ein. Alex Dunne (US Racing) hatte sich verbessern können und wurde auf Rang drei gewertet. Der Franzose Sami Meguetounif musste sich jetzt mit dem neunten Rang zufrieden geben. Victor Bernier hatte zwei Plätze eingebüßt. Auch Luke Browning hatte sich verbessern können und hatte sich auf Rang sechs gefahren.


Ernst wurde es dann für die Fahrer am Freitagnachmittag, denn nun standen die Zeittrainingssitzungen auf dem Programm, in denen die Startaufstellungen für die beiden ersten Rennen an diesem Wochenende ausgefahren werden. Hierzu hatten sie genau 15 Minuten Zeit. Gegenüber dem zweiten freien Training wurden die Zeiten nicht schneller. Im ersten Qualifying holte sich der Ire Alex Dunne nach vier Runden mit einer Zeit von 1:40,842 Minuten die Pole-Position. Hinter ihm werden Tim Tramnitz und Oliver Baerman ins Rennen gehen. Luke Browning, der Dritte in der Meisterschaft steht in der dritten Startreihe. Schnellster Rookie war Nikita Bedrin (Van Amersfoort Racing) auf Startplatz acht.


Nach einer kurzen Pause von fünf Minuten ging es dann erneut auf Zeitenjagd. Erneut holte sich Alex Dunne nach fünf Runden mit einer Zeit von 1:40,468 Minuten die Pole-Position. Diesmal startet Oliver Baerman von Rang zwei, gefolgt von Tim Tramnitz. Nikita Bedrin hatte sich verbessert und steht in der dritten Startreihe. Er war wiederum der schnellste Pilot.

Alex Dunne (US Racing): „Ich bin super happy und zufrieden, dass ich zweimal die Pole Position geholt habe. Jetzt freue ich mich auf die Rennen und möchte gute Ergebnisse holen.“


Nach der Einführungsrunde funktionierte der Start ohne weiteres und der Pole-Setter konnte seine Position nicht behaupten, denn er wurde von Oliver Baerman niedergerungen und dieser führte das Feld an, gefolgt von Tim Tramnitz und Luke Browning. Die ersten beiden hatten sich bereits ein wenig absetzen können. Alex Dunne war bis auf Rang fünf zurückgefallen. Rang drei hatte unterdessen Luke Browning eingenommen. Sami Meguetounif hatte zuviel riskiert, kam Eingangs Motodrom von der Stecke und schoss später auf die andere Seite in die Streckenbegrenzung. Das Rennen musste unterdessen neutralisiert werden, um den Havaristen in aller Ruhe bergen zu können.

Der Re-Start erfolgte nach fünf Runden und ging zu Gunsten von Oliver Baerman aus. Das Feld blieb zunächst eng beieinander. Unterdessen versuchte Tim Tramnitz den Führenden niederzuringen. Dieser schlug ihm jedes Mal die Türe vor der Nase zu. Wenig später schlug eingangs Start und Ziel der Ire Alex Dunne in die Streckenbegrenzung ein. Erneut musste das Safety Car zum Einsatz kommen. Nikita Bedrin war mit einem Reifenschaden hinten links unterwegs. Zuvor hatte er den Frontflügel von Alex Dunne berührt. Zwischenzeitlich war Vicor Bernier auf Rang vier nach vorne gefahren. Nikita Bedrin war in die Box gekommen und holte sich einen neuen Reifen. Er konnte danach wieder am Rennen teilnehmen.

Das Rennen konnte dann nach zehn Runden wieder aufgenommen werden. Oliver Baerman behielt hier die Oberhand und führte weiterhin das Feld an vor Tim Tramnitz und Luke Browning. Luke Browning erhielt von der Rennleitung die Anweisungh sich hinter Joshua Dufek wieder einzureihen. Dieser fuhr auf Platz vier. Nach der Strafe war Luke Browning nur noch auf Rang fünf unterwegs. Rang drei nahm jetzt Victor Bernier ein. In der Schlussphase versuchte Tim Tramnitz sich an den Führenden vorbei zu drängen, verbremste sich, kam danach weit raus und Oliver Baerman konnte seine Position verteidigen. Mit technischen Problemen war dann Marcus Amand in die Box gekommen.

Michael Sauter war von Rang elf ins Rennen gegangen und hatte sich bis auf Platz sieben nach vorne gearbeitet. Er war damit der schnellste Rookie im Feld. Direkt in Schlagdistanz lag aber Nikita Bedrin, der auch in der Rookiewertung um Punkte kämpft. Oliver Baerman und Tim Tramnitz hatten sich mit über einer Sekunde vom Feld abgesetzt. In der vorletzten Runde war aus diesem Duo ein Trio geworden, denn Victor Bernier hatte sich ganz langsam an die beiden Führenden heran gekämpft. Tim Tramnitz hatte in der letzten Runde alles versucht, an Oliver Baerman vorbeizugehen. Er setzte sich neben den Tabellenführer, dabei berührten sich beide und Tim Tramnitz stieg etwas auf und musste sich danach auf Rang drei wieder einreihen.

Oliver Baerman hatte sich nach 16 Runden den Sieg geholt vor Victor Bernier und Tim Tramnitz. Luke Browning sah als Vierter das Ziel. Auf Rang sieben überquerte Nikita Bedrin als schnellster Rookie die Ziellinie.

Die Rennleitung gab dann um 16.08 Uhr ein neues Rennergebnis heraus und zwar hatten Oliver Baerman und Luke Browning eine 5-Sekundenzeitstrafe erhalten aufgrund einer Entscheidung der Stewards. Damit wurde Victor Bernier als Sieger erklärt vor Tim Tramnitz und Vlad Lomko. Luke Browning und Oliver Baerman wurden auf den Rängen fünf und sechs gewertet.

Victor Bernier (R-ACE GP): „Das Manöver selbst habe ich aber gar nicht richtig sehen können. Im Endeffekt müssen die Stewards entscheiden und das haben sie auch getan. Für Oliver ist es natürlich traurig. Aber ich bin glücklich mit dem Sieg. Morgen hoffe ich dann auch als Erster über die Ziellinie zu fahren. Es war ein hartes Rennen für mich. Ich bin von Platz sieben gestartet und dann war es ein sehr gutes Rennen. Danke auch ans Team für die unglaubliche Arbeit. Wir werden morgen weitersehen, aber für den Moment ist das sehr gut.“

Tim Tramnitz (US Racing): „Ich empfinde die Entscheidung der Rennleitung als korrekt und freue mich über die Punkte. Dennoch bin ich nicht vollkommen zufrieden, weil ich dieses Überholmanöver gegen mich nicht sauber verteidigt und dadurch meine Führung verloren habe.“


Tim Tramnitz hat das erste Rennen der ADAC Formel 4 am Sonntagmorgen auf dem Hockenheimring für sich entschieden und seinen vierten Saisonsieg gefeiert. Nach einem umkämpften Start konnte er sich bereits in Runde eins gegen Konkurrent Oliver Bearman durchsetzen und führte das Feld danach souverän an. Polesetter Alex Dunne fiel nach einem turbulenten Start auf Platz fünf zurück und der Gesamtführende Oliver Bearmann konnte die Führung übernehmen. Dahinter touchierte nach dichtem Gedränge Van Amersfoort Racing-Fahrer Nikita Bedrin die Wand, was den Ausfall für ihn und die Safetycar-Phase für den Rest des Feldes bedeutete.

Noch im Verlauf der ersten Runde und bevor das Safety Car auf der Strecke war, leistet sich der führende Oliver Bearman einen Bremsfehler, den Tim Tramnitz nutzte, um an ihm vorbeizugehen. Es folgt die Safety-Car-Phase. Im Anschluss zog der gestrige Sieger Victor Bernier in Runde vier an Luke Browning vorbei auf Platz drei. Ebenfalls in Runde vier fiel Revesz Levente aus, was zur zweiten Safety-Car-Phase des Rennens führte. Nach dem Re-Start gelang es Tim Tramnitz, sich an der Spitze etwas abzusetzen. Hinter ihm kam es zu einem packenden Zweikampf um Platz zwei zwischen Oliver Bearman und Victor Bernier, den Oliver Bearman letztlich für sich entschied.

Hinter dem Spitzentrio kam Alex Dunne als Vierter und zugleich bester Rookie ins Ziel. Für den 15-jährigen Iren war es etwas Wiedergutmachung für das aus seiner Sicht verkorkste Samstagsrennen, in dem er von der Pole Position startend ausgeschieden war.

Tim Tramnitz (US Racing): „Ich bin sehr glücklich mit dem Start in den heutigen Renntag und der Arbeit des Teams. Ich bin froh, Oli direkt in der ersten Runde kontern zu können. Das war wichtig, gestern hat sich gezeigt, dass es trotz der langen Geraden und Überholmöglichkeiten nicht einfach ist, an seinen Mitfahrern vorbeizukommen. Jetzt möchte ich die nächsten Rennen für mich entscheiden und möglichst viele Punkte einfahren. Ich bin hier, um die Meisterschaft zu gewinnen.“


Beim letzten Rennen des Wochenendes am Sonntagnachmittag in Hockenheim, bei welchem die ersten acht Fahrer nach dem Reverse-Grid-Modus in umgekehrter Reihenfolge starten, geht es nochmal um 25 Punkte. Tim Tramnitz startet also von Platz acht hinter Oliver Bearman. Von der Pole Position geht Sami Meguetounif ins Rennen, gefolgt von Joshua Dufek und Vlad Lomko. Nach der Einführungsrunde konnte der Pole-Setter seine Position verteidigen und führte die Meute in die erste Kurve. Danach versuchte man zu dritt durch die Spitzkehre zu gehen. Dort hatte man sich aber sortiert und es ging mit viel Disziplin hier hindurch. Nach der ersten Runde führte weiterhin der Franzose vor Luke Browning und Joshua Dufek. Oliver Baerman und Tim Tramnitz lagen auf den Rängen vier und sieben. Nikita Bedrin war aus der Boxengasse gestartet und versuchte nun den Anschluss zu bekommen.

Im hinteren Feld wurde genauso hart gefightet wie im übrigen Feld. Nach drei Runden hatte sich Luke Browning auf Rang eins gefahren. Gefolgt von Sami Meguetounif und Joshua Dufek. Kurz vor der Spitzkehre hatte wenig später Joshua Dufek einen fatalen Verbremser. Er hatte Glück und konnte seine Position behalten. An der Spitze setzte sich der Brite unterdessen immer weiter ab. Zwischenzeitlich hatte Joshua Dufek den Franzosen niedergerungen und somit Platz zwei eingenommen. Einen Platz gut gemacht hatte auch Tim Tramnitz. Es dauerte nicht lange und Sami Meguetounif musste Oliver Baerman ziehen lassen. Victor Bernier und Marcus Amand waren auf die Plätze sieben und neun zurückgefallen. Tim Tramnitz machte dann mit dem Franzosen in der siebten Runde kurzen Prozess. Er ging vorbei und hatte sich damit auf Platz fünf gefahren.

Die ersten beiden Luke Browning und Joshua Dufek hatten sich mit über drei Sekunden von ihren Verfolgern abgesetzt. Victor Bernier und Vlad Lomko lieferten sich in den letzten zehn Minuten einen harten Kampf um Rang sieben. Im nach hinein konnte sich dann der Russe durchsetzen und an dem Franzosen vorbeigehen. Dieser wurde danach von Marcus Amand unter Druck gesetzt. Joshua Dufek hatte sich in der Schlussphase an Luke Browning herangearbeitet. In den letzten zwei Minuten ging es zwischen Luke Browning und Joshua Dufek zur Sache. Immer wieder versuchte der Schweizer an dem Briten vorbeizugehen. Dieser schlug ihm aber jedes Mal die Türe vor der Nase zu. In der letzten Runde hatte sich Luke Browning wieder etwas Luft verschaffen können. Er wurde dann auch nach 17 Runden als Sieger abgewunken, gefolgt von Joshua Dufek und Oliver Baerman. Tim Tramnitz beendete das Rennen auf Rang fünf.

In der Meisterschaft führt Oliver Baerman mit 256 Punkten vor Tim Tramnitz mit 233 und Luke Browning mit 189 Punkten. Nikita Bedrin führt die Rookie-Wertung mit 301 Zähler an, gefolgt von Michael Sauter mit 211 und Marcus Amand mit 153 Zähler. US Racing hat in der Team-Wertung mit 471 Punkten die Nase vorne. Dahinter liegen Van Amersfoort Racing mit 463 und R-ACE GP mit 259 Punkten.

Luke Browning (US Racing): „Es war ein sehr gutes Rennen. Der Plan, früh in Führung zu gehen, ist aufgegangen. Am Ende wurde es dann nochmal knapp, da der Windschatten auf der Gerade sehr stark ist. Aber unsere Pace war sehr gut und ich bin sehr glücklich mit dem Sieg.“

Tim Tramnitz (US Racing): „Alles in allem war es ein gutes Wochenende. Wir haben Punkte gutmachen können, aber es wird natürlich trotzdem schwer. Auf dem Nürburgring werde ich nochmal alles geben, mit dem Ziel zu gewinnen und die nötigen Punkte aufzuholen.“

Oliver Baerman (Van Amersfoort Racing): „Ich bin glücklich, die Meisterschaft immer noch anzuführen. Hockenheim ist historisch immer eine schwierige Strecke für unser Team gewesen. Ich bin glücklich, den Schaden an diesem Wochenende minimiert zu haben. Ohne die Strafe gestern wäre es natürlich besser gewesen, aber so läuft es manchmal halt. Mit Platz drei heute bin ich sehr glücklich. Ich hatte eine sehr gute erste Runde, das war der Grundstein für das Ergebnis.“

US Racing trumpfte an diesem Wochenende auf

Von 01. bis 03. Oktober stehen die Läufe zehn bis zwölf der ADAC Formel 4 im Rahmen des ADAC GT Masters in Hohenstein-Ernstthal auf dem Sachsenring auf dem Programm. Oliver Baerman (Van Amersfoort Racing) reist mit 167 Zähler als Führender in der Meisterschaft hierher an, gefolgt von zwei US-Racing-Fahrern. Tim Tamnitz mit 118 Punkten auf Rang zwei und Luke Browning mit 105 Punkten auf Rang drei.

Weiterlesen: US Racing trumpfte an diesem Wochenende auf

Oliver Baerman baut Meisterschaftsführung weiter aus

Vom 17. bis 19. September 2021 werden die nächsten Rennen der ADAC Formel 4 auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg ausgetragen. In den bisherigen sechs Wertungsläufen in Spielberg (A) und Zandvoort (NL) war Tim Tramnitz insgesamt dreimal auf das Siegerpodest gefahren. Damit belegt der Rookie-Champion des Vorjahres in der Gesamtwertung als bester Deutscher mit 69 Punkten den vierten Rang. Als Tabellenführer reist Oliver Baerman (Van Amersfoort Racing) mit 112 Punkten ins Badische, gefolgt von Sebastian Montoya (Prema Powerteam) mit 72 und Kirill Smal (ebenfalls Prema Powerteam) mit 70 Punkten. In der Teamwertung rangiert das US Racing-Team von Gerhard Ungar und dem früheren Formel-1-Piloten Ralf Schumacher mit 141 Zählern auf Platz drei.

Weierlesen:

Der junge Ire Alex Dunne wird ab dem nächsten Saisonlauf der ADAC Formel 4 für den Kerpener Rennstall US Racing an den Start gehen. Nachdem der 15-jährige Rookie bis 2020 erfolgreich im Kartsport unterwegs war, folgte in diesem Jahr der Einstieg in den Formelsport, wo Dunne bereits einige Rennen in der spanischen F4-Meisterschaft absolvierte. Beim Rennwochenende auf dem Hockenheimring feiert Dunne sein Debüt in der ADAC Formel 4 und wird danach an ausgewählten Meisterschaftsrennen 2021 teilnehmen.

Tim Tramnitz (US Racing): „Ich möchte mich ständig verbessern und habe mir für die ausstehenden Rennen einiges vorgenommen. Wir haben ein starkes Gesamtpaket und wollen natürlich um Siege mitfahren.“

Alex Dunne (US Racing): „Nach meinen ersten Erfahrungen im Formelsport, freue ich mich, nun endlich verkünden zu können, dass ich ab dem Hockenheimring für US Racing in der ADAC Formel 4 an den Start gehen werde. US Racing ist ein erfolgreiches und erfahrenes Team. Wir haben bereits einen gemeinsamen Test und Simulator-Sessions miteinander absolviert. Ich fühle mich im Team sehr wohl und kann das erste gemeinsame Rennwochenende kaum erwarten“, so der 15-jährige Ire.


13 Piloten nahmen am Freitagmorgen von 9.00 Uhr bis 9.30 Uhr ihr erstes freies Training unter die Räder. Hier kam es des öfteren zu Positionsverschiebungen. Als Schnellster war am Ende der Neueinsteiger Alex Dunne (US Racing) mit neun gefahrenen Runden und einer Zeit von 1:41,090 Minuten unterwegs. Hinter ihm lagen Oliver Baerman (Van Amersfoort Racing) und Tim Traminitzv (US Racing). Sebastian Montoya und Kiril Smal (beide Prema Powerteam) waren nicht mit von der Partie.

Alex Dunne (US Racing): „Es ist natürlich sehr schön, gleich mit einer Bestzeit in eine neuen Rennserie zu starten. Das erste Training ist aber nur der Anfang auf einem Weg. Wir wollen uns nun Schritt für Schritt bis hin zur Qualifikation immer weiter steigern. Meine Runde war insgesamt in Ordnung. Wir haben noch einige Dinge am Set-up ausprobiert. Somit war es nicht perfekt. Insgesamt ist es immer mein Ziel zu gewinnen. Da es aber mein erstes Wochenende in der ADAC Formel 4 ist, wäre ich auch mit einem Top Drei- oder Top Fünf Ergebnis zufrieden.“


Die Zeiten im zweiten freien Training, welches am Freitagvormittag auf dem Programm stand, wurden schneller. Erneut war der Ire Alex Dunne das Maß der Dinge. Er hatte für alle nach zehn Runden eine Zeit von 1:40,998 Minuten gefahren. Platz zwei ging diesmal an Tim Tramnitz, gefolgt von Oliver Baerman. Damit lagen auf den ersten beiden Rängen gleich zwei US-Racing-Piloten. Vlad Lomko und Luke Browning zwei weitere Fahrer von US-Racing hatten sich gegenüber dem ersten freien Training nicht verbessern können.

Tim Tramnitz (US Racing): „Ich hatte auf den neuen Reifen nur eine schnelle Runde gedreht. Dann kam eine rote Flagge heraus. Somit wäre vielleicht noch mehr gegangen. Mit Platz zwei kann man natürlich trotzdem erst einmal zufrieden sein. Das Resultat gibt uns noch etwas zu tun, bevor die Qualifikation beginnt. Ich bin insgesamt sehr zuversichtlich. Das Auto fühlt sich sehr gut an. Ich gehe sehr gut vorbereitet ins Zeittraining. Unser Ziel hier in Hockenheim ist es, auf jeden Fall Siege zu holen beziehungsweise um die Siege mitzufahren. Dafür werden wir alles geben. Mal sehen, wo wir am Ende dann tatsächlich landen.“


Ernst wurde es dann für die Piloten am Freitagnachmittag, denn nun mussten sie ihre Startaufstellungen für die Rennen am Samstag und Sonntagvormittag ausfahren. Die erste Sitzung zählt für den Lauf am Samstag. Hier konnte sich Oliver Baerman nach vier Runden mit einer Zeit von 1:41,143 Minuten die Pole-Position sichern. Hinter ihm werden Tim Tramnitz und Alex Dunne ins Rennen gehen. Luke Browning und Vlad Lomko nehmen das Rennen von den Positionen vier und fünf aus auf.

Oliver Baerman (Van Amersfoort Racing): „Ich bin natürlich sehr glücklich über die Pole-Position. Wir hatten heute bislang einen harten Tag. Aber jetzt in der Qualifikation konnten wir alles abrufen. Ich hatte einen super Windschatten. Und genau das hat vielleicht auch den Unterschied ausgemacht. Denn es war am Ende ja wirklich knapp gewesen. Aber so ist es eben im Motorsport.“


Nach einer kurzen Pause ging die Jagd auf die zweite Pole-Position von Neuem los. Diesmal holte sich Tim Tramnitz Startposition eins nach fünf Runden mit einer Zeit von 1:40,911 Minuten vor Oliver Baerman und Alex Dunne. Luke Browning hatte einen Platz eingebüßt. Vlad Lomko musste sich mit der vierten Startreihe zufrieden geben.

Tim Tramnitz (US Racing): Ich hätte mich natürlich noch mehr über zwei Pole-Positions gefreut, doch das Ergebnis ist natürlich Klasse. n Q1 hatte ich einen kleinen Fehler, konnte jedoch weiterfahren. Mit der Pole für Lauf zwei bin ich aber super happy. Auf jeden Fall ist die Qualifikation ein guter Start ins Wochenende.“


Oliver Bearman startete stark von der Pole Position und fuhr bereits in der ersten Runde einen Vorsprung von eineinhalb Sekunden heraus. Dahinter lieferten sich in der Startphase gleich drei US Racing-Piloten einen packenden Positionskampf. Alex Dunne, der in der Einführungsrunde ins Kiesbett gerutscht war, nutzte seine Chance und nahm als Zweiter die Verfolgung von Oliver Bearman auf. Luke Browning und ADAC Stiftung Sport-Förderpilot Tim Tramnitz kämpften beherzt um Position drei. Im letzten Renndrittel erlaubten sich die Fahrer in der Spitzengruppe keine Fehler mehr und behaupteten ihre Positionen.

Hinter Oliver Bearman, Alex Dunne, Luke Browning und Tim Tramnitz erreichte Vlad Lomko als Fünfter das Ziel. Sechster wurde der Franzose Victor Bernier, Platz sieben belegte der Russe Nikita Bedrin. Marcus Amand wurde Achter. Die Positionen neun und zehn gingen an den Ungarn Bence Valint und Michael Sauter aus der Schweiz. Die schnellste Rennrunde sicherte sich der Hamburger Tim Tramnitz in 1:42,239 Minuten. In der Rookie-Wertung gewann Alex Dunne vor Nikita Bedrin und Marcus Amand.

Oliver Baerman (Van Amersfoort Racing): „Es ist total klasse, hier im ersten Rennen gewonnen zu haben. Besonders, nachdem ich letztes Jahr hier meinen ersten Laufsieg im Single-Seater überhaupt feiern konnte. Ich bin mit sehr guten Erinnerungen an diese Strecke zurückgekehrt. Von außen mag das Rennen einfach ausgesehen zu haben, aber die drei Jungs hinter mir haben ein Menge Druck ausgeübt. Vor allem Alex Dunne hatte in der ersten Rennhälfte eine gute Pace. Aber er kam nie nah genug und am Ende habe ich es dann gut hinbekommen, alle auf Distanz zu halten. Ich hoffe, ich kann das morgen noch einmal wiederholen. Das ist noch ein langes Rennen, eine lange Meisterschaft. Ich hatte heute einen guten Start. Das möchte ich gerne wiederholen. Tim hatte dagegen einen schlechten Start, wenn er das nochmal wiederholen könnte, wäre das gut für mich.“

Alex Dunne (US Racing): „Ich bin sehr happy. Wir haben einen guten Job abgeliefert. Ich hatte eigentlich gar nicht so große Erwartungen, wollte es von Rennen zu Rennen angehen und hatte vielleicht auf ein Podium gehofft. Nach einem guten Start und einem kleinen Fight mit Luke (Browning), konnte ich mich an zweiter Stelle positionieren. Luke und ich haben davon profitiert, dass Tim Tramnitz anscheinend ein paar kleine Probleme hatte, so dass wir beide ihn vor Kurve 1 überholen konnten. Ich habe dann alles versucht, um Olli (Bearman) noch einzuholen, aber er war einfach zu stark heute. Aber insgesamt bin ich sehr glücklich. Mal schauen, was morgen drin ist.“


Mit einem Blitzstart hatte sich zunächst Oliver Bearman in Führung geschoben. In der Folge machte Tim Tramnitz mächtig Druck auf den Spitzenreiter. In der vierten Runde profitierte Browning von diesem Zweikampf und übernahm die Führung. Diese musste er dann in Runde sechs an Tim Tramnitz abgeben, der die Spitzenposition anschließend bis zum Überqueren der Ziellinie verteidigte. Die schnellste Rennrunde (1:41.934 Minuten) sicherte sich Alex Dunne, der in seinem zweiten ADAC Formel 4-Rennen erneut bester Rookie im Feld war Auf den Plätzen fünf bis acht sortierten sich Joshua Dufek, Vlad Lomko, Nikita Bedrin und Bence Valint ein.

Tim Tramnitz (US Racing): „Ich bin megahappy. Der Start war leider nicht so gut, da habe ich erst mal einen Platz verloren. Aber ich war in der Lage, die ganze Zeit dranzubleiben und schlussendlich zu überholen. Vielen Dank ans Team, das Auto war richtig gut und hat geholfen, die Plätze gut zu machen, die ich verloren habe.“

Alex Dunne (US Racing): „Es war ein hartes Rennen, in dem ich einige gute Zweikämpfe hatte. Ich habe es genossen und bin sehr glücklich, dass ich es erneut auf das Podium geschafft habe.“


Im dritten und abschließenden Wertungslauf wurden die Top acht des zweiten Rennens in umgekehrter Reihenfolge auf den Kurs geschickt. Aus Reihe eins starteten Bence Valint (Van Amersfoort Racing) von der Pole Position und Nikita Bedrin. Bence Valint erwischte einen schlechten Start und kehrte als Neunter aus der ersten Runde zurück. Ebenfalls kein Glück hatte Alex Dunne, der seinen Boliden vorzeitig abstellen musste. An der Spitze platzierte sich Nikita Bedrin vor dem stark gestarteten Oliver Bearman und Vlad Lomko. Es entwickelte sich ein spannendes Rennen mit einigen Positionswechseln.

Am Ende sicherte sich Rookie Nikita Bedrin den Sieg vor Oliver Bearman und Vlad Lomko, der zudem die schnellste Rennrunde (1:42.697 Minuten) einfahren konnte. Vierter wurde Tim Tramnitz vor Victor Bernier (R-ace GP) auf Rang fünf. Auf den Positionen sechs bis acht fuhren Luke Browning, Bence Valint und Joshua Dufek (Van Amersfoort Racing) ins Ziel.

In der Meisterschaft liegt Oliver Baerman weiterhin mit 167 Punkten auf Rang eins, gefolgt von Tim Tramnitz mit 118 und Luke Browning mit 105 Punkten. Die Rookiewertung führt Nikita Bedrin mit 186 Zähler an vor Michael Sauter mit 133 und Marcus Amand mit 84 Zähler. Van Amersfoort Racing hat in der Teamwertung mit 299 Punkten die Nase vorne. Dahinter befinden sich US Racing mit 244 und Prema Powerteam SRL mit 146 Punkten.

Nikita Bedrin (Van Amersfoort Racing): „Ich bin sehr glücklich über das Ergebnis. Es war ein schwieriges Rennen. Am Ende fehlte mir ein bisschen die Geschwindigkeit, aber ich habe die Spitze verteidigen können.“

Oliver Baerman (Van Amersfoort Racing): „Natürlich freue ich mich über die Halbzeitführung, aber es ist immer noch ein weiter Weg zu gehen. Wir müssen weiter starke Resultate einfahren, um am Ende vorne zu sein."

,

Kirill Smal siegt am Sonntagmittag

Van Amersfoort führt in allen drei Kategorien – Fahrer-, Rookie- und Teamwertung. Kein Wunder, dass das Team von Van Amersfoort Racing dem Heimspiel auf dem Dünenkurs in Zandvoort entgegenfiebert und besonders motiviert in das zweite Saisonwochenende der ADAC Formel 4 geht. Im Rahmen der Deutschen GT-Meisterschaft finden die Läufe vier bis sechs an der Nordseeküste statt.

Weiterlesen: Kirill Smal siegt am Sonntagmittag

Luke Browning am Sonntag ganz oben auf dem Stockel

Der mit Spannung erwartete Saisonauftakt ist endlich da: Die ADAC Formel 4 startet mit einem starken Feld vom 11. bis 13. Juni auf dem Red Bull Ring in ihre siebte Saison im Rahmen der Deutschen GT Meistershaft. 25 Starter begrüßt die ADAC Formel 4 beim Auftakt, darunter Gäste von Jenzer Motorsport und Iron Lynx. Schon jetzt einen Favoriten im Fahrerfeld auszumachen, ist kaum möglich - bei den Testfahrten in der Motorsport Arena Oschersleben im April hatten der von der ADAC Stiftung Sport geförderte Tim Tramnitz (US Racing) und Oliver Bearman (Van Amersfoort Racing) vorne gelegen.

Weiterlesen: Luke Browning am Sonntag ganz oben auf dem Stockel

Terminanpassungen für die ADAC Formel 4

Die ADAC Formel 4 startete 2021 in ihre siebte Saison und wird im kommenden Jahr wieder sieben Events mit insgesamt 21 Rennen austragen. Alle Rennen finden im Rahmen des ADAC GT Masters statt. Auf der technischen Seite setzt die Nachwuchsserie auf Kontinuität: Formel-1-Reifenlieferant Pirelli bleibt weiterhin exklusiv Reifenpartner. Damit bietet die ADAC Formel 4 den Talenten des nationalen und internationalen Motorsports auch im kommenden Jahr eine konkurrenzfähige Plattform für den Einstieg in den Formelsport. Die siebte Saison der Serie startet vom 14. bis 16. Mai 2021 in der Motorsport Arena Oschersleben.

 

Weiterlesen: Terminanpassungen für die ADAC Formel 4
Copyright (c) MRT-Sport 2016-2020. All rights reserved.
Provided by Wauer Services