• DTM
    Deutsche Tourenwagen Masters
  • ADAC GT Masters
    Liga der Supersportwagen
  • Porsche
    Carrera Cup
  • Audi TT Cup
    Der schnellste Audi-Markenpokal
  • Formel 3 EM
    Die beste Formel 3 in Europa
  • PROCAR 1
    Die Meisterklasse der Tourenwagen

Dritter Norisringsieg für Michael Ammermüller

Eine Saison musste der Porsche Carrera Cup Deutschland auf dem Norisring pausieren, nun kehrt der älteste Porsche-Markenpokal wieder zurück ins Frankenland. Im Rahmen der DTM finden die Läufe sieben und acht vom 05. bis 07. Juli statt. Der Stadtkurs in Nürnberg ist immer ein echtes Highlight, auch wenn die Strecke nur etwas mehr als zwei Kilometer lang ist. Die Track Limits sind hier durch die Betonwände und Leitplanken klar definiert, Diskussionen wie zuletzt noch in Spielberg wird es hier nicht geben.

Weiterlesen: Dritter Norisringsieg für Michael Ammermüller

Dreifachsieg für BWT Lechner Racing

Nach einer kurzen Rennpause ist der Porsche Carrera Cup zurück. Vom 07. bis 09. Juni startet der älteste Porsche-Markenpokal in Spielberg wieder so richtig durch, dann stehen die Saisonläufe fünf und sechs auf dem Programm. Für Sebastian Daum, Luca Rettenbacher und Nicolas Schöll sind die beiden Rennen in Spielberg auf dem Red Bull Ring ganz besonders, denn die drei Österreicher feiern ein Heimspiel. Vor allem Schöll ist nach seiner Zwangspause in Most reichlich motiviert. Larry ten Voorde (Overdrive Racing by Huber) reist als Tabellenführer mit 85 Punkten in die Bergregion, gefolgt von Julien Andlauer (BWT Lechner Racing) mit 43,5 und Michael Ammermüller (ebenfalls BWT Lechner Racing) mit 35,5 Punkten.


Für insgesamt 32 Piloten stand das freie Training am Freitagnachmittag bei herrlichstem Sommerwetter auf dem Zeitplan. In der einen Stunde kam es immer wieder zu Positionsverschiebungen. Am Ende hatte sich dann Michael Ammermüller mit 20 Runden und einer Zeit von 1:31,664 Minuten gegenüber allen anderen durchgesetzt, gefolgt von Dylan Pereira (Lechner Racing Team) und Jaap van Lagen (FÖRCH Racing). Larry ten Voorde und Julien Andlauer, die in der Meisterschaft auf Platz eins und zwei liegen, mussten sich zunächst mit den Rängen vier und zehn zufrieden geben.


Ihre Startaufstellung für die Rennen am Samstag und Sonntag mussten die Fahrer am Samstagvormittag ausfahren. Die zweitschnellste Runde ist ausschlaggebend für das Rennen am Samstag und die schnellste Runde zählt für das Rennen am Sonntag. Zunächst wechselten die Positionen immer wieder. Nach 35 Minuten hatte Larry ten Voorde sich mit elf Runden und einer Zeit von 1:30,911 Minuten die Pole-Position für den samstägigen Lauf gesichert. Hinter ihm werden Dylan Pereira und Julien Andlauer starten. Michael Ammermüller musste sich mit Startplatz neun zufrieden geben. Am Sonntag geht der Österreicher von Startplatz eins ins Rennen. Er hatte sich nach zehn Runden mit einer Zeit von 1:30,831 Minuten die Pole gesichert, gefolgt von Larry ten Voorde und Dylan Pereira. Julien Andlauer nimmt das Rennen von Platz vier aus auf.

Michael Ammermüller (BWT Lechner Racing): Ich bin sehr zufrieden mit dem Qualifying und Startplatz eins für das morgige Rennen, das ist eine gute Basis. Das Team hat mir ein super Auto bereitgestellt, bisher habe ich in allen Sessions die schnellste Runde gedreht.“


Das fünfte Rennen in dieser Saison nahmen die Piloten am Samstagnachmittag bei warmen Temperaturen unter die Räder. Nach der Einführungsrunde funktionierte der Start ohne Probleme. Der Pole-Setter konnte seine Position behaupten, wurde aber direkt von Dylan Pereira attackiert. Durch die erste Kurve ging es mit viel Disziplin hindurch. Im gesamten Feld wurde bereits hart gekämpft .In der ersten Runde musste das Rennen mit der roten Flagge unterbrochen werden, da Jean-Baptiste Simmenauer sich von der Strecke drehte, auf diese wieder zurück kam und dann konnte Lukas Ertl nicht mehr ausweichen und fuhr in ihn hinein. Tim Zimmermann war auch noch involviert und stand havariert neben der Strecke. Einige der nachfolgenden Piloten hatten Glück und konnten noch so einigermaßen ausweichen.

Bis das die Havaristen in aller Ruhe geborgen waren, stellte man sich auf Start und Ziel erneut auf und wartete ab. Man startete dann hinter dem Safety Car. Der Re-Start funktionierte nach drei Runden und ging zu Gunsten des Niederländers aus. Erneut ging in der ersten Kurve alles gut. Dylan Pereira hatte nichts zu lachen, denn Julien Andlauer setzte sich neben ihm und versuchte sich vorbeizupressen. Der Franzose musste aber zunächst zurückstecken .Michael Ammermüller befand sich nur auf Rang acht. Andreas Sczepansky musste das Fahrzeug wegen eines technischen Problems neben der Strecke abstellen. Zuvor hatte er einen Schubser von Saul Hack bekommen. Nach vier Runden konnten sich Larry ten Voorde und Dylan Pereira etwas absetzen. Dahinter hatten Julien Andlauer alle Hände voll zu tun sich eine riesige Armada von Fahrzeugen hinter sich zu halten.

Bis zum zwölften Rang lagen die Fahrer dicht beieinander. Zwischenzeitlich hatte Julien Andlauer Dylan Pereira niedergerungen und versuchte sich jetzt an dem Pole-Setter. Im Verlauf der achten Runde kam der Niederländer in Schwierigkeiten, denn der Franzose hatte ihn hinten leicht getroffen. Beim nächsten Umlauf hatte Julien Andlauer zuviel riskiert und war von der Strecke abgekommen. Er musste sich danach auf Platz zehn wieder einreihen. Platz zwei und drei nahmen jetzt Dylan Pereira und Luca Rettenbacher ein. Wenig später kämpfte Michael Ammermüller mit Jaap van Lagen. Dabei hatte er das Nachsehen, denn er kam ebenfalls von der Strecke ab und musste durchs Kiesbett. Auf Platz 26 nahm er dann wieder am Rennen teil. Auch David Kolkmann hatte einen Ausritt ins Kiesbett zu verzeichnen.

Nach seinem Ausritt war Michael Ammermüller dann zur Box gekommen und gab dort das Rennen früher auf als geplant. Einen heißen Kampf lieferten sich Henric Skoog und Luca Rettenbacher. Hier ging es um den letzten Platz auf dem Stockel. Bei einem Zweikampf zwischen Carlos Rivas und Stefan Rehkopf wurde Letzterer umgedreht. An der Spitze hatte sich Larry ten Voorde Luft verschafft und war mit 1,137 Sekunden auf und davon gefahren. Als bester Rookie fuhr Leon Köhler auf Platz fünf. Julien Andlauer war auf einer Aufholjagd unterwegs. Bei noch fünf Minuten zu fahrender Zeit hatte er sich auf Rang sieben gefahren. Jaap van Lagen auf Rang neun fahrend hatte eine Durchfahrtsstrafe erhalten wegen pushing another car.

In der Schlussphase ging es zwischen Henric Skoog und Luca Rettenbacher mächtig zur Sache. Immer wieder versuchte der Österreicher an dem Schweden vorbeizugehen. Dieser schlug ihm jedes Mal die Türe vor der Nase zu. Von diesem Zweikampf profitierte Leon Köhler, denn er war näher an das kämpfende Duo heran gekommen. Nach 17 Runden wurde Larry ten Voorde als Sieger abgewunken, gefolgt von Dylan Pereira und Luca Rettenbacher. Julien Andlauer überquerte auf Platz sieben den Zielstrich. Auf Rang vier kam Leon Köhler als bester Rookie ins Ziel. Schnellster Amateur war der Österreicher Philipp Sager auf Platz 19.

Larry ten Voorde (Overdrive Racing by Huber): „Das war ein sehr intensives Rennen. Dylan Pereira war richtig stark und lange Zeit direkt hinter mir. In den letzten Runden konnte ich mich dann aber entscheidend absetzen.“

Dylan Pereira (Lechner Racing Team): Es ist mein erster Podiumsplatz diese Saison, das macht mich sehr glücklich. Von den Zeiten her wäre auch ein Sieg drin gewesen, vielleicht gelingt mir das ja am Sonntag.“

Luca Rettenbacher (MRS/HRT Motorsport): Hier auf das Podium zu fahren, ist ein absoluter Traum von mir gewesen. Kurz vor Schluss habe ich leider einen Fehler gemacht, wodurch Henric Skoog mich überholen konnte. Umso glücklicher bin ich, dass ich in der letzten Runde noch das entscheidende Manöver setzen konnte.“


Bei hohen Temperaturen nahmen die Fahrer am Sonntagvormittag ihren zweiten Lauf an diesem Wochenende in Angriff. Nach der Einführungsrunde funktionierte der Start ohne Probleme. Michael Ammermüller konnte seine Pole-Position gerade soeben behaupten, denn Larry ten Voorde hatte sich direkt neben ihm gesetzt, aber der Österreicher war auf der besseren Bahn. Im gesamten Feld wurde bereits hart um jede Position gekämpft, Dylan Pereira setzte unterdessen den Niederländer unter Druck. Davon profitierte der Pole-Setter, er konnte sich nach der ersten Runde mit 0,777 Sekunden absetzen, gefolgt von Larry ten Voorde und Julien Andlauer. Dieser hatte zuvor Dylan Pereira niedergerungen. Im Verlauf der zweiten Runde hatte Larry ten Voorde gleich zwei Plätze eingebüßt und war nur noch auf Rang vier unterwegs.

Jaxon Evans hatte einen Dreher zu verzeichnen und stand quer auf der Fahrbahn. Die nachfolgenden Piloten konnten alle noch rechtzeitig ausweichen. Als schnellster Rookie war Leon Köhler auf Platz sechs unterwegs. Auf Rang vierzehn lag der beste Amateur Carlos Rivas. Einen harten Kampf lieferten sich Igor Walilko und Leon Köhler. Hier ging es um den fünften Rang. Dahinter lauerte Luca Rettenbacher. Der Pole führte eine Armada von neun Fahrzeugen an. Im Verlauf der sechsten Runde hatte Leon Kühler kurzen Prozess gemacht und war an dem Polen vorbei gegangen. Im gleichen Zug zog auch noch Luca Rettenbacher vorbei. Von dem bekam Michael Ammermüller an der Spitze nichts mit, denn er war mit 1,115 Sekunden auf und davon gefahren. Bei Halbzeit des Rennens war der Vorsprung des Führenden Österreichers geschrumpft.

Nach acht gefahrenen Runden schoss Lukas Ertl von der Strecke ab ins Kiesbett und stellte dort das Auto ab. Der Teamkollege von Michael Ammermüller Julien Andlauer saß seinem Kollegen arg im Nacken und setzte ihn immer mehr unter Druck. Larry ten Voorde auf Platz vier hatte nach vorne und hinten genug Luft. Nach zehn gefahrenen Runden rollte Gustav Malja in langsamer Fahrt neben der Strecke aus. Zur gleichen Zeit hatte Michael Ammermüller einen kleinen Fehler gemacht, er war etwas nach außen gerutscht und dies nutze sofort Julien Andlauer aus und übernahm die Führung. Da die beiden BWT-Piloten sich rundenlang behackten, konnte Dylan Pereira den Anschluss an dieses Duo finden.

In der Schlussphase war Matthias Jeserich von der Stecke abgekommen und kam nach seinen Ritt durchs Kiesbett wieder zurück und konnte auf Platz 25 sein Rennen weiter fortsetzen. Zwei Runden vor Schluss musste Jannes Fittje sein Fahrzeug wegen technischer Probleme früher in der Box ab stellen als geplant. Julien Andlauer holte sich nach 17 Runden seinen ersten Laufsieg vor Michael Ammermüller und Dylan Pereira. Larry ten Voorde beendete das Rennen auf Platz vier. Bester Rookie wurde Leon Köhler auf Rang fünf. Schnellster Amateur war Carlos Rivas auf Patz 15.

In der Meisterschaft führt Larry ten Voorde mit 123 Punkten vor Julien Andlauer mit 77,5 und Dylan Pereira mit 63 Punkten. Carlos Rivas liegt bei den Amateuren mit 115 Zähler auf Platz eins, gefolgt von Stefan Rehkopf mit 97 und Mathias Jeserich it 66 Zähler. Das Sagen in der Rookiewertung hat Berkay Besler it 84 Punkten. Platz zwei und drei gehen an Jaxon Evans mit 78,5 und Leon Köhler mit 73 Punkten. Overdrive Racing by Huber hat mit 190,5 Zähler n der Teamwertung die Nase vorne. Dahinter liegen BWT Lechner Racing mit 133 und MSG/HRT Motorsport (AUT) mit 74,5 Zähler

Julien Andlauer (BWT Lechner Racing): „Seit dem ersten Rennen habe ich auf diesen Moment gewartet. Von der vierten Position auf Platz eins zu fahren, war eine anspruchsvolle Aufgabe. Mit einem Fehler wäre es vorbei gewesen, aber ich bin richtig schnelle Zeiten gefahren.“

Michael Ammermüller (BWT Lechner Racing): „Ich konnte mir zunächst einen kleinen Vorsprung herausfahren, aber Julien Andlauer wurde immer schneller. Leider ist mir dann ein kleiner Bremsfehler unterlaufen, den er sofort genutzt hat.“

Dylan Pereira (BWT Lechner Racing): „Nach dem Start war ich fast in Führung, hatte aber leider die Außenbahn. Zweimal am Wochenende unter den Top Drei zu stehen, ist ein super Ergebnis.“

Michael Ammermüller gewinnt verkürztes Rennen

Vom 17. bis 19. Mai sind die Protagonisten des Porsche Carrera Cup Deutschland erstmals in seiner langjährigen Geschichte für ein Rennwochenende im Autodrom Most zu Gast. Auf der permanenten Traditionsstrecke in Tschechien, in unmittelbarer Nähe der Stadt Most, betreten die Mannschaften und Fahrer des schnellsten deutschen Markenpokals Neuland. Auf dem fahrerisch anspruchsvollen Kurs der. 100 Kilometer südlich von Dresden gelegen ist, werden die Läufe drei und vier in Angriff genommen. Als Tabellenführer reist hier der Niederländer Larry ten Voorde (Overdrive Racing by Huber) mit 50 Punkten an, gefolgt von seinem Teamkollegen dem Schweden Henric Skoog mit 27 und dem türkischen Fahrer Berkay Besler (Car Collection Motorsport) mit 25 Punkten.


Das freie Training nahmen die Piloten am Freitagnachmittag in Angriff. In dieser einen Stunde kam es immer wieder zu Positionswechseln. Am Schluss war dann niemand schneller als Larry ten Voorde, gefolgt von Tim Zimmermann (BLACK FALCON) und Michael Ammermüller (Lechner Racing). Henric Skoog und Barkey Besler mussten sich zunächst mit den Rängen acht und 16 zufrieden geben. Der beste Rookie war Leon Köhler (MSG/HRT Motorsport) auf Rang vier. Auf Platz 23 war der schnellste Amateur mit Matthias Jeserich (CARTECH Motorsport byNigrin) unterwegs.

Larry ten Voorde (Overdrive Racing by Huber): „Wir arbeiten nach jeder Session an unserem Programm, dass haben wir auch nach dem Rennen in Hockenheim gemacht. Danach haben wir uns nicht ausgeruht, sondern konsequent unsere Linie durchgezogen. Wie es bisher in Most wieder gelaufen ist, auch beim Test gestern, macht mich sehr happy.“

Tim Zimmermann (BLACK FALCON): „Ich denke wir kommen langsam in die Positionen, wo wir auch hinwollen. In der Qualifikation werden die Karten wieder neu gemischt“.


Das Qualifying in dem die Startaufstellungen ausgefahren werden fand am Samstagmorgen bei trockenen Bedingungen statt. Die schnellste Runde zählt für das Rennen am Sonntag und die zweitschnellste Runde ist ausschlaggebend für den Lauf am Samstag. In den 35 Minuten konnte sich dann Michael Ammermüller durchsetzen und holte sich mit einer Zeit von 1:33,719 Minuten die Pole-Position für das Rennen am Samstag, gefolgt von Larry ten Voorde und Julien Andlauer (BWT Lechner Racing). Jannes Fittje (Project 1 – JBR) startet als bester Rookie von Rang vier. Carlos Rivas (BLACK FALCON Team Texter) nimmt von Rang 23 als schnellster Amateur das Rennen auf. Henric Skoog und Berkay Besler mussten sich mit den Startplätzen dreizehn und vierzehn zufrieden geben.

Da auch die schnellste Runde an Michel Ammermüller ging, wird er auch am Sonntag von Startplatz eins das Rennen aufnehmen. Hinter ihm steht erneut Larry ten Voorde, gefolgt von Dylan Pereira. Jannes Fittje konnte seinen vierten Startplatz genauso wie Carlos Rivas mit Position 23 behaupten. Henric Skoog und Berkay Besler verbesserten sich und werden von Rang zehn und sieben starten.

Michael Ammermüller (BWT Lechner Racing): „:Auf der Poleposition zu stehen ist immer wichtig, egal auf welcher Strecke. In Most ist die erste Kurve aber besonders gefährlich, deshalb gehe ich sicherlich mit einem Vorteil ins Rennen.“

Larry ten Voorde (Overdrive Racing by Huber): „Das war das Maximum für uns. Leider habe ich im ersten Sektor etwas Zeit verloren, ansonsten bin ich mir sicher dass ich auf die Poleposition gefahren wäre.“

Jannes Fittje (Project 1 – JBR): „Nach dem Training haben wir uns hingesetzt und versucht, noch ein paar Kleinigkeiten zu verbessern. Deshalb muss ich dem Team für das perfekte Auto danken, ich konnte das Qualifying echt genießen."


Auf der Strecke in Nordböhmen trug der nationale Markenpokal in seiner 30-jährigen Geschichte zum ersten Mal einen Meisterschaftslauf aus. Bei Sonnenschein und Temperaturen von 21 Grad Celsius zog Larry ten Voorde nach dem Start direkt an Pole-Sitter Michael Ammermüller vorbei. Doch der Lechner-Pilot gab sich nicht geschlagen und suchte nach einer Lücke für einen Konter. Durch eine Safety-Car-Phase musste Michael Ammermüller seine Bemühungen zunächst allerdings unterbrechen. Den Re-Start nutzte Larry ten Voorde, um sich von seinen Verfolgern abzusetzen. Nach 17 Runden überquerte der 22-Jährige als Erster die Ziellinie. Julien Andlauer erreichte Rang zwei nachdem der Porsche-Junior im elften Umlauf an Teamkollege Michael Ammermüller vorbeizog Jaxon Evans verpasste das Podium nur knapp. Den vierten Rang sicherte sich als bester Rookie Jaxon Evans .

Auf der 4,212 Kilometer langen Rennstrecke sah Dylan Pereira als Fünfter die Zielflagge. Hinter dem Luxemburger folgten der Pole Igor Walilko, Jaap van Lagen und David Kolkman. Neunter wurde der Deutsche Jannes Fittje. Der 19-Jährige war damit bester Fahrer aus dem Talent Pool, dem Förderprogramm des Porsche Carrera Cup Deutschland. Rang zehn belegte Jean-Baptiste Simmenauer Über den Titel als bester Fahrer in der Amateur-Klasse jubelte Carlos Rivas. Zweiter in dieser Wertung wurde der Deutsche Matthias Jeserich vor seinem Landsmann Stefan Rehkopf .

Larry ten Voorde (Overdrive Racing by Huber):. „Ich hatte einen super Start und konnte mich knapp vor Michael Ammermüller setzen. Danach war es ein enges Duell zwischen uns, aber von beiden Seiten stets fair geführt. Nach dem Re-Start konnte ich mich vom Feld lösen und habe keinen Fehler gemacht.“

Julien Andlauer (BWT Lechner Racing):. „Mit dem Ergebnis kann ich gut leben. Michael Ammermüller war eigentlich einen Tick schneller als ich unterwegs, aber in so einer Situation muss man dann auf einen Fehler lauern.“

Michael Ammermüller (BWT Lechner Racing):„Da war definitiv mehr für mich drin. In den ersten Runden war ich schneller als Larry ten Voorde – durch das Safety-Car musste ich dann aber zurückstecken. Nach dem Re-Start habe ich einen Fehler gemacht und bin leicht ins Kiesbett gerutscht. Somit ist es am Ende leider nur Platz drei.“


Unter blauem Himmel und bei Temperaturen von 22 Grad Celsius behauptete Michael Ammermüller nach dem Start den Spitzenplatz. Allerdings gab es noch vor der ersten Kurve eine Kollision mehrerer Autos im hinteren Teil des Feldes. Für die Bergung der Fahrzeuge musste das Rennen unterbrochen werden. Michael Ammermüller zeigte sich auf dem Autodrom Most auch beim Re-Start nervenstark und löste sich auf Anhieb von Larry ten Voorde. Der Deutsche fuhr danach ein souveränes Rennen. Für den 22-jährigen Larry ten Voorde gab es keine Möglichkeit, den Lechner-Piloten von der Führungsposition zu verdrängen

Zum ersten Mal auf dem Podium stand in dieser Saison Franck Pereira. Porsche-Junior Julien Andlauer erreichte Rang vier. Platz fünf auf dem 4,212 Kilometer langen Kurs im Norden Tschechiens sicherte sich Jaap van Lagen. Von Position sieben gestartet verbesserte sich Jaxon Evans als bester Rookie um eine Position. Siebter wurde Igor Walilko vor seinem schwedischen Teamkollegen Henric Skoog. Den Sieg in der Amateur-Klassifizierung schnappte sich wie am Samstag Carlos Rivas. Hinter dem Luxemburger folgten Georgi Donchev und Andreas Sczepansky.

Da durch die rote Flagge beim vierten Lauf weniger als 75 Prozent der geplanten Renndistanz absolviert wurden, erhielten die Fahrer nur die halbe Punktzahl

In der Meisterschaft führt Larry ten Voorde mit 85 Punkten vor Julien Andlauer mit 43,5 und Michael Ammermüller mit 35,5 Punkten

Larry ten Voorde (Overdrive Racing by Huber):. „Michael Ammermüller hat nach der Safety-Car-Phase früh beschleunigt. Da hat er mich etwas überrascht. Mit Blick auf die Meisterschaft war es aber ein erfolgreiches Wochenende für mich.“

Julien Andlauer (F/BWT Lechner Racing):. „Natürlich wollte ich gern aufs Podium. Aber nach der längeren Unterbrechung blieb nicht mehr viel Zeit, um anzugreifen. Ich habe alles versucht, allerdings waren meine Reifen am Ende nicht mehr im optimalen Zustand.“

Jaxon Evans (NZ/Team Project 1 – JBR): . „Der Re-Start nach der Rotphase fand hinter dem Safety-Car statt. Daher war es schwierig, früh im Rennen Plätze gut zu machen. Meine Zeiten waren im Rennen aber ziemlich gut und für die Meisterschaft ist jeder Punkt wertvoll.“

MRT News

Copyright (c) MRT-Sport 2016. All rights reserved.
Provided by Agentur.Aswendt