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Ticktum verlässt Italien weiterhin als Tabellenführer

Vom 24. bis 26. August wird die FIA Formel-3-Europameisterschaft zum ersten Mal auf dem 4,226 Kilometer langen Misano World Circuit Marco Simoncelli ihre Rennen 19 bis 21 im Rahmen der DTM austragen. Auf die in unmittelbarer Nähe der italienischen Adria gelegene Rennstrecke konnten sich die Nachwuchspiloten bereits bei zweitägigen Pre-Season-Tests einstellen. Anfang April gingen die Tagesbestzeiten an Jüri Vips (Motopark) und Daniel Ticktum (Motopark). Der Brite ist aktueller Spitzenreiter in der Fahrerwertung mit 190 Punkten, gefolgt von Marcus Armstrong (PREMA Theodore Racing) mit 172 und Jüri Vips (Motopark) mit 157 Punkten.

 

Jüri Vips blickt auf ein erfolgreiches Wochenende in Silverstone zurück, das nur eine Woche vor dem Auftritt in Misano stattfand. Mit einem vierten, einem zweiten und einem ersten Platz schob sich der 17-jährige Rookie vom siebten bis auf den dritten Rang der Fahrerwertung nach vorne. Ebenfalls einen starken Eindruck bei den Testfahrten im April hinterließ der Spanier Alex Palou (Hitech Bullfrog GP). Der 21-Jährige aus Barcelona belegte in beiden Tageswertungen jeweils Position zwei, der erste Sieg in der FIA Formel-3-EM steht aber noch aus. Auf den wartet in dieser Saison auch noch Ferdinand Habsburg (Carlin), der im vergangenen Jahr in Spa-Francorchamps triumphierte. Der 21-jährige Österreicher erreichte am zweiten Testtag von Misano den dritten Platz der Tageswertung.

Fabio Scherer (Motopark): „Misano ist eine spezielle Strecke. Man kann gut über die relativ niedrigen Kerbs räubern und die Kurvenkombinationen sind sehr flüssig. Es macht mir viel Spaß, dort zu fahren, zumal man auch mit dem Messer zwischen den Zähnen agieren kann und trotzdem schnell ist. Außerdem ist Misano eine tolle Location, die Urlaubsfeeling vermittelt. Ich denke, dass auch viele Schweizer kommen werden, was mich natürlich freut. Mein Ziel ist, an die Leistungen der vergangenen Wochen anzuknüpfen und einen Podestplatz zu erreichen. Der Schlüssel für ein gutes Resultat in Misano ist, dass man überall schnell sein muss. In dieser engen und hochklassigen FIA Formel-3-Europameisterschaft kommt es sowieso auf jede Tausendstelsekunde an, weshalb sie meiner Meinung nach aktuell die schwierigste Rennserie ist. Aber das macht es spannend und die Erfolge umso wertvoller.”

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