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Von der Nordseeküste in die Ardennen

Für die Saisonrennen 13 bis 15 der FIA Formel-3-Europameisterschaft zieht es die Protagonisten in die belgischen Ardennen. Die Pilotinnen und Piloten werden ihre drei Läufe im Rahmen des 24-Stunden-Rennens von Spa absolvieren. Auf dem legendären Circuit des Spa-Francorchamps, mit 7,004 Kilometer die längste Strecke im Kalender der FIA Formel-3-EM, wird der Halbzeitmeister gekürt. Rookie und Tabellenführer Marcus Armstrong (PREMA Theodore Racing) hat die besten Karten, doch Routinier Guanyu Zhou (PREMA Theodore Racing) lauert mit einem Punkt Rückstand hinter ihm. Der erfahrene Ralf Aron (PREMA Theodore Racing) kommt mit einem Abstand von 4,5 Zählern auf die Tabellenspitze nach Belgien, und Daniel Ticktum (Motopark) liegt mit einem Rückstand von 13 Punkten auf Armstrong ebenfalls noch in Schlagdistanz zum 17-jährigen Neuseeländer.

Insgesamt haben noch zehn Fahrer theoretische Chancen, sich die Ehren des Halbzeitmeisters zu sichern; darunter befinden sich neben Armstrong mit dem 18-jährigen Briten Enaam Ahmed (Hitech Bullfrog GP), dem 17 Jahre alten Esten Jüri Vips (Motopark) und dem 18-jährigen Russen Robert Shvartzman (PREMA Theodore Racing) noch drei weitere Rookies. Sie alle werden erstmals in ihrer Karriere mit einem FIA-Formel-3-Fahrzeug auf der anspruchsvollen Berg-und-Tal-Piste von Spa-Francorchamps starten. Andere Teilnehmer hingegen können bereits auf Formel-3-Erfolge auf der aktuellen belgischen Formel-1-Strecke zurückblicken. Der vom Formel-1-Team Ferrari geförderte Chinese Zhou zum Beispiel eroberte im vergangenen Jahr mit Rang drei einen Podestplatz. Noch besser machte es der Österreicher Ferdinand Habsburg (Carlin), der in Spa-Francorchamps 2017 seinen ersten Sieg in der FIA Formel-3-Europameisterschaft feiern durfte.

Alex Palou (Hitech Bullfrog GP): „Spa-Francorchamps ist eine tolle Rennstrecke, die alles hat, was man sich als Rennfahrer wünscht. Es gibt Stellen, die harte Bremsmanöver erfordern, schnelle und langsame Kurven. Wenn man Top- Rundenzeiten fahren will, muss man in allen Bereichen gut sein. Außerdem kann man überholen, was für spannende Rennen spricht. Meine bisherige Saison verlief nicht gerade perfekt, wir hatten einige Probleme. Zu Beginn habe ich die Starts nicht optimal hinbekommen, dann war das Auto mal nicht perfekt, dann hatte ich auch Pech. Aber da in der Fahrerwertung der FIA Formel-3-EM noch alle eng beisammen sind, ist auch für mich noch nichts verloren.”

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