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Zweiter Stadtkurs wartet auf die Formel-3-Piloten

Vom 22. bis 24 Juni heißt das Reiseziel der Teams und Fahrer der FIA Formel-3-Europameisterschaft Nürnberg. Auf dem dortigen nur 2,3 Kilometer langen Norisring werden die Saisonläufe sieben bis neun im Rahmen der DTM ausgetragen. Nach dem Saisonauftakt im südfranzösischen Pau messen sich die 24 Nachwuchspiloten nun zum zweiten Mal auf einem Stadtkurs. Der britische Rookie Enaam Ahmed (Hitech Bullfrog GP) möchte bei seiner Premiere auf dem Norisring seine Führung in der Fahrerwertung verteidigen, während die deutschen Starter Mick Schumacher (PREMA Theodore Racing), Keyvan Soori Andres (Van Amersfoort Racing) und Julian Hanses (ma-con) ihren Heimvorteil nutzen wollen.

Als Tabellenführer reist mit 83 Punkten Enaam Ahmed (Hitech Bullfrog GP) in die fränkische Metropole, gefolgt von Guanyu Zhou (PREMA Theodore Racing) mit 65 und Daniel Ticktum (Motopark) mit 63 Zähler. Nach sechs absolvierten Rennen präsentiert sich die FIA Formel-3-EM 2018 sehr ausgeglichen, fünf verschiedene Piloten aus vier unterschiedlichen Teams durften sich schon über mindestens einen Sieg freuen. Einzig Enaam Ahmed gewann zwei Rennen und setzte sich so an die Spitze der Fahrerwertung. Aber auch Guanyu Zhou, Sacha Fenestraz (Carlin), Ralf Aron (PREMA Theodore Racing) und Daniel Ticktum nahmen bereits einen Siegerpokal mit nach Hause. Und vielleicht gesellt sich auf dem Norisring auch Jehan Daruvala (Carlin) zu dieser Gruppe hinzu. Der Inder triumphierte im Vorjahr in Nürnberg und wird alles geben, diesen Erfolg nun zu wiederholen.

Mick Schumacher und Julian Hanses konnten in der noch jungen Saison bereits überzeugen. Schumacher glänzte auf dem Hungaroring, als er im dritten Rennen Rang drei eroberte. Rookie Julian Hanses erlebte sein bisheriges Highlight auf der als besondere Herausforderung geltenden Strecke von Pau. Obwohl zum ersten Mal auf einem Stadtkurs unterwegs, qualifizierte er sich für Startplatz acht des zweiten Laufs und wurde nach 27 Rennrunden sogar als Siebter abgewinkt.

Mick Schumacher (PREMA Theodore Racing): „Der Reiz des Norisring liegt für mich vor allem darin, dass viele Runden zu fahren sind und dass das Fahrerfeld so eng beisammen liegt, weil die Strecke so kurz ist. 2017 war es gerade das zweite Mal für mich, dass ich überhaupt auf einem Stadtkurs angetreten bin, mittlerweile ist das nicht mehr so neu. Es ist schwer zu sagen, wie das Wochenende laufen wird, denn das kann man gerade am Norisring gar nicht voraus sehen. Aber auf jeden Fall werde ich mich viel wohler fühlen und mit mehr Sicherheit auf die Strecke gehen.”

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