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Lando Norris zum siebten Mal ganz oben auf dem Podest

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Nach dem Rennen der DTM mussten die Piloten das 21. Rennen in dieser Saison noch hinter sich bringen. Auch der dritte Start an diesem Wochenende funktionierte. Lando Norris konnte seine Pole-Position behaupten und führte das Feld in die Tarzanbocht. Mit viel Disziplin ging es hier hindurch. Nach der ersten Runde führte der Pole-Setter mit einem Vorsprung von 0,9 Sekunden vor Ferdinand Habsburg und Maximilian Günther. Einen guten Start hatte Callum Ilott, denn er hatte sich bereits auf Platz fünf gefahren und versuchte Guanyu Zhou niederzuringen. Der Brite an der Spitze konnte sich schon wieder Runde um Runde weiter vom Feld absetzen.

Ralf Aron lieferte sich einen harten Kampf mit Nikita Mazepin. Der Estländer musste absolute Kampflinie fahren. Hier ging es um die neunte Position. Maximilian Günther auf Platz drei konnte sich nicht ausruhen, denn er hatte Guanyu Zhou und Callum Ilott im Nacken sitzen. Jake Hughes auf Rang sechs unterwegs hatte das restliche Feld im Schlepptau. Zu dieser Zeit hatte Ameya Vaidyanathan eine Durchfahrtsstrafe wegen nicht korrekter Einhaltung der Startposition erhalten. Diese hatte er nach sieben Runden dann auch abgesessen und eilte nun dem Feld hinterher.

Beim Tabellendritten in der Meisterschaft lief es an diesem Wochenende nicht rund, denn Joel Eriksson lag nur auf Platz vierzehn. Rundenlang fuhr man wie an der Perlenschnur aufgezogen hintereinander her. Auf Platz sieben liegend musste Callum Ilott nach elf Runden in die Box kommen und sich eine neue Frontpartie holen. Damit war das Rennen für ihn gelaufen. Von alledem bekam der Führende nichts mit, denn er war mit 5,3 Sekunden dem Feld auf und davon gefahren. Zwischenzeitlich hatte Joel Eriksson einen Platz gut gemacht und versuchte jetzt an David Beckmann vorbeizugehen.

Um den letzten zu verteilenden Punkt ging es zwischen Joey Mawson und Mick Schumacher zur Sache. Auf der Start und Zielgeraden fuhren Nikita Mazepin und Ralf Aron nebeneinander auf die Tarzanbocht zu. Der Russe versuchte auf der Außenbahn vorbeizugehen. Er musste aber zurückstecken. In der Schlussphase versuchte Pedro Piquet Jake Hughes auf Platz fünf niederzuringen. Aber der Brite schlug dem Brasilianer die Türe vor der Nase zu. Nach 19 Runden kam Callum Ilott zum zweiten Mal in die Box und gab dort das Rennen früher auf als geplant. Nikita Mazepin hatte in den letzten Minuten seinen Platz an Joey Mawson verloren.

Lando Norirs fuhr an der Spitze ein einsames Rennen, denn er hatte einen Vorsprung von 5,6 Sekunden herausgefahren. Seinen siebten Saisonsieg fuhr Lando Norris nach 24 Runden mit einem Vorsprung von 6,6 Sekunden ein, gefolgt von Ferdinand Habsburg und Maximilian Günther. Joel Eriksson beendete das Rennen als Zwölfter.

In der Meisterschaft führt Lando Norris mit 313 Punkten vor Maximilian Günther mit 302 und Joel Eriksson mit 258 Punkten. Auch in der Rookiewertung belegt Lando Norris mit 425 Zähler Platz eins, gefolgt von Jehan Daruvala mit 380 und Mick Schumacher mit 320 Zähler. Prema Powerteam hat mit 592 Punkten in der Teamwertung die Nase vorne. Dahinter liegen Carlin mit 491 und Motopark mit 429 Punkten.

Bild: CS

Lando Norris (Carlin): „Über dieses Rennen gibt es nicht viel zu erzählen. Mein Start war ziemlich gut, weshalb ich meinen ersten Platz in der ersten Kurve nicht verteidigen musste. Dass mir die Starts hier in Zandvoort so gut gelungen sind, macht mich glücklich. Ansonsten wäre ich einmal fast abgeflogen, weil sich glaube ich der Wind drehte und mir deshalb ein Fehler unterlaufen ist. Aber es ist gut gegangen und ich freue mich über den zweiten Sieg an diesem Wochenende.“

Ferdinand Habsburg (Carlin): „In den ersten beiden Rennen des Wochenendes war meine Pace nicht so klasse, aber wir haben uns die Daten und die Videos angeschaut und eine deutliche Verbesserung geschafft. Nach ein paar Runden lief es wirklich klasse und auch in meinem Problemsektor zwei war ich richtig schnell. Wir haben in diesem Jahr einen guten Schritt nach vorne gemacht – ich habe eher im hinteren Bereich angefangen und bin nun schon zum dritten Mal auf dem Podest. Es macht viel Spaß, in der FIA Formel-3-EM zu fahren. Ich würde das Gelernte gerne im kommenden Jahr umsetzten und um den Titel fahren.“

Maximilian Günther (Prema Powerteam): „Dieses Wochenende war nicht das, was ich erwartet hätte. Am Ende sind immerhin zwei Podestplätze herausgekommen, aber ich wollte mehr. Dieses Rennen war für mich persönlich nicht allzu spannend, denn man kann hier nicht überholen. Damit war Rang drei das Maximum, das ich erreichen konnte.“

Bild: CS

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